Beiträge von noko

    Ich will hier keine Grundsatzdiskusson anzetteln, aber ich persönlich sehe nach wie vor den CS 465 als legitimer Nachfolger des 455er. Der 460 besaß den Teller des 600er und ein angepasstes Headshell, während der 465 mit den o.g. Änderungen direkt auf dem 455er aufbaut. Vor einiger Zeit gab es in minimaler Stückzahl noch den CS 455-1 Noblesse mit einer hochwertigen Konsole, der eigentlich die Philosophie des CS 455-1 M fortsetzte.



    Die Infos zum Thorens kannte ich nicht, die Ausführungen sind aber sehr interessant. Man kann also jahrzehntelang geschaffenes Entwicklungs-Know-How in dieser Spielerkategorie nicht von heute auf morgen nach Fernost transferieren. (Ich spreche hier für die Jetztzeit und lasse die hervorragenden Schlachtschiffe der Japaner aus den 70er Jahren außen vor).


    Gruß

    Norbert

    Nun ja,


    der 465 ist eigentlich ein früherer 455-1M, also ein Spieler mit einer solideren Konsole. Ansonsten gibt es das Ortofon Red statt einem OM 10 und Fehrenbacher verwendet nun wieder flexiblere Tonarmverdrahtungen als in den letzten Jahren. Also insgesamt ein leichtes "Facelift" um in der Autosprache zu bleiben.


    Zu Thorens: Dort werden die Dual Derivate auch geringer, zumal Thorens nun selbst schon eigene Vollautomatispieler aus fernöstlicher Fertigung wie den Thorens TD 102.


    Norbert

    Hallo,


    fast alles wurde beim Konkurs oder bei Werkschließungen verschrottet, zumeist waren es auch Vorseriengeräte. Und ich glaube auch , dass die damals im aktivem Berufsleben stehenden Mitarbeiter andere Gedanken hatten, als Mustergertöäte oder Entwürfe aufzuheben und für die Nachwelt zu sichern.


    Gruß

    norbert

    Das Gerät stammte von JVC und wurde dort fast bauglich mit leicht modifiziertem Design angeboten. Es gibt zu dem JVC-Gerät auch einen positiven Test in der Zeitschrift STEREO Mitte der 80er Jahre.


    Norbert

    Hallo,


    danke für die Fotos! Sehr schön


    Das ist einer der drei Elektromotorentypen die die Steidinger zu Anfang gebaut haben. Die Nr. 10/15 waren normale Elektromotoren für Allstrom/Wechselstrom, Nr. 20/25 der bekannte Dual-Motor mit Federantrieb und die hier abgebildete Variante stellt das Modell 30/35 dar.


    Gruß

    Norbert


    Habe seit kurzem auch so einen Motor in meinr Samlung

    Im Juni 79 in der HiFi-Stereophonie, im August 79 in der AUDIO und im September 80 dann in AUDIO nochmals der 731QMC


    Gruß

    Norbert


    PS: Habe vor knapp 15 Jahren mal eine Excelliste über Dual-Gerätetests erstellt, die aber dringend mal upgedatet werden müsste.

    .....bei den Andruckrollen sowie den Bandführungen gab es seinerzeit mehrfach in der Fertigungsphase Probleme mit der Qualität. Ausführung der Bandführungen sowie die Gummimischungen der Antriebsrollen wurden deshalb mehrfach geändert.



    Gruß

    Norbert

    Hallo,


    mehr zur Herkunft des Laufwerks des 839 RC und seiner weiteren Verwendung in meiner hoffentlich nächsten Buchauflage. Ein ähnliches Laufwerk wurde auch von Körting und Metz verwendet. Primäre Verwendung fand es in abgewandelter Form in Filmprojektoren von Noris.


    MikeChur

    Das Produktion dieses Laufwerks nach Rußland muss etwa 1980 stattgefunden haben, nachdem die Firma Plank in Konkurs gegangen ist.


    Gruß

    Norbert

    Ja, war sicher ein Preisthema, die erste Charge dieser 600er Spieler (zumindest der 606,622,626) besaß ja noch den Druckgußteller, dann wurde der Alu-Prägeteller von der 500er Serie übernommen und m.W. im eigenen Werk gefertigt. Ich meine auch, dass es hier zu Anfang der Produktion Probleme mit Tellern mit Höhenschlag gab. Hatte selbst 1979 zu Weihnachten einen CS 522 bekommen, den ich wegen eines Tellerhöhenschlags gleich nach den Feiertagen wieder umtauschen musste.

    Gruß

    Norbert

    Zur Klarzstellung: Den Motor des CS 600 hörte man akustisch nur, wenn man das Ohr an das Gerät hielt. Über die Kette Chassis-Tonarm oder Platte-Nadel waren auch bisher keinerlei Störgeräusche hör- oder messbar. Bei den kleineren Modellen der 400er Serie war dies hingegen nicht immer der Fall. Bereits unter der Thomson Brandt Ära um 1984 gab es hierzu Reklamationen, als die neuen Chassis erstmals eingeführt wurden. Ich erinnere mich noch genau, dass bei einem CS 530 eines Bekannten die Geräusche des DC-Motors tatsächlich in der Einlaufrille oder bei sehr leisen Passagen hörbar waren.


    Gruß

    Norbert

    Na ja, Fehrenbacher unter neuer Führung nimmt sich bereits mancher Themen an: Siehe verbesserter Motor, neuer Plattenteller, Wiederverwendung flexibelster Tonarmleitung.


    Was die Füße betrifft: Die Federdämüpfung bedingte 4 statt 3 Füße.


    Norbert

    Hallo,


    danke Euch für die Anerkennung. Soweit ich weiß, wird Fehrenbacher wieder auf die alten Headshells mit Steckverbindung umschwenken. Das Problem lag bislang in einem nicht mehr lieferbaren Teil.


    Gruß

    Norbert

    Hallo zusammen,


    habe mal versucht meinen Fehrenbachr Dual CS 600 etwas aufzupolieren. Eigentlich ein sehr gutes Gerät, aber natürlich gibts auch kleinere Schwachstellen.


    1. Habe mir vom Hersteller den neuen Vollaluminium-Teller des 600MKII besorgt, der schön solide ist. Trotz eingelegtem Gummiprofil klingelt er nach, so dass ich mit einer Dual-Matte des CS 5000 nachgeholfen habe. Ergebnis: akustisch nun sehr gut gedämpft. Sieht man aber nicht auf dem

    2. Fehrenbacher verwendet jetzt stärker selektierte/geänderte Motoren. Den "neuen" DC 214 habe ich ebenfalls verbaut. Zwar ist das Motörchen immer noch leicht hörbar, aber deutlich weniger als vorher.

    3. Ersatz des Riemens durch einen NOS-Dual-Riemen aus Ende der 90 er Jahre: Wesentlich dehnungsstabiler und sauberer geschliffen.

    4. Ein Problem am Tonarm war die nicht mehr problemlos abnehmbare Headshell (fehlende Steckkontakte in Headshell, direkter Anschluss der TA-Kabel und dadurch bedingte komplizierter Wechsel). Des Weiteren waren die Original-Ta-Leitungen sehr steif und behinderten die Horizontalbewegung des Tonarms (aktuell bei Fehrenbacher aber wieder gelöst). Hierfür verwendete ich ein über Dualfred bezogenes 750er Rohr welches ich entsprechend hinten kürzte. Damit ist das Headshell wieder problemlos abnehmbar und die TA-Kabel sind sehr flexibel.

    5. Das TA-Gewicht des 600 entspricht dem des 505. Bedingt durch die OPS-Lagerkonstruktion liegt der Schwerpunkt bei diesem Gegengewicht nicht mehr direkt in der Lagerachse des Arms mit der Folge, dass der Tonarm ein Kippmoment aufweist und sich faktisch kaum in der Mitte pendelnd ausbalancieren lässt. Daher habe ich ein Gewicht des CS 5000 mit entsprechendem Lagerdorn verwendet. Funktioniert gut, allerdings ist ohne weitere Änderungen eine Verwendung nur von Systemen zwischen 4 und 8 Gramm Eigengewicht möglich (Passt aber für das verwendete AT-OC7).

    6. Den Metallstift am Drehzahlwahlschalter ersetzte ich durch eine gelbe LED, so dass auch von Weitem sichtbar ist, ob der Teller läuft.

    7. Die Dämpfung der serienmäßigen Alufüße ist mangelhaft, was Trittschall betrifft. Ich habe nun die Füße anders verschraubt und deren Zahl von drei auf vier erhöht. Zur Entkoppelung habe ich vier alte Federelemente der 1003-1005 Serie verwendet. Da diese aber sehr stark nachschwingen und zudem die Zarge in horizontaler Ebene instabil machten , habe ich außen herum eine weitere weichere Feder mit größerem Durchesser angebracht. Ergebnis: Wesentlich weniger Nachschwingen und Stabilität auch bei seitlicher Bewegung der Zarge. Trittschall ist damit kein Thema mehr.

    8. Der Ta-Lift ist unkomfortabel zu betätigen. Er muss beim Absenken des Arms oft mit dem Finger wieder bis zum Anschlag zurück bewegt werden. Drückt man weiter gegen den Hebel, verkantet ab und zu der Liftbolzen und der Arm hebt im schlechtesten Fall wieder ab. Zum einen habe ich deshalb eine justierbare Anschlagsschraube montiert um letzteres Problem zu lösen. Des weiteren habe an der Horizontalachse des Lifthebels eine Schenkelfeder verbaut, so dass sich der ToOnam per Fingertipp am Lifthebel wieder absenken lässt und der Hebel von selbst durch die Feder in Ausgangsstellung zurückfährt.

    9,. Was noch fehlt: Eine Drehzahlfeinregulierung und eine hochwertigere Haube. Die originale Haube begünstigt Rückkopplung.


    Gruß

    Norbert

    Hallo,


    ich würde vom Umbau die Finger lassen. Die von Dual angegebene Lagerreibung bzw. empfohlene Mindestauflagekraft (2,5pond!) ist beim Dual 1211 größer als bei den Vorgänger 1210 und Nachfolger 1220/1222 (1,5 pond). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es eine ziemliche "Plattenfräse" ist. Nimm lieber einen 1214 Hifi, der immer wieder als Chassis in der Bucht auftaucht!


    Norbert

    Hallo,


    der "Fehler" könnte an der DLL Lichtschranke liegen: Funktioniert nur wenn das Glaskunstoffprisma eingebaut ist, damit der DLL Kontakt keine Unterbrechung erkennt.


    Norbert

    Leider nein,


    beide Geräte sind völlig unterschiedlich, der CT 1641 wurde von den Südfunkwerken zugeliefert, der CT 1540RC war eine Eigenentwicklung von Dual.



    Gruß

    Norbert

    Hall Tom,

    treten die Verzerrungen bei allen Plattenarten auf oder nur bei bestimmten? Ich erinnere mich, dass ich das Problem auch mal bei einem 260er hatte, das ist aber 20 Jahre her... Ich meine mich zu erinern, dass ich das Teil nur komplett zerlegt und wieder sauber zusammengebaut habe, m.M. nach gibt es aber auch in diesem Freischwingersystemen noch zwei Gummiteile.


    Dazu muss das ganze System zerlegt werden, die beiden Gummis sitzen am anderen Ende des Ankers gegenüber der Nadelaufnahme. Der Anker wird durch die Gummis an dieser Stelle in einem Spalt exakt zentriert. Wenn nun ein Gummi defekt ist kann es sein, dass der Anker an einer Seite mit dem Alugehäuse in Verbindung gerät und nicht mehr sauber frei schwingen kann. Anbei zwei Fotos. Die Gummis lassen sich aus Vierkantriemen ersetzen, wichtig ist die absolut mittige Zentrierung.


    Gruß

    Norbert

    Na ja,

    alle heute erhältlichen Stahlnadeln waren nie für Wechslerbetrieb gedacht. Es gab damals spezielle Typen, die auf das Abspielen mit Wechsler konzipiert waren. Haber aber gerade kein Muster parat.


    Gruß

    Norbert