Beiträge von Player721

    Dual P90 - gefertigt von 1979 bis 1981 -> somit designtechnisch 80er Jahre

    TE will etwas zwischen 50er und 70er --> dann wäre eher P55 oder P60 designtechnisch im Zielfokus.

    Auch wenn du da formal vielleicht recht hast, sind die optischen Unterschiede zwischen einem p60 und einem p90 nicht sooo gravierend. Vielleicht die Technik.

    Genauso zwischen einem 55 und 70iger.

    In meiner damaligen, 8qm großen Studentenbude, war Platz genug für meine Braun LS200 Nachbauten. :D

    Sag ich, wo ein Wille.... Gab damals auch in der CT einen bauplan für eine Box zum an die wand hängen - portrait - mit Visationchassis.

    Ich werfe mal Thorens TD126 in den Ring, der kann auch 78, haha, nur Spaß.

    Den kenne ich nicht, und der hat in einem dual-forum auch nix zu suchen ;).

    Wie kommst du darauf, dass ich dich kritisiere?


    Was du für dich gebaut hast, ist ja nicht automatisch eine Empfehlung für andere, dass auch machen zu müssen, aber eine Option es so machen zu können (ich finde die Idee nicht verkehrt, wobei sich mir die Frage stellt, warum dann eine p90 und nicht gleich einen 1228/1229, wenn du von der p90 nichts nutzt. Oder hast du die originallautsprecher auf aktiv umgebaut?)

    Und was Gerhard schrieb, ist eben nicht korrekt. Niemand hat empfohlen einen 1228 oder gar 1229 zu nehmen und eine komplette Anlage dahinter zu klemmen.

    Es ging hier eigentlich nur um die minimallösung eines koffergeräts vs einer, meiner Meinung nach, geringfügig aufwendigeren Lösung mittels einer HS XX, mit zwei separaten lautsprechern, die besser klingt. Eine p90 hatte ich auch verlinkt, allerdings ohne oberklassedreher, phonopre und Aktivboxen. Als Alternative zu einer HS.

    Ist auch egal, der TE hat sich Equipment organisiert und wird selbst sehen, was besser zu ihm passt. Optisch finde ich den 300er auch hübscher, technisch hätte der gegen den 1010v bei mir keine Chance.


    Mein Geschmack, wenn ich 60iger will, wäre ein richtiger Sekretär, und unten in die Fächer dann einen Dreher, Verstärker und Boxen integrieren, ähnlich einer Truhe. Das gibt es m. W. nur nicht fertig und ist aufwendig im Selbstbau. Damit wäre ich aber frei in der Konfiguration, Klappen zu und alles unsichtbar und aufgeräumt, Schreibtisch bliebe erhalten und vom Platz passt das auch. Jeder ist da anders...

    Der p90, den ich gefunden hatte, ist bj78, hat keine Aktivboxen und, wie ich gelernt habe, auch nur einen mittelklassedreher.


    Ich weiß nicht, was die Angler hier lesen, aber von 1228/29 mit phonopre und highend war hier gar nicht die Rede. Vielleicht seit ihr Angler einfach im falschen forum?

    Eigentlich ging die diskussion nur darum, koffergerat oder HS mit zwei kleinen Boxen. Vielleicht sollten einige hier mal im See abkühlen.

    Moin Frank

    Du solltest vielleicht doch mal an deiner lesekompetenz und deinem umgangston arbeiten. Jemanden persönlich angehen ist unterste Schublade und wird keinesfalls dazu führen, dass ich meine Meinung nicht äußere bzw ändere.


    Ich habe NICHT zu standboxen geraten. Auch nicht zu Chinamüll. Sondern zu einer HS xx, möglichst eine mit einem Riementriebler ala 1237 etc, statt dieser Koffergeräte oder Chinamüll.

    Sorry, auch eine HS ist weit von audiophil oder high-end weg,

    Vorteil wäre aber, man kann da häufig mit Kopfhörer dran (wollte ev der TE) , und mit Riementrieb statt Reibrad halten sich Geräusche aus dem Antrieb in Grenzen.

    Von der spezifizierten Stellfläche passt diese, kann dann sogar Stereo, tlw Quadro bzw 2+2, und bringt die bessere Technik und den besseren Klang (diese Deckellautsprecher klingen definitiv schlechter als kleine Regalboxen), bei normalerweise geringerem Preis und besserer teileversorgung, falls denn doch mal was aufgibt. Als Nicht-Sammler mit geringen Kenntnissen kann man sich sowas auch zusammenstellen, so wie man möchte (ich habe bspw für eine hs 10€ bezahl, für ein funktionierendes lw inkl gutem ta 15€, boxen findet man für kleines Geld auf flohmärkten... mit 40€ bist du komplett dabei). Und, man könnte noch eine externes

    Geräte anklemmen, bspw sogar streamer und/oder BT-Empfänger. Letzterer passt vermutlich sogar innen in das Gehäuse der HS, dann braucht man keine zusätzliche Fläche.

    Nachteil, ich kenne keinen Riementriebler der 78 1/min kann, Schellack geht also nicht. Da muss man dann doch auf einen guten reibradler zurückgreifen, die das können.

    Natürlich kann man sich diesen sachlich vorgetragenen Argumenten weiter verschließen, dann reden wir aber von Sammlern und Nostalgikern. Dazu gehöre ich nicht, und solche Leute wissen auch, was sie genau suchen und fragen nicht hier in einem Forum. Die haben dann aber auch Zugriff auf Ressourcen so etwas zu reparieren bzw restaurieren. Hat der TE ausgeschlossen.


    Naja Frank,

    ich kenne diesen Kram nicht und würde mir das auch nicht kaufen (gilt aber auch für die Dualkoffergeräte). Aber zumindest werden die erstmal funktionieren oder man kann das Ding zurückschicken - was bei einem ggf. 60 Jahre alten Gerät eher so nicht sein wird.

    Deshalb - versuch macht kluch..

    Gruß,

    Rainer

    Das ist der Punkt

    Will ich etwas, dass nostalgisch aussieht, egal, was da klanglich rauskommt, ob ich Teile dafür bekomme, und egal wie ruppig mit meinen Platten umgegangen wird

    Oder

    will ich meine Platten vernünftig abspielen und den Klang sogar genießen, mache ggf Abstriche bei der Optik, habe aber länger Spaß an meinen Platten.

    In meiner Studentenbude hatte ich auf 22qm auch Platz für eine Anlage einschließlich Standboxen.

    Und zur Truhe: je nach Bauweise bleibt die standfläche erhalten für Bücher, Bilder, Laptop etc. Ev. gibt es neben dem plattenspieler raum für schallplatten, und der Klang ist besser als die kofferkisten.

    Hierzu braucht er aber eine gewisse Mobilität um diesen bei Nichtgebrauch verräumen zu können - ein Kofferplattenspieler.

    Nö, er hat lediglich einen Stellplatz vorgegeben, und einen optischen Stil (60/70iger). Bei der Stellplatzgröße passt auch eine Anlage mit externen Boxen.

    Er möchte einfach und simpel nur seine Platten anhören und für sich ausprobieren, ob denn das Plattenhören für ihn etwas ist.

    Es geht um ein Zweitgerät. Er hört bereits andere, hochwertige Platten auf einer entsprechenden Anlage.

    Ich denke aber der TE hat genügend Ideen bekommen, und da er schon groß ist, wird er seine Entscheidung jetzt selbst treffen. Da müssen wir nicht streiten, was für ihn das beste ist.

    Gruß Jürgen

    Klanglich sollte man aber die Mono-Röhrenkoffer von Dual und PE nicht unterschätzen. Die haben zwar alle Kristallsysteme, klingen aber mit zeittypischen Mono Platten ( Vinyl oder Schellack ) viel besser als man denkt.

    Zeittypisch trifft es.

    Nur, wenn ich das ganze mal anders betrachte, nämlich, ich habe einen vorgegeben Stellplatz und ein gegebenes Budget, dann sind diese kofferteile nicht unbedingt die beste Lösung. Klanglich nicht und technisch auch nicht. Und, der eigentliche Sinn dieser koffergeräte, nämlich mobil überall dort Musik hören zu können, wo ein stromanschluss vorhanden ist, wird nicht gebraucht. Warum dann die Kompromisse eingehen, die mit der Mobilität verbunden sind?

    Das hat nix mit tonabnehmern zu tun.

    Mein erster plattenspieler war so'n Teil, lautsprecher im Deckel, kristalabnehmer... Nicht von dual sondern Philipps.

    Das würde ich mir nicht mehr antun. Der Klang war eher wie Musik über Telefon, da verging mir alles. Schon als Teenie.

    Also habe ich meine platten auf dem 1010 meines Alten gehört wenn der nicht da war, und den Stress riskiert, wenn er merkte seine Anlage war verstellt.

    Die Spieler mit integriertem Verstärker heißen HS. Abmessungen ca 37 cm x 37 cm. Noch ein paar kleine Boxen dazu und gut is.

    Wenn der Tisch 45x70 ist, passt jede hs mit kleinen regalboxen.

    Alternativ unten einen Verstärker und einen Dreher drüber.

    Ich würde KEINE monoanlage aufbauen, selbst wenn die plattenqualität schlecht oder platten teilweise nur mono aufgenommen sind. Irgendwann kommt der Tag... und dann geht das nicht. Der Mehraufwand ist ein Lautsprecher...

    ICH würde mir etwas suchen, wo ein hochwertiger Dreher drinsteckt, für den ich auch noch vernünftige Systeme bekomme. Dass platten alt und suboptimal sind, heißt für mich nicht, dass ich sie noch weiter runterrocken muss, dass ich darauf verzichten will noch alles rauszuholen, was möglich ist, und preislich macht das wenig aus.

    Muss jeder selbst wissen...

    Hier findest du eine Übersicht über die meisten plattenspieler und Wechsler, wie diese qualitativ und zeitlich einzuordnen sind...

    Dual-Plattenspieler.de - Dual-Plattenspieler.de


    Hier kann man dann nach den Kompaktanlagen suchen und vergleichen

    https://www.hifiwiki.de/index.phpsearch=Dual+hs&title=Spezial%3ASuche&go=Seite


    Mein Weg, da ich auch so was vorhabe für eine Ferienwohnung: ich habe mir eine HS ohne Dreher gekauft, einen geeigneten Dreher meiner Wahl als Ausbaugerät aus einer Anlage dazu, einen kleinen Vorverstärker, dass ich auch magnetsysteme da drunterstecken kann (wenn ich will; dafür wird dann ein anderer Eingang umgemodelt). Daraus baue ich meine HS so wie ich sie möchte. Zwei kleine breitbänder daneben (oder was ich sonst so finde).

    Und du schaffst mit 2 Reglern, also Bass und Höhen, die perfekte raumanpassung? Sorry, das ist Quatsch.

    Fakt ist eher, dein Raum ist akustisch suboptimal, eine Korrektur aufwendig und teuer, also wird mit den Reglern der Schaden begrenzt. Zusammen mit einem Höhrverhalten, welches durch rock und pop geprägt wurde, welches Bass und Höhen überbetont. Weil, man muss Bass ja fuhlen, hören reicht nicht. Linear ist nix.

    Jetzt nimmt man einen TA, der klanglich neutral, also nicht verdorben ist, und schon fehlen Höhen und Bass. Taugt also nix.

    Ich glaube einige hier sollten sich mal richtige, akustische Instrumente ohne mikrofonierung anhören.

    Ich kann akzeptieren, wenn du mir (mit Begründung, die bisher noch fehlt) den Ratschlag gibst, auf Klangregelung und Loudness zu verzichten.

    Aber dieses absolutistisch geforderte Verbieten (von was auch immer) finde ich zum <X !

    Ich gebe dir keine Ratschläge. Letztlich musst du wissen, wie du dir den Klang versaust. Nur, wenn du auf solche Manipulation angewiesen bist, dann stimmt an deiner Kette was nicht bzw reden wir dann nicht mehr von hifi, high end oder audiophil. Und auch nicht von linealglattem Frequenzgang.

    Eigentlich dachte ich, dass gerade die audiophilen Hörer einen neutralen Klang ihrer Kette wollen, und als high ender auch richtig Kohle dafür raushauen. Doch nicht?

    Die dms242 sind sicher nicht für jeden, es gibt sicherlich auch bessere (was auch immer das bedeutet), aber wirklich schlecht finde ich sie auch nicht.

    Klangregelung sollte man verbieten! Genauso wie loudness.

    Beweis: Schalte eine Phasenkorrektur bei gleichbleibendem Frequenzgang dazwischen und stelle fest, dass der Klang nahezu identisch bleibt.

    Oha, also da möchte ich doch mal reingehen. Es mag sein, dass der Klang im Sinne von Frequenzgang gleich bleibt, die räumliche Bühne bleibt nicht gleich.... die ist nämlich weg.

    Innerhalb einer Box muss man ebenfalls darauf achten, dass die einzelnen Wege im Phasengang zueinander richtig koordiniert sind. Wenn nicht gibt es dann auch auslöschungseffekte, die man hört.


    Was tonabnehmer angeht, um mal wieder zum Thema zu kommen, sind die dms m. E. relativ tolerant, was Verkabelung angeht. Meine zumindest. Solange man jetzt nicht gravierend unpassende Kabel nimmt, oder weniger tolerante TAs mit den dms vergleicht,.... und die meisten hier verwenden eher einfachere Komponenten.

    Die Drehzahl mit einer Glühbirne oder auch der ev vorhanden, eingebauten stroboskoplampe zu kontrollieren, ist nur genau, wenn exakt 50hz Netzfrequenz anliegen (was selten der fall ist). Abweichungen der Netzfrequenz wirken sich direkt auf die motordrehzahl und die flackerfrequenz der Lampe aus. Damit ist eine absolutmessung nicht möglich.

    Mit einer quarzgesteuerten strobolampe ließe sich da genauer arbeiten, noch genauer mittels frequenzmessung eines referenztones, sofern ein genaues messgerät vorhanden ist.

    Frage wäre eher: wenn es tatsächlich eine Abweichung gäbe, ab wann fällt diese akustisch auf? 1%, 0.5%, 0.1%, 0,01%?