Beiträge von kesselsweier

    Hallo Martin,


    das ist in der Tat unbefriedigend.

    Nun kenne ich den Anbieter "QvK" nicht und hoffe, der Riemen hat die richtige Spezifikation.

    Kannst Du am Riemen bzw. Riemenlauf denn Unregelmäßigkeiten feststellen?

    Die üblichen Tipps wie Riemenlaufflächen reinigen, Riemen nicht mit Schweiß in Kontakt bringen etc. sollten solch hohe Schwankungen ja nicht verursachen. Anbieter bereits kontaktiert?

    Immerhin scheinst Du glücklicherweise W&F messen zu können.


    Wir haben beim 505-3 meines Bruders neulich den Flachriemen (und auch den Zahnriemen) gewechselt und es gab keine Probleme.

    Lieferant war Dualfred und er weist auf seiner Seite darauf hin, dass es bei den 505--Riemen wohl auch mechanische Abweichungen gäbe.


    Schöne Grüße

    Frank

    Hallo "Fernseheumel",


    wenn Du nur einen einzigen Pickup für "alles" möchtest, darfst Du nur bedingt die beste Qualität erwarten und musst / darfst Dich Kompromissen aussetzen. ;P


    Eine Single bedingt andere Nulldurchgänge (und somit einen geringfügig anderen Kröpfungswinkel" als LP's.

    Eine 50er Jahre Mono-LP bedingt einen (geringfügig) höheren Verrundungsfaktor der Nadel als eine moderne RIAA-Stereo-LP ab ca. 1960.


    Der kleinste gemeinsame Nenner läge m.E. da bei einem guten, sphärisch geschliffenen TA.


    Schärfere Schliffe schonen die Platten in der Tat, aber nur bei korrekter Justage und bei primär kröpfungswinkel-korrektem Einsatzzweck.


    Der o.a. Kompromiss mit einem TA-System Ortofon OM mit unterschiedlichen Einschüben für Schellack (OM78), Mono (OM25) und Stereo OM20/30/40) halte ich für sehr gut und; OM25 und OM78 kosten ja nicht die Welt...aber ich bin mir nicht sicher, ob die OM-Systeme für den Arm des 721 nicht einen Ticken zu leicht bzw. zu "hochcompliant" sind.


    Schöne Grüße

    Frank

    Dankeschön lieber Horst, auch für die zusätzlichen Hinweise, welche bestimmt nicht nur mir weiterhelfen.

    hier werkelt eine, ebenfalls elterliche, KA61, bei welcher die Birnchen bislang ihre 45 Jahre überlebt haben, aber bestimmt keine weiteren fümmenvierzsch…


    Salve

    Frank

    Hallo Henry,


    die Tonköpfe hast Du mit Q-Tips und Isopropanol penibel gereinigt?


    Aufnahmepegel bei Aufnahme in Stellung "Source" gleichmäßig ok, bei "Tape" (oder halt bei späterer Wiedergabe) sowohl tonal als auch bei der Aussteuerungsanzeige rechts zu schwach? Ich lese Deine Angaben etwas uneindeutig: Tape Monitor ist während der Aufnahme ok (nur Anzeige oder auch tonal?) Aber bei Wiedergabe ungleich? Das wäre in der Tat seltsam.

    Annahmen wären Wiedergabeverstärker, interne Pegelregler oder (arg) verstellter oder defekter / verschlissener Wiedergabekopf. Letzteres ist bei 80er-Jahren-Geräten eher selten.


    Service-Manual und Know-how tun not.


    Schöne Grüße und gutes Gelingen

    Frank

    Hallo und willkommen Gerd,

    Ich "arbeite" gerade an einem Projekt für meine 6er - Modelle und möchte das den Dual - Freunden zugänglich machen:

    1. Eigenentwicklung eines 1/2" - Headshell (3D - Druck).

    2. Nachbau des TVV47 mit Optimierung zum Einbau in das Chassis.

    go ahead!


    Schöne Grüße

    frank

    'n Abend allerseits,


    ich habe zwar keinen direkten Vergleich von 3 zu 4 mm Acryl, würde aber genauso wie Hardi zur 4 mm-Variante raten, da ich, zumindest bei der breiten Saba 780 / 785-Zarge trotz des höheren Gewichts eine größere Verwindungssteifigkeit unterstelle, welche gerade bei der einseitigen Stütze Sinn macht.


    Schöne Grüße

    Frank

    gab es für den Kristall-TA CDS 650 nicht auch Nadel"einschübe" DN 6x (oder DN 8x, z.B. DN 85?) mit "höherwertiger" Diamant- anstelle Saphirnadel, wenn auch mit identischen 40 mN Auflagekraft?

    Beim 412 (CDS 630) gab es solche DN 5-Derivate...ich meine DN 56...

    Ggf. eine Alternative...aber neuwertig wohl eine Stecknadel im Heuhaufen...;)


    Schöne Grüße

    Frank

    1979 wäre ein 701 unverkäuflich gewesen, er hätte gegen Technics mit deren Technik UND deren Design antreten müssen.

    naja, aber ein TD 147, ein LP12 oder ein BL-91 (alles Metall und Holz von 1980) waren doch dem 701er stilistisch näher als ein 731, haptisch und qualitativ ausgezeichnet und nicht unbedingt erfolglos.

    DIESE wollte ich als Fünfzehnjähriger haben, konnte mir aber "nur" einen 714er leisten, dessen resonierende Plastewanne ich hasste. Das Chassis selber war toll, aber nicht schön....;)


    Geschmackssichere Grüße

    frank

    Zurück zur Ausgangsfrage des Threaderstellers: Wenn er eine möglichst gute Detailwiedergabe wünscht, so würde ich dringend zu einem scharfen Nadelschliff raten.

    ist es nicht so, dass ein scharfer Schliff am 1228 mit seinem kurzen (8-Zoll?) Arm und dem daraus resultierenden großen Spurfehlwinkel weniger empfehlenswert sei?


    Schöne Grüße

    frank

    Gibt es eigentlich irgendwo eine Nennung der jeweils relevanten Entwickler der verschiedenen CS-Laufwerksgenerationen (1000 / 1009+19 / 1219+29 / 701 / 721...)?

    Im UHER-Buch finde ich die Nennung der Report&Co-Entwickler (und teilweise sogar deren Herausforderungen) interessant...


    Schöne Grüße

    Frank

    Hallo Rainer,


    herzlich Willkommen im Forum.


    Der technische Zustand Deines 1219 ist durch die Bilder natürlich nur sehr bedingt zu entnehmen.


    Prinzipiell gibt es 3 Möglichkeiten:

    1. so-wie-er-ist-verkloppen (das gebietet sich bei einem ca. 50 Jahre alten guten Erbstück m.E. keinesfalls)

    2. machen lassen (Gewerblich ($$) oder hier nett anfragen (da wäre Deine Adresse hilfreich)

    3. selber machen (mit Rat & Tat vom Forum, bestimmt hast Du schon diverse Reparaturthreads hierzu gelesen; Stichworte Steuerpimpel, Multischalter, Reibrad, Motor, Antiskatingscheibe etc.)


    Hast Du überhaupt Schallplatten bzw. eine HiFi-Anlage mit Phono-Eingang bzw. Interesse daran, solches ggf. anzuschaffen?


    Ein Materialinvest liegt i.d.R. bei ca. 10-50 EUR plus ggf. neuer Nadel.


    Schöne Grüße

    Frank

    Komfortfunktionen wie Halb-, Voll-, Wechsel-, oder gar Endlosautomatik waren seit jeher ein Steckenpferd der Firma / Marke DUAL Gebrüder Steidinger.


    Die letzteren beiden sind natürlich eher obsolet, aber dass man heute auf Halb- oder Vollautomatik im anspruchsvolleren Segment verzichtet, ist nicht der mangelnden Kundennachfrage, sondern der Tatsache, dass deren Realisation, wenn sie hochqualitativ (möglichst berührungsfrei) arbeiten soll, nur dem konstruktiven und somit preislichen Aufwand geschuldet. Leider.


    Stilistisch erscheint mir der CS 800 auf den ersten Blick weniger meinen Geschmack zu treffen, aber ich habe ihn ja noch nicht in Natura gesehen.


    Schöne Grüße
    frank

    Hi Thomas,


    ich sehe schon, Du bist auf dem richtigen Weg...:-)

    Entmagnetisierdrossel habe ich nicht, aber da die nicht viel kosten, werde ich mir eine zulegen.

    Da würde ich eine "VMP emag" empfehlen. Die sind mit ihrer mittleren Feldstärke sowohl für CC als auch für TB geeignet. Die stärkere Bernstein ist meist kostspielig und die kleineren, meist mit roter Spitze, haben für TB-Köpfe ggf. nicht genug Kraft. Die VMP hat zur Sicherheit auch eine verlackte Spitze.

    Was dein Kommentar "schöne Maschine" angeht: naja, wenn ich an deine Philips denke, kann man das nicht sagen. Aber zur Dual-"1970"-Anlage, die mich mir aufbauen möchte, passt diese Maschine natürlich wesentlich besser. Technisch reicht sich im Ansatz nicht an dein Gerät heran und optisch unterbietet sie noch so manches anderes, was Dual in der Zeit verzapft hat. Ich sage nur: "Apparatebau"...

    Hatte ich ernst gemeint, weil ich sie auf dem Photo gefällig finde. Ich kann mich gar nicht erinnern, ob und wo ich sie einmal live gesehen habe. Passt neben 1219 & Co. bestimmt prima. Was ist, Stichwort "Apparatebau", an der TG denn optisch nicht so schön?
    Die N4522 hat leider nur Kunststoffseitenteile (welche man aufgrund der Profilierung auch nicht so einfach gegen Furnier ersetzen kann) und ist frontal eine recht beleibte (Wiener) Dame. Technisch hingegen...nunja, es hat schon einen Grund, weshalb sie am Wandregal verharren darf...


    Ciao di
    Franco

    Hallo Thomas,


    eine schöne Maschine!


    ZUm Mikrofonie-Effekt kann ich nur wenig beitragen. Eine Trick- oder Sound-on-Sound Funktion (von deren evtl. Missfunktion es ggf. herrühren könnte) hat die Dame ja nicht, oder?


    Bezüglich der zu geringen Löschdämpfung:
    der Löschkopf scheint ja noch original verlackt, insofern wäre eine Dejustage eher unwahrscheinlich.
    Haben die Köpfe Einlaufspuren? Läuft das Band schön angeschmiegt an den Köpfen entlang?
    Hast Du eine Entmagnetisierdrossel? Sonst schick' ich Dir meine.
    Die Köpfe hast Du ja bestimmt penibel mit Äthanol oder Isopropanol gereinigt.
    Elektrisch käme wohl auch die Löschoszillatorschaltung in Betracht, ohne dass ich hierbei konkrete Tipps geben könnte.


    schöne Grüße
    Frank

    Hi Frank,

    die Frage zur Eingangskapazität (C2 - 330 pf) habe ich ehrlich gesagt erwartet.

    Ahja, C2. Einer muss ja die Gretchenfrage ;)

    C2 ist beim TVV47 keine Eingangskapazität im eigentlichen Sinne. Seine primäre Aufgabe ist das Unterdrücken von Schwingungen im Bereich von mehreren 10 KHz. Darum ist er auch direkt neben T1 platziert.
    Verbunden mit dem Eingang ist C2 noch über den Eingangselko C1 und den Widerstand R5.
    Einen gewissen Einfluss auf die Eingangskapazität kann man nicht verneinen, man müsste jedoch probieren, ob eine Veränderung seines Wertes eine wirklich hörbare Klangveränderung mit sich bringt. Wählt man ihn zu klein, kann das zu wiederum zu unerwünschten Schwingungen führen.

    Oh, das war mir so nicht klar, danke. Arbeitet der TVV47 denn mit modernen MM's gut, ohne dass sie zu dumpf klingen? Ich habe ja schon mit M91ED einen gewissen Höhenabfall und habe noch kein "Modernes" probiert. Welche(n) TA verwendest Du und wie sind Deine Erfahrungen?

    Oder die nimmst Kontakte von einer Präzisions-IC-Fassung

    Genau. Ich meine, mich aus der Lehrzeit vor 36 Jahren erinnern zu können, das jene Carrier-Sockel heißen...


    Schöne Grüße
    Frank

    Hallo Frank,


    danke für den tollen, anschaulichen Revisions- bzw. Optimierungsbericht.


    Macht es nicht auch Sinn, die Eingangskapazität (C5? 330 pF?) am TVV "umschaltbar" zu gestalten, z.B. mit alternativen 100 und / oder 220 pF? Mit Carriersockeln oder richtigem Schalter?


    Für moderne MM's sind 330 pF i.d.R. ja schon recht viel...


    Schöne Grüße
    frank

    Hallo lieber Unbekannter,


    herzlich Willkommen im Dual-Board.


    Auch wenn ich die Geräuschbeschreibung nur bedingt interpretieren kann, hört sich das sehr nach einem nach Öl schreienden Motor an.


    Hierzuforen gibt es da jede Menge Tipps, suche einmal nach "Dosenmotor".
    Außer Öl und Werkzeug brauchst Du dazu nix.


    Schöne Grüße
    Frank