Beiträge von noko

    Hallo,

    grds. ist die Schaltung m.M. nach in den Koffern und im CV 1 quasi identisch, wenn man vom Eingangswahlschalter absieht. Die ECL 86 Röhrenverstärker dürften entgegen früherer Aussagen (so auch irgendwann mal von mir) nicht mehr von Klein und Hummel stammen, sondern wurden bei Dual gebaut. Die Dinger gab es ja bis 1966.

    Norbert

    Hallo,

    beim Stöbern der qualitativ sehr gut gescannten SA-Anleitungen auf der Dual-Homepage habe ich beim CS 607 am Ende der Anleitung einen separaten Original-Service-Hinweis von Dual gefunden, in dem der die Erweiterung des Pitch-Regelbereichs durch Einbau eines Widerstandes für Tanzschulen (ja so steht es wörtlich drin) beschrieben wird. Bei Interesse einfach mal dort suchen. Kannte sogar ich noch nicht....

    Gruß

    Norbert

    Ja, und der 1228 mit der schwarzen Blende der ersten Serie ist, insbesondere in einem originalen Dual Gerät relativ selten . Hier hat man für die KA 360 die optische Variante gewählt, die sonst nur bei Grundig Anlagen eingebaut wurde.

    Am meisten fällt die Beleuchtung der Skala oder Lämpchen der Instrumente aus und auch das eingebaute Cassettendeck 919 raubt einem manchmal den Schlaf. Hier bitte genau auf die Ausbauanleitung für die Kunststoffabdeckung achten, denn hier kann schnell etwas abbrechen.

    Gruß Norbert

    PS: Auch ich meine, dass Hauben schwer zu bekommen sind. Oft brechen Sie auch hinten an den Scharnierlaschen aufgrund der dauernden Federbelastung. Also falls man eine findet, am besten die Einstellung der Haubenautomatik auf lose stellen, so dass keine Kräfte auf das Plastik wirken.


    Gruß

    Norbert

    Der PA 5060 und sein kleinerer Bruder sind eigentlich "nette" und puristische Verstärker. Die mir bekannten Tests von 1988 in STEREO und Stereoplay des 5060 (letzterer findet sich auch im Hifi-Archiv!) bemängelten - aus eigener Erfahrung zu Recht! - sehr mäßige Rauschabstände (vor allem für den MC-Eingang) und zudem eine nicht genaue Phononentzerrung.

    Gruß

    Norbert

    Der PA 5060 gibt an 4 Ohm laut damaligen Tests etwa 150 Watt Sinus pro Kanal ab, und erwärmt sich bei 4 Ohm mit hohen Lautstärken deutlich. Wie Onkel Tom schon schrieb, im Bereich normaler und leicht erhöhter Zimmerlautstärke wir den Boxen nichts fehlen. Partylautstärke sollte man aber vermeiden.


    Gruß

    Norbert

    ...ja alles in meiner neuen Auflage nachzulesen. Die "Russen" hatten dann nach dem Konkurs der Firma Plank, die ja auch die Noris-Projektoren baute, Lizenz- oder Fertigungseinrichtungen für das Laufwerk übernommen. Dieser Konkurs kam allerdings mitten in der Fertigungsphase des 839RC. Bei den Projektorlaufwerken gab es aber natürlich keinen Tonwellenmotor, denn diese wurden über eine Kupplung vom Hauptmotor des Projektors angetrieben, um eine halbwegs ordentliche Synchronität von Band und Film zu erreichen.

    Das Laufwerk wurde allerdings ursprünglich von einem fremden Ingenieur entwickelt, der ein universell einsetzbares Kassettenlaufwerk in einer Art Modulbauweise entwickelte.


    Norbert

    Vielleicht als Zusatzinfo: Beim CV 120/121 greift bei hohen Lautstärken und Bassanhebung bei Lautsprechern mit niedriger Impedanzkurve gerne die Strombegrenzung zum Schutz der Endstufen ein, das führt dann zum "Knacken" bei sehr lauten Bassimpulsen. Ich hatte das in meiner Jugend auch bei meinem CV 121-1in Verbindung mit Wega direct 1 Boxen oder später auch bei Heco Precision 300 (4 Ohm Eingang). Bei zeitgenössischen Dual-Boxen (und wohl auch bei den CL: 370 zeigte sich dieses Phänomen nicht. Aber wie gesagt, das tritt eigentlich nur bei Partylautstärke nahe der maximalen Verstärkerleistung auf.

    Gruß

    Norbert

    ...ich darf kurz bzgl. der DN 4 korrigieren: Die DN 4 hat einen Mikro/Stereosaphir und ist grün.

    Es gibt drei rote Nadeln:

    - die DN 22 mit zwei Mikrorillensaphiren für Monoplatten

    - die DN 32 mit einem Stereo/Mikrorillensaphir

    - und tatsächlich eine DN 26 mit einem Stereo/Mikrorillensaphir und derselben Verrundung wie die DN 4. Wo hier die Unterschiede liegen, weiß ich nicht.

    Die Nadelvarianten finden sich auch im Anhang in meinem Buch.

    Gruß

    Norbert

    ....ein CDS 520 zu finden wird nicht allzu schwer sein, es wurde in ungleich höheren Stückzahlen als die Vorgängertype CDS 320 produziert und kam sogar noch beim Nachfolger Dual 400 zum Einsatz. Ab und an werden Nachbauten (Spanien 60er Jahre) angeboten, von denen aber abzuraten ist.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Rudi,

    sorry, aber ich hatte noch nie einen Spieler, auf dem CS 1219 stand. Selbst beim Nachfolger 1229 hieß das Komplettmodell nur CS 40.

    Eigentlich gab es den 1219 ganzu Anfang mit der CK 20 und der starren CH 5, dann kamm die Klapphaube CH 20 hinzu. Auch die ersten 1229er wurden noch in dieser Kombi ausgeliefert.


    Gruß

    Norbert

    Hallo Peter,

    ich kann oder muss Dir mitteilen, dass Dein Exemplar woh lkein Einzelstück ist. Habe bei mir nochmal recherchiert Einen Zwilling davon mit demselben Gehäuse des 919-1 samt Blende habe ich mal vor Jahren im Depot des Museums gesehen. Müsste irgendwo dazu noch ein Foto haben. Meine aber, dass bei dem zweiten Gerät noch die Original-Instrumente des 901 eingebaut waren. Kann natürlich sein, dass man nach Auslaufen des 901 noch ein paar Restbestände an Mitarbeiter mit anderer Konsole gegeben hat.

    PS: Ein Foto des C 828E stelle ich bei Gelegenheit auch mal ein.

    Gruß

    Norbert

    Ich habe vor etwa 5-6 Jahren auf der Börse einen 1209 für meine Lebensgefährtin erstanden für kleines Geld. Er ist ja qualitativ in etwa mit dem 1216 vergleichbar. Das Gerät wurde neu "abgeschmiert" und versieht seitdem störungsfrei seinen Betrieb. Es erfüllt eigentlich alle Anforderungen. Dies umso mehr, als er fast in täglichem Einsatz ist. Viele andere höherwertige Modelle haben immer wieder kleinere Wehwehchen. Ich sage mal, ein 1216 läuft und läuft und läuft und läuft und läuft.....


    Gruß

    Norbert

    Also ich habe auch noch einmal nachgesehen. CDS 3 und CDS 310 sind vom Gehäuse her identisch. Die neue Bezeichnung wurde wohl verwendet, um die Nomenklatur der Stereosysteme anzugleichen oder auch wegen der umgekehrt angeordneten Nadelspitzen. Auch der ASCO 30, eine Monoausführung des Dual 300 verwendet ein CDS 3 und der ASCO ist nicht auf STEREO umrüstbar.

    Zur Auflagekraft:. Alle meine 300er mit CDS 320 oder CDS 520 laufen mit 5-6 Pond. Das CDS 310 darf lt. Bedienungsanleitung nicht für Stereoplatten verwendet werden, es hat also denselben Aufbau wie das CDS 3, allerdings beträgt die Auflagekraft beim 310 wohl auch wegen der geringeren Nadelverrundung auch nur 5,5 Pond.


    Norbert

    Zur Anmerkung über den 496-1:

    Das Gerät ist in der Tat sehr selten und war 1983 nur 3 Monate in Produktion. Ich meine, dass Körting der Hauptabnehmer war.

    In den Wirren nach dem Konkurs haben sich allerdings Fehler im Zusatzblatt eingeschlichen: Zwar verweist die Bestellnummer auf den kpl. Tonarm des 1254, die anderen Tonarmteile und die Abdeckung entsprechen aber dem 1256 (Federkrafteinstellung ohne kardanische Lagerung) oder dem 1258 (Tonarmstütze). So ist es auch bei meinem Modell. Das Typenschild vorne ist unverändert geblieben.

    Norbert