Beiträge von n hatten

    Axel, das Alter würde ich jetzt nicht als Argument anführen wollen, um in keine scharfen Schliffe zu investieren 😉 Meine Lauscher sind mit Sicherheit nicht die Besten und der Jüngste bin ich auch nicht mehr. Aber bestimmte Musik geht mit nem scharfen Schliff eben doch viel besser.

    Für so Hardcore Gegrunze alà Sepultura reicht eh ein rostiger Nagel und klassische Musik (egal ob Orchester und/oder Chor) braucht meiner Meinung nach ne anständige Nadel.


    Hans, ja, seinerzeit stand auf der Website von Herrn Göttmann auch was von Ü 200 für einen Shibata Retipp, allerdings bezog sich das auf MC Systeme und nicht auf Nadeln für MM. Das war wesentlich preisgünstiger. Deswegen ruf ne an und frage 😉

    Naja, ich hab seinerzeit so 5 oder 6 von den 160ern bei Herrn Göttmann shibataisieren lassen. Das gab es bei allen nix zu meckern. Inzwischen habe ich keine mehr davon, aber diejenigen, die mir die Shibatas abgenommen haben, sind voll zufrieden.

    Ich weiß nicht was das heute kostet, also einfach mal Herrn Göttmann anrufen und fragen. Wichtig ist ihm nur die original abgerockte 160er.

    Falls da Bedarf besteht, paar abgerockte müßte ich noch rumliegen haben.


    Auf der anderen Seite kann man eben auch mittels Adapter umrüsten. Da hatte ich mir mal ein AZDEN GM-1E low out MC gekauft, einfach, weil es nur 2,5 Gramm wiegt, einen austauschbaren Nadelträger hat und die Nadeln auch heute noch erhältlich sind und mit 1g bis 1,2g Auflage klarkommt, butterweich aufgehängt. Son Dingen kostet 165€ und spielt einfach klasse. Klanglich wohl auf dem Niveau eines MCC 110. Vorteil beim Azden, durch das geringe Gewicht bleibt die ULM Geschichte voll erhalten. Nix Zusatzgegengewicht oder andere Hampeleien.


    Ist das Budget ausreichend, würde ich wohl zu den OC9 greifen. Alleine das XEN kommt ja schon mal richtig gut. Nach oben geht natürlich immer, da würde ich persönlich aber das XSH nehmen, anstelle des XML oder PTG-II. Einfach weils ne Shibatanadel ist. Ja, ich gebe zu, dass mich Shibata voll im Griff hat. Hätte der Herr Shibata doch bloß nicht so einen Schliff entwickelt...


    Und jetzt noch ein Aber:

    Aber lohnt meiner Meinung nach nicht, wenn nur Rock + Pop hört.

    Orchestermusik = ja, sofort ein System mit Shibata.

    Da kannst du sicher sein, dass Jo (ich) seinerzeit alle Kondensatoren ausgetauscht hat, sonst hätte ich das nicht in die Beschreibung aufgenommen. Kannst ja spaßenshalber das Chassis aus der Zarge nehmen - das ist keine Kunst - und auf den Buckel drehen. Dann machst ein Foddo und stellst selbiges hier ein. Dann können alle sehen, was ich für ein Blender bin.


    Dürfte ein Kontaktproblem der Steckerleiste Platine zum Motor sein. Hatte ich seinerzeit schon öfter bei den 704ern. Da hilft Platine abstecken, die Pinne mim Glasfaserradierer abziehen und mim Lötkolben eine zarte Schicht Zinn aufbringen. Damit werden die Pinne minimal dicker und haben wieder vollen Kontakt.


    Und jetzt warte ich auf das Foto, wo die alten Ü45 Jahre alten Kondis zu sehen sind 😊

    Wenn, dann drehst du die Motorachse (Wellen gibts ja nicht) und nicht das Kurvenrad. Drehst du das Kurvenrad, wäre das als liefe der Motor mit 200U/min (aufgrund der Übersetzung Zahnrad Motorachse + Zähne auf dem Kurvenrad).


    Das "Haken" = Segment (Pos. 124) -> Klinke (Pos. 126) = da schau mal, da wird der eine Pin am Segment nicht mehr in der Klinke laufen, sondern davor stehen und dann geht das nicht mit dem Tonarm.

    Ja, die Definition von wiki.

    Gut, dann gibt es bei Elektromotoren halt keine Welle, sondern nur Achsen. Habe ich so zwar nicht gelernt, aber das heißt ja nix. Und wenn ihr jetzt meint, dass ein Elektromotor eine Welle hat, ist das falsch, denn es ist eine Achse!


    Und wer hat denn die manuals verfasst? Kann nur jemand gewesen sein, der aus dem elektrotechnischen Umfeld kommt, da ja elektrische Motore keine Welle, sondern eine Achse haben.


    Ihr mit euren Achsen. Von wegen beim klugscheißen verkackt.

    1. Lehrjahr eines jeden mechanischen Berufes, da lernt man den Unterschied zwischen Achsen und Wellen. In den 70ern gab es was in den Nacken, wenn man statt Welle, Achse gesagt hatte.


    Und jetzt zurück zu der Achse beim 731 😎

    Der Solenoid hält ja beim Betätigen der Starttaste nicht fest, sondern macht wieder los. Das ist nur einmal ein "Klack". Mit diesem Klack, wird die Hebelmechanik in Bewegung versetzt usw. Also passt das. Nur passt es noch nicht, dass die Karre dann weiterläuft.

    Also nochmal: Mit dem Klack des Solenoiden wird die Hebelmechanik betätigt und u.a. auch der Kontakt im Schaltkasten KS4 freigegeben, 230V sind da und die Karre läuft durch. Scheint ja so, als wäre dem nicht so. Also gilt es zu prüfen, ob die Hebelmechanik einwandfrei funktioniert. Dazu muss man die Karre nicht zwingend unter Netzspannung setzen und den Starttaster betätigen. Einmal unter Spannung schauen, welcher Solenoid anzieht und wie der Hebel bewegt wird. Reicht. Netzstecker ziehen. Teller ab. Den Hebel händisch betätigen (du spielst jetzt Soneoid). Motorwelle händisch drehen und schauen, was passiert.

    Konstruktionsbedingt kann der Teller im Normalfall niemals auf dem Chassis kratzen. Never ever. Geschätzt mit meinen schlechten Augen steht der min 2mm über Chassisoberkante.

    Wenn der kratzt, sollte erst mal geklärt werden warum das so ist. Paar Unterlegscheiben = ja, kann man machen, aber das WARUM ist nicht gelöst.

    Der Motor hat auf seiner Welle einen Sicherungsring, darauf kommt der Messingkonus mit seinem Kunststoffzahnrad. Gesichert wird das Dingen mit den beiden Madenschrauben. Und das Dingen sitzt Anschlag Sicherungsring. Das ist Fakt.

    Wenn dann der Teller am Chassis kratzt, könnte

    - der Konusaufnahme im Teller extrem ausgelutscht sein, so dass der Konus oben aus dem Teller schaut

    - der Konus selber durchmessertechnisch so eingelaufen sein, dass er oben aus dem Teller schaut

    - jemand irgendwas mit dem Teller veranstaltet hat und dabei die "weiche" Mitte des Tellers nach oben gedrückt


    Zum Startproblem:

    Das ist mit Sicherheit schon 1000x behandelt worden - Startknopf drücken = dreht, Knopf loslassen = aus, Knopf gedrückt halten, dreht solange Knopf gedrückt.

    Kümmere dich um die Mikroschalter hinter der Front. Wenn du Start drückst und der Teller dreht an, ist der 230V Schalter hinter der Front i.O. Wenn aber sonst nix passiert = Mikroschalter = kein Kontakt - denn der gibt der Solenoidenplatine einen Impuls, damit der Zugmagnet anzieht und der Startvorgang eingeleitet wird.

    Nein wacholder, die Aluknöpfe bitte nicht mit Schleifpapier.

    Wenn, dann ein altes Frotteehandtuch mit etwas Lackreiniger auf den Tisch. Den Knopp in nen Akkuschrauber und dann mit Drehzahl auf das "Lackreinigerhandtuch". Das dauert keine Minute 😊


    Ergebnis:

    Dann dreh den Kumpel mal aufen Buckel und betätige den Drehknopf für Einzel- und Dauerbetrieb. Dann solltest du sehen, dass über die kleine Stange der große Hebel (165 müßte das sein) etwas in seiner Position verändert wird, damit die Endabschaltung eben nicht funktioniert, sondern quasi Start aktiviert ist


    Check das mal 😉


    Sollte ich mal Mist schreiben, sehe es mir nach, das ist alles so aus dem Gedächtnis - den letzten 731 hatte ich vor Ü 1 Jahr aufen Tisch...

    Der Startschieber (39) "klebt" schonmal am Chassis. Normalerweise zieht die Feder den Schieber immer in seine Position. Da brauchts keine händische Unterstützung.

    Mein Tipp: Die beiden Sicherungsscheiben ab, den Startschieber vom Klebeöl befreien, Chassis an der Stelle vom Klebeöl befreien, und ebenfalls die beiden Bolzen (mit denen der Schieber geführt wird).

    Anschließend prüfen, ob Ober- und Unterseite des Schiebers auch glatt sind. Hängt da ein Krümel dran, mag es sein, dass die Federkraft nicht ausreicht, den Schieber in Position zu bringen.

    Damits nicht trocken läuft, Tröpfken Öl (säure- und harzfrei bitte) dran und gut ist.


    Check das mal 😉

    überhaupt klangliche Unterschiede

    Klangliche Unterschiede? Nein, die kann man auch bei einem nagelneuen und ganz sicher richtig funktionierenden Anti-Resonator eigentlich nicht "hören", aber messen. Warum? Weil der Anti-Resonator die vertikalen Resonanzen verringern soll und aus einem großen Resonanzbucker quasi 2 kleine nicht mehr so störende vertikalen Resonanzen macht. Das erhöht die Abtastsicherheit deutlich in diesem Freuquenzbereich, gerade auch in der Nähe von erzeugter vertikaler Resonanz bei Unebenheiten auf einer Schallplatte. Das ist das, was der Anti-Resonator von Dual machen soll, dafür wurde er entwickelt. Hören kann man das nicht mit den bloßen Ohren, aber messen und auch optisch sichtbar machen kann man das.


    Gruss,

    Thomas

    Und? Hast du das denn auch messtechnisch erfasst?


    Schrieb ich bereits, nicht so Riesenaufriss wegen eines Ü 40 Jahre alten AR machen 😉

    Mir ist durchaus bewußt, dass man sich sehr lange und intensiv mit dem Thema beschäftigen kann. Und dann kommen evtl. Zweifel und/oder auf, weil der AR ggf. evtl. möglicherweise doch nicht richtig eingestellt ist.


    Man kann über jeden noch so kleinen Furz zuerst mal diverse wissenschaftliche Studien erstellen (oder erstellen lassen), diversen Expertenrat einholen, alles prüfen und auswerten und dann eine Dissertation verfassen. Alles kein Ding.

    Ich lege lieber Vinyl auf und lausche den Klängen 😉

    Da fehlt nur der Aludeckel, selbiger ist geklebt und nach 40 Jahren + kann es schon mal vorkommen, dass der Deckel lose ist und verschwindet.


    Steck das Gegengewicht ins Rohr und schaue, ob das Blei aufliegt. Falls ja, wähle eine Einstellung, dass das Blei schwingen kann.


    Ein Nachbiegen der Blattfeder = hält auch nicht lange, da die Blattfeder dünner als z.B. die vom 704/721 ist, weil das Blei wesentlich leichter als beim 704/721 ist.

    Alles mal nicht so verbissen sehen mit dem Antiresonator, wird eh schwer, da überhaupt klangliche Unterschiede festzumachen, bei "falscher" Einstellung des AR 😉

    Ja, ich weiß, rein rechnerisch und rein theoretisch muss das usw. usw.


    Legt man natürlich Wert auf absolute AR-Einstellung, sollte man den AR immer sichern, also voll auf Anschlag stellen. So wird die Feder eingezogen und kann nicht durchbiegen. Bei Benutzung des Drehers entsperrt man den AR und führt die entsprechende Einstellung durch.

    Normalerweise hat die Kontaktplatte hinten eine kleine schwarze Kunststoffplatte aufgeklippt, damit werden zum einen die hauchzarten Tonarmlitzen geschützt und zum anderen, damit die Kontaktplatte auch "fest" in den seitlichen Führungen sitzt.


    Wenn das Dingen hinten nicht auf der Kontaktplatte sitzt, isses halt lose in den Führungen und rutscht...


    Guckst du:



    Die beiden Nupsis auf dem Dingen drücken quasi hinten gegen den Kopf und somit sitzt die Kontaktplatte fest in den seitlichen Führungen 😉

    Ja, siehst, dann hatte der Dreher schon mal Kontaktprobleme in den Steckverbindungen. Also hat jemand da Käbelkes angelötet. Kann man machen.

    Da müßte man jetzt erstmal sicherstellen, dass das auch so funktioniert, heißt bei gesteckter Platine checken, ob da auch was durchgeht 😉


    Man kann aber auch:

    Die Pinne der einzelnen Platinen mit nem Glasfaserradierer sauber abziehen und mit nem feinen Lötkolben verzinnen. Dann gehen die etwas strammer zum aufstecken. So kannst du evtl. Kontaktprobleme in den Steckern beheben.

    Ich kriege echt Bauchschmerzen. Kopfüber den Motor bitte NICHT drehen lassen, das verträgt der nicht so gut (ist kein EDS-1000).


    Nein, du stellst dein MM auf DC (Gleichspannung), ansonsten wird deine Messerei nix.