Beiträge von HoRa

    Hallo Roland,


    da ich beide schon mal auf dem OP-Tisch hatte, versuche ich mal etwas Hell ins Dunkel zu bringen:


    Der Unterschied ist das zentrale "Gebirge" für die Wechselfunktion. Das ist beim 1019 aus Stahl und beim 1010 mit angespritzt aus Kunststoff. In den SM's ist das nicht zu erkennen, da von oben abgebildet und nicht von unten, wo ja die (Wechsel-) Musik spielt. Ob sonst beide identisch sind, kann ich leider nicht sagen, da der 1010 nicht mehr bei mir ist. Falls ja, denke ich aber, wenn Du keine 10 Stunden am Tag wechselst, sollte auch das vom 1010 kein Problem sein :) .


    Hier noch ein altes Bild von dem defekten Kurvenrad aus meinem 1019 (drauf steht 12K-U14b, in meinem SM steht aber 12K-U303 :?::S =O ):



    Die beiden anderen, die ich für den 1019 erhalten habe, haben auch dieses Stahlgebirge 8) . Vom 1010 habe ich leider keine vergleichbaren Bilder :( .


    Gruß, Holger

    Hallo Peter

    Das überrascht mich jetzt doch etwas.

    Die Dinger scheinen doch robuster zu sein, wie ich dachte.

    Eventuell doch zu früh gefreut. Habe den Test im Keller noch mal wiederholt und festgestellt, daß die LED's auch ohne Widerstand leuchten. Ich nehme an, das ist nicht gut und würde ja eine Dauerbeleuchtung bedeuten, oder liege ich da falsch?


    Das werde ich ja heute Abend sehen, wenn ich den Verstärker wieder zusammenbaue und anschalte. Aktuell wird er gerade etwas gereinigt. Die Messungen mache ich dann auch. Im Keller ist es recht angenehm von den Temperaturen. Ich glaube, ich ziehe dort ein8).


    Gruß, Holger


    Nachtrag: War dann doch neugierig. Alles zusammengebaut, eingeschaltet, Leistungsanzeige geht immer noch nicht. Spannung kommt aber am Bord an, komisch:S. Dann mal etwas am Lautstärkeregler geschoben und siehe da, wenn die Lautstärke anfängt unerträglich zu werden, zappelt die erste LED. Geht also doch, nur springt sie m.E. zu spät an ...

    Hallo Peter,


    Batterietest nicht erfolgreich:(. Es leuchtet nichts und der TA7654P wird dabei sehr heiß (bei 60° habe ich abgebrochen).


    Da das aber nichts Kriegsentscheidendes ist werde ich das LED Board wieder einbauen, aber nicht mehr anschließen. Oder kann ich dadurch mir irgendwelche Folgeschäden einhandeln?


    Grüße aus dem verdammt heißen Nordbaden,


    Holger

    Hallo Peter,


    nach Oxydation sieht das nicht aus:



    Allerdings habe ich die Kabel noch mal mit einem anderen Multimeter nachgemessen, und da sind die in Ordnung :S (mein neues Peaktech misst manchmal Mist, v.a. bei Batterieunterstützung wie Widerstände, Kapazitäten, Temperatur u.ä.:/). Stehe also wieder am Anfang. Wonach kann ich noch schauen?


    Gruß, Holger

    Hallo Peter,


    habe dann mal etwas rumgemessen: links18,3V / Mitte 36V / rechts 17,7V (von Bedienseite aus gesehen). Passt zwar nicht ganz, sollte aber i.O. sein, oder?


    Dann habe ich das LED Board ausgebaut um das Flachbandkabel durchzuklingeln: Bingo. 2 Adern haben keinen Durchgang. Muß mal schauen, ob ich was Passendes rumfliegen habe. Aber wie kann das sein? an der Stelle bewegt sich doch nichts ...


    Gruß, Holger

    Hallo Peter,


    danke für Deine, wie immer, zielführenden Antworten. Die fettigen Wollmäuse an den Reglern entferne ich noch (Foto war im ungereinigten Zustand), ansonsten lasse ich alles erstmal so bis mal wieder ein Regler auffällig werden sollte. Nur der VU Meter dürfte gerne funktionieren, wenn der Aufwand überschaubar ist (Originalität und so) ...


    Multimeter kann ich und gewisse Grundkenntnisse bezüglich Elekrtotechnik sind auch vorhanden, Messungen am lebenden Objekt würde ich mir auch zutrauen (kenne ich bisher fast nur von Plattenspielern), und kann durchaus auch 24V von 230V unterscheiden8). Aber das wars dann auch :(


    Gruß, Holger

    Hallo zusammen,


    nach krankheitsbedingter (nicht ich) längerer Abstinenz von der Werkbank will ich aktuell meine "Jugendanlage" wieder zum Laufen bringen und als "Kelleranlage" und zum Testen verwenden. Als erstes nehme ich mir den CV1180 vor und dann auch gleich noch den Grundig T8200, damit es auch was zum Hören gibt :).



    Aufgeschraubt, reingeschaut, sieht gar nicht mal schlecht aus. Konnte keinen äußerlich defekten Bauteile erkennen. Nicht mal allzu sehr verschmutzt war er:



    Sogar die Schieberegler sehen relativ gut aus, obwohl ich in Erinnerung hatte, daß diese knisterten, was ihm ja auch zu seinem damaligen Ruhestand verhalf.



    Dann ein Funktionstest durchgeführt: Beim Einschalten ertönt ein leises halliges "Wosch" , ansonsten Ruhe. Alle Regler lassen sich geschmeidig und ruhig bewegen (Selbstheilung:S?). Nur beim Betätigen des Lautstärkepotis kann man ein ganz leises Knistern vernehmen.


    Grundig dazugeschaltet, fast alles funktioniert bei einem wirklich erstaunlich guten Klang:love:! Das einzige was nicht geht, ist die Leistungsanzeige. Ist zwar nicht lebenswichtig, aber was könnte das sein und kann das auch ein Nichtelektiker wie ich beheben? Was müsste an der Kiste sonst noch gemacht werden? Knallfrösche? Potis doch irgendwie reinigen (nicht das ich da was verschlimmbessere)? Oder einfach oberflächlich saubermachen, zuschrauben und glücklichsein?


    Danke schonmal für Euren Input.


    Gruß, Holger

    Hallo Micha,


    gerade viel um die Ohren, sorry.


    Wie in #23 schon geschrieben, habe ich den Schaltarm eingestellt und 184 in Ruhe gelassen, weil für korrekt befunden. Allerdings habe ich mittlerweile Zweifel, ob ich das richtig machte. Erstens habe ich das bei umgedrehtem Spieler gemacht und zweitens habe mittlerweile gelesen, daß das Verstellen des Knickes des Schaltarms große Auswirkungen haben kann. Ich konnte munter verstellen, ohne daß sich die Funktion wesentlich veränderte. Jetzt ist es besser aber noch nicht gut. Hatte dann das Projekt erst einmal aus meinem Kopf genommen :S.


    Werde mir jetzt erst mal, wenn ich dazu komme, ein einfaches Gestell basteln, in welchen ich ihn beim Laufen besser von unten beobachten und dort zumindest die Einstellungen noch mal prüfen kann.


    Gruß, Holger

    Hallo Moritz,


    Knallis oder Knallfösche sind Funkentstörkondensatoren. Diese verhindern ein Knallen in den Boxen beim Einschalten des Motors. Manche Typen neigen aber bei dem Alter dazu, lautstark und theatralisch mit einem lauten Knall ihr Leben auszuhauchen :D . Außerdem haben viele durch die Umstellung von 220V auf 230V eine zu niedrige Spannungsfestigkeit von 250V (220V + 10% = 242V; 230V + 10% = 253V :!: ). Ersetzt werden die durch X2 Typen mit einer Wechselspannungsfestigkeit von min. 275V.


    Im 1229 sitzen, wenn ich das richtig sehe, 2 Stück; einer im Schaltkasten und einer im Strobokasten. Ob die aber auffällig sind, kann ich nicht sagen. Wenn Du soweit bist, kannst Du ja mal Bilder von denen machen. ABER VORSICHT: Bei Arbeiten in den Kästen IMMER vorher den Netzstecker ziehen, da liegt sonst sehr ungesunde Netzspannung an! Wenn Dir das zu heikel ist, lass da lieber ein Fachmann ran. Ach ja: die im Servicemanual angegebenen 700V ist die Gleichspannungsfestigkeit. Die Wechselspannungsfestigkeit ist erheblich niedriger (Umrechnung habe ich jetzt nicht parat).


    Viel Spaß mit dem Gerät und beim Schrauben :)


    Gruß, Holger

    Hallo,


    erstmal ein herzliches Willkommen hier. Wenn Du uns noch Deinen Vornamen verrätst, fällt die Kommunikation hier leichter. Sinnvoll wäre auch eine Angabe über Deinen Wohnort. Evtl. findet sich dann ein Kollege, der Dir vor Ort unter die Arme greifen kann.


    Habe zwar noch keinen 1229 gehabt, aber wie ein Blick in das Servicemanual verrät, hat der keinen Trafo. Ist das Geräusch denn eher ein "elektrisches" oder ein "mechanisches", ich vermute letzteres. Dann kommen vor allem der Motor, die Treibradlagerung und das Tellerlager in Frage, welche nach Schmierung rufen. Die beiden letzten Punkte sind relativ problemlos zu behandeln, nur der Motor ist etwas aufwändiger, da er zum Nachschmieren geöffnet werden muß. Wo das Problem ist müssen wir also zuerst rausfinden.


    Hattest Du ihn oder Dein Reperaturgeschäft ihn schon mal aus der Zarge?


    Schönes Gerät hast Du da, aber bei dem Alter sollte man auch über eine Komplettwartung / Schmierung nachdenken, und da wären noch die Knallis :) . Wie ist es um Deine Bastelfähigkeiten mechanisch und elektrisch bestellt? Wenn der Dreher bis vor kurzem noch lief, denke ich nicht, daß da bis auf Kondensatoren und evtl. Strobolampe groß Ersatzteile nötig sein werden.


    Gruß, Holger


    Edit: zu langsam getippt, Frank war schneller

    Hallo zusammen,


    komme gerade nicht so richtig weiter :( .


    Gemacht habe ich seitdem exakt garnichts. Allerdings ist er mittlerweile nach dem Ausfall meines 504 ins Multifunktionszimmer gewandert und verrichtet dort aktuell in aufgebockter Position, mehr oder weniger, seine Dienste:



    Will auf die Art vermeiden, daß ich den Stromstecker zerlegen muß, um ihn komplett und funktionstüchtig aus der Zarge zu bekommen. Und aktuell will ich ihn nicht in der Zarge haben wegen der Erreichbarkeit der Innereien ;( .


    Spielt eigentlich wunderbar, nur die Automatik hakt manchmal etwas: gestern keine Probleme beim Start aber Probleme beim Abstellen (Motor nicht aus :( ) erst nach einem "Fingerzeig" Richtung Schaltarm bzw. Kurvenrad. Heute auf einmal alles in Ordnung =O?(:thumbsup::?: . Ich hasse es, wenn es mal geht und mal nicht und ich nicht weiß, woran es liegt 8o .


    Macht eigentlich der Betrieb in dieser Position Probleme bei einem eventuellen Dauerbetrieb (Motor sitzt hart auf und vermindert die Wirkung der Pufferung)? Ansonsten macht er geringe Geräusche beim Laufen der Automatik und etwas Kräftigere beim Aus- / Einschalten. Bei Ersteren muß ich noch mal an den Kurzschließer, bei Zweiterem habe ich wohl was beim Tausch des Knallis verbockt (sowas kann nur ich :S ). Sonst ist er absolut ruhig :thumbsup: .


    Für Vorschläge oder sonstige Hilfe währe ich extremst dankbar.


    Gruß, Holger


    Ps.: Gerade eben wieder ein Hänger beim Ausschalten und nach einem Tip an das Kurvenrad ....

    Hallo Carsten,


    das Thema hatte ich schon mal auf dem Schirm, trotzdem danke für die Pionierarbeit :) . Habe mir seinerzeits die in #35 empfohlenen Kabel (0,04mm²) besorgt: 5 10m Ringe in unterschiedlichen Farben, das sollte für eine Weile reichen :D . Die sind zwar nicht die dünnsten, aber schön flexibel und lassen sich auch für einen Laien wie mich noch einigermaßen problemlos löten. Der 1019 hat sich bis jetzt zumindest nicht beschwert :thumbup: .


    Wenn ich aber auf Direktverkabelung umbauen sollte, liebäugle ich tatsächlich mit dem Universalkabelsatz von DualFred: Tonarmkabel. Da sind die Kabelschuhe schon dran.


    Gruß, Holger

    Ich weiß, habe ich am 1019 schon hinter mir und er bzw. ich haben es überlebt :D .


    Sollte aber das letzte Mittel sein. Vorher würde ich versuchen, die Kontakte des Tonkopfhalters zu umgehen und die Tonarmkabel direkt an den TA anschließen. Muß mal mich auf die Suche nach den passenden Steckhülsen machen.


    Gruß, Holger

    Hallo Hasan,


    der Schalter ist zum Einstellen der Plattengröße im Automatikbetrieb: 30 cm für LP's, 17 cm für Singles und 25 cm müsste Schellack sein. Ist also noch nicht mit der Geschwindigkeit gekoppelt wie bei späteren Geräten (sei froh!).


    Die Feineinstellung des Aufsetzpunktes wird mit einer Schraube in der Nähe des Tonarms gemacht; geht nur bei der Größeneistellung 17 cm.


    Hast Du schon die BDA? Hier mal ein Link: BDA 1210 Steht auf der letzten Seite :) .


    Gruß, Holger

    Hallo Carsten,


    Vorschlaghammer? Eher Lötkolben. Nein, so rabiat bin ich nun auch wieder nicht :saint: . Dafür habe ich ihn dann doch zu lieb :) .


    Jetzt kommt erstmal der 1019 aus dem Keller, obwohl noch nicht ganz fertig, damit ich was zum Spielen hab (vielleicht ergibt sich ja beim Betrieb neue Eingebungen bezüglich Schaltarm). Dann kommt der 504 auf den OP und wird in Ruhe mal vernünftig von oben bis unten durchgemessen. Vielleicht finde ich ja was. Und wenn alle Stricke reißen, wird der TA direkt verkabelt.


    Gruß, Holger

    Hallo zusammen,


    hat gerade mal 2 Monate gehalten. Am letzten WE war noch alles in Ordnung und jetzt? Erstmal ohne rechten Kanal. Also TAK raus und wieder rein, und das ein paar Mal: kein Erfolg, ganz im Gegenteil: Jetzt beide Kanäle weg 8o:cursing::evil: .


    Jetzt kommt erstmal der 1019 nach oben (und der 504 nach unten auf den OP), auch wenn die Automatik nicht will und er damit nicht in die Zarge kann, nackig sozusagen :D . Sonst habe ich nichts da. Kann nicht verstehen, wie Euch die Spieler reihenweise einfach nur so um die Ohren fliegen :D?(:D . Hier gibt es nichts :!: .


    Gruß, Holger

    Hallo Greta,


    natürlich wünsche ich Euch, daß der Poltergeist nun endlich vertrieben ist. Nur falls nicht, habt Ihr schon über einen Netzfilter nachgedacht?


    Wikipedia
    Bsp. bei A... 1
    Bsp. bei A... 2


    Hoffe, der Vorschlag ist nicht ganz daneben :/ .


    Hilft Euch nicht die Ursache zu bekämpfen, aber könnte bei der Eingrenzung von Nutzen sein. Gibt es sicherlich preiswerter (sind die ersten Treffer), aber Vorsicht, wenn der Preis zu weit sinkt: Dann sind es meist nur Überspannungsschutzfilter. Die dürften Euch aber eher weniger helfen. Vielleicht könnt Ihr Euch irgendwo einen leihen zum Testen. Wenn nicht, könnte ich Euch auch meinen antiken Monacor aus den 90'ern des letzten Jahrtausend (sieht so aus wie der im letzten Link; das zum Thema "modernes Design" :D . Allerdings wäre er braun :whistling: ) testweise zuschicken, wenn ich ihn wiederbekomme :) .


    Zum Thema Powerline: Setze ich seit Jahren ein und hatte damit noch nie Störgeräusche. Aktuell läuft eine CD ohne diesen Filter ohne Probleme. Würde zwar gerne Platte hören, aber das geht grade nicht :evil::cursing::evil: )


    Gruß, Holger

    Jungs, Ihr seid klasse :thumbsup: . Das Leben kann so einfach sein. Hat funktioniert :!:


    Bei der nicht mehr ganz so zurückhaltenden Kraftanwendung meiner Finger gab es ein kräftiges "KRAX" so daß ich dachte, jetzt ist alles im A***h. Aber nein, die Welt steht noch :D . Resultat:



    Sieht doch schon besser aus :) .


    Danke noch mal fürs Mutmachen.


    Gruß, Holger


    Ps. an alle potentiellen Nachmacher: Zuerst mit Fingerschmalz versuchen (war in meinem Fall schon erfolgreich). Wenn Armschmalz oder gar Werkzeug (Zange, Schraubenschlüssel; sollte vermieden werden) eingesetzt werden, sollte zumindest das Tonarmrohr gut festgehalten oder sogar das Vertikallager gesichert werden ...