Beiträge von Mr_Krinkle

    Hi Rudi,


    vielen Dank - im Moment sind alle meine Kandidaten (621 und 626) mit einem funktionierenden Motor ausgestattet. Daher gibt es bei mir keinen dringenden Bedarf, sondern eher die Hoffnung, den Patienten mit überschaubarem Aufwand zu retten ;) .

    Hi Matthias,


    da sind wir wohl Leidensgenossen - so ein Teil habe ich auch vermurkst und noch hier rumliegen. Da es aufgrund eines vorhandenen Ersatzmotors nicht dringend war, habe ich die Suche nach geeigneten Bürsten auch schnell wieder aufgegeben, da ich mir nicht sicher war, ob ich die ausreichend gut bearbeitet bekommen. Daher würde mich auch eine machbare Lösung interessieren.

    Die Haltebleche sollte man durch Entfernen der Starlock-Scheiben ja raus bekommen.

    Um den Lift neu zu schmieren musste ich beim 621 bisher immer den Tonarm ausbauen. Vielleicht habe ich aber auch noch nicht herausgefunden, wie es ohne Demontage geht.

    Ja, das geht nach meiner Erfahrung ohne Demontage des Tonarms, wenn den Haupthebel (183) für die Automatik (Vorsicht, dass der Nippel nachher wieder korrekt im Kurvenrad sitzt) und die Liftschiene (141) ausbaut (schadet zum Reinigen/Schmieren in diesem Fall ja ohnehin nichts) Dann kann man den Tonarm nach innen schwenken und durch das Loch im Tonarmsegment die beiden Schrauben lösen, mit denen der Lift festgeschraubt ist und dann das ganze Teil nach unten rausziehen.

    Die Demontage und Reinigung des Lifts ist grundsätzlich kein großes Problem. Man kann das Teil recht einfach von unten demontieren. Etwas fummelig ist der Umgang mit den beiden Mini-Sprengringen (201 und 203). Wichtig ist, dass Du nach das Teil der Reinigung (und vor dem Zusammenbau) wieder leicht mit Silikonöl 300000 (manche nehmen auch 500000 für ein noch sanfteres Absetzen) schmierst, sonst bekommst Du einen "Plumpslift" (ist hier schon recht häufig diskutiert worden).


    Ich würde vorher aber noch einmal die anderen Stellen prüfen - der Lift soll ja eher zäh gehen und wenn die Automatik am Ende der Platte schon problemlos funktioniert, scheint die Funktion ja grundsätzlich gegeben zu sein, oder?. Mit der Schraube hat Mickdry, wenn ich ihn recht verstehe, auch nicht die Stellhülse (202) gemeint, sondern, die die von oben (halblinks vor dem Tonarmlager) in das Drehlager (143) in der Mitte der Liftschiene (bei meinem Bild im letzten Post die mittlere rote Markierung). greift. Wenn da was nicht stimmt, kann die ganze Liftmechanik blockieren.


    Jetzt geht der Tonarm wieder in seine Ausgangslage zurück, vielen Dank für den Tipp.

    Gerne, freut mich, wenn zumindest das wieder funktioniert und kein größerer Schaden entstanden ist. :thumbup:


    Wenn Du die Netzteilplatine zum Wechsel des 0,047 µF Kondensators ohnehin ausgebaut hast, würde ich gleich den großen Elko C 55 (1000 µF) mit wechseln. Hier kann man problemlos die 60 V-Version nehmen. Wenn der defekt ist, ist er häufig für An- und Durchlaufprobleme des Motors verantwortlich. Ob man auf der Motorsteuerungsplatine was machen soll, scheiden sich die Geister. Häufig wird empfohlen, zumindest die beiden weinroten 47 µF Elkos zu tauschen, da sie wohl häufig fehleranfällig sind, aber wenn es (noch) keine Probleme gibt kann das ja evtl. auch in einem zweiten Schritt erfolgen.


    Bezüglich des Liftproblems würde ich mir die beiden rot markierten Stellen einmal genauer anschauen, ob da nichts verkantet oder verharzt ist. Ich hatte es auch schon mal, dass der Sprengring (Nr. 144) am Drehlager abgesprungen war.



    Wenn alles schön freigängig ist, würde ich es zunächst einmal mit einer Neujustage Liftmechanik versuchen. Das ist, finde ich, in diesem Thread ab Beitrag 4 ganz schön beschrieben. Evtl. ist danach noch etwas Feinabstimmung zwischen Hand- und Automatikbetrieb notwendig.

    Hallo Christof,


    das ist offenbar bei den 621ern ein recht häufiges Problem und liegt meist an der Feinabstimmung der Lifthöhe zwischen manuellem Betrieb und Automatikbetrieb.

    Ich denke, die folgenden beiden Threads könnten Dir weiterhelfen:


    DUAL 621 Tonarm hängt bei manuellem Betrieb (Problembeschreibung)


    CS 621 denkt, ich spiele nur Singles... (Lifthöheneinstellung)


    Viel Erfolg und beste Grüße

    Sven

    Hallo zusammen,


    ich habe einen als defekt bezeichneten HS 148 primär wegen der (fast) ordentlich erhaltenen Haube erstanden (naja, den obligatorischen kleinen Spannungsriss auf der Rückseite hat sie leider doch...). Nach einem ersten Check macht das Gerät aber einen ordentlicheren Eindruck als ich gedacht habe. Der Riemen des 1257 ist gerissen (Ersatz ist schon bestellt), aber ein erster Check per "Handbetrieb" und Kopfhörer hat ergeben, dass die Funktion grundsätzlich gegeben ist. Daher ist jetzt doch mein Bastlergeist geweckt.

    Ein erster Blick in das Innere hat allerdings für etwas Verwirrung gesorgt, da die Endverstärkerplatine nicht vollständig bestückt scheint (siehe Bild). Wenn ich das Servicemanual richtig lese, sind die entsprechenden Bauteile dort auch nicht in den Listen enthalten, wohl aber in der Bestückungszeichnung. Kann es sein, dass da eine "Universal-Platine" verbaut wurde, die für den HS 148 eben nicht vollständig genutzt wurde? Das würde mich ja beruhigen - nicht dass ich da ein allzu verbasteltes Gerät habe;).


    Wäre aus Eurer Sicht neben einer gründlichen Reinigung/Neuschmierung des 1257 und dem Ersetzen des Knallfroschs über dem Netzschalter der Tausch weiterer Teile/Kondensatoren empfehlenswert?


    Vielen Dank schon einmal für Eure Hinweise und beste Grüße

    Sven


    Hallo Zusammen,


    habe hier einen Dual CS 621, den ich nach einem Transportschaden wieder gerichtet habe. Defekt war zum einen das Tonarmlager, das ich durch eins von Dualfred ersetzt habe.

    Zum anderen hatte aber auch das Segment etwas abbekommen - die Fläche mit dem Dorn war ziemlich verbogen.

    Nun hatte ich noch ein geometrisch passendes Segment aus einem 626er, das ich eingebaut habe. Grundsätzlich läuft jetzt wieder alles, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das etwas andere Ausgleichsgewicht (Position und Größe) negative Auswirkungen haben könnten (siehe Bild). Welche Funktion haben denn diese Gewichte genau?

    Das Originalsegment habe ich auch wieder zurecht gebogen, soweit mir das möglich war, bin mir aber nicht sicher. wie ich prüfen kann, ob mir das mit ausreichender Genauigkeit gelungen ist...;).

    Vielleicht haben die Experten hier ja einen Tipp für mich, was die beste Alternative wäre. Das 626er Segment drin lassen, es mit dem zurechtgebogenen Teil versuchen oder (weiter) nach einem Original-Ersatzteil Ausschau halten.


    Vielen Dank schon einmal.

    Gruß Sven


    Hallo Bruno,


    ich hatte das Problem auch schon mit einem richtigen Steuerpimpel.

    Bei mir war es eine mangelnde Abstimmung der Lifthöhe zwischen Automatik- und Handbetrieb. Eine frische Grundeinstellung der Lifthöhe im Automatik- und manuellen Betrieb, wie in diesem Thread beschrieben und anschließend noch etwas "Feintunig" hat geholfen.


    Viele Grüße

    Sven

    So, nach einer Woche intensivem Testen ohne Mucken glaube ich, dass ich das Problem als gelöst betrachten kann und es am zu satt eingestellten Pimpel lag :).

    Dann werde ich bei nächster Gelegenheit die Stellschraube wieder sichern und das nächste Mal nicht vorschnell etwas ausschließen...;)


    Vielen Dank für die Unterstützung!

    Gruß Sven

    Guten Abend Zusammen,


    ja habe bereits eine kleine Auswahl an Pimpeln (oder Pimpels?) geordert... ;)


    Im Moment bin ich ganz guter Dinge, dass die Reduktion des Anpressdrucks mein Problem gelöst hat - zumindest lief die Endabschaltung im "Dauertest" seit 6 Stunden bei verschiedensten Platten ohne Hänger durch (Hoffentlich freue ich mich jetzt nicht zu früh). ^^.


    Viele Grüße

    Sven

    Prima,

    dann werde ich die Einstellung jetzt mal beobachten und wenn sie sich bewährt die Schraube wieder mit Sicherungslack fixieren.

    Ersatzpimpel wollte ich mir sowieso noch besorgen, dann habe ich diese Option auch noch, falls das Problem weiterhin auftritt...


    Viele Grüße

    Sven

    Hallo Carsten,


    vielen Dank vielen Dank schon mal für die Hinweise!


    Am Kurzschließer konnte ich mit der Schraube nichts verstellen, da die Halterung zusätzlich mit zwei kleinen Kunststoffzapfen im Blech fixiert ist. da mir die Spannung aber auch recht hoch vorkam habe ich versucht die Zungen "minimalst" zurückzubiegen (funktioniert noch). Die Bleche am Kurvenrad sehen nicht verbogen aus - zumindest soweit ich das mit diversen Bildern hier vergleichen kann.

    Dein Tipp, dass es am Kurvenrad liegen könnte hat aber (hoffentlich) trotzdem geholfen, weil ich so einen Ansatz hatte, wo ich genauere hinschauen muss. Ich habe die Automatik diverse Male von Hand durchgedreht und versucht herauszufinden, wo das Kurvenrad am schwergängigsten ist. Dabei ist mir aufgefallen, dass das der Fall ist, wenn der Tonarm bereits im Anschlag steht, der Steuerpimpel aber noch über die Reibfläche des Hauptarms fährt. Ich habe dann den Druck des Pimpels auf die Reibfläche mit der Stellschraube nebendran dann verringert, und drauf geachtet, dass er den Arm noch mitnimmt. Ist es eigentlich normal, dass diese Stellschraube mit Sicherungslack gesichert wird? War bei mir jedenfalls so.

    Hoffe dass das hilft und werde es beobachten - klingt das erst einmal denkbar?

    Ich werde berichten.


    Viele Grüße

    Sven