Beiträge von noko

    "Für meine Begriffe hat Dual da sehr gewagt gearbeitet" !


    Original waren die Anschlüsse des mittleren Thermoschalters überklebt und der Aufkleber trug den Hinweis mit "Vorsicht 220V Netzspannung"


    Norbert

    Hinweis:

    In der August - Ausgabe der STEREO ab 07.07 erhältlich kommt ein (Test)bericht über den CS 518.

    in der Juli Ausgabe ist eine Anzeige der neuen 418 und 518 geschaltet - und in bester Sintron-Tradition ist dort im Hintergrund statt dem 418 der 518 abgebildet......


    Gruß

    Norbert

    Ich weiß nicht, ob ich das schon erwähnt hatte. Selbst zu Dual-Zeiten hat die Fertigung bzw. die Einhaltung der Toleranzen dieser Räder, insbesondere das große Wickelrad den Dual-Leuten manch graues Haar wachsen lassen.....


    Norbert

    Die 600er der ULM Serie der 1 .Generation haben zwar nicht mehr den 2-fach Antiresonator wie die Vorgänger, aber auch diese Modelle haben im Inneren des Balancegewichts ein schwingend aufgehängtes Bleielement, das der Tonarmresonanz entgegenwirken soll. Und Dual lieferte als Zubehör für die Modelle 506, 506-1,622, 626RC 626 und 650 RC auch eine modifizierte Version des 714/731 Tuning-Antiresonators als Zubehör (kaum zu finden!). Das machte aber nur Sinn, wenn man andere Systeme mittels des Umrüstsatzes verwendet.


    Ansonsten ist das Laufwerk gleich. Relativ schnell nach Serienanlauf wurden aber die Alu-Druckgussteller gegen Alu-Prägeteller ausgetauscht.


    Gruß

    Norbert

    Na da empehle ich das aktuelle Buch von Rainer Jäckle, der seinen Fokus auf das Werk 2 in Meßkirch aber auch auf zahlreiche Schilderungen von Mitarbeitern baut. Werksferien gab es immer sogar während des zweitgen Weltkriegs. Ersatzteile wurden (ich habe das mal in meinem Buch vermerkt) etwa 8 Jahre vorgehalten. Dann gingen Schreiben an die Werksvertretungen raus, dass ab Werk die Lieferungen eingestellt würden.


    Norbert

    Hallo,


    Zulieferer gab es auch schon zu Gebrüder-Steidinger Zeiten. Aber natürlich wurde in den großen Produktionshallen selbst "viel gestanzt und gedreht". Horst Häseler übernahm dann nach dem Konkurs einen Teil der Metallbearbeitung, machte sich selbständig und lieferte später an Dewek/Schneider zu. Normteile wird aber meiner Einschätzung nach immer von Zulieferern bezogen haben, das hätte ja sonst keinerlei Sinn gemacht.


    Nach der Thomson-Übernahme wäre nach dem Umbau des Werkes 5 und der Installation modernster Montagelinien (und Zulieferung von vielen Teilen) eine theroretische tägliche Produktion von 4000-5000 Geräten in nur einem (!) Werk möglich gewesen, was aber dann nie mehr bis zur Obergrenze ausgeschöpft wurde.


    Gruß

    Norbert

    ...bei meinem nervte der festsitzende Drehko (ebenso wie beim CT 125) der von Loewe-Opta stammenden Tunerbaugruppe ebenfalls. Ich hatte ihn mal mit Spiritus WD 40 und anderem gängig gemacht, allerdings sitzt er schon wieder fest. Da müsste man mal in Radioforen nachsehen, welche langzeitstabilen Tipps es gibt.


    Und heiße Wechselkandidaten beim CR 120 sind auch die kleinen roten Tantalkondensatoren auf der Hauptplatine (diese Thematik wurde im Forum schon anderer Stelle breit erörtert).


    Norbert

    Hallo,


    ich hatte mir 1992 noch einen G1 als "Restposten" eines schließenden Elektro-Fachmarktes geholt und war mit Ausnahme des klassischen Riemenproblems immer zufrieden. Verarbeitungsmängel gabs bei mir zumindest keine. Er läuft derzeit kaum mehr, ist aber mit einem optisch passenden MC 30 Super bestückt. Mir gefällt er auch persönlich besser als der G11, der allerdings technisch vom Antrieb etwas besser ist und mit der Riemenproblematik besser zurecht kommt.


    Einige Jahre später erwarb ich ebenfalls als Restposten vom Geiz ist Geil Markt sehr günstig einen GS und trotz Originalverpackung ließ man beim Versand den Teller auf der Plattentellerachse mit dem Ergebnis, dass die Bronzebuchse tatsächlich gerissen war.


    G 1 und G11 waren vom Design dem damaligen Zeitgeschmack geschuldet. Auch Sansui bot son Klavierlack-Gold-Modell an.


    Designmäßig und für mich zeitlos ist aber aus dieser Generation immer noch der CS 5000 im nußbaumfarbiger Konsole.


    Gruß

    Norbert

    ...ich hatte den neuen Motor damals direkt von Fehrenbacher, welcher vorher drin war weiß ich momentan nicht mehr genau. Man wird aber wohl bei allen solchen kleinen Motörchen kein Wunder an absoluter Geräuscharmut erwarten können.


    Norbert

    ....zum Thema Neugerät: Ich hatte vor wenigen Tagen irgendwo im Netz einen neuen (!) CS 550 (den nur kurz produzierten kleineren Bruder des 600er) gesehen, der statt für 1200 € für knapp 900,00 € angeboten wurde.


    Norbert

    ...das geht mir mit meinen alten aber analytischen MB QUART 980S ebenso. Manche schlechte - moderne - LP-Pressungen klingen darüber fast katastrophal. Aber über alte CL 380 oder CL 390 wird das wieder "neutralisier".


    Gruß

    Norbert


    PS: Ich denke, dass ich der Ikone Dual 505 bei einer möglichen Neuauflage meines Buches eine Extraseite widmen werde....

    Der CS 505-2 in Plastikzarge war ja eigentlich nur für den Export nach USA und vor allem nach England gedacht, bei uns war er bekanntlich offiziell nicht im Programm. Wie geschrieben, fanden nur geringe Chargen davon z.T. über Interfunk den Weg in den deutschen Handel. Der 505-1 und der 505-2 feierten als low-budget-Spieler vor allem in England sehr große Erfolge bei den Verkaufszahlen und es gab dort damals faktisch so gut wie keinen Spieler eines Wettbewerbers, der zu einem solch niedrigen Preis eine ähnlich hohe Über-Alles-Qualität bot. 1985 kam der 505-2 dann in der Luxuszarge wieder offiziell ins Programm. Und die deutschen Tester waren ebenfalls wieder voll des Lobes (vgl. Tests in Audio, HiFI-Vision und STEREO) . Habe noch irgendwo einen englischen Prospekt, vielleicht stelle ich mal ein Bild ein.


    Norbert

    ...langweilig ist uns nicht, aber z.B. ich habe auch nicht immer Zeit mich im Board zu tummeln. Mein Rat: Ich würde die Originalbestückung so lassen und nicht groß am Spieler umeinander bauen. Und wie gesagt. Mach mal wirklich zuerst die Kondensatorkur und arbeite den Rest des Schrankes auf (bitte auch auf brüchige Netzkabel achten!). Wenn alles läuft, ist der Plattenspieler aus meiner Erfahrung zumeist das geringste Problem.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Devel,


    das offene Cassettenfach gab es bei einigen Firmen. Grundig hatte aber nicht die Funktion, dass beim Greifen der Kassette der Antrieb stoppt. Soweit ich mich erinnere hatte aber Telefunken um das Jahr 1983 eine ähnliche Konstruktion wie Dual bei den Cassettendecks RC 200 und RC 300.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Devel,


    danke, ich werde mal versuchen, den Text durch Chrome-Browser-Übersetzung lesen zu können. Interesssant ist bei dem abgebildeten Gerät auch das Cassettenfach mit den DLL Kontakten wie beim C 839 RC: Hierzu ist festzustellen, dass die DLL-Technik mit dem offenen Cassettenfach nicht von Plank oder Richt entwickelt wurde, sondern dies ein Konzept von Dual ist. Eventuell hat Dual auch gegenüber den späteren russischen Lizenznehmern das Recht auf Verwendung der DLL-Technik eingeräumt.


    Gruß

    Norbert

    Nun ja, der 505-2 ha ja eigentlich das große Chassis, die fehlende Schraube hinten links war m.E. damals der niedrigen Kunststoffkonsole für die SM-Linie geschuldet. Das war übrigens beim 506-1 und 506-2 genauso. Obwohl später beim 505-3 oder 505-4 nicht mehr notwendig, ließ man sie weiterhin weg.


    Gruß

    Norbert