Beiträge von Der Frosch

    Hallo,

    iIm Signalweg des Aux-Eingangs ist beim DUAL-Receiver CR1780 der IC402, mit einem RC4558 bestückt, den ich ggf. sockeln und gegen einen neuen, rauschärmeren LM833 tauschen möchte. Bei meinem CV1700 habe ich das seinerzeit auf der Eingangsplatine erfolgreich gemacht, weil vereinzelte Eingänge immer mal wieder ausfielen. Jetzt habe ich aber gelesen, dass dies z.B. beim CV1600 zum Schwingen des Verstärkers führen kann. Wäre das beim CR1780 auch zu erwarten und falls ja, wie äußert sich sowas und wie bekomme ich es kompensiert? Ich glaube Zivi fing das Schwingen beim CV1600 mit kleinen Keramikkondensatoren wieder ein, genau weiß ich das aber auch nicht mehr. Hat da jemand hier evtl. Erfahrungen?

    Danke vorab!
    Gruß

    Frank

    Echte Nachhaltigkeit ist das! 👍

    Genau! Vor allen Dingen wenn man permanent im hippen, grün-wählenden Bekanntenkreis für seine alten Schätzchen im Wohnzimmer belächelt wird, während sich diese woke Gesellschaft massenhaft mit modernem Elektronikschrott von morgen umgibt. Der Mist klingt nicht nur bescheiden, er versaut offenbar auch das Hörempfinden.

    Wenn mir jemand mit seinem Smartphone-Ghettoblaster im direkten Vergleich zu einer kompletten DUAL-Stereoanlage (z.B. CS731Q/Ortofon MC25FL/MCA76 + CR1780 + Canton GLE 470.2-Lsp.) erzählt, er höre keinen großen Unterschied im Klang, dann will er das nicht wahrnehmen oder sein Gehör ist einfach inzwischen so versaut, dass er die Unterschiede nicht mehr wahrnehmen kann.

    "Morgen bin ich in Essen bei TGE - gute Anschrift für Reparaturen alter HIFI Geräte."


    Die TGE in Essen (http://www.audiovideoservice.de) ist ein seit 1985 bestehender, erstklassiger Hifi-Reparaturbetrieb. Der Chef (Herr Grossmann) ist super nett und die Aufträge werden sehr fair bearbeitet. KVA`s gibts grundsätzlich vorab und ist ein Gerät nicht mehr instandsetzbar, kostet der Aufwand bis dahin auch nichts. So meine persönlichen Erfahrungen mit diesem Betrieb. Einziger Wehrmutstropfen sind derzeit die Reparaturzeiten, die nach eigenen Aussagen inzwischen bei 10 bis 12 Wochen liegen. Aber Herr Grossmann vereinbart auch Termine, wo die Geräte dann innerhalb einer Woche bearbeitet werden.

    Ich kann diesen Betrieb nur vollumfänglich empfehlen. Für die Plattenspielerinstandsetzung wurde vor wenigen Wochen gezielt ein weiterer Mitarbeiter eingestellt. Wer einmal gesehen hat was da so auf der Werkbank und im Gerätelager steht erkennt sofort, dass der Laden grundsolide ist. Ansonsten würden die Kunden wohl nicht ihre Audiobausteine (z.T. im fünfstelligen Preisbereich), z.T. sogar aus Übersee dort abliefern.

    ...irgendwie gibt es hier immer mal wieder Ansätze dazu, die Diskussion in eine absurde Richtung zu lenken. Warum bleibt man nicht einfach beim Thema und lasst das Persönliche außen vor?

    Jeder soll damit glücklich werden, was er sich gekauft hat und immer noch gilt die alte Weisheit: "Das Bessere ist des Guten Feind."

    Du wirst lachen, ich habe vorhin tatsächlich darüber nachgedacht, woher die anderen Messwerte stammen könnten. Aber ich habe wirklich genau die gleichen Punkte mit der Prüfspitze berührt, wie zuvor. Dazu habe ich gerade auch nochmal die Vor- und Endstufe aufgetrennt, mit dem gleichen Ergebnis. Keine Gleichspannung im Signalweg messbar. Nach meiner Vorstellung hätte sich ja vielleicht eine Gleichspannung über die Endstufe einschleichen können. Keine Ahnung ob sowas möglich ist, aber für mich wäre das noch eine Art Einfallstor gewesen.

    Zuvor hatte ich noch gefragt, ob man den 70Hz Low-Filter auch mittels anderer Kondensatoren zu einem <20Hz Subsonicfilter umbauen könnte? Bei den Plattenspielern nach den Reibradlern, ist Rumpeln doch per sé kein großes Thema mehr, oder?

    So, ich habe mir gerade mein von Hand geschriebenes Pamphlet (ich nenne es mal Messprotokoll) geschnappt und bin nochmal alle Messpunkte, Schritt für Schritt "abgefahren". Immer wenn ich keine Gleichspannung mehr gemessen habe, habe ich den zuvor gemessenen Spannungswert gestrichen (siehe Bild):



    Kurzum, da war jetzt nichts mehr gegen Zentralmasse an den Siebelkos messbar. Und ich bin 1:1 genauso vorgegangen, wie vor dem Tausch des verdreht eingebauten Elkos C205. Damit sollte doch jetzt alles in Ordnung sein, oder? :/

    Ich lese das gerade hier und kann aus meiner Erfahrung berichten, dass mein Ortofon MC-System knapp 600,-€ gekostet hat und damit fast doppelt so teuer war, wie der CS731Q. Oben drauf kam da noch das Anpassungsglied für den MM-Eingang am Receiver, der ja von Haus aus keine MC-Systeme verarbeiten kann. Also das war schon nicht günstig.

    Ob es besser klingt als das Seriensystem?

    Ganz klar JA (und zwar um Lichtjahre)!

    Ob ich das Geld nochmal dafür ausgeben würde?

    JEIN!

    Ich würde wahrscheinlich in Richtung gutem MM-System, für ungefähr die Hälfte im Preis tendieren, weil ich beim MC-System immer auch einen Vor-Vorverstärker bzw. einen StepUp-Transformer bzw. MC-Übertrager benötige. Die Ausgangsspannung meines Ortofon MC`s beträgt ja nur 0,35mV, im Gegensatz zu den 2,5 bis 5mV eines MM-Systems. Und bei meinem MC-System kann ich erstmal keine Nadel tauschen, dazu muss das gesamte System eingeschickt werden. Das kostet alles extra und der Glücksgriff meines ADC-Systems bei Thakker im Ausverkauf bestätigt, dass es gar nicht so teuer sein muss.
    Ich kann deshalb jeden verstehen, der da lieber im unteren Preisbereich bei den Systemen bleibt. Bei mir geschah der Kauf aus der Laune heraus und weil ich eine Prämie vom Arbeitgeber bekam, die mich leichtsinnig werden ließen. Seitdem sitze ich vor den Lautsprechern und lese in Gedanken auf der Wohnzimmerwand gegenüber: "Mein Gott klingt das geil..." Und direkt darunter hat meine Frau mir eingehämmert: "Was man für die Kohle alles sonst noch so hätte kaufen können...." :D;):S

    Hallo HaJo,


    die Kondensatoren sind von Conrad, die von Reichelt sind aber auch nicht besser.

    Für die Überprüfung der Gründe zu den unterschiedlichen Spannungen, brauche ich aber Hilfe. So fit bin ich dann nicht, dass ich dass allein hin bekäme. Im Moment funktioniert der Receiver offenbar ganz normal, so wie vorher auch. Ich kann gleich nochmal die Messpunkte "abfahren" und erneut auf Gleichspannung testen, was ich bisher noch nicht gemacht habe, eben weil das Knacken ja weg war.

    Guten Abend!


    Ich habe den Fehler auf der Platine gefunden und behoben. Wie schon weiter oben im Thread bei Post #12 von mir vermutet, war ein Elko (C205) falsch herum eingelötet. Asche auf mein Haupt, war es doch der prominenteste Elko (weil ganz vorne am Platinenrand und ohne erneuten Ausbau der Platine zugänglich). Das hätte ich auch früher sehen können bzw. besser aufpassen müssen. Na ja, Umwege erhöhen bekanntlich die Ortskenntnis.


    Damit aber wirklich kein Fehler mehr auf der Platine verbleibt, habe ich mich mit Bestückungsplan sowie den handschriftlich eingetragenen Kapazitäten der getauschten Elkos auf die Suche gemacht und mich so schrittweise an den Fehler heran getastet. Wie man dem Foto des betreffenden Kondensators entnehmen kann, hat es ihm bereits die Kappe an der Sollbruchstelle angehoben. Vielleicht wäre der sogar im laufenden Betrieb noch geplatzt.



    Ich habe gleich mal einen Neuen eingelötet und jetzt funktioniert wieder alles.

    Für die Hilfestellung bis hierhin vielen Dank und noch einen schönen Abend!

    Vorab wieder vielen Dank!

    Zur leichteren Umsetzung Deiner Arbeitsanweisungen, habe ich die Messpunkte aus dem Schaltbild (für den rechten und linken Kanal) auf die Bestückungsplatine übertragen und dann von unterhalb der Reglerplatine die Spannungen (gegen Masse an den Siebelkos) gemessen. Zur besseren Orientierung habe ich einen vergrößerten Bildausschnitt, um den zu messenden Platinenbereich gewählt und die Potis im Bild beschriftet.

    Hier die Messergebnisse im Bild, neben den jeweiligen Messpunkten auf der Platine:


    Ich hoffe Du kannst etwas damit anfangen.

    Hallo,


    erstmal danke für die schnelle Antwort.


    Also ist das tatsächlich bereits sowas wie ein Hochpassfilter (2. Ordnung bzw. mit 12dB Flankensteilheit), ähnlich dem einer Lautsprecherweiche und könnte man jetzt nicht auch durch verändern der Kapazitätswerte, hier aus dem Rumpelfilter einen Subsonicfilter machen, der z.B. anstelle der 70Hz Trennfrequenz, alles unterhalb von 20Hz abschneidet?

    Ich frage das, weil der Rumpelfilter meines Wissens nach noch aus der Zeit der Reibradler beim Plattenspieler stammt. Die modernen Plattenspieler waren danach ja riemen- oder direktangetrieben, weswegen es da eher um die Frequenzen unterhalb von 20Hz ging.

    Den Schalter habe ich inzwischen ausgebaut und zerlegt (Foto s.u.). Ich werde ihn gleich mal reinigen, wenn ich meinen alten Glasfaserradierer aus der Studienzeit noch finde. Damals (Anfang der 90er) hat man damit ja die Tusche in den Zeichnungen wegradiert.

    Die Folienkondensatoren scheinen beide noch intakt. Ich habe sie durchgemessen und sie hatten die aufgedruckten Kapazitäten (innerhalb ihrer Toleranz).

    41394819fc.jpg

    Wie ich das mit den Gleichspannungsanteilen in der Schaltung prüfe, müsste ich danach noch in Erfahrung bringen. Nur schon mal vorab: Sollte ich Gleichspannungsanteile in der Schaltung finden, wie eliminiere ich diese bzw. was wäre der nächste Schritt um hier Abhilfe zu schaffen?

    C216 war übrigens vom Kapazitätswert her in Ordnung und C211 ist ein Elko, die ich bei dieser Gelegenheit gleich alle erneuert habe. Vielleicht sollte ich da besser nochmal die Einbauposition überprüfen? Unter Umständen steckt der ja jetzt falsch herum am Einbauort? Würde das z.B. das Knacken erklären?

    NACHTRAG: Die Einbauposition von C211 ist korrekt, ebenso der eingebaute Kapazitätswert 4,7µF!

    Guten Morgen in die Runde,


    ich habe noch mal eine Frage zu den Folienkondensatoren neben dem Low-Filterschalter am CR1780. Dort sind -lt. Schaltplan- ein 22nF (C217) und ein 27nF (C216) Kondensator, direkt mit den Lötkontakten des Schalters verbaut. Wozu dienen diese beiden Kondensatoren eigentlich genau und könnte es sein, dass daher das lästige Knacken beim Betätigen des Schalters kommt, z.B. weil sie defekt sind?



    Danke vorab für Eure Antworten!

    Hallo,


    vorab, ganz oft wird einem gesagt, dass der Umbau auf 1/2" Systeme die Vorteile des ULM-Systems zu nichte machen. Das mag alles irgendwie auch stimmen, entscheident für mich ist aber was hinten herauskommt und ob mir der Klang schlussendlich gefällt. Da sind mir die technischen und theoretischen Werte erstmal egal. "Probieren geht m.E. über studieren".

    Ich habe bei mir am CS731Q den orig. 1/2" Umbausatz, mit einem Ortofon MC25 FL und einem Ortofon MCA76 installiert, was m.E. in einer völlig anderen Liga spielt als das Original mit der kurzen Blende. Der MCA hat direkt einen Subsonicfilter verbaut, der meinem Receiver CR1780 leider fehlt. Der hat ja "nur" den Rumpelfilter an Bord.

    Als ich die Kombination gekauft habe, hatten MC-Systeme den Vorteil einer viel feineren Detailauflösung als MM-Systeme, waren aber auch doppelt bis dreimal so teuer. Das wird sich inzwischen aber gewandelt haben bzw. war wohl auch bei sehr teuren MM-Systemen schon damals der Fall.

    So habe ich an meinem weiteren Plattenspieler CS714Q ein ADC XLM MK III (MM-System) mit orig. 1/2"-Adapter verbaut, das ich vor einigen Jahren bei WilliamThakker im Ausverkauf "geschossen" habe. Und das spielt ebenfalls richtig gut auf.

    Unterm Strich bin ich mit beiden Systemen sehr zufrieden und die original Systeme liegen deshalb schon lange ungenutzt im Schrank.

    Guten Morgen!

    Ich habe "den Kasten" gestern erstmal wieder zugemacht, weil meine Gattin den Esszimmertisch fürs Abendessen brauchte.
    Im Laufe des Tages schaue da nochmal nach und messe die Spannungen lt. Schaltbild. Es könnte in der Tat der Spannungsregler auf der Netzteilplatine sein, weil sich da schon vor Jahren die Lötbahn abgelöst hat und ich daraufhin einen abgeknipsten Draht eines Widerstands als Ersatzleiterbahn eingelötet habe.


    Ich wollte längst den Spannungsregler unter die großen Siebelkos auf den Gehäuseboden verlagern, habe das aber immer wieder verschoben, weil der ja isoliert montiert werden muss und ich den notwendigen Isolationskram erst noch besorgen muss. Mal schauen, wo man sowas bekommt. Ergo habe ich dem Spannungsregler erstmal nur einen passenden Kühlkörper verpasst, was natürlich das Grundproblem zwischen den Elkos nicht löst. Das Isoliermaterial für den Umbau des Spannungsreglers (nennt sich bei Conrad "Montagesatz TO220 TC", #1587976) ist inzwischen bestellt.

    Nun ist es Abend und ich habe das Problem mit der toten Endstufe gelöst. Hier mal mein Erfahrungsbericht für die Nachwelt.

    Schuld an der toten Endstufe war die träge 315mA Sicherung auf der Vorverstärkerplatine, die defekt war. Gestern Abend habe ich die Sicherungen nur optisch kontrolliert, heute dann als erstes ausgebaut und auf Durchgang geprüft. Da der HF-Bereich (außer der Uhr im Display) auch nicht funktioniert hat kam mir der Gedanke, nochmal die Sicherungen zu prüfen. Als ich festgestellt habe das eine defekt ist, habe ich sie bei Tageslicht betrachtet und da konnte man ganz am Rand, knapp unterhalb der Metallkappe die Trennstelle sehen. Also eine neue passende Sicherung verbaut. Danach hat die Endstufe wieder ganz normal funktioniert und ich konnte die Einstellarbeiten (Ruhestrom + Symmetrie) zu Ende bringen.

    Vor einiger Zeit begann der Tuner immer öfter damit, die Sender um 0,05MHz nach oben versetzt zu finden. Also aus 99.20MHz wurden dann 99.25MHz usw., und das auch verzerrt wiedergegeben. Anfangs konnte man das noch durch die manuelle Korrektur der Frequenz am vorderen Taster beheben. Später dann ging das nicht mehr. Die Stereo LED flackerte und die Muting-Schaltung brachte ein "wobbelndes Geräusch", wenn der Sender vom Mutingfilter tatsächlich freigegeben wurde. Das legte sich nach ca. 25 Minuten Betrieb als reiner Verstärker (z.B. im Aux- oder Phonobetrieb) wieder, so dass alles normal funktionierte. Meine Überlegungen gingen in Richtung Wärmefehler, vielleicht ein trockener Elko o.ä.? Bei meinem letzten Besuch in einem professionellen Radioinstandsetzungsbetrieb in Essen sagte mir der dortige Chef, dass er manchmal die Kondensatoren mit einem Fön anwärmt, wenn er den Fehler schnell eingrenzen möchte. Die Elkos bekämen dann u.U. nochmal einen Schub und man könnte nicht selten grob einschätzen, welche Kondensatoren getauscht werden müssen.

    Das habe ich dann auf der rechten HF-Platine (die neben der Synthesizerplatine) mit einem Heißluftgebläse auf unterster Stufe und mit spitzer Düse gezielt an jedem Elko gemacht. Und siehe da, im Bereich des IC`s 502 (Platine ab Geräte-Nr. 20.000) kam prompt die gewünschte Reaktion. Da ich die Platine anschließend senkrecht gestellt habe, habe ich gleich alle Elkos getauscht. Der Fehler war danach aber immer noch da, weshalb erst jetzt der IC-Baustein 502 (HA12412) in Verdacht kam. Und der war es dann letztlich auch. Wurde er erwärmt (wozu schon der bloße Kontakt mit dem warmen Zeigefinger reichte), war der Fehler weg. Ergo habe ich ihn ausgelötet und gesockelt einen neuen montiert. Jetzt funktioniert auch der Tuner wieder einwandfrei.

    Das einzige Problem was jetzt noch besteht ist ein deutliches Knacken im Signalweg, wenn man den Low-Filter über den Kippschalter bedient. Ich fürchte fast, dass ich den Schalter auslöten und zerlegen sowie händisch reinigen muss, wenn man die Beiträge zu solchen Problemen hier studiert. Oder einfach mal großzügig mit Kontakt WL spülen?

    Ich selbst verwende ja kein Kontakt 60 mehr, nachdem ich die Kontakte ein Jahr nach der Anwendung von Kontakt 60 (ohne WL-Spülung) gesehen habe. Denn auch mit Kontakt WL bekommt man nicht immer alles wieder herausgespült. Ich neige eher zu Oszilin Kontaktspray, wenn ich es denn einsetze. Aber ob ich das jetzt auch mal beim Low-Filter benutzen soll?

    Was meinen denn die Experten hier dazu?

    Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,


    ich greife den Thread mal kurz auf weil ich vermute, dass ich heute die Endstufe in meinem CR1780 "geschreddert" habe. Passiert ist folgendes.


    Seit Kurzem habe ich bei jeder kleinen Erschütterung registriert, dass das Lautsprecherrelais auf der Endstuffe anfing zu "klackern" und dann der Ton weg war. Also habe ich die Endstufe ausgebaut, das Relais direkt mal erneuert und dabei fiel mir auf, dass diverse Elkos lose auf der Platine saßen. Ich habe das dann zum Anlass genommen sie alle zu tauschen. Die losen Lötstellen waren damit behoben, alles hat wieder stabil funktioniert.

    Beim Test (ohne Lautsprecher) habe ich über Kopfhörer und in Reglerstellung 10 Uhr den Klang bewundert, wobei das Gerät ohne Bodenplatte auf dem Holztisch stand. Es konnte also keine vernünftige Luftzirkulkation stattfinden. Als nächstes wollte ich den Ruhestrom kontrollieren und neu einjustieren. Dann ging das Telefon, mein Hausarzt war dran und hat mir für die nächste Stunde kurzfristig eine Corona-Impfung mit Biontech angeboten, wobei ich noch diverse Formulare vom RKI ausdrucken und ausgefüllt mitbringen sollte usw...... Kurzum, ich habe den Receiver schlicht vergessen, im eingeschalteten Zustand so stehen lassen und bin nach ca. 1 1/2 Std. zurückgekommen. Da war das Signal im Kopfhörer auf beiden Kanälen tot.

    Wenn ich das Gerät jetzt einschalte, zieht das Lautsprecherrelais nicht mehr an und es kommt kein Ton. Ich habe darufhin versucht, über "Main in" ein leises Signal vom Tablet aus einzuspeisen um zu überprüfen, ob die Endstufe für sich allein noch funktioniert. Aber es ist nichts passiert weshalb ich vermute, dass da ein thermischer Schaden entstanden ist. Liege ich mit dieser Vermutung richtig?

    Bin für jede Hilfe dankbar.


    Gruß

    Frank