Beiträge von Schlack

    Im besten Fall hört man die Musik doch "Direkt". D.h., ohne an den Regler am Verstärker zu drehen. Sobald ich für meinen Hörgenuss an einem Regler drehen muss, fliegt das System raus. Das ist dann -zumindest für mich- das falsche System.

    Für einen Kurztest habe ich in der Werkstatt und im Bastelzimmer immer einen Verstärker mit LS. In der Werkstatt MUSS immer ein Verstärker zu Verfügung stehen, weil ich damit Terrasse, Hof und Garten beschallen muss. Ausgiebig testen geht leider nur im WZ. Deshalb muss einer meiner Plattenspieler aus dem Wohnzimmer dann zeitweise eine Pause einlegen.

    Einer meiner 621 hatte auch unschöne Rostbeulen. Was soll man da aber machen? Egal wie man den Rost entfernt, so muss doch wieder Farbe drauf. Ausbesserungen wird man immer sehen, glaube ich. Aktuell habe ich einen mit Tranportschaden und Macken auf dem Chassis hier. Ich habe die Chance genutzt um den Dreher direkt zu lackieren. Dan ist man auch bei der Farbwahl flexibel.

    Sah dann so aus. Das geht mit dem 601 auch, wobei das weiß dem 621 viel besser steht...


    Zum Polieren vom Teller gibt es sicher einen eigenen Threat. Neulich hatte ich einen 701 mit furchtbaren komischen Flecken. Selbst mit Schmiergelpapier war da nix zu machen. Also hat der Nachbar den Teller in die Drehbank gespannt. Polieren musste ich aber selbst.

    Abgesehen davon, dass das gute Stück ziemlich versifft ist, sind 100 € sicherlich zu viel für die Kiste. Ist wie die Katze im Sack zu kaufen. Einfach zu wenig Infos. Der Start/Stop Hebel scheint schonmal gebrochen zu sein.

    Die Teller vom 604 und 721 lassen sich nicht tauschen.

    Das ganze Lager rausnehmen wäre vielleicht wirklich schneller gewesen. Aber auch das ist ja kein Kinderspiel, denn man muß ja alles abbauen: Haupthebel, Liftschiene, Anti-Skating und Segment. Und nachher wieder alles richtig einstellen.

    Das stimmt. Ein paar Bauteile müssen wohl ab. Geht aber auch recht fix und viel einzustellen gibt´s anschließend nicht. Meiner lag aber sowieso in Einzelteilen auf dem Tisch 8o.

    Den meisten Ärger hatte ich - wie erwartet - beim Ausbau des Tonarms. So leicht wie in der Service-Anleitung des 621 auf Seite 8 beschrieben, nämlich daß man nur die beiden Befestigungsschrauben Nr. 54 lösen muß, war das nicht. Es ist definitiv nicht genug Platz, um die gelösten Schrauben nach unten herauszuziehen (Bild03).


    Man muß daher auch das Lager für die Vertikalbewegung (mit dem Federhaus auf der einen Seite) öffnen, damit man alles ein wenig nach oben schieben kann. Das ist eine ziemliche Fummelei und der anschließende Einbau hat mich wirklich fast zur Verzweiflung gebracht, weil man, bei auf Halbmast hängendem Vertikallager, die Schrauben gleichzeitig drehen und von oben andrücken muß, damit sie ins Gewinde greifen. Ich habe nach längerem Hin- und Her-Probieren mit einem Zahnstocher gearbeitet, den ich von der Seite in den Schlitz gelegt habe, um die ersten ein/zwei Umdrehungen hinzubekommen (Bild04).

    Hallo Kurt,

    Glückwunsch zur gelungenen Operation. Wenn Du den kompletten Tonarm ausbaust, hast Du es wesentlich einfacher. Erst gestern habe ich 2 Tonarmrohre getauscht. Dauert vielleicht 15 Minuten.

    So ist es! Allerdings lassen sich auch Singles (7") über die Automatik steuern sofern die Platte auf 45 rpm abgespielt wird bzw. der Schalter auf 45 steht.

    Der Schalter für die Geschwindigkeit bestimmt gleichzeitig den Aufsetzpunkt.

    Eigentlich ist es doch immer noch Geschmacksache. Ich stehe für den Hausgebrauch mehr auf die Modelle der 7xx Reihe. Wobei ich einen 606, 626 und insbesondere den 621 zum guten Kurs nie stehen lassen würde. Allerdings gehen die dann doch auch immer andere Wege, wenn die mal fertig sind.,

    Mit der 12xx Reihe bin ich "eigentlich" nie warm geworden. Der 1219, der mir nur wegen der Klapphaube und Geheimfachzarge über den Weg lief, hat mich beim Auseinanderbauen doch sehr beeindruckt. Als er fertig war, war ich echt begeistert. Aber man kann ja nicht alles behalten. Einen 1228 habe ich auch mal vor dem Sperrmüll gerettet. Warum nicht? Der war sogar einige Zeit hier im Betrieb (okay, da hatte ich noch nicht so viele Dreher wie heute..)

    Ich kann die Begeisterung für die Modelle durchaus verstehen. Warum auch nicht? Alle Dreher aus dieser Zeit sind qualitativ doch gut! Ein 1019 für 15 € vom Flohmarkt steht noch in der Warteschlage. Wenn ich damit mal fertig bin, möchte ich den sicherlich nicht mehr ziehen lassen. Der begeistert mich schon durch die Optik

    Also: Jeder je nach Gusto  ;)

    Hallo,

    vielen Dank für die zahlreichen und schnellen Antworten. Beim Wechsel der Elkos und Kondensatoren sind diese beiden Dinger immer als Einzige drin geblieben, da ich keine 20nf zur Verfügung habe. Von den 22nf Dingern habe ich genug. Der Wechsel wäre für mich also nur für´s "Gefühl" weil der Rest an Keramik, Elkos, Fröschen eben auch rausfliegt.

    Jetzt können die aber auch drin bleiben... :) Ist sowieso wieder alles zusammen. Es wurde wieder ein weißer 621 8) . Nur noch die Tellermatte aufhübschen und ein Kabel basteln dann geht´s an den Probelauf.

    Dankeschön

    Guten Morgen,

    ich möchte für eine kleine Frage nicht gleich einen neuen Threat aufmachen, deshalb nutze ich mal diesen hier. Passt auch irgendwie.

    Laut Service sind im Trafokasten bei C53 und C54 Keramik Kondensatoren mit 20nf/50V verbaut. Leider finde ich keine mit 20nf. Gibt es Alternativen? In einem Elkoset auf ibäi sind hier welche mit 22nf vorgesehen. Ist das unbedenklich?

    Beste Grüße

    Christian

    Ahoi,

    ich habe mich auch gewundert. Ich habe den Teller vom 604 als wesentlich schwerer in Erinnerung bzw. kam mir der Teller vom 626 erstaunlich leicht vor...

    :/