Beiträge von Candela

    Moin Martin,

    Kann es an der Konstruktion des Black Cube liegen?

    was ich in Erfahrung bringen konnte ist, dass Lehmann keinen Eingangs Koppel-Kondensator einsetzt

    und einen sehr rauscharmen Eingangs-OP-AMP, dessen Input-Biasstrom aber hoch genug ist um,

    zumindest im MM-Betrieb, genau diese Knack-Geräusche zu erzeugen.


    Ich würde an Deiner Stelle mal Rücksprache mit dem Hersteller halten.


    Bis auf Tausch des Phono-Pre's oder Deaktivieren des Kurzschließers sehe ich ohne Eingriff in das Gerät keine Möglichkeiten.


    Ein Versuch wäre es noch Wert wie sich das Knackgeräusch im MC-Betrieb darstellt.


    Beste Grüße


    Thomas

    Moin zusammen,


    ich hab am 741er (dessen effektive Tonarmmasse noch geringer ist) im Zuge meiner TKS OM Body Entwicklung

    mal Messungen mit und ohne Zusatzgewicht mit einer Nadel 10 durchgeführt und konnte weder per Ohr

    noch per Frequenzdiagramm einen Unterschied feststellen.


    Es kann natürlich auch ein besonders weich aufgehängtes Nadel 10 Exemplar gewesen sein, aber alle meine

    letzten Messungen mit Nadel 10 bis 40 ohne Zusatzgewicht zeigen im unteren Frequenzbereich, in welchem sich

    dies in erster Linie auswirken könnte, keinerlei Einschränken bzw. Veränderungen.


    Beste Grüße


    Thomas

    Deshalb Thomas dickes Danke schön an Dich!

    Herzlichen Dank Uwe, hab auch zu danken, hat doch eine Menge Spaß gemacht die Aktion.


    Wann ergibt sich schon mal die Gelegenheit einen so prominenten TA inkl. Aikido MC für ein paar Wochen hören zu können :);).


    Ich hoffe die Verwendung Deines vdH in meinem Avatar ist für dich ok, die Kombo mach optisch echt was her :love:.


    Mal sehen ob wir das "Krachen" noch gelöst kriegen, aber wie bereits geschrieben vermute ich hier die

    Ursache in dem "Enhancer-Modus" mit Strom- statt Spannungsverstärkung des Dynavector P75 MK IV.


    Aber da sind wir ja bilateral noch in der Klärung/Abstimmung.


    Mit dem ULM60E und dem Aikido gibt es die Probleme ja nicht.


    Beste Grüße


    Thomas

    Bei beiden Drehern habe ich mit dem OC9 ein Aufschaukeln zwischen 8 und 10 Hz, beim TP90 ist es allerdings sehr deutlich ausgeprägt, beim 505er wesentlich geringer. Gibts dafür irgendeine Erklärung?? Denn wenn die Reso annähernd gleich ist, sollte doch auch das Aufschaukeln gleich sein. Oder sehe ich das falsch?

    Der Tonarm beim TP90 ist mMn deutlich steifer, weiter wird das System direkt montiert, beim 505er dämpft die Wechsel-Headshell

    noch zusätzlich. Weiter ist das Gegengewicht beim 505er etwas weicher auf dem Gewindedorn aufgehangen, beim TP90 sind das

    etwas straffere O-Ringe wenn ich das richtig in Erinnerung habe. In diese Richtung gehen so meine "Vermutungen" :).


    Beste Grüße


    Thomas

    Moin Wido,


    zunächst mal willkommen hier im Forum.


    Zu Deiner Fragestellung bzgl. TD 1600 vs TD 206 kann ich nichts praktisches zu beisteuern, aber...

    Die Wahl viel dann letztlich auf ein MC AT OC9XSL mit Special Line Contact Diamant. Das wars, wonach ich klanglich gesucht hatte, einfach Top. Samtige Höhen, super Auflösung, schöne Bühne und Tiefenstaffelung.

    dieser Aussage kann ich nur beipflichten. Das AT-OC9XSL ist jetzt seit über einem Jahr hier und hat alles was bislang mal an

    meinen Tonarmen Platz nehmen durfte auf die Ränge verwiesen.


    Die TP 90/92er Tonarme (9") haben eine ähnliche effektive Masse wie die meisten Dual-Tonarme, insofern ist es nicht

    verwunderlich wenn die Tonarmresonanz auf beiden Drehern passt.


    Ich verfolge ebenfalls die Entwicklung vom TAS 1600, welches ja zusammen mit dem neuen TD 124 DD geordert werden kann,

    und komme auf Grund der zur Verfügung gestellten Daten zu dem gleichen Schluß wie Du dass es sich intern um den

    Generator vom AT-OC9XSL nur in einem anderen Gehäuse handelt.


    Viel Freude weiterhin mit dem System


    Thomas

    Soweit alles gut, ich würde aber von der Reihenfolge her erst den Tuning-Antiresonator (TAR) einstellen

    (wie auch im Manual) und dann erst das Ausbalancieren durchführen sowie AK und AS einstellen.


    Hintergrund ist, dass sich durch das Verstellen des TAR-Mechanismus intern leicht der Schwerpunkt ändern kann.

    Die Schwerpunktsänderung ist umso größer, je unterschiedlicher der alte und der neue TAR-Wert ist.


    Gruß

    Thomas

    Da hast Du recht, ich meinte damit eigentlich damit das die Gesamtmasse durch den leichten Tonarm nach dem Umbau immer noch weniger ist als bei anderen Drehern.

    Aber das ULM Prinzip ist hin, klar...

    Zum Thema effektive Tonarmmasse hier mal ein paar Zahlen (ohne Tonabnehmer):


    10,5g mit kurzer Kopfblende

    12g mit langer Kopfblende


    Gruß

    Thomas

    Schwebt der Arm frei und man dreht die Stellschraube an, so verändert sich das Gewicht wieder.

    Für die Feineinstellung kommt ja der vordere Rändel ins Spiel, das Schieben des TAR's auf dem Dorn

    ist ja nur die grobe Verstellung. Die feine Einstellung mit dem großen Rändel vorne.


    Aber danke, jetzt hab ich den "Murks" soweit verstanden, hat glaube ich doch nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun.


    Ist unter dem Liftpimpel noch Luft wenn der Tonarm auf die Platte gesenkt ist?


    Gruß

    Thomas

    Moin Uli,


    hier das Diagramm für einen TKS OM Body mit OM20 am CS741Q


    Bei 500Hz ist noch eine ganz kleine Torsionsschwingung zu erkennen und bei 2kHz eine Biegeschwingung, insgesamt aber ein sehr ausgeglichener Verlauf.


    Dual hat da vieles besser gemacht. Interessant ist auch dass der Tonarm vom 741 30% schwerer ist als der vom 731, aber um 40% biege- und torsionssteifer.


    Nach meinen Berechnungen ist da eine ordentliche Schippe Magnesium in der Legierung "XM300" ^^.


    Sie haben konstruktiv aber noch ein paar Sachen verbessert.


    Beste Grüße


    Thomas

    Hier das Frequenzdiagramm mit Übersprechen



    Dazu ein paar Anmerkungen:


    1) Die Höhe der Biegeresonanz ist u.a. abhängig vom Zustand des TAR's. Sobald das sehr kurze Gewinde vom Alu-Dorn in dem Einstell-Rändel aus Kunststoff

    auch nur ein wenig schlackert, was bei fast allen Exemplaren der Fall ist, erhöht sich die Amplitude.


    2) Die Höhe der Torsionsschwingung ist bei allen meiner Probanden in der dargestellen Größenordnung gewesen und der zu sehende Peak ist natürlich abhängig

    von der eingestellten Glättung, welche bei mir nur sehr gering eingestellt ist. Hier ist sie ebenfalls gut zu sehen, genauso wie die gesamte Übertragungscharakteristik

    des ULM60E sich mit meiner Messung gut deckt.


    Durch entsprechende Auswahl von Tonabnehmern lässt sich die Torsionsschwingung nahezu vollständig unterdrücken.

    Besonders von Vorteil sind TA-Bodies aus Materialien die eine hohe Eigendämpfung besitzen.


    man wird es eher nicht hören

    Doch, das ist je nach Musikmaterial der Fall. Eine gute Testplatte dafür ist z.B. Lizz Wright's "When I Fall". Ihre Stimme wie auch die stark verzerrte Gitarre

    liegen genau in diesem Frequenzbereich und es macht sich dort deutlich bemerkbar. Es klingt "unsauber" in diesem Frequenzbereich.


    Das soll's an dieser Stelle erst mal gewesen sein, geht ja um DN160E's und nicht um Tonarme;).


    Beste Grüße


    Thomas

    Moin Robert,


    sieh hier mal in der Doku von Jo zum Motor nach.


    Kann es sein dass die Hartpapierscheibe defekt ist? Im ordnungsgemäßen Zustand ist die hauptverantwortlich

    für den Kraftschluß zwischen Zahnscheibe und Achse.


    BTW: Der Magnetring ist nicht aufgequollen und hemmt die Zahnscheibe?


    Gruß

    Thomas