Beiträge von Soliol

    Hallo Jürgen und Kollegen,


    ich hab die Möglichkeit, einfach durch Umschalten zu vergleichen und das hab ich auch gemacht! Viele viele Male, das ist ja der Spaß an der Sache, nicht immer die Anderen fragen zu müssen, wie etwas klingt, sondern nach seinen eigenen Vorlieben beurteilen zu können, ob es klingt oder nicht.


    Und von diesen Hörvergleichen geleitet tausch ich die Originalnadeln peu a peu gegen die Jico SAS aus. Ok, sie ist teuer, aber im direkten Vergleich ist die Jico den Originalnadeln gegenüber deutlich im Vorteil. Es ist nicht das "Mehr" im Hochton-Bereich, sondern vor Allem die Raumtiefe und die plastischere Bühne vor deinen Ohren.


    Aber jetzt darf man keine Quantensprünge erwarten, es sind nur Nuancen, teure Nuancen! Und wenn ich nur nebenbei höre, dann schnall ich schon ne billigere Nadel drunter.


    So, gute Nacht, Gruß, Uli

    ....dachte ich mir schon, deshalb hab ich den Vorverstärker schonmal vorgeholt und wollte ihn noch mal testen. Bin ich aber jetzt zu faul für.


    Also ich empfehle dir, den mal auszuprobieren, ob damit das Problem beseitigt werden kann, ohne dass du dir den Klang zu sehr beschneidest. Und wenn das klappt, dann kannst du ja einen auf deine Verhältnisse angepassten Vorverstärker suchen.


    Und wenn du diesen Weg mitgehst, brauchst du den Verstärker nur hier abholen.


    Schönen Abend noch, Gruß, Uli

    Ganz klar Perwoll, hinterher Lenor und dann bei Vollmond die Fasertextur komplett zum Tonarm hin streichen.


    Und dann hab ich hier noch eine Tinktur, die musste im Anschluss draufträufeln, aber sparsam. Das bewirkt, dass sich die Töne nicht gegenseitig berühren und ggf. sogar auslöschen. Ist also unbedingt wichtig. Ich hab hier noch so ein kleines Fläschchen davon, biete ich dir zum Freundschaftspreis von 250 Euro an! Musste haben!


    Sonst wird das nix!


    Gruß, Uli :saint:

    Hallo Thomas,


    einfachster Versuch: leg doch mal ein dickes Handtuch, mehrfach gefaltet unter den Elac.


    Wenns nix bringt, ich habe noch einen sehr universellen Vorverstärker mit viel Schnick Schnack dran. Den kannst du erstmal dazwischen schalten undl testen (Subsonicfilter etc.). Und wenn wir aus Handtuch und Vorverstärker einen Lösungsweg herausgefunden haben, können wir die Lösung in "hübsch" erarbeiten.


    Und vielleicht haben ja alle weiteren Kollegen hier noch weitere Ideen und Geräte im Petto.


    Gruß, Uli

    Hallo Thomas,


    Da wir beide ja nun im Hamburg wohnen, könnten wir ja ggf. auch einen Weg finden, wie der Elac ohne Postversand zu mir kommt und dann kann ich ja nochmal schauen....


    Aber deine Idee, dir jetzt einen neuen Thorens zu kaufen, .... na das packen wir mal auf den Misthaufen der "Äußerungen aus emotionaler Schieflage"!!! Denn das Wesen intelligenter Lebewesen ist ja, aus Fehlern zu lernen! Nach dem ersten Fehlkauf einen 2 Fehlkauf zu planen, da sollten wir dann schon den mahnenden Finger heben!


    Und außerdem: als letzten Rettungsanker hab ich ja noch das passende Headshell.


    Und wenn du ganz und gar die



    hast, dann hab ich noch einen Dual 731Q in der Traumausführung (silberne Frontblende, lange Kopfblende für Halbzoll-Systeme) und umfassend modifiziert (gedämmt, gedämpft, HF und AC-Filterung, neue Tonarmverkabelung von Mario Grötzinger, und und und) brauchbare Systeme zu Auswahl, der spielt lächelnd den neuen Thorens an die Wand, nicht ganz billig aber wesentlich günstiger als der angesprochene Thorens.


    Also du siehst, es gibt Wege...


    Gruß, Uli

    Hallo Jonas,


    Das wird bestimmt ein interessanter Thread. Hoffentlich kommt auch genügend Rückmeldung, da es ja nun wesentlich mehr 701er-Dreher und entsprechende Liebhaber gibt, als beim 1006.


    Leider hab ich noch keinen 1006er und du schon erstaunliche mindestens 3 Stck!


    Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Thread, ich werde kontinuierlich mitlesen.


    Gruß, Uli

    Hallo Thomas,


    Romme hat dir schon die richtige Richtung vorgegeben: zaubere, erfinde, MC Gyvere, repariere irgendwie den alten Schlitten! Vielleicht kannst du ja eine frei-fliegende Verkabelung für diesen einen Kabel basteln. Ersatzschlitten -du hast die Erfahrung gemacht- gibt es nicht. Da diese Elac-Dreher sehr geliebt sind, werden sie auch fast nie geschlachtet und in Einzelteilen verkauft. Und wenn mal, ja dann sind die Tonkopfschlitten immer noch so selten, wie ein kompletter Dreher....und demzufolge auch sehr teuer.


    Und dann, wenn du nach mehreren Reparaturversuchen nix geworden bist und den Elac schon fast wieder aufgeben möchtest, dann kannst du dich nochmals an mich wenden: ich habe einen passenden TAS 10, und dann noch in dem noch selteneren Silber. Dann können wir nochmals diskutieren: am liebsten tausche ich. Z.B. gegen schöne Jazzplatten oder alles rund um das Thema Systeme, Nadeln, Systemkörper...


    Aber versuch erstmal die Rettung des Schlittens! Und vielleicht finden wir dann auch noch einen Weg, der für uns beide passt.


    Gruß, Uli

    Hallo Kollegen,


    Na da hat mein "Frankensteiner" euch richtig aufgewühlt! Zu meiner Historie: irgendwann um die Jahrtausendwende hab ich in einem größeren Konvolut den "Frankensteiner" mit übernommen mit einer Randbemerkung "muss wohl'n Prototyp sein". Damals kannte ich Dual noch nicht so bis in die Tiefen und hab ihn einfach kommentarlos mitgenommen. Wie serienfern er eigentlich ist, hab ich erst sehr viel später nachvollziehen können und von euch schon richtig erkannt: die Platine ist 1010 gelabelt, Motor/Antrieb/Automatik/Teller entspricht weitestgehend dem 1009, der Arm ist baugleich zum 1007A/1008A. Aber er hat keine Drehzahlfeinregulierung (pitch), also auch keinen konischen Pulley. Weiterhin ist die Tonarm-Ablage und der Veriegelungsbügel ganz anders als beim 1007/08/09/10 und auch von der Position her weiter außen, als beim Serien-1010er. Aber die Ablage und der Bügel sehen so professionell aus, das sieht nicht nach einer Frankenstein-Bastelei aus, das sieht aus wie industriell gefertigt.



    Hier zum Vergleich die Tonarmablage/Bügel vom Serien-1010er.



    Hier im Büro hab ich leider keine anderen Fotos.


    So, unterm Strich kann ich zur Entstehung des Frankensteiner nichts Genaueres sagen, außer: er läuft einwandfrei, als wäre es so gewollt!


    Und wir können alle weiter rätseln. Aber danke für euer Interesse.


    Gruß, Uli

    Hallo Kollegen,


    Ich mag ja diese klobigen Plastik-Tonarme sehr. Hier mal 2 meiner Lieblinge




    Und wie ihr vielleicht erkennen könnt: mit etwas Mühe und Sorgfalt bekommt man die Tonarme auch auf unter 2 Gramm Auflagegewicht eingestellt und ich habe keine Hemmungen, auch gute Platten auf den Oldtimern abzuspielen



    Gruß, Uli

    Glückwunsch zu dem 1006. Früher fand ich die immer doof, jetzt ist im Laufe der letzten Monate schon ein "will haben-Gefühl" in mir aufgekommen!


    Gruß, Uli

    Hallo Abi,


    Der Kugelkäfig hat 9 Aussparungen, also sind auch 9 Kugeln erforderlich. Der Kugeldurchmesser kann 1,5 mm im Soll haben, vielleicht ist es aber auch irgendein zölliges Maß wie 1, 4873mm =O oder ...


    Vielleicht findest du im Service-Manual Hinweise, ich schätze eher nicht. Du brauchst ja eh eine neue Kugel und Kugeln gibt's im Netz für wirklich wenig Geld, deshalb mein Tipp: Kauf dir im Netz 9 Kugeln 1,5mm, dann brauchst du dir keine weiteren Gedanken machen. Passen tun die eh! Sicher!


    Viel Erfolg, Uli

    Hallo Kollegen,


    eben hab ichs verglichen: von DUAL passt nix! Weder 1214, 1216 noch 1229.


    Aber ich hab hier noch einen PE 3044, also sehr baugleich!, und bei ihm sieht die Schiene fast genauso aus wie bei dir. Aber auch nur fast!


    Am vorderen Ende ist der gerade Blechstreifen ein wenig seitlich verschweift.


    Jetzt stellt sich die Frage, was ist richtig!? Mein 3044 ist im unverbastelten Originalzustand, bei Deinem wurde schon an der Schiene manipuliert. Vielleicht deshalb, weil -im Zuge einer Reparatur- die Schiene getauscht wurde, sie passte nur mäßig und wurde deshalb "bearbeitet"?


    Soweit erstmal,


    Gruß, Uli

    Hallo Kollegen,


    Ich habe bereits im Nachbar-Forum ein Technics Doppeltapedeck mit ganz viel Schnick Schnack und auch doppelter Geschwindigkeits-Option und einwandfreier Funktion als Spende angeboten.


    Allerdings habe ich momentan den Eindruck, dass Herr Schnell geradezu vollgeschüttet wird mit Angeboten, das würde mich freuen.


    Gruß, Uli

    Hallo Joeu,


    meine Empfehlung, sofern du den Plattenspieler wieder ins Leben zurückholen möchtest: gib eine Suchanzeige hier im Board auf. Hier hast du am ehesten die Chance, einen Ersatz-Arm zu finden.


    Oder ansonsten bei ebay-Kleinanzeigen (oder weitere Plattformen) einen Schnapper für max. 15 Euro suchen.


    Gruß, Uli

    Hallo Joeu,


    Ich hab mal nachgeschaut, einen Arm vom 295 hab ich nicht mehr, nur noch ein CDS 2. Aber schau mal auf dem Foto: das CDS 2 hat 2 Aufnahmen, zwischen denen das System eingeklemmt wird (zwischen den Pfeilen).


    Dafür führst du zuerst den Umstellhebel (für Normal-/Mikrorille) durch die Öffnung vorne im Tonarm. Anschließend schiebst du das System mit der hinteren Aussparung (Pfeil) gegen eine Blattfeder, und zwar soweit, dass die beiden Ausleger vorne links und rechts des Systems (größerer Pfeil) in die nach hinten geöffneten U-förmigen Aufnahmen reinrutschen können.


    Nun ist das System fest eingespannt, die vorderen Ausleger sind auch gleichzeitig die Kontaktierungen für das Signal und mit Hilfe.des Umstellhebels kannst du das System verdrehen, sodass die beiden Nadeln entsprechend ihrer Stellung die Platte abtasten können.


    Es ist auf deinen Fotos nicht zu erkennen, aber ich gehe davon aus, dass die hintere Blattfeder bei dir fehlt.


    Ich meine, dass die Systemaufnahme an den Kunststofftonarm angeschweißt war. Deshalb entweder nach einer kompletten Systemaufnahme suchen, die Defekte vorsichtig abbauen und an die Positionier-Kontur die neue Aufnahme mit einem geeigneten Kleber ankleben, oder gleich nach einem neuen Tonarm suchen.


    Ich wünsche dir viel Erfolg,

    Gruß , Uli

    Hallo Joeu,


    leider ist die Auflösung der Fotos so schlecht, dass man nix so richtig erkennen kann. Aber ich schau heute Abend mal in meinem Tonarm-Fundus, wie die Systemhalterung richtig aussehen müsste und ob und was bei dir fehlt und melde mich dann, wenn ich das Rätsel lösen konnte.


    Gruß, Uli

    Hallo Andreas und Kollegen,


    ich kann Brents Aussage zu 100% bestätigen, zwar sind bei mir nicht ganz so viele Elacs durchgelaufen, aber schon Einige, sodass meine Bestätigung mindestens statistisch nachvollziehbar ist. Kein Einziger hatte jemals einen Kondensator-Defekt! Ob ich sie regelmäßig betrieben habe oder nur nach vielen Jahren geprüft und weiter gegeben habe.


    Deshalb ist die Fragestellung schon fast obsolet, oder hatte jemand schon mal einen defekten Kondensator bei den alten Elacs?


    Was ganz generell zum Ausfall führt (gem. deiner Frage) ist eher die Luftfeuchtigkeit, die durch den Kunststoff aufgenommen wird, im Zusammenspiel mit dem Entweichen der Weichmacher, versprödet der Kunststoff, lässt ihn reißen und Luftfeuchtigkeit dringt ungehindert an die Kondesator-Folienwicklung und und und...


    Gruß, Uli

    Hallo Kollegen,


    Seit heute Vormittag habt ihr einige Beiträge hier eingestellt, zu denen ich auch noch ein paar Zeilen hinzufügen möchte:


    @Hr.Keuner, Clemenz: oben erwähnte ich es ja bereits, dass ich den 1219 umfassend modifiziert habe, daher diese Besonderheit, dass er einen in 6 Stufen Höhen-verstellbaren Arm hat. Auf den Fotos kannst du 3 der 6 möglichen Stellungen des kleinen Alu-Hebels erkennen.




    Dirk: Ausbau Originallager umständlich?!? Das hängt von dir, deinem Mut und deinen Fertigkeiten ab. Aber es ist grundsätzlich nicht sehr kompliziert. Es gibt im Rahmen der hier angesprochenen Modifikationen ganz andere Schwierigkeitsgrade!


    Und die Magneten passen wie "extra für Dual gemacht" und sind auch nicht teuer, wenn du erst einmal weißt, welche Größen/Stärken du benötigst. Ich hatte damals diverse Typen gekauft zum Testen.

    Und ja, die Magneten beeinflussen die Automatik, da sie den kleinen Hebel auf der Kurvenscheibe anziehen, sodass immer wieder der Automatikprozess "Wiederholen" eingeleitet wird. Du musst diesen kleinen Hebel aus Alu oder Messing nachbauen. Ich hatte dafür ein sehr hartes Messingblech verwendet, das klappte auf Anhieb.


    Tonarminnenlitze: Mario Grötzinger. Man liest/hört ja sehr viel von Problemen im Umgang mit ihm, vielleicht hatte ich Glück, auf jeden Fall hab ich bei ihm telefonisch außerhalb seines regulären Angebotes Meterware zu einem günstigen Kurs bestellt und prompt geliefert bekommen. Und der positive Effekt auf das Klangbild aller bisher damit ausgestatteter Tonarme hat mich bisher nicht verleitet, andere Kabel zu testen.


    Soweit erstmal, Gruß, Uli

    Hallo Dirk,


    Vor 5-7 Jahren hab ich mal einen 1219 sehr stark modifiziert mit Dämmung/Dämpfung Zarge und Chassis, Tonarminnenverkabelung von Mario Grötzinger, HF- und DC-Filterung, höhenverstellbarer Tonarm und eben auch mit Magnet-gelagertem Teller. Natürlich ist der Rest auch in Best-Zustand.


    So, und jetzt zu deiner Frage: Was ist daraus geworden, Erfahrungen!


    Die Höhe des Tonarms lässt sich in 5 Stufen verstellen aber in den obersten Stufen arbeitet die Vollautomatik nicht mehr mit, dann geht nur noch manueller Betrieb. Deshalb ist dieser Dual bisher ins Regal gewandert mit der Option "da muss ich nochmal ran"! Und ich nehme an, dass in der langen Schlange der noch zu erledigenden Projekte dieser 1219 erst ganz hinten steht und zu meinen Lebzeiten auch nicht mehr dran kommt.


    Aber die Magnet-Lagerung funktionierte damals einwandfrei und das Magnetfeld konzentriert sich so eng auf die Tellermitte, dass es die Tonabnehmer nicht beeinflusst.


    Wenn du weitergehende Fragen hast, die ich auch beantworten kann, dann frag mir gerne Löcher in den Bauch. Und falls jemand Interesse an diesem 1219 hat, macht mir ein schmutziges Angebot, wir werden uns schon einig, gerne auch im Tausch.


    Gruß, Uli