Beiträge von Mountainbiker

    Hallo Dirk,

    die Metallplatine hochziehen und die beiden Schrauben aus dem Gewinde in der Holzzarge ganz rausdrehen, dann den Dreher vorsichtig aus der Zarge heben.

    Dabei auf den hinteren Stummel vom Tonarm achten, Gegengewicht am besten vorher abnehmen, Tonarm auf der Stütze arretieren.

    Je nach Zarge sind die Kabel wahrscheinlich innen irgendwie befestigt. Muss man lösen, dann Platine in den Reparaturständer oder auf die berühmten Klopapierrollen aufbocken.


    Viel Erfolg, Jürgen

    Hallo Dirk,

    im Moment hab ich nur einen 770H hier, müsste aber beim 50H II ganz ähnlich aussehen:


    Den Sicherungsring mit einer Spreizzange oder vorsichtig mit zwei kleinen Schraubenziehern an den Enden auseinanderdrücken und abnehmen, aufpassen, dass er nicht davonfliegt, dann kann man den Konus von der Hohlachse abziehen.

    Wenn du nur den Teller abnehmen willst, kann der Ring aber draufbleiben (sieht man ja auch auf dem Bild, Teller ist unten...).


    LG, Jürgen

    Hallo Dirk,

    der Teller sitzt meistens ziemlich fest auf dem Konus. Abziehen geht nach meiner Erfahrung am besten so:

    Möglichkeit 1: in die beiden Löcher im Teller greifen und ruckartig nach oben ziehen.

    Möglichkeit 2: den Teller etwas hochziehen, dünne Holz- oder Kartonstreifen unter den Tellerrand schieben (dabei den Plastikring für´s Stroboskop nicht kaputt machen), dann sachte (!) mit dem Gummihammer auf die Achse klopfen.


    LG, Jürgen

    Ich hab bisher keinen Magneten gefunden, wo das Loch im Magneten exakt dem Durchmesser der Öffnung in der oberen Scheibe des originalen Lagers entspricht. Das führt dann dazu, dass der Magnet nicht sauber durch den Stummel unten am Teller zentriert wird.

    Es geht besser, aber auch nicht ganz ideal, wenn man auf den oberen Magneten noch die obere Scheibe vom Kugellager legt (hält normalerweise allein durch die Magnetkraft).


    LG, Jürgen

    Jetzt muss ich doch mal nachfragen:

    Ist da am Hebel 122 wirlich eine Feder?

    In meinem SM finde ich keine, lediglich am Hebel 115 ist eine Schnappfeder (117).

    iIch hab mal kurz einen 701 aus der Zarge gehoben, allerdings das Kurvenrad nicht abmontiert. Die Scheibe ist leider nicht transparent (aus schwarzem Kunststoff). Auf die Schnelle hab ich da auch keine Feder erkennen können.


    LG, Jürgen

    Hallo Sven,

    ich hab mir gerade noch mal das SM angeschaut. Der Hebel 122 dürfte eigentlich nur durch die Abstellschiene 164 nach außen in die Stopp-Position gedrängt werden. Vielleicht dieses Teil 164 noch mal genauer anschauen oder den 701 aufbocken und dann stromlos den Teller langsam per Hand drehen und schauen, was den Hebel 122 nach außen drückt.


    LG, Jürgen

    Dann würde ich mal die Widerstände direkt am System messen, rot-grün und weiß-blau, da sollte das Multimeter so ungefähr 1300 Ohm anzeigen. Bei den V15 III gibt es leider Knalausfälle, wobei aber ein Ausfall beider Kanäle sehr selten ist.

    LG, Jürgen

    Hallo David,

    hier mal eine Anleitung von Papaschlumpf über den richtigen Anschluss am Kurzschließer:

    Kontrollier das noch mal, vor allem, ob die Massebrücken da sind. Und versuch vielleicht auch mal, das Massekabel vom Adapter am Verstärker abzunehmen, ob dann der Brumm weniger wird.

    Ansonsten kann ich mich nur Thomas anschließen, DIN-Stecker ab und an die beiden Kabel zwei vernünftige Cinch-Stecker dranlöten.

    LG, Jürgen

    Hallo Frank (?),

    ich verstehe jetzt nicht ganz, was du mit Verstärker Platz Tab meinst.

    Bei einem üblichen HiFi-Verstärker schließt du die Ausgänge von Deck 1 an Tape (Play) an, von Deck 2 an irgend einen freien Hochpegeleingang (Tuner/CD/DVD/Aux etc.).

    Für Aufnahme auf Deck 1 den Rec-Ausgang vom Verstärker an den Eingang vom Kassettendeck, für Deck 2 gibt´s verschiedene Lösungen, je nach Verstärker.


    LG, Jürgen

    Also ich hab den hier:

    https://www.ebay.de/itm/264858447175

    Dem Speaka wie aus dem Gesicht geschnitten, nur halt ein Eingang mit Klinke.

    Im Inneren ziemlich billige Verarbeitung, ein Kabel war bei Ankunft schon lose, der Schalter auch wenig vertrauenerweckend...

    Natürlich funktionieren diese niedrigpreisigen Teile (wenn nicht grad ein Kabel abgefallen ist) im Neuzustand, der Umschalter von Herrn Otto kostet auch deutlich mehr, dürfte aber auf lange Sicht die bessere Investition sein.


    LG, Jürgen

    Hm, so sind die Geschmäcker halt verschieden.

    Ich persönlich kann der Optik des 731 nichts abgewinnen, kann mich auch mit dem ULM-Prinzip nicht so recht anfreunden.

    Mit meinem gut laufenden 701 bin ich voll zufrieden, würde ihn auch nicht mehr hergeben oder tauschen wollen.

    Aber das ist ja gerade der Vorteil eines breiten Angebots, dass jeder seinen persönlichen Favoriten finden kann.


    LG, Jürgen

    Aus meiner Sicht bringt neben einer guten Wartung ein neuer Tonabnehmer das meiste Tuningpotential für´s Geld.

    Die M75-Gruppe ist schon gut, ein V15 III mit guter Originalnadel oder Jico SAS noch mal ne Klasse besser.

    Ich bekam vor geraumer Zeit einen exzellent erhaltenen 1229 mit Originalsystem und guter elliptischer Originalnadel und konnte direkt mit den V15 III vergleichen. Vor allem die Räumlichkeit war beim V15 III deutlich besser.

    Die V15 III aus der Bucht sind aber so etwas Glückssache, die Jico SAS dazu ist inzwischen unverschämt teuer, mit gebrauchten Originalnadeln kann man auch reinfallen.

    Von daher würde ich am ehesten das AT 440MLb empfehlen, oder wenn´s etwas billiger sein soll das VM95ML. die hätten aber beide gerne eine niedrige Abschlusskapazität, also entsprechende Kabel und einen Vorverstärkereingang mit niedriger Kapazität.

    Mit anderen Nachbaunadeln als den SAS habe ich persönlich keine wirlich guten Erfahrungen gemacht, außer mit einer Pfeifer-Nadel, die kommt fast an eine originale ran.


    LG, Jürgen