Beiträge von Flobo

    Hallo.


    Vielen Dank, das hilft mir weiter. Sowas hab ich mir fast gedacht, dann is dieses Stück bei diesem Kurvenrad auch abgebrochen.

    Blöd.

    Mal schauen, ob ich da was hinbasteln kann. Ansonsten muss ein neues Kurvenrad her.


    Beste Grüße,

    Florian

    Guten Morgen alle zusammen.


    Habe gerade einen 491 für eine Bekannte in der Mache.

    Leider war die Umschaltweiche auf dem Kurvenrad gebrochen. Scheint ja fast schon ein Standardfehler zu sein.

    Ich konnte das Hebelchen erfolgreich mit 2 K Kleber reparieren.

    Mir erschließt sich nun eider nicht, wie der Hebel am Kurvenrad fixiert sein soll. Es fällt ja sonst bei Überkopf Position langfristig heraus. Im Service Manual ist das leider nicht ersichtlich.

    Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, stehe etwas auf dem Schlauch.


    Beste Grüße,

    Florian

    Guten Morgen Heiko.


    Hast du ein Multimeter, mit dem du den Weg vom Dinstecker bis zur Kontaktplatte durchklingeln kannst?

    Der Kurzschließer käme auch in Frage. Das sind zweit Schaltkontakte, die das Signal während des Automatik Vorgangs kurzschließt, um Störgeräusche zu unterdrücken. Wenn da was im Argen ist durch Dejustage, kann ein Kanal, oder beide, ausfallen.

    Ich würde aber erst mal die Kabel Durchmessern. Kann durchaus sein, dass ein Kabelbruch, meist in der Nähe des Steckers, vorliegt.


    Beste Grüße,

    Florian

    Hallo nochmal.


    Hab mir gerade das Schaltbild des Braun angesehen. In der Tat ist die Buchse nicht Norm gerecht belegt. Hier liegen die Eingänge auf Pin 3 und 5 und es ist keine Brücke auf Pin 1 des rechten Kanals eingezeichnet,um eine Kompatibilität mit älteren Din Belegungen zu gewährleisten.

    Vielleicht liegt da das Problem.


    Beste Grüße,

    Florian


    Zitat aus Wikipedia :


    Die erste Generation Stereo-Plattenspieler nutzte den bis dahin am Plattenspieler ungenutzten Pin 1 für die Wiedergabe des rechten Kanals. Da dadurch Kompatibilitätsprobleme entstanden, setzte sich bald die Belegung 3 + 5 anstelle von 3 + 1 durch. Trotzdem ist an vielen Plattenspieler-Eingängen von Verstärkern ab Werk eine Brücke von Pin 1 auf Pin 5 zu finden, um beide Varianten von Plattenspielern zu unterstützen

    Hallo Heiko.

    Am anderen Verstärker funktioniert noch alles?


    Ist der DIN Eingang am Braun ein Phono Eingang und ist die Buchse nach Norm belegt?

    Kann sein, dass der rechte Kanal auf einem anderen Kontakt belegt ist, der nicht der Din Norm entspricht.


    Beste Grüße,

    Florian

    Hallo.

    Kann das AT VM95 auch empfehlen. Besitze die Version mit Shibata Nadel und das klingt ausgezeichnet.

    Kommt aber auf die Phono Vorstufe an. Und ein kleiner Nachteil dieses Schliffes ist, dass stark abgenutzte Platten oder schlechte Pressungen nicht gut klingen. Aber gute Platten klingen hervorragend. Hab mir noch die konische Nadel für meine Flohmarkt Platten besorgt. Die zerren und kratzen dann nicht so stark.

    Vorteil des Systems ist der günstige Preis und die Möglichkeit, verschiedene Schliffe zu nutzen.


    Beste Grüße,

    Florian


    Beste Grüße,

    Florian

    Hallo Carina,

    das Motorlager (Fusslager) des 701 wird mit Graphitfett geschmiert. Insoweit alles richtig.


    Gruss

    Richard

    Moin.

    Macht in meinen Augen bei nem Direkttriebler auch Sinn, da ja hier nicht so hohe Drehzahlen auftreten.

    Danke für den Hinweis. Werde ich mir merken für den Fall, dass mir mal so ein Direktläufer auf die Werkbank kommt 😅


    Beste Grüße,

    Florian

    Ja, es gibt leider viele selbsternannte Experten, die ihr Wissen aus irgendwelchen Bastlerforen beziehen.

    Damit meine ich explizit nicht dieses Forum ^^

    Ich hatte schon Röhrenradios in den Fingern, die teilweise lebensgefährlich zusammengeschustert waren.

    Manchmal ist es besser, erstmal nachzufragen und sich seiner Fähigkeiten bewusst zu machen.

    Im Netz herrscht ja so der Chorus, Reparatur oder Restauration alter elektronischer Geräte is mal so easy nebenbei gemacht.

    Was ich gelernt habe, Geduld und Fingerspitzengefühl sind enorm wichtig.


    Beste Grüße,

    Florian.

    Guten Morgen.


    Also ich habe abschließend beschlossen, einen 100nf Entstörkondensator einzubauen, da dieser Wert funktioniert. Ist zwar seltsam, aber die Ursache zu erkunden, bin ich ehrlich gesagt, langsam leid. Das ganze Gerät hat mich schon genug Nerven gekostet.

    Die Endstufe läuft seit einigen Tagen stabil, ich denke, da ist jetzt alles in Ordnung.


    Vielen Dank für die tolle Unterstützung wieder mal :):whistling:

    Allen einen schönen Sonntag.


    Beste Grüße,

    Florian

    Ja, mir ist aufgefallen, wenn ich zu unterschiedlichen Zeiten schalte, funkt es mal mehr und mal weniger.

    das hängt im Schaltmoment vom Spannungswert der Sinuswelle ab. Spannungsmaximum = Hoher Schaltstrom = Starke Funkenbildung. Alle 10ms gibt es im 230Volt-Netz ein Spannungsmaximum.

    Es gibt Schaltgeräte,die warten nach dem schalten solange, bis die Sinuswelle den Nulldurchgang passiert und trennen dann den Stromkreis auf. Sogenannte Nullspannungsschalter bzw. Nulldurchgangsschalter.

    Dadurch werden auch Störimpulse auf der Netzversorgung vermieden.

    Danke für die Erklärung.Klingt logisch.


    Also brauch ich jetzt so n Schaltgerät für die HS :D:D:D:D

    Also wirklich komisch das Ganze. Mit 100 nF is Ruhe. Komisch, dass die 10 nF nichts bringen.

    Die Induktivität des Motors wird sich ja kaum verändert haben. :/

    Hab jetzt doch noch mal mit der Kapazität experimentiert.

    Testweise hab ich aus meinem 1000 Volt Röhrenradio Ersatzteillager einen 0,1 mü F eingebaut. Da is fast Ruhe, nur bei voller Lautstärke ist ein leichtes Knacken zu vernehmen. Auch nur beim Einschalten. Beim Ausschalten is jetzt Ruhe.

    Aber warum erledigen 10 nF, wie ursprünglich eingebaut, diese Aufgabe nicht?

    Ein leichter Funken beim Einschalten ist immer noch vorhanden. Kann man diesen Wert verbauen, ohne dass der Blindstrom zu groß wird?

    Ja, mir ist aufgefallen, wenn ich zu unterschiedlichen Zeiten schalte, funkt es mal mehr und mal weniger. Wenn ich schnell ein und ausschalte, funkt es weniger.

    Es knallt nicht in den Lautsprechern, es ploppt. Das kannte ich bisher so auch nicht.

    Hab jetzt mal mit verschiedenen Kapazitäten experimentiert, keine Veränderung.

    Also den Kondensator kann man denke ich ausschließen. Bleiben ja nur die Kontakte. Was aber wenn mit dem Motor etwas nicht stimmt? Ich hab ihn natürlich zerlegt, gereinigt und mit neuem Öl versorgt. Er läuft ruhig und ist leichtgängig.


    An der Kiste us auch wirklich nichts wie üblich, so langsam bin ich am Verzweifeln ?(

    So, will erstmal dem Ausschaltplopp auf die Schliche kommen.

    Fakt ist, es bildet sich, wie erwartet, ein ordentlicher Funken an den Schaltkontakten, trotz neuem Entstörkondensator.

    Also noch mal einen neuen rein, er tut immer noch nicht seine Arbeit.

    Die Kontakte hab ich so gut es ging gereinigt. Allerdings ist am statischen Schaltkontakt eine eingebrannte Riefe festzustellen. Blank sind die Kontakte nun.

    Kann diese kleine eingebrannte Stelle die Ursache des Übels sein?

    Wenn ja, kann man den Kontakt mit einfachen Hausmitteln wieder glatt bekommen?


    Hab gerade festgestellt, dass die Funkenbildung ganz ohne Entstörkondensator deutlich geringer ist ?(

    Guten Morgen.


    Ja, das macht mir auch noch Kopfschmerzen. Erklären kann ich mir das auch nicht wirklich.

    Die Spannungen sind aber inzwischen bis auf ein zwei Volt stimmig.

    Allerdings braucht es 5 bis 10 Minuten bis sich der Ruhestrom stabilisiert.

    Allerdings scheint das ganze Konstrukt sehr empfindlich auf Brummeinstreuungen zu reagieren. Kenne das von Röhrenradios, da muss man manchmal bei Koppelkondensatoren drauf achten, ob Anfang oder Ende der Wickel am Eingang der nächsten Stufe liegt, sonst kann es Brummen oder Schwingen. Allerdings sind das ja sehr hochohmige Eingänge.