Beiträge von RoemerSt

    Hallo Helti,

    wilkommen in diesem Forum. Das ist sicher nix großes - ein Wackelkontakt oder Kabelbruch an den Steckern (ist da ein Adapter von 5pol DIN auf Chinch eingefügt?). Es kann auch zu Korrossion an den Kontakten des Headshell gekommen sein.

    Ich vermute, Du besitzt kein Multimeter zum Messen? Dann wäre es günstg, wenn ein Boardmitglied Dir helfen würde - der Fehler ist vermutlich in weniger als 10 Minuten gefunden. Darum: Wo wohnst Du - vielleicht ist jemand in der Nähe.

    Ansonsten müsstest Du Dich selbst mit dem Plattenspieler und der Tonverkabelung vertraut machen. Mit Hilfe des Boards und Tante Google ist das sicher auch kein Problem. Über den Weg musst Du selbst entscheiden.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Nicole,


    bei meinen Reibraddrehern war es meist nicht notwendig, die Geschwindigkeitsumschaltung zu zerlegen. Versuche es doch erstmal damit, die Lagerstellen zu ölen (Nähmaschinenöl geht erstmal). Wenn es dann funktioniert, Die Plastikteile mit etwas Vaseline schmieren. Damit funktionieren meine alten Dreher schon einige Jahre. Wie Max schrieb - noch besser ist die komplette Revision. Die Mechanik ist an dieser Stelle aber etwas fummelig. Naja - zum Liftschmieren braucht man ja auch zwei ruhige Hände. Und das ist ja meist wirklich notwendig.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Dietmar,

    es könnte sein, dass durch die Unregelmäßigkeiten am Innenkonus dieser nicht ausreichend tief in die Zentrierung der Spindel eintacht. Dann ist die Anpresskraft - je nach Dicke der CD - unterschiedlich. Die CD wird dadurch nicht zuverlässig gedreht. Ich würde mal versuchen, die nach außen stehenden Macken vorsichtig abzufeilen.

    Ich hatte es schon öfter, dass das CD abspielen nicht richtig funktioniert, weil die CD an dieser Stelle nicht richtig mitgenommen wurde.

    Viel Erfolg,

    Rainer

    Tja,

    Das Problem oder auch das Glück ist, dass es ein Klick System ist. Und egal wieviel Schablonen er verwendet, er kann nix ändern.

    Gruss Oliver

    wenn er mag, kann er einfach die beiden "Klick-Häckchen" entfernen. Dann kann er das M20E nicht nur justieren, wie es ihm richtig erscheint - er kann es auch an jede Headshell mit 1/2 Zoll-Bestigung schrauben (bspw. SME). Der Nachteil ist - er muss es dann auch justieren. Ist also nicht ganz so komfortabel. Ob es besser wird, weiß ich nicht. Meine M20E sind noch im Originalzustand.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Rolf,

    ich denke Du meinst mit Dämpfung die Signalschwächung durch den Ohm´schen Widerstand des Kabels. Die ist m. E. vernachlässigbar bzw. nicht hörbar. Die paar Ohm sind bestenfalls ein oder zwei Prozent des Generatorwiderstandes eines MM-Systems und liegen in Serie zu diesem Widerstand. Die sind deshalb unwichtig. Die Hochtondämpfung durch die Kapazität kann aber natürlich einen Einfluss auf den Frequenzgang besitzen.

    Ansonsten sind die Zusammenhänge mehrfach - auch von Dir - soweit klar dargestellt. Jedere hört anders, darum gibt es keine wirklich gemeinsame Linie. Die Schwingungsgüte und Resonanz(en?) des Nadeleinschubs sind recht schwer zu messen und daher für uns kaum in ein Modell Einzubinden. Das einzige was hilft sind Messen oder Hören....siehe oben.

    Was ich aber nicht für erfreulich halte, ist der Tonfall, der teilweise herrscht. In einem anderen Thread zu diesem Thema wurde es sogar richtig persönlich. Schade und diesem Forum meiner Meinung nach nicht angemessen.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Winfried,


    ART-DECO hat es in Post 70 recht gut erklärt. Es kann beides richtig sein - je nach Tonabnehmer und Lastwiderstand.

    Nachdem Du mit sehr hohen Kapazitäten nicht so ganz zufrieden warst - versuche es doch mal mit kleineren im Bereich von vielleicht 200 pF und höheren Lastwiderständen von bis zu 100 kOhm (was vermutlich nur mit Umbauten und Neuverkabelung möglich sein wird). Vielleicht bekommst Du damit den Klang, den Du erreichen willst. Zu diesem Thema gibt es gefühlt unendlich viele Meinungen.....Richtig ist, was Dir gefällt.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Koelsch,

    ein Foto habe ich jetzt nicht - kann ich mal machen. Bei der von Dir verlinkten Anleitung im ersten Beitrag ist das ja dargestellt. Vom Tonarm kommen 5 Kabel an den Kurzschließer. Davon sind drei am Kurzschließer durch eine Drahtbrücke verbunden. Die sind mit den Schirmgeflechten - den Außenleitern des DIN-kabels verbunden. Die beiden Außenleiter des DIN-Kabels sind ebenfalls verbunden. Sowohl die Drahtbrücke als auch die Verbindung der Außenleiter sind aufzutrennen und ein jetzt freier Außenleiter muss an den nun freien Anschluß des Kurzschließers angebaut werden. Zusätzlich ein Massekabel an den Anschluss, an dem das Schwarze tonarmkäbelchen angeschlossen ist. So schlägt das Dual vor - uns so gibt es auch keine Probleme. Das ist bei fast Plattenspielern, die ich kenne, so gelöst.

    Nimm den Spieler einfach mal aus seinem Gehäuse und sieh Dir das an. Dann wird alles klar.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Horst,


    den Durchgang von Low output MCs teste ich durch Vorschalten eines 100 KOhm Widerstandes. Bei einer typischen Versorgungsspannung von 9 Volt (Batterie). Der Strom ist dann geringer als 100 µA. Bei 10 Ohm fällt dann 1 mV ab. Das ergibt so etwa 0,1 µW an Leistung, da passiert gar nichts. Natürlich dann im 200 kOhm-Bereich. Messen kann man so nicht, aber den Durchgang prüfen schon.

    Ich kenne mich mit den "neuen" Dualspielern nicht gut aus und wusste nicht, dass da ein MC-System eingebaut ist. Sonst hätte die Messerei anders vorgeschlagen - nämlich bei ausgebautem System...

    Also nicht hauen - hat ja auch funktioniert.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Frank,

    Du hast ein Oszilloskop. Dann besitzt Du sicher auch ein Multimeter. Miss doch zuerst mal, ob der Widerstand des Tonabnehmers festzustellen ist. Das auf beiden Kanälen. Zwischen Innen- und Außenleiter der Chinchstecker sollten so zwischen 500 Ohm und 1,5 kOhm zu messen sein. Wenn kein Durchgang gefunden wird, die Messung am Kurzschließer im Plattenspieler widerholen.

    Gruß,

    Rainer