Beiträge von wegavision

    Hallo hier hat sich ja Einiges verändert.
    ich habe ein Problem, wo ich alleine nicht weiter komme. Die Automatik von meinem 721will nicht mehr. Er will immer wieder neu starten. Bei genauer Hinsicht sieht man, dass der Haken, der die Automatik auslöst einfach nicht mehr richtig zurück geht und daher immer neu startet. Erstaunlicherweise tut er das nicht, wenn er auf dem Kopf steht sondern nur richtig rum. Ich habe mir das hundert Mal angeschaut, erkenne aber nicht, warum das so ist. ISt das ein bekanntes Probem?

    Die große Umräumwut hat mioch gepackt und ich wollte meine Anlage schön zentral aufstellen, ohne Rack. Leider muss ich ferststellen, dass das Gehäuse des CV nicht für eine große Zarge gemacht ist. Von Vornen sieht es ja noch ganz gut aus. Aber die Tiefe stimmt nicht, schade.


    Daher also wiede rienen neuen Verstärker suche. Vielleicht mal wieder meinen alten Rotel 1212 aktivieren?

    Sowas hat der nicht, aber die letzten Tage ist wieder Ruhe. Werde aber mal einen Storkondi einbauen, nehme an, das kann der gleiche sien wie in den späteren Duals, von denen habe ich ja noch genug, zwecks Knallfrosch-Austausch.

    Gerade habe ich meinen neuen CV 40 so gelobt, schon mach er Ärger. Das Lob ist ihm wohl zu Kopf gestiegen.


    Der Anschaltknacks ist nun deutlich lauter und unangenehm. Vorher war es ein sonoriger leiser Ton. Aber auch im Betrieb knackst er alle paar Minuten vernehmlich. Lässt sich da was tun, welche sind denn die üblichen Verdächtigen? Habe mal aufgeshraubt, viel ist da ja nicht drin.

    Ich gehe ja auf die 50 zu, vieleicht fehlen mir auch schon ein paar Hertz, sodass ich das Rauschen nicht vernehme, Mein Fernseher rauscht auf jeden Fall lauter. Ok, wenn ich die Ohren an die Box halten, dann rauscht es.


    Apropos Sparen. ich habe mal den Enegieverbrauch gemessen. Der CV 40 braucht ohne Last 5 Watt und auch bei lauter Musik nicht wirklich mehr. Zusammen mit dem 721 sind das kaum mehr als 10 Watt, das ist doch mal ein wirklich günstiges Vergnügen.


    Andererseits taugt er nicht als Heizung.


    Werde morgen mal schauen was ich noch an "Spitzenverstärkern" im Keller habe und einen Rauschtest machen. Nur sind die Dinger immer so schwer und ich wohne im 3 OG.

    Und da habe ich mir doch 5 Minuten lang überlegt, was eine WaPuZa sein könnte. Abe nicht einmal Wikipedia konnte mir helfen.


    Die Sperrringe sind etwas nervig. Wenn ich mich richtig erinnere habe die kein Loch zum Aushebeln, da muss man mit einer FlZa (Flachzange) ran und das Teil rausdrücken.

    Na ja, rauschen tun alle. Besonders wenn sie 40 Jahre alt sind. Ich hatte schon einige Verstärker, auch große Marantzen, Pioneers oder Revox , wenn man voll aufdreht, dann rauscht es eben.


    Auch meine CV 40 rauscht merklich bei Vollausschlag, aber bei Zimmerlautstärke höre ich nix. Scheint ein gut erhaltenes Exemplar zu sein, auch beim Anschalten nur ein leiser tiefer Blop.

    Da ich meine Verstärker immer nach dem Aussehen kaufe, und es nun eine Anlage ganz in Nussbau sein soll, habe ich mir nun einen CV 40 zugelegt. Der 721 kommt dann in die 701-Holzzarge.


    Und was soll ich sagen, ich kann den Kleinen nur loben. Die 18 Watt reichen aus, damit kann ich meinen Nachbarn ärgern. Kein vernehmbares Rauschen und guter Klang. Vielleicht unterschätzt man diese frühen Geräte (1970) doch etwas, ich bin begeistert. Vom Aussehen habe ich bewusst den CV 40 genommen, er sieht mit seinen großen Knöpfen einfach toll aus, die Schalter des CV 80 und der Nachfolger passen nicht so gut zu dem Holz.
    Vielleicht könnte der CV etwas dicker sein, dann würde er besser in Rack passen, aber damals machte man eben noch nicht auf protzig, das kam dann erst zehn Jahre später.


    Daten:
    Ausgangsleistung 2X18W (Sinus), 2X24W (Musik) Leistungsbandbreite 15 — 40 000 Hz bei max. 1 % Klirrfaktor und 2 X 18 W Ausgangsleistung (Sinus); Klirrfaktor < 0,3 % bei 15 W Ausgangsleistung (Sinus)


    Hier meine Anlage, der 721 noch in der alten Zarge:

    Habe hier noch einen 1246, bei dem der Tonarm zickt. Er senkt sich nicht ganz ab, und er geht auch nicht ganz zurück auf die Halterung zurück, bleibt etwa 1 cm links davon stehen und lässt sich nur mit Kraft nach rechts drücken.
    Der Lift funktioniert und auch die Kappe und die Stellschraube habe ich ganz hinein gedreht.
    Bevor ich mich in die Sevice Anleitung vertiefe hat doch bestimmt jemand eine Idee.

    Aber genau die Denon DP-Serie ist auch das Beispiel für wirklich schlechte Zargen. Ich habe mal die Reste eines DP 37 mal auf dem Sperrmüll gefunden. Das ist keinesfalls Rosenholz (meint wohl eher Palisander eng. Rosewood), wie es oft bei Ebay geschrieben wird, sondern eine Papierfolie auf Pressspan.


    Bei dem Preis von Vollholz muss man natürlich beachten, welche Qualität es ist und welche Sorte. Nussbaum dürft da doch etwas teurer sein, wenn man es überhaupt bekommt, als Kiefer oder Buche, geschweige von Edelhölzern wie eben das Palisander etc.


    Bild: Denon DP 37 in "Rosenholz"

    Massivholz wurde in der Möbelproduktion seit dem letzten Krieg eigentlich nicht mehr verwendet, üblich war Sperrholz mit einem Furnier. Und das ist auch ok so,die Furniere werde ja nur von ausgesuchten Holzern gemacht, keine Astlöcher etc. Wie Massivholz aussieht kann man im Baumarkt bewiundern, das ist nicht wirklich schön.
    Eine massive Kirschbaumzarge, wie sie beispielsweise im Biedermeierverwendet worden wäre ist auch in den 60ern nicht mehr bezahlbar gewesen. Trotzdem ist Holzfurnier um einiges schöner alsPlastik in Holzoptik, oder Papier in Holzoptik, wie es beispielsweise bei Denon ist, die dann als Kirschbaum verkauft werden.


    Ich habe zur Zeit einen 721 in Plastik und einen PE 2020 in Holz laufen, das ist schon ein optischer Unterschied.

    Ich dachte bisher, dass es nur die Geheimfachzarge mit Echtholzfurnier für große Chassis gab. Nun habe ich gesehen, dass ich auch einen 701 mit einer Holzzarge besitze, den 701/601 bisher aber immer nur farbig bzw schwarz-weiß kannte. Das ist dann wohl die einzige (CK 24) Konsole für Einfachspieler in Echtholz (mal von 5000er abgesehen)? Leider war wohl in der Zeit Holz nicht mehr so angesagt, weil die lakierten doch häufiger sind.


    Sol ich meinen schnöden Plastik-721 umrüsten?


    Edit: sehe gerade dass der 701 die CK 22 hat, warum nicht die gleiche wie der 601. Wenn ich mir die Bilder in meiner Datenbank ansehe, dann sieht ein Teil der Braunen zargen vom 701 doch sehr nach Plastik aus. Wurde die zweite Serie nicht mehr mit Furnier verkauft, passend zu den anderen Einsparungen?

    Um den Braun PS 600 ranken sich ja einige Legenden, äußerlich ganz ein Barun in Vollmetall ist die Ähnlichkeit wegen der vier Tasten rechts zu Elac Spielern doch offensichtlich.


    Ich habe nun endlich einen Braun erstehen können, leider nur als Schlachtgerät, um die beiden mal richtig zu vergleichen.


    Es ist dann doch kein reiner Elac, die Mechanik stammt ganz klar von Elac, aber das war es dann auch schon. Braun hat einen eigenen Motor sammt Motorsteuerung (mit Transitor unter dem Plattenteller) einmgebaut. Auch die Stahlfedern sind durch dir Braun-typische Hydraulik-Federung ersetzt. Die Zarge ist wie erwähnt aus Metall und hat die typische Braun-Maße, passend zur Regie-Reihe.
    Oben ist er - muss ich sagen - doch eleganter designt als der Elac, kleinerer Hebel und runde statt eckige Tasten. Auch der Tonarm - obwohl auch recht wuchtig - sieht doch besser aus als der eckige von Elac. Weiß jemand woher der Tonarm stammt? Braun hat jaöfters Shure-Arme genutzt, aber der ist mir nicht bekannt.