2,5k€
Das wäre ein absolutes 'Nichtkaufkriterium'.
Warum? mit 2.5k€ ist der 718q von heute wesentlich günstiger als ein 701 aus den frühen 70ern - gemessen am Durchschnittseinkommen...
2,5k€
Das wäre ein absolutes 'Nichtkaufkriterium'.
Warum? mit 2.5k€ ist der 718q von heute wesentlich günstiger als ein 701 aus den frühen 70ern - gemessen am Durchschnittseinkommen...
Kommt Zeit, kommt Idee und dann wird das was 😉
Boah, ihr seid echt anstrengend. Macht aber nix.
Zuerst Danke für die Berichtigung, dass Passungen international genormt sind.
Jetzt kommen wir zu dem elektrofeinmechanischen Dual, hier zum EDS 1000. Wenn, aber nur wenn die Welle tatsächlich aus der Kuhle am Rand hochläuft, eiert die Welle. Die Kuhle hat geschätzt einen Durchmesser von 1mm, d.h. das Wellenende muss 0,5mm aus der Mitte. Eiert die Welle, hat der Teller einen Höhenschlag - vergleiche es mit einem Kreisel.
Schau dir einfach mal den Querschnitt vom EDS 1000 an. Was siehst du? Uuuh, das Dingen hat 2 Lagerbuchsen. Damit wird die Welle schon zentriert, wenn auch nicht 100%ig dank Lagerspiel. Du schreibst von Spiel im zehntel mm Bereich, das hast du gefühlt. Respekt. Stell dir vor, ich war sogar so doof und habe das Lagerspiel mittels Messuhr ermittelt. Bei keinem der von mir gemessenen Motörkes war das Spiel höher als 0,06mm. Und es war nur ein Motor mit diesem Spiel, alle anderen lagen um die 0,03mm. Scheine ich wohl ein Glückspilz zu sein, so hervorragende Teile erwischt zu haben 😊
Mit 0,06mm Spiel läuft die Welle nicht 0,5mm aus der Mitte. Never ever. Bei 0,06mm Spiel kann das Wellenende vielleicht 0,03mm aus der Mitte laufen. Dazu brauchts schon etwas mehr, auch mehr als 1 oder 2 zehntel. Als Godfather of Maschinenbau kannst das ja mal eben rechnen, wie groß das Lagerspiel sein muss, damit das Wellenende mindestens 0,5mm aus der Mitte eiern kann. Fühlen oder schätzen zählt nicht. Zur Not kannst auch die KI fragen oder im Wikipedia nachschlagen 😜
Halten wir nach deiner technisch fundierten Aussage fest: Son Dual ist KEIN elektrofeinmechanisches Präzisionsgerät, sondern so grob wie möglich mit gerade noch Funktion zusammengedengelter Industrieschrott. Gut, ich lerne jeden Tag dazu.
By the way: Ich brauch kein Wikipedia und auch keine KI 😉
Last but not least: Reicht jetzt und du hast gewonnen, bist aber Zweiter.
...Was häufig passiert: die Lagerspitze sitzt am Rand der geschaffenen Kuhle und läuft hoch und fällt mit einem leichten Knacken wieder in das Zentrum der Kuhle...
Als Maschinenbauspezi weißt du schon, dass das so nicht gehen kann. Erkläre doch mal wieviel Lagerspiel zwischen Motorwelle und Lageruchse sein muss, damit die Welle min. 0,5mm wenn nicht mehr aus der Mitte laufen kann/soll. Das täte mich als "von Maschinenbau keine Ahnung habender" echt interessieren. Du weißt sicher auch, dass es sich bei Welle/Lagerbuchse um eine Passung handelt und weil wir in Deutschland sind, ist das sogar genormt. Also ist die Toleranz vorgegeben, dabei handelt es sich um wenige 100stel mm. Mit wenigen 100stel mm Lagerspiel kriegst du es nicht hin, dass die Welle am unteren Ende aus der Kuhle hochläuft und mit leichtem Knacken wieder ins Zentrum der Kuhle fällt. Das ginge nur dann, wenn die Passung keine Passung ist und der Lagerbuchseninnendurchmesser locker 1mm größer ist als der Wellendurchmesser.
Du kannst ja spaßenshalber mittels Messuhr das Lagerspiel oben an der Motorwelle messen. Misst du da einige 100stel mm, darfst du davon ausgehen, dass unten am Ende der Welle das gleiche Spiel vorliegt. Jetzt erkläre mir Unwissendem und Ahnungslosen bitte, wie die Welle an der Kuhle hochlaufen soll, wenn das dafür notwendige Spiel nicht vorhanden ist.
Frag mal den Maschinenbauspezialisten Bepone, der kann das sicher erklären 😉
Richtig 👍 Ich kenn nur Vorhammer und Funkensäge 😉
...Aber wenn man den Spiegel runternimmt und wieder montiert kommt er eventuell nicht wieder in exakt die gleiche Position. Die Befestigungsschrauben sind ja keine Passung und haben ordentlich Spiel...
...Und dann läuft das Wellenende eventuell nicht zentrisch sondern auf der Schräge des Einlaufs.
Und dann kann es passieren daß der Teller bei jeder Umdrehung einen kleinen Impuls bekommt weil das Wellenende ins Zentrum will...
Die Bodenplatte ,mit dem Lagerspiegel hat 2 Bohrungen für die Schrauben, die Bohrungen sind gesenkt für Senkkopfschrauben. Du kennst Senkkopfschrauben? Gut, dann weißt du sicher, dass die Senkkopfschrauben exakt in der Senkung der Bohrungen passen. Das passt schon sehr genau. Wären es Schrauben mit Sechskant oder Zylinderkpf, dann können wir darüber reden, dass bedingt durch das Spiel der Bohrungen die Bodenplatte sich nicht 100%ig an die alte Stelle setzen lässt.
Selbst wenn das Wellenende nicht zentrisch den "Einlauf" des Lagerspiegels trifft, kann das Wellenende nicht ins Zentrum wollen. Das geht nur dann, wenn die Lagerbuchse für die radialen Kräfte so ausgelutscht ist, das selbige einen wesentlich größeren Innendurchmesser als der Wellendurchmesser hat. Wir reden hier dann nicht mehr über 1/10mm, sondern über 1mm und dann kannst du mit der Motorwelle wie mim Suppenlöffel umrühren. Das wäre dann eine mehr als eiernde Motorwelle. Wenn das bei dir so ist, solltest du die Motorwelle oben hin und herbewegen können.
Hinten am Gegengewicht ist eine kleine Madenschraube, mit der du die Federkraft beeinflussen kannst. Sollte das Gewicht hängen, drehst du die Madenschraube weiter rein, das Gewicht kommt so wieder waagerecht. Das geht nicht unendlich, irgendwann ist Feierabend, dann ist eine neue Blattfeder von Nöten.
Hängt das Gewicht waagerecht, aber zu tief, hast du die Möglichkeit, das auszugleichen. Dazu das Gewicht zerlegen und du siehst eine Schlitzschraube, die die Feder am Blei hält. Die Feder hat da ein Langloch, so kannst du die Schraube lösen und das Blei verschieben, so dass es wieder mittig sitzt.
Genau, mal was anderes. Ich mag "fette" Zargen 👍😊
Hast du mal die Mimik Umschalter/Hebelage - grüne Pfeile - gecheckt?
Könnte mir vorstellen, dass wenn ein Hardcorebastler da rumgefummelt hat, etwas nicht wirklich passt.
Wenn ich mir das Bild in #5 anschaue, würde ich das Gedöns komplett auseinander nehmen, sofern die "Bastelspuren" am Segment + Schraubenkopf großer Lagerbügel + Schraubenkopf unteres Horizontallager nicht von dir stammen.
Sind das deine Bastelspuren, dann weißt du ja, was du da gemacht hast und dann sollte das i.O. sein.
Hmm, ich weiß jetzt nicht wie bei deinem Modell der Starthebel freigegeben wird. Beim 731 zieht ein Solenoid an, der die Hebelage in Bewegung setzt und den Starthebel freigibt. Ich habe das seinerzeit im spannungslosen Zustand und ohne Teller händisch ausgelöst. Dann die Motorwelle händisch gaaanz langsam gedreht, um zu schauen, was, wie und überhaupt passiert.
Bestimmt kannst bei deiner Kiste das auch händisch testen, also Netzstecker ziehen, Teller abnehmen und den Startvorgang händisch auslösen. Motorwelle drehen und schauen.
Wie ist es denn, wenn du manuell startest, also Lifthebel hoch, Arm bis zur Platte schwenken. Mehr brauchst ja nicht machen. Wenn das ohne "knacken" geht, liegt irgendwo halt noch ein Problemchen vor. Dann wie oben verfahren.
Aber vielleicht hat ja noch ein "Plastikbomberspezi" eine zündende Idee. Plastikbomber ist jetzt nicht abwertend gemeint 😉
By the way: Was machen die 490er?
Können wir uns nicht einmal Gedanken darüber machen, inwieweit es möglich ist, den Magnetring ganz abzutragen und zu ersetzen - wäre ja die Rettung für viele Geräte........
Ralph, wenn du das schaffst, bist du ganz weit vorne.
Das ist nicht nur ein einfacher Gummimagnetring. Der Magnetring hat genau so viele Nordpole, wie die Zahnscheibe Zähne hat. Kann man bei manchen schleifenden Motoren sehen. Nimmt man die Zahnscheibe ab, sieht man ein gleichmäßig umlaufendes Muster an senkrechten Strichen in ca. 1mm Abstand. Kann leider die Bilder nicht mehr finden, die ich vor Jahren gemacht hab.
Übrigens hatte ich auch schon zerbröselnde Magnetringe im 704, also kein reines 920er Wunder 😉
rot = Starthebel
blau = doppelter Kupferhebel
grün = Nocken
Start drücken, dabei wird der Starthebel freigegeben und stößt vorn doppelten Kupferhebel, der dann linksseitig soweit vorsteht, dass er vom Nocken auf der Motorwelle einen auf die Mütze kriegt und das Kurvenrad in Gang setzt.
Obiges ist zwar vom 731, aber der Startvorgang ist bei den (moderneren) DD vergleichbar
der hat 470µF in original, dürfte wohl so auch im Schaltplan stehen. Spricht aber nix gegen, nen 1000µF einzusetzen
die pics gehen nicht 😉
Dann ändere die "Vielleicht"-Liste in "Zwingend-haben-muss"-Liste um, sonst wäre der CV 1500 ja obsolet 😉
Wenn das geschehen ist, ich kenn da jemand, der hat noch nen Stapel Dual Brocken stehen, die er never ever fertig machen wird. Handelt sich um 2x CV 1600 + 1x CV 1500 + 2x C 839 + 1x C 819 + 1x CT 1640 + 1x CT 1641 + 1x CT 1540 alles mit brauner Front...
Das mit dem Abstellpunkt habe ich schon probiert, da ist irgendwie nix zu machen, egal wie weit ich die Schraube nach links oder rechts drehe.
Dann warst du schon zu weit. Das wäre einer der nächsten Punkte. Zudem kannst du die Exzenterschraube komplett drehen, also 360°
...Wenn ich den Tonarm manuell anhebe und noch leicht Richtung Mitte drücke, dann fährt der wie er soll zurück und der Dual schaltet sich ab...
Das ist die Ausgangsposition.
Sofern noch niemand an dem Gerät, speziell im Inneren "rumgefummelt" hat, würde ich zuerst mal schauen, ob der kleine doppelte Kupferhebel auf dem Kurvenrad beim einschwenken des Tonarmes auch ausfährt.
Netzstecker ziehen, Teller abnehmen, Tonarm einschwenken und den Kupferhebel beobachten. Der rechte Teil des Hebels soll den linken Teil mitnehmen. Manchmal, oder im Laufe der Jahre kann es sein, dass das nicht richtig funktioniert, nämlich nur der rechte Teil des Doppelhebels bewegt sich und der linke nicht. Nur wenn du den Arm weiter Richtung Mitte bewegst, kommt auch der linke Hebel.
Sollte das sauber funktionieren, käme der nächste Schritt.
die "klemmt" sich selber durch den Federdruck des langen Schenkels auf dem Bolzen fest - achte auf die Laufrichtung der Wicklung. Mit dem Druck des langen Schenkels ziehst du die Windungen zusammen -> klemmt sich selber aufem Bolzen.
Drückst du den Schenkel gegen die Wicklungsrichtung, kannst die Feder auf dem Bolzen drehen.