Beiträge von veloci

    Wirklich stehen bleiben tut der Arm nicht. Sobald ich antiskating höher stelle, strebt der Arm nun ab ca. 0,5 DEUTLICH schneller nach außen. Einfach so lassen wie es ist?

    Häng mal die Antiskatingfeder aus. Dann sollte der Arm nicht mehr nach außen ziehen. Wenn doch, ist irgend was anderes faul.

    Andernfalls - aber nur wenn du den Mut dazu hast - könntest du noch die Position des Skatinghebels korrigieren - und zwar so, dass das Loch in das die Feder eingehängt wird ganz genau über dem Zentrum des Tonarmlagers liegt. Dies erfolgt über die mit Lack gesicherte Schraube 203 die am Chassis anliegt. Es ist dann richtig eingestellt, wenn der ausbalancierte Tonarm bei eingehängter Feder und Antiskatingeinstellung 'Null' nicht mehr nach außen (oder innen) zieht.

    Es ist ja nicht so, dass das Antiskating gar nicht mehr funktioniert. Vielmehr kannst du dich halt nicht mehr auf die Skala des Antiskatingrades verlassen.


    Gruß,

    Gerhard

    mir ist beim auseinander bauen leider die zugfeder mit Nummer 192 auseinander gefallen. Sie wird gehalten von einer kleinen sichelförmigen Scheibe. Hab nicht in Erinnerung, wie weit das Ende der Feder rausschauen darf, hab es auf gut Glück wieder befestigt. Ist hier Vllt zu wenig Zug?

    Das ist die Antiskatingfeder. Normalerweise ist die Sichelscheibe mit Sicherungslack an der Feder gesichert. Wenn du Glück hast, kannst du anhand der Farbreste erkennen, an welcher Stelle die Sichelscheibe in der Feder eingesteckt war. Wenn nicht wird es schwierig die richtige Position zu finden. Die Spannung der Feder bestimmt, je nach Einstellung am Antiskatingrad, wie stark der Tonarm nach aussen gezogen wird.

    Wenn die Sichelscheibe an der falschen Stelle sitzt ist eine genaue Einstellung der Antiskatingkraft wohl nur noch mit Testschallplatten und/oder dem Skate-O-Meter möglich.


    Gruß,

    Gerhard

    So, Abtasttest durchgeführt. Bei beiden Auflagekräften verzerrt es ab 50µ, wobei es bei 1,5p noch etwas sauberer klingt.

    Für normale Platten reicht das aber.

    Zum Vergleich: ein EVG Nachbau der VN35E am V15III sowie mein M20E schaffen noch 70µ.


    Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, ob ich eine 20er oder 30er Nadel habe, wobei ich immer noch die 20er für wahrscheinlicher halte.

    Zur Zeit hängt sie am Dual CS 601 und ich hab die Vermutung das dessen effektive Tonarmmasse etwas zu niedrig für die 20er sein könnte.


    Gruß,

    Gerhard

    wenn Du Deine Platten runiert hättest, würdest Du das hören.

    Nicht unbedingt sofort. Meine Hörfähigkeit hat doch schon etwas nachgelassen... Was sich für mich noch gut anhört könnte für andere schon völlig daneben sein. Ob ein S-Laut jetzt etwas mehr zischelt als vorher...? Keine Ahnung! Jedenfalls hab ich die Platten meistens nur einmal mit dieser Auflagekraft abgespielt.

    Was mich aber mehr interessiert ist, ob es eine Möglichkeit gibt herauszufinden welche Nadel ich nun habe.

    Im Zweifelsfalle halt wirklich mal mit Testplatte überprüfen

    Werd ich noch versuchen. Da die Nadel ja auch schon etliche Jahre alt ist (bislang aber wenig gespielt) gehe ich davon aus, das die im Datenblatt angegebenen 70µ beim Abtasttest wohl nicht mehr erreicht werden.


    Was ich festgestellt habe, ist, dass sich die Klangcharakteristik zwischen 1,1p und 1,5p doch unterscheidet. Letzteres hat einen etwas weicheren/schwammigeren Bass, ersteres hat weniger Bass, dafür knackiger.


    Gruß,

    Gerhard

    Hallo,


    Ich habe hier ein ESG794 mit (vermutlich) einer DN794E/20 - Diamantkegelellipse auf Boron. Wie kann ich herausfinden ob das wirklich eine 20er Nadel ist oder eine 30er? Denn anscheinend gab es beide Versionen auch nur mit der Aufschrift "ELAC DN794E" ohne 20 oder 30 dahinter.



    Es geht mir hier vor allem um die richtige Auflagekraft, denn ich hab die Nadel eine Zeit lang irrtümlich (?) bei 1,1p laufen lassen und hoffe nun, dass ich meine Platten damit nicht ruiniert habe.


    Gruß,

    Gerhard

    Ich verwende derzeit eine Dynavox TC-750, aber der Sound ist sehr schlecht.

    Bei mir streute das beiliegende Netzteil unschöne tickende Geräusche in das Signal ein. Ansonsten ist der TC-750 klanglich halbwegs in Ordnung. Aber wenn Du Basteln kannst, gibt es auch für den TC-750 noch Verbesserungspotenzial. In einem alten von mir eröffneten Forenthread hat 3rd_Ear ab Beitrag #7 eine Modifikation beschrieben, die die Unzulänglichkeiten des TC-750 deutlich verringern. In Beitrag #12 sieht man dann das erste Ergebnis...


    Gruß,

    Gerhard

    Beim Conrad finde ich keine mit 2500 uF,

    Der 2500µF Elko dient nur der Glättung der gleichgerichteten Spannung vom Trafo. Hier kannst du ohne Probleme auch einen 2700µF Elko verwenden (ganz abgesehen von den Toleranzen die bei Elkos oftmals 10% betragen).


    Gruß,

    Gerhard

    bevor Du in das Gerät eingreifst und Verstärkerstufen überbrückst, würde ich einfach einen Spannungsteiler in Form eines Potis zwischen Dreher und Verstärker packen.

    Warum?

    Die Vorverstärkerplatine wurde extra für das CDS700 entwickelt und führt eine dreifache Verstärkung aus. Damit wird der Pegel des CDS700 von etwas über 20mV/1 cms^-1 auf die beim CDS650/660 üblichen 60-65mV/1 cms^-1 angehoben. Wenn du jetzt davor noch einen Spannungsteiler setzt um das wieder auszugleichen ist das erstens deutlicher Mehraufwand und zweitens der Signalqualität abträglich.


    Schaut man sich zum Vergleich die Verstärkerschaltungen für das CDS650/60 aus der Zeit an, so sieht man, dass die Schaltung im großen und ganzen identisch ist - mit Ausnahme der Vorverstärkerplatine die dort fehlt.


    Zum CDS650: Ich habe hier eins an einer P60 mit 1214 hängen. Von Verhärtung merke ich nichts und es spielt genau so gut oder schlecht wie mein CDS660.


    Gruß,

    Gerhard

    Hab mal die Schaltung überflogen...

    Eigentlich müsste es reichen, die erste Verstärkerschaltung (mit Transistor T6) zu übergehen, so dass das Signal vom TA nach dem Kurzschließer direkt am Eingangswahlschalter eingespeist wird. Mit ein bisschen Fantasie kann man das auch umschaltbar machen.


    Kann mich aber auch irren.


    Gruß,

    Gerhard

    Naja, ein HiFi-Test war das sicher nicht.


    Sagt ja auch niemand. Aber 160DM waren damals ungefähr eine Monatsmiete bei uns (Gießen, Neubau 1967, ca. 76m²) - viel Geld für einen Großteil der Menschen zu der Zeit. Insofern ist es doch gut, dass hier das getestet wurde was sich die Leute noch leisten konnten.


    Hallo,
    ist jemandem bekannt welches Gerät getestet wurde. In 1967 könnte es der 1019 gewesen sein.


    Nein, war der 410 und der 1010A.


    Auf der Seite auf die ich verwiesen habe ist ein Link zum Test (pdf)


    Gruß,
    Gerhard

    was ist zu beachten, wenn ich den anschliessen möchte? Er hat ja den DIN Anschluss, reicht da ein Adapter auf Cinch?


    Wenn Du das Kristallsystem weiter verwenden willst, solltest Du den Plattenspieler an einem ebenso alten Verstärker (mit DIN-Eingängen oder extra Kristall-TA Eingang) betreiben, da die heutigen Line-Eingänge zu niederohhmig für die Kristallsysteme sind. Der Klang wäre ziemlich flach und Höhenbetont.
    Alternativen gibt es aber auch hier:
    Entweder einen (mindestens) 500KOhm Widerstand pro Kanal in die Signalleitung einbauen. Dann muß man aber die Lautstärke deutlich erhöhen um auf den gleichen Pegel wie andere Geräte (CD-Player etc.) zu kommen.
    Oder man bastelt sich einen aktiven Impedanzwandler zusammen, wie z.B. diesen hier. Leider benötigt der dann aber wieder eine eigene Spannungsversorgung.


    Gruß,
    Gerhard