Beiträge von Candela

    Du kannst aber nun nicht unmittelbar über dem Punkt im schwebenden Zustand das System ein klein wenig verrücken, wie es ginge, wenn Du einen manuellen Lift hättest

    Diese Vorhensweise halte ich nicht für praktikabel, jedenfalls nicht am 741Q; sie würde vermutlich daran scheitern

    dass der Lift nicht steif genug ist um im angehobenen Zustand Geometrie-Veränderungen durchzuführen.


    Es wird auf das Zurückführen auf die Tonarmbasis um dort die Änderungen durchzuführen hinauslaufen...


    Beste Grüße

    Thomas

    Moin Ralph,


    ich weiss nicht ob ich Dein Problem richtig verstanden habe, aber mein 741 dreht erst gar nicht los wenn ich den nicht eingeschaltet habe... :/,

    d.h. ich schalte den erst gar nicht ein und senke den Tonarm manuell per Hand ab.


    Um den richten Punkt auf der Schablone (egal welche) zu treffen setz ich gerne eine Lupenbrille auf und stell den Dreher etwas höher, das erleichtert den Vorgang sehr.


    Beste Grüße

    Thomas

    Hallo Gerd,

    nein das "C" wird übrigens in China produziert und ist nicht baugleich mit EN und ML, die in Japan und wertiger und anders hergestellt sind

    mich würde ebenfalls interessieren woher Du diese Information hast.


    Im Zuge der Entwicklung meines TKS AT-VM95 habe ich beiden Bodies (jeweils gelabelt mit China und Japan)

    physisch und messtechnisch auf den Zahn gefühlt und konnte keine Unterschiede feststellen.


    Außer dass bei der China-Variante mehr (roter) Klebstoff für die Sicherung der Bestigungsschraube verwendet wurde :).


    Beste Grüße

    Thomas

    Hallo Mario,


    sofern der Tonarm ausbalanciert wurde und das mit 1,5g eingestellte Auflagegewicht dann echte ~15mN Auflagekraft

    ergibt hat die Aufhängung des MCC 120 ein echtes Problem.


    Auf den Bilder sieht es ebenfalls so aus, als ob die gesamte Headshell nach rechts leicht verdreht ist.

    Wie bereits an anderer Stelle geschreiben solltest Du beides auf jeden Fall prüfen.


    Auch wenn Dein Phono-Pre Hama PA 506 eine grenzwertig hohe Eingangskapazität von 220pF für die AT-VM95-Systeme hat,

    möchte ich Dir als möglichen Ersatz mein neuestes TKS AT-VM95E System empfehlen.


    Dieses lässt sich auch nachträglich noch mit hochwertigen Schliffen wie dem Microline-Schliff (Stylus AT-VMN95ML) oder auch

    Shibata-Schliff (Stylus AT-VMN95SH) hochrüsten.



    Beste Grüße


    Thomas

    denn die (Super)OM-Bodies sind nicht ganz unbekannt für Kanalausfälle

    Ich vermute stark, das könnte an der Verbindungsart der Spulendrähte mit den Ausgangspins liegen


    Das Problem ist aus meiner Sicht eher die fehlende Riffel- bzw. Rändelung der Anschlusspins.



    Dadurch sitzen die Pins nicht so fest im Terminal, wie es sinnvoll und nötig wäre.

    Beim Abziehen von Steckern, besonders wenn diese zu stramm sind und u.U. gar nicht richtig passen,

    bewegen sich die Pins minimal, was aber reichen kann um die verstiftete Kontaktierung im Inneren abreissen zu lassen.


    Der gleiche Effekt tritt auf wenn die Pins zu viel Hitze, z.B. beim Löten, abbekommen; dann "schwimmt" der Pin ein wenig in dem

    heißen Kunststoff und die Kontaktierung kann dadurch einen weg bekommen, was u.U. erst viel später auftritt.


    Lötungen an Tonabnehmer-Terminals sollten aber eh unterbleiben.


    Beste Grüße

    Thomas

    Hallo Gerd,

    Wie ist Deiner Meinung/Messung nach die ideale Gesamtanschlußkapazität in pF samt Verkabelung für OM 30 vs. OM 30 super; oder haben die die gleiche Kapazitätsempfehlung?

    lt. Ortofon haben beide die gleiche Empfehlung von 200-500pF. Aber was heisst das schon...;).


    Ich optimiere bei der MM-Anpassung auf Linearität, was i.d.R. darauf hinaus läuft die Gesamtkapazität zu minimieren.


    Meine Messungen habe ich mit rund 250pF Gesamtkapazität durchgeführt, damit lässt sich schon ein recht linearer Frequenzverlauf erzielen.

    Wie geschrieben, rückt der Resonanzbuckel beim Super OM etwas mehr in den (für mich) hörbaren Bereich, die Höhe von rund 2dB ist aber gleich

    gegenüber dem normalen OM's.


    Messungen mit 150pF-200pF stehen noch aus, dazu muss ein anderer Phono-Pre ran.


    Beste Grüße

    Thomas

    Moin Gunther,


    im Bassbereich konnte ich keine signifikanten Unterschiede beim Hören feststellen, meßtechnisch zeigte

    sich die Nadel 30 im Tiefbass etwas lauter, so unter 50Hz 0,3-0,5dB gegenüber der Nadel 40.


    Das können aber auch Exemplarstreuungen sein, möglicherweise auch eine leicht andere Compliance.


    Unterm Strich klangen die im Bassbereich für mich gleich.


    Beste Grüße


    Thomas

    Moin Marcel,


    zum Thema Resonanzbuckel empfehle ich diesen Link Load The Magnets.


    Dort sind alle Informationen zu dem Thema enthalten, ist nicht zu theoretisch, und mit den

    enthaltenen Informationen geht die Anpassung eines MM-System's dann vielleicht etwas leichter.


    Gruß

    Thomas

    Frohes Neues zusammen,


    mit der Ortofon OM (Super) Serie inkl. aller Nadeln habe ich mich ebenfalls recht ausführlich hör- und meßtechnisch beschäftigt,

    weshalb ich bei dieser Aussage von Ortofon stark schmunzeln mußte:

    The Super OM 5E features Ortofon’s trademark split pole pins, an invention that enables moving magnet cartridges to have a flat frequency response, as with a moving coil cartridge.

    Meine Messungen haben ergeben, dass beim Super OM System der Frequenzgang genauso aussieht wie beim normalen OM,

    nur dass der Resonanzbuckel mehr in den hörbaren Bereich rückt. Beim normalen OM besteht aufgrund der geringeren

    Induktivität sogar die Chance (je nach Alter;)) dass sich der Resonanzbuckel im nicht hörbaren Frequenzbereich befindet ^^.


    Ich ziehe die Nadel 30 ebenfalls der Nadel 40 vor. Die 40er ist mir etwas zu höhenbetont.


    Gruß

    Thomas

    Nach dem Halbzoll-Umbau verbleiben 17mm als Tonabnehmerhöhe, sofern auf korrekten VTA Wert gelegt wird

    sollte dies bei der Tonabnehmer-Auswahl bedacht werden.


    FDS: Eine kurze Anfrage bzgl. Verwendung meines Bildes wäre in Zukunft sehr schön ;).


    Gruß

    Thomas

    Der 731Q/714Q hat mit oder ohne langer Kopfblende eine effektive Tonarmmasse von größer 10g,

    mit meinem Halbzoll-Adaper knapp 11g, mit langer Kopfblende ungefähr 12g, da gehen sehr viele Tonarmnehmer.


    Einzig der zu Torsions- und Biegeschwingungen neigende Tonarm trübt das ganze ein wenig, für viele

    Tonabnehmer-Kombinationen wirkt sich dies aber kaum aus, ist aber messtechnisch nachzuweisen.


    Gruß

    Thomas

    Moin Martin,

    Kann es an der Konstruktion des Black Cube liegen?

    was ich in Erfahrung bringen konnte ist, dass Lehmann keinen Eingangs Koppel-Kondensator einsetzt

    und einen sehr rauscharmen Eingangs-OP-AMP, dessen Input-Biasstrom aber hoch genug ist um,

    zumindest im MM-Betrieb, genau diese Knack-Geräusche zu erzeugen.


    Ich würde an Deiner Stelle mal Rücksprache mit dem Hersteller halten.


    Bis auf Tausch des Phono-Pre's oder Deaktivieren des Kurzschließers sehe ich ohne Eingriff in das Gerät keine Möglichkeiten.


    Ein Versuch wäre es noch Wert wie sich das Knackgeräusch im MC-Betrieb darstellt.


    Beste Grüße


    Thomas

    Moin zusammen,


    ich hab am 741er (dessen effektive Tonarmmasse noch geringer ist) im Zuge meiner TKS OM Body Entwicklung

    mal Messungen mit und ohne Zusatzgewicht mit einer Nadel 10 durchgeführt und konnte weder per Ohr

    noch per Frequenzdiagramm einen Unterschied feststellen.


    Es kann natürlich auch ein besonders weich aufgehängtes Nadel 10 Exemplar gewesen sein, aber alle meine

    letzten Messungen mit Nadel 10 bis 40 ohne Zusatzgewicht zeigen im unteren Frequenzbereich, in welchem sich

    dies in erster Linie auswirken könnte, keinerlei Einschränken bzw. Veränderungen.


    Beste Grüße


    Thomas

    Deshalb Thomas dickes Danke schön an Dich!

    Herzlichen Dank Uwe, hab auch zu danken, hat doch eine Menge Spaß gemacht die Aktion.


    Wann ergibt sich schon mal die Gelegenheit einen so prominenten TA inkl. Aikido MC für ein paar Wochen hören zu können :);).


    Ich hoffe die Verwendung Deines vdH in meinem Avatar ist für dich ok, die Kombo mach optisch echt was her :love:.


    Mal sehen ob wir das "Krachen" noch gelöst kriegen, aber wie bereits geschrieben vermute ich hier die

    Ursache in dem "Enhancer-Modus" mit Strom- statt Spannungsverstärkung des Dynavector P75 MK IV.


    Aber da sind wir ja bilateral noch in der Klärung/Abstimmung.


    Mit dem ULM60E und dem Aikido gibt es die Probleme ja nicht.


    Beste Grüße


    Thomas