Beiträge von Der Frosch

    Also sollte ich an der Lötstation (Weller WE1010 mit Lötkolben WEP 70) die Temperatur weiter hochdrehen und damit nochmals komplett alle Lötstellen nacharbeiten oder wie habe ich das zu verstehen?
    Ich möchte da auch nichts "verbraten", immerhin lief das alles über ein Jahr problemlos, bis der Strom in der Wohnung über einen ausgelösten Sicherungsautomat abgeschaltet und von Hand wieder eingeschaltet wurde. Danach trat der Fehler auf.

    Hallo HaJo,

    ich werde heute Abend die Platine mit Spiritus reinigen und die Lötstellen erneut mit der Lupe kontrollieren, ggf. auch nachlöten. Sollte danach der Fehler immer noch vorliegen, sende ich sie dir gerne zur Überprüfung und Instandsetzung zu. Ich werde Dir das selbstverständlich auch vergüten und bedanke mich schon jetzt für Dein Angebot. Ich melde mich später wieder.

    Inzwischen bin ich an allen Lötstellen der Platine noch mal mit dem Lötkolben gewesen und habe sie nachgelötet. Dabei sind mir eigentlich nur zwei Lötstellen von dem auf dem Foto markierten Baustein als besonders dünn aufgefallen, der Rest war gut mit Lötzinn versorgt. Es wurde aber trotzdem nochmal alles bearbeitet.


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    Gerade eben, nach rund 40min. ist die Platine wieder ausgefallen. Jetzt glimmen die Segmente der Anzeige nur noch ganz schwach, was man nur im dunklen Raum sehen kann.


    Was mir noch auffällt ist, dass die AC-Versorgungsspannung für das Display vor der 63mA-Feinsicherung F405 an der Netzteilplatine, nach dem Einbau dieser Synthesizerplatine von Tobias nur bei 3,28V~ liegt. Bei der original Platinenvariante aus dem CT1740 sind es im Mittel 3,32V~, die ich zwischen den beiden Pins auf der Netzteilplatine gemessen habe. Kann dies evtl. ein Indiz für einen Bauteilfehler sein, wobei diese Wechselspannung doch eigentlich nur zur Displayversorgung dient? Laut Schaltplan soll die Spannung bei 3,3V~ liegen. Das müsste doch noch in der Toleranz liegen, oder?

    Hallo zusammen,

    krankheitsbedingt komme ich heute endlich wieder dazu, mich weiter um den CR1780 zu kümmern, der noch immer im ausgeschalteten Betrieb nach kurzer Zeit seine Sender und die Uhrzeit verliert.


    Ich habe den Fehler zuletzt so weit eingrenzen können, dass er auf der Synthesizerplatine liegen müsste. Dazu habe ich sukzessive die Platinen vom Netzteil und vom Display gegen die neuen Varianten von Yannick getauscht. Der Fehler blieb aber bestehen. Ich habe also meinen Tuner CT1740 aufgemacht und die dortige Synthesizerplatine in den CR1780 verpflanzt, wodurch der Fehler nicht mehr auftritt. Ergo wird er wohl hier liegen.

    Ich könnte nun einfach die neue Synthesizerplatine von Yannick mit der Frequenzerweiterung nebst Pufferbatterie verbauen, dann wäre der Fehler behoben. Aber dann habe ich immer noch die vor einem Jahr von mir umgebaute Platine von Tobias hier liegen, die einen Defekt aufweist den ich nicht kenne und damit nicht wirklich brauchbar ist. Also möchte ich vor dem nächsten Umbauschritt gerne erst den Fehler auf der umgebauten Platine finden und beseitigen, wozu ich Eure Hilfe brauche.

    Hier das Foto von der Platine:


    Wo und wie müsste ich suchen, wenn ich den Fehler finden und beseitigen möchte?

    Für Eure Hilfe vorab vielen Dank!

    Viele Grüße

    Frank

    So, allen Mitelesern erst mal ein frohes neues Jahr!

    Nachdem die Ersatzteile inzwischen hier eingetroffen sind möchte ich so langsam mal weiter machen mit der Überarbeitung und hoffentlich dann auch mit der Fehlerbeseitigung. Dazu habe ich vorab eine Frage.,

    Spricht eigentlich etwas dagegen, die Strippen vom Trafo kommend an die gewickelten Platinenpins anzulöten? Warum sind die überhaupt gewickelt und nicht verlötet?

    Sind das Kostengründe bei der Fertigung oder spricht tatsächlich etwas gegen das einfache Anlöten?



    Ich habe alles nochmal nachgelötet und der Fehler bleibt bestehen. Ich warte jetzt auf die neuen Platinen von Yannik und werde die schrittweise verbauen, bis der Fehler weg ist. Die Netzplatine liefert auf jeden Fall durchgängig und daran scheint es erstmal nicht zu liegen. Um den Fehler auch im laufenden Betrieb wirklich ausschließen zu können, habe ich den Receiver heute früh in den Dauerbetrieb geschaltet. Mal schauen ob es da auch einen Reset des Speichers und der Uhr gibt, denn länger als 1 Stunde lief der nach dem Stromabstellen eigentlich noch gar nicht. Das habe ich eingangs der Fehlerbeschreibung in diesem Thread gar nicht bedacht, deshalb hole ich das jetzt erst noch nach, weil man dann ja ganz woanders suchen müsste. Alles Weitere nach den Feiertagen.

    Hinsichtlich des 4700µF Kondensators, den Yannik in Verdacht hatte folgendes. Die Elkos auf der Netzteilplatine habe ich beim Nachlöten pauschal getauscht, aber das brachte keinen Erfolg. Auch mit neuem 4700µF Elko bleibt der Fehler bestehen und optisch scheint mir der auch noch in Ordnung zu sein, zumal er wohl schon einmal getauscht wurde.

    Guten Abend!

    Ich wolte mich nochmal melden und vom aktuellen Reparaturstand berichten.

    Der Receiver ist unten herum geöffnet und die Netzteilplatine ist freigelegt. Dummerweise hampelt das Gerät jetzt nicht herum und seit zwei Tagen werden alle Senderspeicher und die Uhrzeit gehalten, was die Fehlersuche natürlich erschwert. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Gerät jetzt auf dem Kopf liegt. Ich habe aber schon an allen möglichen Verbindungen und Kabeln "gerappelt", er blieb stoisch an. Auch scheint die Netzteilplatine keinen Wackler zu haben. Allerdings hatte ich bei der 63mA Sicherung F405 unterschiedliche Spannungswerte vor und hinter der Sicherung. So ein Spannungsabfall bei einer Sicherung kann ja eigentlich nur von einem oxydierten Sicherungssitz kommen, weshalb ich da alle Kontaktflächen bei sämtlichen Sicherungen auf der Platine gereinigt habe. Auch habe ich die Kontaktstifte P401 gereinigt.


    Morgen werde ich pauschal erstmal alle Lötstellen entlöten und mit frischem Zinn neu verlöten. Allerdings plane ich mittelfristig die Netzteilplatine und die Displayplatine zu tauschen und habe deshalb bereits Kontakt mit einem Forenmitglied hier aufgenommen. Der kann aber verständlicher Weise erst nach den Feiertagen Ersatz liefern und da meine Gattin mir die Hölle heiß macht, wenn der Hifi-Schrank über Weihnachten ausgeräumt bleibt und die Geräte auf dem Wohnzimmertisch bleiben, wird nachgelötet.Vielleicht hilft es ja schon über die Feiertage.



    Ich habe noch Bilder von der Platinenunterseite angefertigt. An sich nicht besonders aussagekräftig, aber vielleicht fällt ja dem ein oder anderen Leser dieses Threads etwas auf, was ich übersehe. Und ja, die Leiterbahnen um den ehemaligen Einbauort des inzwischen ausgelagerten Spannungsreglers herum sind mit Draht geflickt, weil sich da alles abgelöst hat. Da hatte ich den Fehler vermutet. Es scheint dort aber keine Kontaktprobleme zu geben. Sobald sich etwas Neues ergibt oder ich Hilfe brauche, melde ich mich wieder.


    Viele Grüße

    Frank

    Danke für den Tip und ja, es ist die Platine von Tobias. Das hat auch über ein Jahr lang problemlos funktioniert, weswegen ich da erstmal keinen Fehler vermute. Ich schaue mir das aber morgen mal genauer an. Heute schaffe ich das nicht mehr, aber ab morgen habe ich Urlaub. Dann kann ich mich der Sache in Ruhe widmen und komme bestimmt noch mit der ein oder anderen Frage auf Euch zu.


    Was übrigens den zeitversetzten Uhrzeit- und Senderverlust nach dem Ausschalten betrifft, so habe ich da eine Vermutung. Ich meine mich zu erinnern, dass ich beim Auslagern des Spannungsreglers eine sich schon leicht ablösende Leiterbahn in der näheren Umgebung des Regler gesehen habe. Ich habe das damals so gelassen weil ich nach dem Umbau der Empfängerplatine erst einmal schauen wollte, ob der Umbau wirklich geklappt hat. Wenn man nämlich zu viele Baustellen gleichzeitig beackert kann es vorkommen, dass man die Ursache eines Fehler auch direkt an mehreren Ecken suchen muss.


    Später dann war die Bodenplatte bereits drunter als mir das mit der Leiterbahn wieder einfiel. Da war ich dann aber zu faul da nochmal bei zu gehen. Das könnte sich jetzt gerächt haben, dort werde ich daher zuerst nachsehen und wieder berichten. Notfalls baue ich aus meinem Schlachtgerät noch eine Netzteilplatine um, sollte die Leiterbahn schon zu weit abgelös und nicht mehr vernünftig zu überbrücken sein.


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Frank,

    es kann auch an der desolaten Synthesizerplatine liegen, die unter der großen Blechhaube links verbaut ist. Die trotzt nur so von schlechten Lötstellen. Das Forenmitglied YNB hat dafür eine neue Platine entwickelt, die nicht nur die Speicherung und eine weiterlaufende Uhr bei Netzausfall hat, sondern auch noch die Frequenzerweiterung auf 108MHz beinhaltet. (Klick)

    Wie eingangs geschrieben, die Synthesizerplatine habe ich vor ca. 1,5 Jahren mit einer neuen Platine hier aus dem Forum überarbeitet. Es ist ein 1:1 Nachbau, ohne die danach noch weiter optimierte Version mit Pufferbatterie oder Frequenzerweiterung. Auch ist es die neuere Platinenversion, die bei den Geräten ab der Seriennummer 20.000 verbaut war. Damit gab es seit dem Umbau keinerlei Probleme. Der Spannungsregler im Netzteil ist bei dieser Tauschaktion seinerzeit auch erneuert und auf die Gehäusewand (isoliert) ausgelagert worden.

    Darüber hinaus dachte ich, die letzte Version mit Pufferbatterie und Frequenzerweiterung sei inzwischen abverkauft. Gibt es da denn noch Bestände, so dass ich die Platine auch noch kaufen könnte?


    Gruß

    Frank

    ...ok, bis hierhin schon mal vielen Dank!

    Ich hole den Receiver später aus dem Regal und klemme zwei Messleitungen an den Trafoausgang des kleinen Trafos. Dazu muss ich erst los und das Equipment ranholen, weil ich umgezogen bin und meine kleine Werkstatt noch nicht wieder eingerichtet habe. Das liegt alles noch ein einem sog. SelfStorage, in Kisten verpackt.

    Aber mal generell die Frage: Wie verhält sich die Anzeige denn bei den übrigen CR1780 Receivern, wenn die vom Netz genommen und danach wieder angeschlossen werden. Ist die Uhr dann sofort an und beginnt bei 0:00Uhr oder ist sie erst nach dem ersten Einschalten aktiviert? Ich meine, es war bei mir immer Letzteres.


    Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,

    vorab wünsche ich allen Mitforisten eine schöne Adventszeit!

    Nach einer langen Zeit ohne Probleme mit meinem Dual CR1780 habe ich jetzt ein Problem mit der Uhr und den Senderspeichern.
    Wir hatten in unserer Wohnung kürzlich einen defekten Deckentrafo für die Halogenlampen in der Diele, weswegen ich diesen Trafo getauscht und dazu den Strom in der Wohnung für ca. 1 Std. abgestellt hatte. Nach der Reparatur habe ich -wie gewohnt- auch beim CR1780 die Uhrzeit und die Festsenderspeicher wieder eingestellt. Soweit so gut.

    Nun hält der Receiver die Uhrzeit und den Senderspeicher nach jedem Ausschalten noch ca. 30min. bis 1 Stunde, dann ist alles weg. Das Display ist tot und die Speicher sind gelöscht. Nach dem Wiedereinschalten und der Neuprogrammierung funktioniert wieder alles ganz normal, bis dann irgendwann erneut alles weg/aus ist.

    Ich habe den Verstärker derzeit noch im Schrank stehen, ihn also noch nicht da raus geholt um ihn zu öffnen. Das folgt noch. Die Synthesizerplatine habe ich vor ca. 1,5 Jahren mit einer neuen Platine hier aus dem Forum überarbeitet. Es ist ein 1:1 Nachbau, ohne die danach noch weiter optimierte Version mit Pufferspeicher oder Frequenzerweiterung. Auch ist es die neuere Platinenversion, die bei den Geräten ab der Seriennummer 20.000 verbaut war. Damit gab es seit dem Umbau keinerlei Probleme. Der Spannungsregler im Netzteil ist bei dieser Tauschaktion seinerzeit auch erneuert und auf die Gehäusewand (isoliert) ausgelagert worden. Ich vermute dennoch laienhaft, dass es mit der Spannungsversorgung über den zweiten Trafo zu tun hat. Ob da eine Sicherung einen Wackler hat?


    Dennoch die Frage in die Runde, ob so etwas schon mal jemand gehabt hat und woran es sonst noch liegen könnte?


    Mir ist aufgefallen, dass sich der Zeitpunkt der Abschaltung offensichtlich nach hinten verschiebt, je länger der Receiver vorher in Betrieb war. Deutet das evtl. auf einen defekten Kondensator hin?

    Für Eure Antworten vorab vielen Dank. Ich schaue zwischendurch am Tag immer wieder hier rein, bin aber nicht die ganze Zeit online. Also nicht wundern, wenn ich Rückfragen zum Gerät nicht sofort beantworte.

    Viele Grüße

    Frank

    Hallo,

    iIm Signalweg des Aux-Eingangs ist beim DUAL-Receiver CR1780 der IC402, mit einem RC4558 bestückt, den ich ggf. sockeln und gegen einen neuen, rauschärmeren LM833 tauschen möchte. Bei meinem CV1700 habe ich das seinerzeit auf der Eingangsplatine erfolgreich gemacht, weil vereinzelte Eingänge immer mal wieder ausfielen. Jetzt habe ich aber gelesen, dass dies z.B. beim CV1600 zum Schwingen des Verstärkers führen kann. Wäre das beim CR1780 auch zu erwarten und falls ja, wie äußert sich sowas und wie bekomme ich es kompensiert? Ich glaube Zivi fing das Schwingen beim CV1600 mit kleinen Keramikkondensatoren wieder ein, genau weiß ich das aber auch nicht mehr. Hat da jemand hier evtl. Erfahrungen?

    Danke vorab!
    Gruß

    Frank

    Echte Nachhaltigkeit ist das! 👍

    Genau! Vor allen Dingen wenn man permanent im hippen, grün-wählenden Bekanntenkreis für seine alten Schätzchen im Wohnzimmer belächelt wird, während sich diese woke Gesellschaft massenhaft mit modernem Elektronikschrott von morgen umgibt. Der Mist klingt nicht nur bescheiden, er versaut offenbar auch das Hörempfinden.

    Wenn mir jemand mit seinem Smartphone-Ghettoblaster im direkten Vergleich zu einer kompletten DUAL-Stereoanlage (z.B. CS731Q/Ortofon MC25FL/MCA76 + CR1780 + Canton GLE 470.2-Lsp.) erzählt, er höre keinen großen Unterschied im Klang, dann will er das nicht wahrnehmen oder sein Gehör ist einfach inzwischen so versaut, dass er die Unterschiede nicht mehr wahrnehmen kann.

    "Morgen bin ich in Essen bei TGE - gute Anschrift für Reparaturen alter HIFI Geräte."


    Die TGE in Essen (http://www.audiovideoservice.de) ist ein seit 1985 bestehender, erstklassiger Hifi-Reparaturbetrieb. Der Chef (Herr Grossmann) ist super nett und die Aufträge werden sehr fair bearbeitet. KVA`s gibts grundsätzlich vorab und ist ein Gerät nicht mehr instandsetzbar, kostet der Aufwand bis dahin auch nichts. So meine persönlichen Erfahrungen mit diesem Betrieb. Einziger Wehrmutstropfen sind derzeit die Reparaturzeiten, die nach eigenen Aussagen inzwischen bei 10 bis 12 Wochen liegen. Aber Herr Grossmann vereinbart auch Termine, wo die Geräte dann innerhalb einer Woche bearbeitet werden.

    Ich kann diesen Betrieb nur vollumfänglich empfehlen. Für die Plattenspielerinstandsetzung wurde vor wenigen Wochen gezielt ein weiterer Mitarbeiter eingestellt. Wer einmal gesehen hat was da so auf der Werkbank und im Gerätelager steht erkennt sofort, dass der Laden grundsolide ist. Ansonsten würden die Kunden wohl nicht ihre Audiobausteine (z.T. im fünfstelligen Preisbereich), z.T. sogar aus Übersee dort abliefern.