Beiträge von Alex_1990

    Es hieß ja mal, dass die Modelle 618 und 718 eine elektronische Endabschaltung haben werden. Haben der 418 oder 518 überhaupt irgendeine Endabschaltung? Der DT 450 hatte ja, glaube ich jedenfalls, eine.

    Und wie überprüft man die korrekte Geschwindigkeit, mittels Stroboscheibe?

    Ansonsten finde ich die neuen Modelle sehr schön und gelungen :)!


    Viele Grüße

    Alexander

    Meiner Meinung nach ja. Ich hatte selber mal einen (noch älteren) Onkyo Receiver und war mit dem wirklich sehr glücklich. Bei den Geräten reicht es meistens aus, die Kontakte der Knöpfe/Potis zu reinigen und eventuell den Ruhestrom und Bias einzustellen. Ist aber alles kein Hexenwerk!

    Also optisch und von der Zeit her würde natürlich ein CV120 bzw. CV121 passen aber da wird das mit 50€ knapp, vor allem wenn dort wenigstens das Nötigste gemacht sein soll. Alternative wäre noch der CV60 oder meiner Meinung nach klanglich noch besser der CV1200. Wobei es auch hier einiges zu tun gibt...

    Moin!


    Endlich komme ich mal um euch zu berichten.


    Zunächst einmal habe ich vor dem Motor-Wechsel das Stroboskop komplett vom Strom getrennt. Hat bei mir leider nicht geholfen. Vermutlich habe ich einfach Glück gehabt, dass die Schaltung nichts in den Motor einstreut.


    @ Thomas: Danke für die Vergleichsvideos! Vielleicht sollte ich auch mal welche machen, um bei mir besser vergleichen zu können. Auf jeden Fall sehr interessant zu hören, wie unterschiedlich laut verschiedene Dreher sind.

    Aber ist das jetzt beim Musikhören überhaupt so störend, wenn ein Dreher etwas lauter ist? Eigentlich ja nur zwischen den Titeln und wenn man auch richtig laut hört, oder? Wie sieht es aus mit der Technik (Verstärker, Lautsprecher), können die davon Schaden nehmen wenn da permanent ein bestimmter Sinus drauf ist? Der Subsonic filtert ja die ganz tiefen Frequenzen ja sowieso heraus, aber was ist mit denen über 20Hz?


    @ Kai: Danke sehr, ich lasse das 500k im 701 drin, davon ist eigentlich reichlich drin, so dass es leicht überquoll. Ich hatte auch noch weitere Threads gefunden, wo der 701 nicht ganz so sanft absenkt wie andere Dreher, scheint also wirklich normal zu sein.

    Letztenendes war der Lift am nächsten Tag wirklich schon etwas besser und durch leichtes Verstellen der Stellhülse dann auch noch einen Tick besser. Ich denke, dass die Absenkgeschwindigkeit so in Ordnung sein wird.

    @ Chris: Genau, das sanfte Umlegen des Lifthebels lässt den Tonarm auch langsamer absenken :).


    Übrigens, wie oft sollte ein ausbalancierter Tonarm nach oben und unten schwenken, wenn man ihn leicht antippt? Der 510 schwenkt etwa 2-3x nach oben und unten, bis er in seiner Endstellung stehenbleibt. Beim 701 schwenkt er beim Antippen 1x runter und beim Hochschwenken bleibt er dann sofort in seiner Endposition stehen. Sollte ich hier das Lager noch einmal minimal lockern?


    Nun zum Eigentlichen: Ich habe nun den Stator des 860-4 in meinen 860-1 eingebaut und siehe da: Der Motor läuft nun deutlich ruhiger! Wenn man ihn in die Hand nimmt, vibriert er immer noch ganz leicht, aber an den Lautsprechern kommt fast nichts mehr davon an. Ich muss den Verstärker um 10dB lauter drehen, damit der neue Stator die Lautstärke des alten Stators erreicht.

    Damit bin ich jetzt endlich zufrieden :D! Vielen Dank noch einmal an Kai für den Tipp einen 860-4 auszuprobieren.


    Der ersteigerte 860-4 war übrigens nicht neu, der Lagerspiegel war nämlich schon eingelaufen...


    Noch eine Sache, da ich Probleme mit dem Pulley hatte. Ich habe ihn im Betrieb mit einem Glasfaserradierer gereinigt und dabei einen Akkustaubsauger (den wir auch für die ganze Wohnung benutzen) drangehalten, auf höchster Stufe. Reicht das aus oder sollte ich den Motor lieber noch einmal auseinandernehmen und von eventuell hineingefallenem Dreck grob abwischen?


    Viele Grüße

    Alexander

    Moin!


    Kurzer Zwischenstand: Der 1218 läuft weiterhin perfekt. Den 701 habe ich mir gestern Abend vorgenommen, mit etwas mehr Zeit und siehe da: die Automatik funktioniert auch hier wieder tadellos. Ich musste nur ein Blech für die Endabschaltung ganz leicht nach innen biegen, sonst hätte die Nadel ihre Runden endlos gedreht. Auch den Antiresonator habe ich wieder hinbekommen indem ich das Blech etwas anders gebogen habe. Was jetzt noch nicht zu 100% überzeugend ist, ist der Lift bzw. die Absenkgeschwindigkeit. Für meinen Geschmackt senkt sich der Tonarm immer noch zu schnell ab, obwohl erst frisches 500.000er Silikonöl drin ist. Es ist kein Plumpslift aber der 1218 und 510 setzen deutlich sanfter auf. Eventuell sollte ich mir mal 1.000.000er Silikonöl besorgen und es damit versuchen. Oder sollte ich versuchen an der Schraube des Haupthebels zu drehen? Eventuell ist der Hub hier einfach zu gering?


    Noch eine Frage, die ist vermutlich untergegangen: Passt eigentlich ein 704 Sägezahnteller auf den 604 problemlos?


    Zu dem 510 und den restlichen Themen werde ich mich später noch einmal melden. Aber danke auch hier für die zahlreichen Beiträge und die Diskussion :)!


    Viele Grüße

    Alexander


    PS: Gerade war die Post da mit einem angeblich unbenutzten SM860-4. Ich werde berichten, aber noch ist der Motor zu kalt und die restliche Pause zu Kurz.

    Es kommt darauf an, was du unter "ganz leise" verstehst.

    So, dass er in den Leerrillen zwischen den Songs vom Hörtplatz bei gehobener Lautstärke nicht hörtbar ist ^^. Ist sicher schwer zu definieren.


    Daher auch die Theorie, dass es mit der Umstellung der Wechselspannung ab 1989 zusammenhängt.

    Aber hat da nicht jemand auch den 840/860 mit 220V über einen Trenntrafo betrieben und das Brummen trotzdem gehabt? Mich würde interessieren, ob man den Motor über 110/120/150V nicht ruhig bekommt...

    Moin!


    Lupo914 Ob der Motor davor schon gebrummt hat oder nicht, kann ich leider nicht mehr sagen. Ich habe 2x die Erfahrung eines abrauchenden Knallfrosches gemacht und daher den 510 nur ganz kurz am Strom gehabt. Danach habe ich dann, wie eigentlich immer bei einem neuen Plattenspieler, ihn erst einmal gewartet. Es war auch mein erster Riemen-Spieler. Dass es sich so entwickeln würde, hätte ich nicht gedacht.


    Darwin Ich habe jetzt zwar einen 860-4 Motor bestellt, werde den 860-1 aber auch noch "einspielen". Falls das aber nichts wird, komme ich gerne auf das Angebot zurück. Der ist aber wirklich mit der Zeit ganz leise geworden?


    Fraggle Ich frage mich, ob die Motoren tatsächlich schon so brummend vom Werk gekommen sind oder sie mit der Zeit einfach schlechter werden...


    Puuhbaer68 Wenn die Nadel auf der Platte liegt und der Motor (Stecker raus) ausgeschaltet ist, ist das Brummen weg. Man spürt das Brummen, wenn man den Motor in der Hand hält oder auch den Rotor festhält.

    Auch auf der Tonarmablage liegend (in dem Bereich wo der Motor noch läuft) hört man nichts mehr. Aber guter Tipp, danke :)!


    Ich habe übrigens den Lagerspiegel in meinem SM 860-1 NICHT gedreht, da er eben noch nicht wirklich stark eingelaufen ist. Falls ich ihn aber versetzt hineingesetzt habe, sollte er sich trotzdem mit der Zeit wieder an "die richtige Stelle" gedreht haben, oder?

    Jedenfalls könnte ich auch noch Fotos vom unbenutzten Lagerspiegel machen, da ich mir jetzt einen 860-4 ersteigert habe, der angeblich neu ist (Danke an Kai für den Tipp!). Es kann aber noch etwas dauern, bis er da ist.


    Was ich an meinem SM860-1 noch ausprobieren möchte, ist es die ganzen Schrauben noch fester anzuziehen. Ich bin vom Spruch "Nach fest kommt ab." geschädigt. Aber vielleicht hilft es hier wenn man ganz kurz vor "ab" aufhört :D.


    Viele Grüße und noch frohe Ostern!

    Alexander

    Moin alle zusammen!


    Ich habe noch einmal über die ganze Sache geschlafen. Den 704/750/750-1/5000 würde ich erst einmal ausschließen, die drei letzteren eher aus optischen Gründen. Der 704 hat für meinen Geschmack schon wieder zu viel Technik verbaut.


    Bleiben also noch die 505-4 und der 604, wobei mir beim 604 der Pickelteller nicht gefällt, ansonsten würde aber alles passen - kann man hier einfach einen Sägezahnteller vom 704 nehmen? Die Elektronik scheint wirklich einfach aufgebaut zu sein, so wie ich das jetzt als Laie beurteilen kann. Er hat aber im Gegensatz zum 505-4 eine Aufsetzhilfe, die ich beim 510 in der kurzen Zeit sehr zu schätzen gelernt habe. Der 505-4 hat weder Stroboskop, noch eine Aufsetzhilfe, damit würde ich vermutlich klarkommen, es aber vermissen.


    Das liebste wäre mir aber wirklich ein leiser 510, da sonst ja alles passt (die Federn bekommt man sicher hin, auch das Federhaus gibt es sogar noch neu zu kaufen). Deswegen werde ich mich zunächst erst einmal auf die Suche nach einem ruhigen Modell machen. Ich habe auch schon darüber nachgedacht ihm einen SM 100-1 einzubauen, auch wenn es vermutlich heißen würde zusätzliche Bohrungen ins Chassis vorzunehmen. Wenn ich dann aber meinen Traumplattenspieler hätte, wäre es das mir wert. Hat das schon jemand zufällig mal versucht?


    Nun zu den neuen Antworten:


    Am 701 ist eigentlich alles wichtige gemacht, die Elkos und Entstörkondensatoren (weiß jetzt aktuell nicht mehr ob es einer oder mehrere waren) sind ausgetauscht, die Potis gereinigt, die 15V neu eingemessen - die Elektronik läuft super. Laut der RPM App sind die Gleichlaufschwankungen besser als im Prospekt. Das Drucklager wurde bereits durch eines aus Aluminium ausgetauscht, neuer Steuerpimpel ist verbaut, alle Teile gereinigt und neu geschmiert, neue Stellhülse verbaut, der Lift sollte mal inzwischen neues Silikonöl bekommen.

    Was jetzt noch fehlt ist eine Feinjustage der Automatik (Zusammenspiel zwischen Haupthebel, Lift, Stellhülse). Dann sind da auch noch mehrere feine (Bronze-?)Bleche die ganz leicht verbiegen können oder besonders geschmiert/nicht geschmiert sein sollten (die zwei übereinanderliegenden am Kurvenrad), der blöde Kurzschließer der auch richtig gebogen sein muss... Und der Antiresonator, der trotz neuer Feder immer noch hängt. Also Feinmechaniker bin ich schon mal nicht :D.

    Gut, dass meine Eltern noch einen 701 haben, der funktioniert. Die wollten sowieso, dass ich mir die Elektronik vornehme, dann könnte ich direkt die ganzen Bleche bei mir zurechtbiegen. Nur das mit dem Antiresonator ärgert mich immer noch...


    Beim 510 habe ich folgendes erledigt: Neuer Thakker-Riemen, Motorlager in Aceton gereinigt (Unterdruck) und danach mit neuem Motoröl befüllt (heiße Methode). Neue Lagergummis verbaut und unter die Muttern noch kleine Gummischeiben geschnitzt (danke an Chris / Fraggle für den Tipp!). Den Pitch habe ich auch wieder zum Laufen bekommen. Bewegliche Teile gereinigt und neu geschmiert. Das M95 hat eine neue elliptische Cleorec-Nadel. Achso, die Entstörkondensatoren wurden auch alle getauscht und alle elektrischen Kontaktflächen habe ich ebenfalls mit einem Glasfaserradierer gereinigt. Nur die Anschlusspins für den Motor noch nicht. Auch habe ich ein Nachbau-TK verwendet. Die Störgeräusche treten aber erst beim Aufsetzen auf die Platte auf und selbst ohne aufgezogenen Riemen sind sie da. Es muss also der Motor sein :(. Man spürt es auch, wenn man den Motor im Betrieb berührt, der vibriert leicht.

    Aber wie gesagt, wenn die Musik erst einmal läuft, ist der Sound spitze! Finde ich persönlich sogar besser als der 701/1218 mit dem V15-III bzw. M20 mit ebenfalls neuen Nadeln.


    @ Karsten: Danke sehr für den Beitrag! Ich finde das M95 am 510 super und würde das vermutlich auch an den 505-4 bauen wollen, aber gut zu wissen, dass die Tonarme dort immer noch besser mit den Ortofönern funktionieren und ich es lieber lassen sollte, bzw. direkt lieber nur eine neue Nadel besorgen.

    Wenn ich einen gut erhaltenen 505-4 finde werde ich zugreifen, einfach nur zum Testen, vielleicht gefällt er mir ja wirklich so sehr, dass er dann bleibt :D.

    Und ja, da gebe ich Dir vollkommen Recht, dass es nicht immer das größte Modell sein muss, um damit gut Musik hören zu können :)! Ich war auch lange Zeit mit einem 1226 für 12€ glücklich.


    @ Wolf: Danke für den Tipp mit den Anschlüssen am Motor, den habe ich komplett vergessen. Der Rest der Anschlüsse ist bereits gereinigt :). Aber wie Du schon sagst, den 510 und 701 möchte ich auf jeden Fall noch angehen. Den 1218 würde ich aber nicht hergeben, auch wenn der Teller so klein ist. Dafür läuft er mir viel zu zuverlässig :D.


    @ meanolhepcat: Auch Dir danke für den langen Beitrag und eine komplett andere Sicht auf die ganze Sache! Da sieht man mal, wie stark sich die Anforderungen unterscheiden können. Das mit dem Golden One ist natülich schade, aber ich glaube auch eher, dass es ein Montagsgerät war. Aber ich kann verstehen, dass man nach so einer Erfahrung das Modell versucht zu meiden. Habe ich ja auch z.B. mit dem 1249 so, leider...


    @ Winfried: Die Geräte, die ich für Freunde und Familie gewartet habe, laufen alle bis heute. Das letzte was ich nach über 2 Jahren an einem 1228 meines Onkels gemacht habe, war die Kontaktflächen am Headshell zu reinigen, weil ein kanal ausgefallen war. Mein 701 lief seit 2013 ohne Probleme, bis es letztes Jahr anfing und immer mehr Funktionen gesponnen haben. Der 1218 läuft auch bestimmt schon 4-5 Jahre ohne Probleme. Der 510 ist erst ganz neu und komplett revidiert. Nur der Motor macht eben Geräusche.

    Ich will damit sagen, man bekommt die Geräte eigentlich immer mit dem richtigen Zeitaufwand hin, klar, dass man aber auch gewissenhaft arbeiten muss, damit das Ergebnis lange anhält. Aber am Motor wüsste ich nicht, was ich noch machen könnte...


    @ Günther: Das gibt mir wieder Hoffnung, dass auch bei mir noch alles wieder gut wird :D!


    Viele Grüße und schöne Ostern!

    Alexander

    Moin alle zusammen!


    Jetzt sind es deutlich mehr Antworten geworden, als ich erwartet habe, vielen Dank!!!


    Ich versuche mal auf möglichst alles einzugehen, ohne jetzt konkret zu zitieren oder Namen zu nennen, da das, so wie ich mich kenne, sicher den Beitrag noch länger machen würde als er sowieso schon wird :D.


    Eines noch vorweg: Es geht hier um den Plattenspieler fürs Wohnzimmer, daher ist mir hier die Optik und vor allem die Zuverlässigkeit wichtig. Wenn es um das Schlafzimmer/Büro geht, da kann gerne der 1218 oder 701 werkeln. Da bin ich ja nicht ständig "auf den Plattenspieler angewiesen". Also wenn da einer mal für einen Monat oder länger ausfällt, ist es absolut nicht schlimm. Nur im Wohnzimmer, wo hauptsächlich Musik gehört wird, soll er zuverlässig laufen.


    Also, generell möchte ich, seitdem ich den 510 habe, keinen Vollautomaten mehr. Die Bedienung ist wirklich sehr durchdacht und da ich sowieso die Platte vom Staub mit einer Plattenbürste befreie, habe ich die (Start-)Automatik sowieso nie genutzt. Von daher gilt bei mir: je weniger Technik, die eine potenzielle Fehlerquelle darstellt, desto besser.


    Jetzt endlich zu den Beiträgen.


    Ohne Strobolampe war das niederfrequente Krisseln beim 510 schon weniger, aber der Unterschied war jetzt nicht gravierend.

    Ich habe vorhin noch einmal vom Hörplatz aus dem Störgeräusch gelauscht bei gehobener Lautstärke. Es war auf jeden Fall nur wahrnehmbar zwischen den Titeln auf der Platte. Sobald aber Musik lief, war davon absolut nichts mehr zu hören, der Klang absolut fantastisch! Den 701 hört man aber wirklich nicht einmal zwischen den Titeln. Ich weiß also, dass es noch besser geht - der kleine Mann im Ohr gibt mir dadurch leider keine Ruhe :D.


    Ein Technics oder ein Fremdhersteller kommt wirklich nur im Notfall infrage, deutlich lieber wäre mir hier ein Dual. Da gibt es immer genug Ersatzteile, gute Anleitungen, dieses tolle Forum hier :D. Besonders das Technische finde ich gut, dass z.B. das Gewicht über die Torisionsfeder eingestellt wird. Die Tonarme sind so gut, dass sie auch mit welligen und schlecht zentrierten Platten immer zurechtkommen usw..


    Zu dem 505-4 habe ich auch schon rübergeschielt, da werde ich mich auf jeden Fall noch etwas einlesen und falls dort alles passt, nebenbei einen suchen. Solange ich mir mit dem 510 nicht den Verstärker bzw. die Lautsprecher zerstöre, werde ich mit dem aber vorerst weiterhören.

    Gleiches gilt hier für den 750/750-1/5000, die kommen auch auf die Liste.

    Schon eine Frage vorab: Kann man am 505-4 auch problemlos ein M95 oder V15 bzw. allgemein nicht-ULM Tonabnehmer betreiben?


    Der 731Q fällt eher raus, da habe ich ja den 701. Da würde ich dann tatsächlich noch etwas Zeit investieren wollen, bis dieser perfekt läuft. Hoffentlich muss ich den niemals neu einmessen. Ich habe zwar einen Freund mit einem 4-Kanal Oszi, aber ich stelle mir das dennoch sehr aufwändig vor.


    Den 1218 möchte ich auch auf jeden Fall behalten, da der wie schon geschrieben, extremst zuverlässig ist und dann einspringt, wenn der 701 oder der Wohnzimmer-Dreher eine Pause brauchen.

    Den 1219/1229/1249 habe ich als sehr sehr aufwendig im Kopf. Habe für meinen Vater und meinen Bruder jeweils einen 1219 bzw. 1229 gewartet, man was hab ich mich da aufgeregt, vom Modeselector ganz zu schweigen :D. Aber am Ende liefen beide dann bis heute zuverlässig, das muss ich denen echt lassen und möchte die auf keinen Fall schlecht reden. Einen 1249 habe ich mal für einen Freund lauffähig gemacht, da haben wir aber öfters nachjustieren müssen, bis er dann vernünftig lief. Insgesamt ist mir dort aber zu viel Technik verbaut, die ich nicht benötige und kaputt gehen kann (Mode-Selector, Automatik, Wechselautomatik).


    @ romme Das stimmt leider sehr! Und ich bin leider immer ziemlich pingelig was so etwas angeht...


    Die 604/704 kommen auch auf die Liste, allerdings hinter den Riementrieblern. Eben wegen der Elektronik, wobei ich mir anschauen müsste, was für Teile in der Elektronik verbaut sind, falls mal etwas kaputt geht. Gab es den 604 eigentlich auch mit Sägezahnteller? Dann könnte ich mir den tatsächlich auch noch gut vorstellen, wenn das mit dem neu Einmessen der Elektronik nicht allzu dramatisch ist.


    @ Hardi Wie bekomme ich da die Platten rein :D?


    @ Fraggle Danke für den langen Beitrag! Bei der Automatik und den Nebengeräuschen scheinen wir ja wirklich der selben Meinung zu sein. Optisch finde ich eigentlich keinen Dual hässlich, der 1218 ist auch wirklich sehr schön, aber mir gefällt es mehr, wenn die Schallplatte nicht über den Teller hinausragt. Ebenso finde ich den Sägezahnteller schöner als die späteren Pickelteller.

    Ich werde jedenfalls alle Plattenspieler behalten und mit der Zeit weiter herrichten, mir macht es ja auch Spaß nur teilweise fehlt mir einfach die Zeit dafür. Und wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, dann lege ich doch lieber eine Platte auf und genieße sie, als wieder zu "basteln", da bin ich ehrlich. Übrigens gab es von der Verlobten schon ein OK für einen 4. Spieler, den 505-4 fand sie auch sehr schick :D.


    Also es ist vielleicht etwas falsch rübergekommen. Ich liebe natürlich alle meine Spieler, würde die auch nicht wieder hergeben sondern wirklich mehr Zeit investieren und sie allmählich zum Laufen bringen. Wobei der 1218 ja schon perfekt läuft.


    @ Ralph & Reini Eben, jeder hat seinen Geschmack und da ist sicher für jeden etwas dabei! Ich habe jetzt Direct-Drive, Riemen und Reibrad hier, kleiner Teller, großer Teller, Automat, Halbautomat. Das wichtigste ist, dass alle gut Platten abspielen können. Die Suche nach DEM Dreher ist ja auch Teil unseres Hobbys. Ich hatte schon die unterschiedlichsten Spieler hier, und das macht mir ja auch Spaß. Nun möchte ich halt einen finden, bei dem ich alles, was mir wichtig ist, unter einen Hut bekomme. Mal schauen, ob einer von meiner neuen Liste mich dann endlich erfüllt :D.


    Vielen Dank noch einmal für die vielen Beiträge, ich hoffe, dass ich euch mit diesem Beitrag jetzt nicht komplett erschlage!


    Viele Grüße

    Alexander

    Moin Peter!


    Huch, da habe ich zu schnell gepostet ^^. Das war mein Platzhalter für Fraggle, der ja alles an seinem 601 durchlebt hat.

    Das mit der Strobolampe habe ich tatsächlich noch nicht ausprobiert, werde ich morgen aber direkt einmal ausprobieren, danke sehr für den Tipp! Reicht es aus die Lampe herauszunehmen und gegen die LED Variante auszutauschen oder sollte ich sie komplett auslöten?


    Viele Grüße

    Alexander

    Moin alle zusammen!


    Ich wollte einmal fragen, ob ich der einzige bin oder einfach nur Pech habe? Irgendwie bin ich immer noch nicht zufrieden, mit dem was ich habe, obwohl das alles wirklich gute Dreher sind.


    Ich habe hier folgende Plattenspieler stehen und beschreibe kurz, was ich toll bzw. nicht so toll an ihnen finde:


    701 - mein erster Plattenspieler überhaupt

    + Absolut leise wenn er dreht, keine Störgeräusche

    + Sehr solide gebaut, schwere Teile

    + Optik (großer Teller)


    - Automatik spinnt ständig (jetzt mit neuer Sperrklinke + Kurvenrad läuft er wieder, aber wie lange?), habe da einfach kein Vertrauen mehr, dass er mir am Ende der Platte nicht die Nadel wegreißt oder irgendwo aufsetzt, wo er nicht aufsetzen sollte

    - Wenn mal die Elektronik neu eingemessen werden muss, bin ich aufgeschmissen




    1218 - hatte ich mal als Zweitplattenspieler gekauft

    + Fast genau so leise wie der 701, trotz Reibrad

    + Immer zuverlässig, Automatik läuft auch mit Kabelisolierung statt Pimpel ohne Probleme

    + So zuverlässig, dass er insgesamt länger genutzt wurde als der 701

    + Noch solider gebaut als der 701, noch mehr Metall statt Plastik


    - Kleiner Teller




    510 - mein Neuzugang

    + Beste Optik (flacher Sägezahn-Teller, minimalistisch, schwarz)

    + Beste Bedienung, toller "Rillenfinder"

    + Keine Automatik = Zuverlässigkeit (am Ende fährt der Tonarm einfach nur hoch)

    + Klanglich gleichauf mit 701 und 1218

    + Extrem einfach zu warten


    - Trotz der Tipps von Fraggle immer noch ziemlich laut wenn die Nadel auf der Platte liegt und der Riemen runter ist, seltsamerweise habe ich rechts noch ein niederfrequentes Krisseln, links ist der Ton gleichmäßiger und entspricht mehr dem Motor-Rasierapparat-Geräusch

    o zum Punkt oben: immerhin hört man es beim Musikhören nicht

    - Federhaus hat eine Abweichung von bis zu 0,5g

    o zum Punkt oben: aktuell mit einer Grammwaage eingestellt

    - Die vorderen Federn sind irgendwie labberig, das Chassis setzt fast auf

    o zum Punkt oben: Federn wurden leicht "langgezogen"




    Also jeder Plattenspieler hat seine Vorteile, aber eben auch seine Nachteile. Mit welchen Punkten würdet ihr euch zufrieden geben? Gibt es etwas, das z.B. gar nicht durchgehen würde? Gibt es überhaupt Geräte die "fehlerfrei" sind?


    Mir ist klar, dass die Spieler alle schon über 40 Jahre alt sind, aber ständig irgendetwas an denen zu reparieren macht auf Dauer (mir jedenfalls) keinen Spaß mehr. Ich möchte eigentlich nur einen zuverlässigen aber schönen Plattenspieler haben mit dem ich Musik genießen kann.


    Ehrlich gesagt gefällt mir der 510 am meisten, gerade die Bedienung und die Optik gefallen mir sehr. Wenn er jetzt noch so leise wäre wie mindestens der 1218 und würde das Federhaus das richtige Gewicht anzeigen, wäre ich endlich angekommen. Die Federn könnte man ja auch noch austauschen.


    Wie gehe ich jetzt am besten weiter vor? Hole ich mir jetzt noch einen 510 mit der Hoffnung, dass dieser besser sein wird? Bestelle ich mir einfach mehrere Motoren und hoffe, dass da ein leiser dabei ist? Kann man den Motor eventuell durch einen ganz anderen austauschen? Was würdet ihr an meiner Stelle tun?


    Viele Grüße

    Alexander

    Moin alle zusammen!


    Es geht zwar jetzt nicht direkt um den 502, aber man kann es eigentlich auf ihn übertragen!


    Ich bin jetzt nach jahrelangem Gebrauch eines 701 zu dem Entschluss gekommen, dass wohl ein 510 nun mein Hauptdreher sein wird. Aktuell hängt er noch auf dem Bock und wartet auf die letzten Teile. Die Mechanik und der Motor sind bereits neu geschmiert. Ich glaube kaum, dass er dem 701 klanglich unterlegen sein wird, immerhin ist der Tonarm genau so gut und die kleinen Drehzahlschwankungen werde ich vermutlich sowieso nicht hören.


    Was mir auf jeden Fall aufgefallen ist, dass deutlich mehr Plastik verbaut ist und er insgesamt "ruhiger arbeitet". Damit meine ich die Mechanik, beim 701 oder 1218 hört man doch ziemlich viel metallisches Klackern. Auch kleine Details wie das Federhaus finde ich nicht mehr so hochwertig wie das beim 701. Bei dem 701 lässt es sich bis 3g drehen und bleibt dann auch dort. Beim 510 kann ich bis etwas mehr als 3g drehen, danach springt es aber auf die 3g zurück und bleibt dort hängen, es fühlt sich aber einfach nicht mehr so fest an. Es gibt noch mehr solcher Details, daher die Frage: Ist das bei dem 502/510 (und allen anderen Drehern aus den Baujahren) normal und ich sollte mir keine Sorgen um die Haltbarkeit machen oder habe ich ein fehlerhaftes Exemplar erwischt? Immerhin ist es schon eine späte Serie, mit dem Tellerriegel und dem 860er Motor.


    Auf jeden Fall möchte ich den 510 dem 701 vorziehen, da mich die Automatik des 701 in letzter Zeit echt wahnsinnig gemacht hat und ständig irgendein neuer Fehler dazu kam. Zwar brauche ich die Automatik nicht, da ich sowieso vor jedem Aufsetzen der Nadel die Platte bürste, aber wenn sie schon da ist, dann soll sie auch funktionieren ;). Gerade am Ende spinnt sie aktuell noch und lässt die Nadel fröhlich ihre Runden drehen. Da meine Freundin, die oft etwas vergesslich ist, auch Platten hört, muss hier auf jeden Fall ein funktionierender Dreher stehen, der am Ende zuverlässig abschaltet.


    Außerdem gefällt mir das Minimalistische am 510, da kann eigentlich nicht viel kaputt gehen. Das gefällt mir tatsächlich beim 502 noch besser. Falls beim 510 irgendwann der Pitch hinüber oder das Stroboskop abgeraucht, wirds wohl ein 502 :D.


    Viele Grüße

    Alexander

    Moin und danke für die beiden Antworten!

    Ich habe jetzt die bereits geschmierten Teile noch einmal gesäubert und die stellen, wie z.B. den Lift nun doch noch einmal mit technischer Vaseline geschmiert. Hoffentlich habe ich alles erwischt...

    Das mit dem Teflonspray werde ich aber auf jeden Fall auch noch einmal ausprobieren, das habe ich nämlich auch schon öfter gehört, dass es bei Kunststoff ganz gut sein soll :).


    Also noch einmal vielen Dank!

    Moin moin!

    Ich bin aktuell dabei meinen 510 zu reinigen und neu zu schmieren. Mir geht es vor allem um die Frage zu den Kunststoffteilen, die sind im 510 ja teilweise gar nicht geschmiert.


    Könnte man die beweglichen Teile trotzdem schmieren oder sollte man das lieber vermeiden oder auf gar keinen Fall tun? Irgendwie wäre es mir lieber, wenn Metall gegen Kunststoff reibt, dass die Stellen auch geschmiert sind. Könnte man dafür Lagerfett verwenden oder ist das schädlich für den Kunststoff?


    Wie sieht es aus mit dem Lift, der ja innen aus Kunststoff besteht, auch gegen Metall reibt und auch geschmiert ist, kann man dafür Lagerfett statt Vaseline verwenden?


    Vielen Dank und viele Grüße

    Alexander

    Hallo,


    kurzes Update: Mit den transparenten Pimpeln funktioniert die Automatik nun, nach einiger Einstellung, einwandfrei und geräuschlos. Vielen Dank für den tollen Tipp!

    Wo ich mir unsicher bin: Ist diese Stellschraube für die Tonarmhöhenbegreunzung von Bedeutung? Habe sie jetzt ganz unten und alles funktioniert einwandfrei. Oder gibt es Fehler, wo irgendetwas schiefgehen könnte?


    Viele Grüße

    Alexander

    Hallo Richard,


    danke für den Tipp, habe jetzt mal 4 Stück bestellt (ein zweiter 701 in der Familie ist auch bald dran). Mit der Isolierung quietscht es auch schrecklich. Ich werde dann in den nächsten Tagen noch einmal berichten :).


    Viele Grüße

    Alexander

    Moin Jens,


    danke für den Tipp! Leider hat er das Problem nicht behoben, ist aber trotzdem ein guter Hinweis, da ich diese Stelle bisher nie gereinigt habe. Der Pimpel dort sieht auch nicht sehr griffig aus, werde ihn mal bei Gelegenheit anrauhen.

    Das Problem habe ich nun aber durch aber vorerst behoben bekommen, indem ich einfach alle Schräubchen, Stellhülsen etc. immer wieder verstellt habe und geguckt was passiert. Irgendwann habe ich es hinbekommen, dass die Automatik bei beiden Drehzahlen funktioniert ^^! Insgesamt saß ich da aber bestimmt über eine Stunde dran...
    Mal gucken, wann das nächste Problem auftaucht...


    Also danke noch einmal für den Tipp!

    Viele Grüße

    Alexander