Beiträge von noko

    Hallo,


    der "Fehler" könnte an der DLL Lichtschranke liegen: Funktioniert nur wenn das Glaskunstoffprisma eingebaut ist, damit der DLL Kontakt keine Unterbrechung erkennt.


    Norbert

    Leider nein,


    beide Geräte sind völlig unterschiedlich, der CT 1641 wurde von den Südfunkwerken zugeliefert, der CT 1540RC war eine Eigenentwicklung von Dual.



    Gruß

    Norbert

    Hall Tom,

    treten die Verzerrungen bei allen Plattenarten auf oder nur bei bestimmten? Ich erinnere mich, dass ich das Problem auch mal bei einem 260er hatte, das ist aber 20 Jahre her... Ich meine mich zu erinern, dass ich das Teil nur komplett zerlegt und wieder sauber zusammengebaut habe, m.M. nach gibt es aber auch in diesem Freischwingersystemen noch zwei Gummiteile.


    Dazu muss das ganze System zerlegt werden, die beiden Gummis sitzen am anderen Ende des Ankers gegenüber der Nadelaufnahme. Der Anker wird durch die Gummis an dieser Stelle in einem Spalt exakt zentriert. Wenn nun ein Gummi defekt ist kann es sein, dass der Anker an einer Seite mit dem Alugehäuse in Verbindung gerät und nicht mehr sauber frei schwingen kann. Anbei zwei Fotos. Die Gummis lassen sich aus Vierkantriemen ersetzen, wichtig ist die absolut mittige Zentrierung.


    Gruß

    Norbert

    Na ja,

    alle heute erhältlichen Stahlnadeln waren nie für Wechslerbetrieb gedacht. Es gab damals spezielle Typen, die auf das Abspielen mit Wechsler konzipiert waren. Haber aber gerade kein Muster parat.


    Gruß

    Norbert

    Hallo,


    ich setze mal kommentarlos ein paar Seiten der GFK Handelsforschung vom Juli 1981 (dank an Wolfgang Epting!) in den Thread. Die GFK brachte auch für die Braune Ware (Unterhaltungselektronik) in diesen Berichtszeitraum einen 6cm dicken Ordner heraus, in dem für alle Unterhaltungselektronikprodukte Statistiken geführt wurden. Nach Warengruppe, Absatzmengen, Markanteile, Regionen, Groß- Einzelhandel oder Warenhäuser bis hinunter zu einzelnen Aufsplittungen nach Gerätetypen:


    Ich habe die nachfolgenden Listen ohne Anspruch auf Vollständigkeit vor allem aber ohne feste Zusammenhänge ausgewählt:



    Gruß

    Norbert

    ...die Cassetten hatte ich schon für die letzte Neuauflage zur Hand und aussagekräftiges mit eingearbeitet.. Ich sehe den Blog Jäckles was die Einbindung der Aufnamen betrifft kritisch, da es eigentlich damals eine interne Versammlung war und nach meiner Erinnerung auch Personen namentlich zu Wort kamen. Ob das heute so in alle Welt publiziert werden sollte.... (Auf der anderen Seite war damals in der Versammlung aber auch Funk und Fernsehen vertreten).


    Gruß

    Norbert

    ..das mit den verwirrenden und völlig unstrukturierten Bezeichnungen hat schon Tradition bei Sintron. Ich erinnere an die Nomenklatur des CS 458, an den CS 435-1 Noblesse (der eigentlich gar kein 435-1 ist und - wie schon gepostet wurde- an den CS 800


    Der neue Teller ist- da gehe mich Alfred und anderen konform - ist sicher ein Vorteil. Allerdings hätte man wohl auch mal die technischen Daten des "MKII" nachmessen und ergänzen sollen. Aber auch das passt ja in das bisherige Bild, dass derartige Werte bei neuen Geräten einfach "blind" übernommen werden,


    Gruß

    Norbert

    Zu den "Mono NAdeln" :


    Für die Dual Kristall- und Keramiksysteme, die ja in den "P"- Koffern verbaut wurden, gab es sehr wohl Nadeln für (monaurale) Mikrorillen mit einer Spitzenverrundung von 23µ.


    Norbert

    Zu der 8 Ohm Frage; Da kann ich Zivi beifplichten. Die Aussage bzgl. der Verwendung von 8 Ohm Boxen für den "dual class A " Betrieb konnte ich seinerzeit auch nicht nachvollziehen. 4 Ohm Boxen gehen bei normaler Lautstärke, das mache ich seit 1983 so. 8 Ohm Boxen wären aber sicherlich besser. Mit meinen MB Quart 980 (Minimalimpendanz 2,7 Ohm) wurde er bei höherer Zimmerlautstärke schon sehr warm. Bei einer "Party" verwendete ich für den CV 1460 mal einen selbstgebauten Lüfter, da blieb der Verstärker dann über die ganze Dauer "cool".


    Gruß

    Norbert

    ...beim "Anbieten" dann bitte aber auf möglicherweise noch bestehende Urheberrechte Dritter achten: Kann nämlch wie bei Dual öfter sein, dass die Rechte parlallel auch noch beim zugehörigen Fotografen oder dessen FIrma lagen. Gerade wenn es um technische Fotos oder Messefotos ging. In der Gegend um St. Georgen gibt es noch Fotogeschäfte, die schon in den 70ern Aufnahmen für die Steidingers gemacht hatten.


    Norbert



    Und PS: Diese Bilder hingen auf Messen und da gabe einige mehr: Ich habe noch zwei andere bzgl. Reibrad und Riemantrieb, sowie mit der Aufnahme des C 901 Laufwerks. Anbei eine schlechte Aufnahme...fragt bitte nicht warum das Foto quer eingefügt wird.

    Ohne Alfred und seine begrüßenswerten Ambitionen negativ sehen zu wollen (ich schätze ihn und seinen Ideenreichtum wirklich!), erscheint auch mir eine Kooperation mit Fehrenbacher und EX DGC ideal. Wie hanalogi sagt, oberhalb des CS 600 ist immer noch Luft für einen DD, dessen Antrieb ja durchaus aus Fernost kommen könnte, wenn ansonsten noch die "Dual-Gene" erkennbar bleiben. Und Alfred hätte wohl auch bei einer Kooperation genügend neue und gute Ideen.


    Wie ebenfalls schon geschrieben, wäre ein solches Joint Venture aus meiner Sicht für Marke und Kunde im Bereich Plattenspieler der bessere Weg. Vertrieblich ist das natürlich im HInblick auf Sintron eine Herausforderung. Aber nur so kann man ein duales Dual-Plattenspielerangebot vermeiden. Und mit Verlaub: Wo hebt sich ein CS 418/CS 518 von den in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossenen Geräten anderer Wettbewerber mit ähnlichen Fernostgenen tatsächlich ab?


    Mittlerweile steigen leider Fehrenbachers Automatik-Chassis preislich in immer höhere Regionen , weil man sich faktisch nur über massivere Konsolen neu definiert. Die neu angepriesene E(asy)Wire Tonarmverkabelung ist nur der logische Schritt dahin, wo man früher schon war. Und ich persönlich glaube nicht, dass die - High Surface - Lager gegenüber der früheren (Steidinger)ausführungen einen massiven Schritt in weniger Lagerreibung machen. Man sollte endlich besser auch in der kleinen Klasse die Teller etwas massiver machen oder zumindest innen bedämpfen. Ob inzwischen bei den Einstiegsmodellen die starre Tellerachse der Vergangenheit angehört, weiß ich nicht..... .


    Was den CS 800 betrifft, so bin ich auf die nächste STEREO-Austgabe gespannt. Wäre ja denkbar, dass im Hinblick auf die angekündigte neue Reihe sogar der CS 600 (aus Gründen der Fertigungskosten) stirbt......


    Leztlich würden die Absatzzahlen von Fehrenbacher interessieren. Denn: Der CS 505-4 FInal Edition mit 150 Stück ist nun schon seit über einem dreiviertel Jahr auf dem Markt und immer noch zu haben. Auch die beiden "Noblesse" Modelle mit ihren minimalen Stückzahlen von 33 bzw. knapp 60 Exemplaren werden immer noch angeboten. Diese Geräte müssten eigentlich schon längst alle abverkauft sein.




    Gruß

    Norbert

    .... nochmal zu den 500er Motoren.


    Ich kann mir definitiv nicht vorstellen, dass Dual schon 1978 bei seiner Kernkompetenz Plattenspieler sich fernöstlicher Hilfe bedient hat. Ich habe bislang keine Hinweise gefunden. Lediglich eine Preiskalklulation Menge/Stückpreis zwischen EDS 1000 und EDS 500 habe ich irgendwo in meinen Akten. Mal sehen, ob daraus noch etwas hervorgeht.


    Ich meine auch, irgendwo einmal auf einem Papst-Produktfoto ein solches 500er Derivat gesehen zu haben.


    Die Elektronikplatinen zur Ansteuerung kamen aus Eckbolsheim bzw. Kenzingen und nach Aufgabe dieser Werke später für den 741Q und Co. auch von Eben in Petershausen.


    Gruß

    Norbert

    ...die EDS Motoren stammen m.W. alle von Papst, auch die 500er.


    Bei den Synchron- und Asynchron-Motoren hatte Dual bis 1964 einen Zulieferer aus dem Ländle, dann wurde ja bekanntlich das Werk 4 zur eigenen Motorenfertigung erworben und umgebaut.


    Norbert