DN794E Auflagekraft

  • Hallo,


    Ich habe hier ein ESG794 mit (vermutlich) einer DN794E/20 - Diamantkegelellipse auf Boron. Wie kann ich herausfinden ob das wirklich eine 20er Nadel ist oder eine 30er? Denn anscheinend gab es beide Versionen auch nur mit der Aufschrift "ELAC DN794E" ohne 20 oder 30 dahinter.



    Es geht mir hier vor allem um die richtige Auflagekraft, denn ich hab die Nadel eine Zeit lang irrtümlich (?) bei 1,1p laufen lassen und hoffe nun, dass ich meine Platten damit nicht ruiniert habe.


    Gruß,

    Gerhard

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  • Es geht mir hier vor allem um die richtige Auflagekraft, denn ich hab die Nadel eine Zeit lang irrtümlich (?) bei 1,1p laufen lassen und hoffe nun, dass ich meine Platten damit nicht ruiniert habe.

    Hallo Gerhard,


    wenn Du Deine Platten runiert hättest, würdest Du das hören. ;)

    Zur Sicherheit könntest Du die Auflagekraft auf 1,25 stellen. Das passt ja bei beiden Nadeln.

    Ansonsten wäre eine Option mit einer Testplatte die Abtastfähigkeit der Nadel mit verschiedener Auflagekraft zu testen.

    Weiter kann ich Dir mangels Kenntnis dieser Nadeln leider auch nicht helfen.

  • ...also, eine D 793 E 30 habe ich hier, auf der das auch so drauf steht... Deshalb bin ich bei meiner D 794E bislang davon ausgegangen, dass es eine 20er ist, sie mit 1,3-1,4g gefahren und keine negativen Effekte wahrgenommen. Im Zweifelsfalle halt wirklich mal mit Testplatte überprüfen bzw. mit dem Auflagegewicht vorsichtig nach unten arbeiten. Aber wie Turi schon sagt: mit 1,25 kannst du eigentlich nichts verkehrt machen.


    Gruß Gerhard

  • wenn Du Deine Platten runiert hättest, würdest Du das hören.

    Nicht unbedingt sofort. Meine Hörfähigkeit hat doch schon etwas nachgelassen... Was sich für mich noch gut anhört könnte für andere schon völlig daneben sein. Ob ein S-Laut jetzt etwas mehr zischelt als vorher...? Keine Ahnung! Jedenfalls hab ich die Platten meistens nur einmal mit dieser Auflagekraft abgespielt.

    Was mich aber mehr interessiert ist, ob es eine Möglichkeit gibt herauszufinden welche Nadel ich nun habe.

    Im Zweifelsfalle halt wirklich mal mit Testplatte überprüfen

    Werd ich noch versuchen. Da die Nadel ja auch schon etliche Jahre alt ist (bislang aber wenig gespielt) gehe ich davon aus, das die im Datenblatt angegebenen 70µ beim Abtasttest wohl nicht mehr erreicht werden.


    Was ich festgestellt habe, ist, dass sich die Klangcharakteristik zwischen 1,1p und 1,5p doch unterscheidet. Letzteres hat einen etwas weicheren/schwammigeren Bass, ersteres hat weniger Bass, dafür knackiger.


    Gruß,

    Gerhard

  • So, Abtasttest durchgeführt. Bei beiden Auflagekräften verzerrt es ab 50µ, wobei es bei 1,5p noch etwas sauberer klingt.

    Für normale Platten reicht das aber.

    Zum Vergleich: ein EVG Nachbau der VN35E am V15III sowie mein M20E schaffen noch 70µ.


    Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, ob ich eine 20er oder 30er Nadel habe, wobei ich immer noch die 20er für wahrscheinlicher halte.

    Zur Zeit hängt sie am Dual CS 601 und ich hab die Vermutung das dessen effektive Tonarmmasse etwas zu niedrig für die 20er sein könnte.


    Gruß,

    Gerhard

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