Beiträge von Mattipatti

    Moin, bei den Dualdrehern mit Wechslerbetrieb gab es bei den alten Modellen z.B. 1019 einen Keil, mit dem man den vertikalen Spurwinkel (VTA) für Einzelspiel ausgleichen konnte, bei den Modellen 1219, 1229, 1249 gibt es den „Multiselektor“, dann gibt es auch den TK15, der diese Funktion des VTA-Ausgleichs übernimmt. Der wurde laut Dual Prospekt von 1979 auch mit dem 1237 ausgeliefert. Der VTA sollte stimmen, wenn man Systeme mit elliptischen Nadeln benutzt, je feiner die Nadel, desto genauer der VTA.



    Bild habe ich aus dem Netz

    L.G., Matthias

    Beim originalen TK vom Dual 1019 kann man die seitlichen Einbuchtungen für die Einstellehre als Flucht zum Ausrichten des Tonabnehmers und der Nadel verwenden.
    Ich empfehle das M44g mit der Originalnadel, die leider nicht mehr so einfach zu bekommen ist. Die N55 Nadel ist auch sehr gut. Vom Charakter sind die Shure mittenbetont abgestimmt, das heißt nicht, daß Sie dumpf klingen, der Mittenbereich ist mehr präsent. Auch der Baß kommt richtig gut zur Geltung. Für „mich“ immer noch neben dem Denon DL-103 das beste System für den Plattenspieler. Aber da gehen viele Tonabnehmer, auch genanntes Audio-Technica.

    LG, Matthias

    Dir ist schon klar, was du da schreibst. Das sind mehr als 3 Zehntel Abnutzung. Von welchem Zeitraum sprechen wir hier? Das ist doch nicht nur das PVC, da nimmst du doch bestimmt noch Plattenklemmen aus Nicht-Plastik. Ich habe mehr als 20 Plattenspieler, Technics, Dual, Thorens etc., die Mitteldorne sind zwischen 7,0 und 7,2 mm, ich habe noch keine Abnutzung festgestellt, bis auf einen sind die alle gebraucht gekauft und viel gelaufen.

    LG, Matthias

    Ich würde den Backofen auf erst einmal 80 Grad vorheizen (kann man noch erhöhen) und das Gummi so wie es ist auf ein Backblech geben, Unterlage Backpapier. Beobachten, sollte sich durch die Wärme das Gummi von selbst entfalten, alles gut, wenn nicht, kannst du versuchen, das Gummi im warmen Zustand manuell zu entfalten, dann einen Topf nehmen und den auf das Gummi stellen als Beschwerer, dazwischen Backpapier. Das Ganze kann man auch in heißem Wasser probieren. Wenn schon Risse zu sehen sind, ist das verlorene Liebesmüh. Zum Reinigen und Pflegen hat sich Amor All bewährt. ist ein Vorschlag.

    LG, Matthias

    Es läßt in vielen Bereichen seit vielen Jahren die Qualität nach, siehe Samsung Akkus, die anfangen zu brennen, oder Autos, bei denen ganze Produktionen wieder zurückgerufen werden, weil der Airback einfach mal auslösen kann beim Fahren. Das zieht sich durch alle Branchen. So betrifft es auch die Qualität der Pressungen bzw. die Reinheit der PVC-Presslinge, bei denen der Anteil aus geschreddertem alten Vinyl mal mehr mal weniger groß ist, um Kosten zu sparen. Wer kann denn da hinter die Kulissen schauen? Die haben früher schon ihre Vinylmischungen wie einen Staatsschatz behandelt. Und auch früher hat es schon schlechte Pressungen gegeben, z.B. Bertelsmann, von denen man irgendwann mal erfuhr, daß es immer die letzten 1000 Pressungen einer Marge waren, die waren dann 3 DM billiger.

    LG, Matthias

    nein die mitteldorne sind definitiv nicht exakt gleich gross.

    Ich habe soeben 12 Plattenspieler durchgemessen, Duals und Technics. Durchmesser zwischen 7,0 und 7,2 mm, desgleichen 10 LP‘s aus den 70er, 80ern und heute, die von heute sind Max. 7,2 mm, die von früher Max. 7,4 mm. Platten sind also auch nicht alle gleich.

    LG., Matthias

    Das hat es allerdings vor 40 Jahren auch schon gegeben, schief aufgeklebte Labels, schlechte Mittellöcher, zu stramm zu groß, einmal hatte ich eine Doppel-LP „Eagles Live“, da war der Rand nicht entgratet. Die meisten Maschinen stammen aus dieser Zeit, die haben immer noch dieselben Bugs. Was ich auch nicht verstehe, warum müssen alle Platten 180 g haben?

    Gruß, Matthias

    Moin zusammen, ich würde einem Anfänger nicht empfehlen, eine Nadel zu kaufen, die ein gewisses Risiko bei der Fertigungsqualität aufweist. Das könnte Aileen überfordern. Eine Nachbaunadel von Thakker für knapp über 20,-€ tut es meiner Meinung nach auch, um erst einmal festzustellen, ob überhaupt alles läuft wie es soll.

    LG, Matthias

    Das DL-103 ist ein MC und mag gerne niederohmige Übertrager oder zumindest eine anpassbare Vorstufe. Das DL-103R ist da gutmütiger, ich persönlich würde das DL-103 nicht unbedingt an einen mittelschweren Dual Tonarm schrauben, es gibt aber zahlreiche Beiträge, dass das gut funktionieren soll...

    Das war auch mein Konflikt, ein so teures System und dann klingt es nicht. Aber ich dachte, probieren geht über... und siehe da, an meinem 1019 und meiner Anlage und mit meinen Ohren gehört klingt es einfach phantastisch. Vielleicht geht es ja noch besser, wenn die Komponenten wie schwerer Tonarm, MC-Übertrager etc. noch optimiert werden. Aber ich bin zufrieden. Der Tonarm des 1019 kann viele Systeme vertragen.

    Gruß, Matthias