Beiträge von Gorbi

    Hallo, Diethelm,

    da hast Du sicher recht. Aber gäbe es theoretisch die Möglichkeit, ein Stereosystem reversivel in den Tonarm einzubauen?Müßte man dafür ein PE 10 schlachten, um es als Aufnahme/Halterung zu verwenden? Oder wäre es besser den ganzen Tonarm zu tauschen? Das es einen Rex de luxe in Stereo gab, zeigen diese Bilder.

    Für Schellacks habe ich ein Kurbel-Grammphon mit Stahlnadeln. :-))

    Schönes Wochenende!

    Viele Grüße

    Michael

    So, hier ein paar neue Bilder.

    Man muß die ganzen Strippen ablöten und die Tackerbefestigungen entfernen, um die Komponenten ausbauen zu können.

    Das PE-Antriebssystem scheint noch vollständig zu sein. Die Wellen lassen sich von Hand (schwergängig) drehen.



    P.S.: Das Tonabnehmersystem ist ja Mono. Muß ich das auf Stereo umrüsten, obwohl der Verstärker nur mono kann, um Stereoplatten ohne Schädigung abspielen zu können? Mono-Schallplatten besitze ich überhaupt nicht...

    So, ich habe eine Liste der auszutauschenden Kondensatoren erstellt. :-)

    Gibt's im "Rex de luxe" auch noch welche? Wie bekomme ich den am besten zerstörungsfrei raus? Die Federtöpfe scheinen anders zu sein als beim 1219...

    Welche Serviceanleitung kann ich für den "Rex de luxe" verwenden, welches Gerät ist vergleichbar? Ich möchte doch wissen, welche Riemen ich bestellen und wo ich etwas schmieren muß. Existiert auch ein Pimpel? Tut mir, leid, ich hatte vorher noch nie einen PE in der Hand. :-))

    EM 34 scheinen auch recht selten geworden zu sein. Als Originalitätsfetischist würde ich ungern Nachbauten verwenden, bei denen die Schaltung des Geräts (am Röhrensockel) geändert werden muß.


    Wow, was für ein spannendes Thema. Vielen Dank dafür. Respekt für Devel und Billy-DOS für die Arbeit, die sie da hineinstecken - aber besonders an Norbert für sein (für mich) unermeßliches Wissen. Vielleicht ersetze ich die "Dual-Bibel" von 2004 doch durch die 2022er-Ausgabe. :-)

    Viele Grüße

    Michael

    Hallo, Norbert,

    vielen Dank für Deine Hinweise. Bei Conrad oder Reichelt habe ich bisher keine Kondensatoren für die Restaurierung alter Röhrengeräte gefunden, die haben meist nur bunte, winzige Teile, bei denen die Anschlüsse unten rausgehen und deren Werte nicht der alten Normreihe entsprechen. Deswegen hatte ich damals für die Restaurierung eines Blaupunkt "Barcelona 3 D" schwarze, axiale Kondensatoren bei Wüsten bestellt.


    Gestern habe ich mal einen Probebetrieb, mit vorsichtig verringerter Betriebsspannung, durchgeführt. Das Ergebnis war doch recht ernüchternd:

    Der PE "Rex de luxe" rührt sich nicht, auch nicht bei gedrückter Phonotaste und trotz "Anschubsen" des Plattentellers. Der Tonarm hebt und senkt sich, wenn ich den Plattenteller von Hand drehe und schwenkt auch irgendwie hin und her. Damit habe ich bald wieder aufgehört, weil ich mir eingebildet habe, daß es anfägt, leicht komisch zu riechen. Da bin ich (aus Erfahrung) sehr sensibel. Man sollte die Nase als Hilfsmittel am Anfang einer Reparatur nicht unterschätzen. Leider ist manchmal die Diffusionsgeschwindigkeit geringer als Delta T/Delta t. :-))

    Beim Radioteil ist AM (LW, MW, KW) tot (nicht mal ein Rauschen), UKW kommt verzerrt. Das magische Auge EM 34 leuchtet zwar, reagiert aber nicht auf Sender (verbraucht?).

    Der/die rechte(n) Lautsprecher gehen nicht. (Ich hoffe nicht, daß da zerbröselte Piezos drin sind, wie damals beim Blaupunkt!)

    Das Tonbandgerät spielt nur, wenn ich die rechte Spule von Hand drehe (was man auch muß, weil die linke hurtig von alleine abwickelt). Dann klingt es mit dem im Schrank gefundenen Gammelband erstaunlicherweise gar nicht so schlecht. Beim Umschalten auf Aufnahme vom Radioteil zuckt die Aussteuerungsanzeige (EM 85) nicht im geringsten, da kommt also nichts an.

    Also eine Menge Arbeit...

    Viele Grüße

    Michael


    Vielen Dank, Rainer!

    Aber dat Dingens wird ja erst mal mit einem Stift im Loch auch funktionieren. :-))

    Bitte aber unbedingt die Koppelkondensatoren in den Verstärkerstufen wechseln, die sind so gut wie immer kaputt. Zeigt sich insbesondere daran, dass die Wiedergabe unverzerrt läuft, die Aufnahme aber verzerrt ist..

    Norbert,

    bevor ich bestelle: Welche Kondensatoren würdest Du konkret tauschen? C 11, C 14 und C 16? Noch weitere?

    Ich kenne als Bezugsquelle Jan Wüsten.

    Natürlich mache ich auch noch eine Kondensatorliste für den Radioteil.

    Viele Grüße

    Michael


    Grundig_Tonbandgerät_TM-8_Schaltplan.pdf


    Danke für den Artikel! Schön, daß sich da zwei ins Zeug legen, um die Marke zu revitalisieren.

    So ganz blicke ich nicht mehr durch. Bei Fehrenbacher taucht "Dual" mit keinem Wort mehr auf. Er hat wohl die Markenrechte schon abgegeben und verweist auf den Vertriebspartner Sintron. Und dort steht wiederum die Dual GmbH aus Landsberg.

    Egal. Alles in allem geht es mir wie mit den Häusern. Je mehr "moderne" Häuser ich sehe, umso mehr freue ich mich über ein altes.

    Viele Grüße

    Michael

    Als Schüler habe ich die VU-Meter benutzt, um den Tonkopf meines C 819 zu "justieren". :-)

    Beim TK-1 geht die Aussteuerungsanzeige ("magisches Ausrufungszeichen") auch nur während der Aufnahme. :-))

    (Es gab da schon tolle Sachen: z. B IN 9 oder statt rotem Draht.)

    Ansonsten gebe ich Christian recht: Das Auge ißt mit, wenn Technik arbeitet, darf man das sehen.

    Viele Grüße

    Michael

    Rainer, dank Deinem Tip konnte ich den Tonabnehmer demontieren. Es ging ziemlich schwer.

    Ich glaube, vorerst brauche ich keine neue Nadel, oder? (Die Bilder sind "frontal" aufgenommen, also von vorne, längs der TA-Achse. Eine Schulterbildung kann ich nicht erkennen.)

    Was mache ich mit der Wechselachse? Im Teilemarkt ein Gesuch inserieren? :-))

    Viele Grüße

    Michael


    .Super, vielen Dank!

    Ich hätte gerne die ganzen Unterlagen (Bedienungsanleitungen, Garantiekarten, Schaltpläne) hier bereitgestellt, aber die PDF-Dateien sind zu groß. Hier nur mal die Senderkarte als Beispiel.

    Einen schönen Abend wünsche ich.

    Viele Grüße

    Michael

    Ihr seid klasse. Das verbaute System konnte ich - trotz hochgeklapptem Tonarm - nicht erkennen, weil das Chassis so tief im Konzertschrank sitzt. Jetzt weiß ich, daß es ein PE10 ist.

    Klar muß der Dreher früher oder später raus, damit ich die Lager ölen und die Kurvenscheibe fetten kann (falls er so etwas hat).

    Die Bedienungsanleitung ist nur rudimentär.

    Die Bilder bei Thakker lassen vermuten, daß man die Nadel mit einer Pinzette oder einem Schraubezieher nach unten herausziehen kann, richtig?

    Wie bekomme ich das System ab? Schieben oder drücken des geriffelten Teils an der Headshell bringt nicht, der Knopf rührt sich nicht.

    Das ist alles sehr verschmutzt.

    Kann ich die Serviceanleitung von "Rex A" verwenden?

    Viele Grüße

    Michael

    Hallo, Norbert,

    Danke für Deine Antwort und den Tip mit dem Filz und den Koppelkondensatoren!

    Die Unterlagen enthalten eine Bedienungsanleitung für ein Tonbandgerät TM-8, nicht für ein TM-5. Ich hoffe, daß es auch ein TM-8 ist, denn für ein solches bzw. ein TK-8 habe ich gerade die Riemen und Andruckrolle (von der Fa. Black Reel) erhalten.

    Da war auch noch Sinterlageröl dabei. Das kann ich sicher auch für die Motorlager von 1219 & Co. verwenden.

    Mal sehen, ob noch Tips zu der Doppelnadel des PE kommen. :-)

    (Die Smileys hier sind so kitschig geworden, daß ich sie nicht verwenden will.)

    Viele Grüße

    Michael