Beiträge von Dennis R.

    Das Problem beim 1237 ist nicht nur das Gewicht , sondern auch der Bogen des Kardanlagers, so kann der Deckel nicht mehr geschlossen werden. Wenn Riementriebler bliebe nur der 1236 (nicht 1236A) und dann das Gewicht vom 1234 dran machen. Geräte die ohne alles problemlos reinpassen sind der 1210/1211/1214/1220/1222/1224/1225/1234/1235/(1236) - im Falle von MM Systemen würde ich den 1225 und 1235 als Reibradler bevorzugen.

    Allerdings dürfte der Gewinn unter Verwendung eines MM Systems in der Kombi relativ gering ausfallen , wenn ein gutes Keramiksystem verwendet wird. Auch mit Kristall und Keramiksystemen kann man prima Musik hören, habe vor kurzem erst wieder einen uralten 1005 am CV1200 gehört , wüsste man es nicht besser dann würde man auch nicht merken das dieses Teil schon fast 70 Jahre alt ist


    Wie der Vorredner schon angemerkt hat , kann man die 220Volt vom Trafo abzwacken, wenn man sich mit auskennt

    Man muss es auch mal von anderen Seiten betrachten, vieles an der heutigen Musik läuft über Stream und Bluetooth, Geräte sind fast in jedem Haushalt zu finden. Daher man kann es nutzen , muss aber nicht - wenn die Funktion da ist umso besser. Beim XLR nicht anders.

    Obwohl ich ja viele Geräte und Verstärker habe , läuft die Musik im Wohnraum überall über Echo Geräte - konventionelles ist hier aktuell nicht zu finden. Via Bluetooth eingebunden im gesamten Haus sind der 1218 , 1008 und 1009 . Es funktioniert, klar mehr Rumms hat das andere schon , aber es reicht zum dudeln. Ein konventioneller Anschluss ist natürlich trotzdem möglich wenn nötig.

    Würde ich mir einen neuen Plattenspieler holen , wäre der 529 oder der 629 , gerade wegen dieser Funktionen , auch mit der Fernbedienung eine Überlegung wert.

    Allerdings muss ich sagen , Geräte habe ich ja genug , die langen für meine Zwecke und Vinyl dudelt eher über die Jukeboxen.

    Die Ansprüche sind unterschiedlich, ist auch gut so und jeder muss für sich selbst entscheiden ob er es braucht oder nicht ;)


    Unten : Etwas staubig der 1008BT , aber er funktioniert mit Transmitter, eingebautem TVV47 und Magnetsystem - das war ein kleiner Umbau , das Gerät war zuvor schrottreif, daher auch die dezente Pastell Rosa Lackierung

    Ich fand die HS148 war zwar von der Haptik und Ausstattung arg gestrippt , klanglich aber wirklich top , auch mit externen Quellen und dem Originalsystem - was das ganze Gerät extrem limitiert hat waren echt die originalen Boxen , mit Abstand kam da nur muffiges raus , die Anlage hatte ich 2 oder 3 mal. Mit z.b. Dual CL142 oder 172 eine super Kombi.

    Normalerweise geben meine Ohren einen Bonus wenn irgendwo Dual drauf steht ,bei den Boxen hier hat es nicht geklappt ...

    Hi , Bilder habe ich leider keine gemacht , beim ersten probieren habe ich mir etwas mehr Zeit gelassen aber ohne Dokumentation, weil ich das Ergebnis noch nicht kannte. Die anderen habe ich dann immer zwischen Tür und Angel gemacht und war in 5 min damit durch ... - Gehäuse knacken , Teile umbauen , festlöten und kleben - fertig . Habe jetzt auch keine Spendersysteme oder Defekte übrig um was nachzuliefern :saint:

    Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen , der noch Spendersysteme der unten genannten hat, oft findet man diese recht günstig im Netz, manchmal hängt auch noch ein Plattenspieler dran - nichtsdestotrotz ist diese Variante um einiges günstiger als ein funktionsfähiges KST 103 oder eine Reperatur, zumindest dann wenn man gerne bastelt. Ich habe jetzt genug Systeme instandgesetzt, bin zufrieden mit dem Ergebnis und denke daher man kann den Tip daher bedenkenlos teilen , wenn jemand Interesse daran hat. Ich benötige das System hauptsächlich für meine Rock Ola jukeboxen .

    Vorab , ich hatte in jüngeren Jahren auch mit der Transplantation aus verschiedenen anderen Spendersystemen experimentiert , die Ergebnisse waren für mich dann leider ernüchternd mit einer Ausnahme, aber das Ergebniss war wahrscheinlich Glück und nicht mehr reproduzierbar.
    Als ich mal etwas Zeit hatte und aufgrund der Verfügbarkeit reichlicher Spendersysteme (nachdem ich mir deren Aufbau angesehen habe) habe ich mich mal meinen mittlerweile 6 defekten (hauptsächlich) Elac KST103 angenommen. Man kennt ja die Problematik je nach Alter, Lagerung sind diese nicht mehr frisch oder die Kristalle zerfallen. Durch ein umfangreiches Sortiment an den Elac Systemen KST106, KST107, KST110 und KST112 , welche die Zeit und Lagerung zumindest bei mir alle klaglos überstanden haben , auch wenn sie optisch nicht mehr so frisch aussahen. Das Innenleben wenn die Schale vorsichtig geknackt ist präsentiert sich fast identisch zum KST 103 und bauähnlichen.
    Das alte Gehäuse habe ich vom Schmutz und der Dämpfungspaste gereinigt, die Lötanschlüsse habe ich vorab schonmal etwas mit frischem Lötzinn präpariert .So kann man danach die Spendereinheit im ganzen vorsichtig herausnehmen (um hier nichts zu riskieren , habe ich hier keine Dämpfungspaste entfernt) - auf den Metalsteg vorne am Nadeldämpfer und die Lötfahnen achten (ebenso beim einsetzen, damit er wieder in seiner Nut sitzt) - danach ins Gehäuse vom KST103 einsetzen und vorsichtig und kurz die Lötfahnen an den Anschlüssen festlöten (die beiden äußeren kommen auch wieder aussen hin , die beiden mittleren gemeinsam an den Masseanschluss ).Hier ist wirklich Gefühl gefragt , da zu lange Hitzeeinwirkung die Kristalle schädigt, genauso wenn man zu hart zu Werke geht , die Kristalle brechen schnell.
    Danach das Gehäuse mit 2 K- Kleber benetzen (außer da wo die Nadel eingeklipst wird) , wieder zusammensetzen und beschweren bis der Kleber trocken ist - gute Erfahrungen hab ich mit dem Pattex 2K Kleber Kraftmix gehabt - nach 25 min kann man das System ausprobieren.
    Ergebnis bei meinen Operationen : Die Systeme arbeiten alle wieder einwandfrei mit gutem Output. Wenn man nicht zwei linke Hände hat und sich 20 Minuten in Ruhe mit beschäftigen kann , so geht der Umbau auch zackig von statten und ist kein Hexenwerk.
    Wie schon oft beschrieben hat fast jedes KST 103 und auch die Nadeln eine unterschiedliche Charakteristik , was in der einen Box gut klingt , hört sich in der anderen vielleicht auch weniger gut an, dafür in einer anderen wieder besser , warum das so ist weiß wohl nur der Pumuckl oder eben der Alterungsprozess.
    Ergänzung: Ich habe mich an defekten KST19 und KST103 (auch 102 und 104) ausprobiert - auch das Gehäuse des KST19 lässt trotz Monosystem den 1:1 Umbau der Spendereinheiten zu , da der Gehäuseaufbau innen gleich ist.


    Viel Erfolg und Grüße Dennis

    Dort wird das Audiokabel angelötet. An die Lötstelle mit dem schwarzen Kabel geht die Masse , das andere ist die Tonleitung. Beim Löten das Tonabnehmer System entfernen, die Hitze zerstört ggf. die Kristalle und damit das System

    Ab und zu findet man die schon noch auch den VR93 - wobei das ganze mit den Jahren sicher mehr und mehr nachlässt. Ich habe die früher oft aus dem Müll gezogen , aber das ist natürlich auch schon paar Jahre her :) Einfach mal gucken , bei eBay und Kleinanzeigen hab ich letztes Jahr schon den ein oder anderen gesehen beim durchblättern ...


    Edit : Sogar schon Jahrzehnte her, vergesse immer mein Alter ^^