Beiträge von Tantalis

    Hallo Louk,

    die Antwort #25 von Stefan geht in die Richtung, die ich auch vermute.

    Bei meinem 630 blieben nach der Lagerwartung noch Gleichlaufschwankungen, wie kurze Aussetzer übrig.

    ich habe dann die vier Treibertransistoren TM 06, 15, 21, 28 je BC 337-25 erneuert und seitdem läuft er wieder wie neu.

    Viel Erfolg, Robert

    Hallo Kai,

    vielen Dank für den Hinweis. Dass der Teller als Schwungmasse dient, das habe ich schon vermutet.

    Ich habe jetzt die vier BC 337-25 vor den Spulen erneuert und kann berichten, dass der Antrieb wieder perfekt funktioniert.

    Super Gleichlauf, mehr Leistung und das leise plok, plok , das der CS beim elektrischen Antrieb (nicht bei passivem Drehen) hatte,

    ist auch verschwunden.

    Wenn man das Plastikgehäuse akzeptiert, dann ist der CS 630Q ein toller Dreher.

    Viele Grüße, Robert

    Hallo Marco @Alle,

    da ich heute schon in der Dreher-Rubrik geschrieben habe, gebe ich hier auch noch meine Meinung ab:

    ... Das wäre dann bei Dual der CV2 ....

    den würde ich nicht unbedingt empfehlen.

    Mir ist da vor einigen Jahren einer zugelaufen und nachdem der damals von den Testern so dermaßen verrissen wurde

    und Dual ganz schnell den CV 3 nachgeschoben hat, hat er mich interessiert. Ich habe ihn repariert, das Gehäuse restauriert und dann auch ausgiebig geprüft.

    An Boxen der 1970iger Jahre dröhnte das Teil ziemlich heftig, aber nachdem ich die Loudness-Schaltung geändert hatte war der Klang für die 1960iger Jahre ganz okay.

    Als technisches Zeitdokument, "1. Dual Transistorverstärker" ist er schon wichtig und mit mehreren Übertragern auch sehr aufwändig gebaut.

    Für den täglichen Gebrauch würde ich von Dual schon einen CV 120/121 empfehlen oder natürlich meinen Favoriten CV 1700.

    Aber das Hören ist halt sehr individuell und jeder Raum ist anders, also bleibt nur Ausprobieren .....


    Viele Grüße, Robert

    Hallo Dualfans,

    ich habe mal wieder eine Plattenspielerfrage.

    Mein 630, bei dem ich vor einigen Jahren schon mal die bekannten Kandidaten in der Stromversorgung erneuert hatte,

    kam ins "Leiern" und hat dann auch die Automatik nicht mehr geschafft.

    Also habe ich zerlegt und das Motorlager gereinigt und geölt.

    Nun läuft er zwar wieder, hat genügend Kraft für die Automatik, aber der Gleichlauf ist nicht optimal.

    Wenn ich den Teller abnehme, dann ruckelt der Motor so dreimal und geht dann in die Fehlermeldung.

    Ich vermute, dass von den vier Spulen nicht mehr alle bestromt werden und habe die BC 337 -25 in Verdacht.

    Nun meine Frage: Kann ich die lose Motorplatine, also ohne Rotor betreiben und messtechnisch überprüfen?

    Besten Dank, Robert

    Hallo Karsten, Gernot und Peter,

    vielen Dank für euere Hinweise, besonders auf den ausführlichen

    Thread zur Motorüberholung SM 100-1.

    So gründlich mit Vakuum konnte ich es nicht ausführen, aber immerhin dreht das Teil wieder.

    Jetzt lasse ich ihn mal am Trenntrafo laufen, bevor ich weiter an den Zusammenbau gehe.

    Nochmals Danke und einen schönen Sonntag Abend,

    Robert

    Hallo Carsten,

    vielen Dank. Nein, das habe ich noch nicht. Da ich sonst mehr im Verstärkerbereich tätig

    bin, habe ich auch noch keine speziellen Plattenspieler - Öle/Fette.

    Ich habe ein hochwertiges Synthetic-Öl für Gleitlager.

    Kann ich sowas verwenden?

    Hallo an die Plattenspielerfans,

    ich habe einen 505-4 auf dem Tisch, mit folgenden Symptomen:

    Der Motor dreht manuell schwer und wenn er an die Netzspannung angeschlossen ist dann wird R1

    heiß und fängt zu rauchen an. Ich vermute mal, da das Teil nicht dreht wird die Stromaufnahme zu groß.

    Kann man da was machen?

    Besten Dank und viele Grüße, Robert

    Ich habe jetzt noch die Zenerdiode D 414 ausgebaut und mit 4,7K Vorwiderstand

    am Netzgerät geprüft. Sie liefert im Prüfaufbau an der Kathode 4,9V, wie auch im eingebauten Zustand.

    Den Aufdruck an der Zenerdiode kann ich leider nicht entziffern.

    Hallo Ingo,

    danke für deinen Beitrag.

    Das habe ich auch verfolgt, geht an Pin 7 von IC 602 und über R 622 auch an Pin 23.

    Ferner an Pin 12 von IC 601 und an Kollektor von T 602.

    Wieso liegt dann an +M eine um 10 V niedrigere Spannung?

    Haben sich da im Verhältnis zu den älteren Modellen die ICs geändert?

    Viele Grüße, Robert

    Hallo Dual Fans,

    ich habe einen CR 1780 Nr. 23 176 auf dem Tisch, bei dem ich so vor 6 Jahren schonmal eine Endstufen

    und Netzteilreparatur durchgeführt habe.

    Diesmal war die F404 durch und der damals nicht gewechselte Elko C 441 (4700uF) war defekt.

    Nach Ersatz funktioniert das Gerät, also auch Tuner und Uhr wieder.

    Allerdings messe ich an +M nur 4,5 Volt statt der angegebenen 14,3V. Alle anderen Spannungen sind i.O..

    Bei den weiteren Überprüfungen musste ich Abänderungen des Herstellers zum archivierten Schaltplan feststellen:

    Der R 436 liegt mit 680 Ohm (statt 1,8 K ) vor dem Kollektor von T 407.

    Der R 437 liegt mit 4,7K (statt 1 K) an UB (30,8V) als Vorwiderstand vor der Zenerdiode D 414 und an der Basis von T 407.

    An der Basis von T 407 also auch an der Kathode der Zenerdiode messe ich 5,0V, so dass über R 437 ca. 25 V abfallen. (wird warm)

    Kann mir jemand sagen, was die Spannung +M versorgt und weshalb ich keinen Funktionsmängel feststellen kann?

    Viele Grüße,

    Robert

    Hallo Peter,

    ich habe gerade einen CV 1400 SN12887 offen und der hat auch R 4,7 verbaut. Es liegen alle Lautsprecheranschlüsse, also auch die

    der Klemmen mit 4,7 Ohm gegen Masse. Das ist also nicht so, wie im Schaltplan gezeichnet.

    Die Kopfhörermasse liegt jedoch direkt an Masse, gemessen so 0,3 Ohm.

    Also kann auch die direkt gezeichnete Verbindung von Masse Lautsprecher zu Masse Kopfhörer nicht stimmen.

    Sorry, da habe ich Mist gemessen.... Die Endstufenplatine war ausgebaut!

    Mit eingesteckter Endstufe messe ich an den Lautsprecherbuchsen 2,5 Ohm gegen Masse

    und mit eingestecktem Eingang von der Vorstufe in die Endstufe so 0,5 Ohm.


    Viele Grüße, Robert

    Hallo Wolfgang und alle,

    wurde die Netzteilplatine aus-/eingebaut und neu verlötet?

    Bei den lackisolierten Trafo-Drähten gibt es manchmal schlechte Lötverbindungen.

    Vielleicht lohnt es sich diese Verbindungen nochmal nachzusehen.

    Viele Grüße, Robert

    Hallo Martin,

    Das Problemchen: es zeigt nur jede zweite LED von der Pegelanzeige was an. Nicht immer aber oft.

    ...das hatte ich auch schon mal und es war nicht der IC sondern nur die Masseverbindung der jeweiligen LED Gruppe.

    Bin gespannt was die Auftrennung und die getrennte Prüfung von Vor- und Endstufe ergibt.

    Viele Grüße, Robert

    Hi,

    CS 630 Q -

    Für mich persönlich das beste Teil des ganzen Fanges

    - das finde ich auch.
    Schade, dass er keinen Netzschalter und keinen Kurzschließer hat.

    Bitte unbedingt im Netzteil die beiden 1000 uF Elkos CP 05 und CP 10 erneuern, die killen sonst
    auch noch die beiden Sicherungswiderstände RP 05 und RP 12.
    Bei beiden Kondis würde ich auch eine höhere Spannungsfestigkeit empfehlen.

    Da ich bislang noch keine geniale Idee für den Einbau eines Netzschalters hatte und
    um dem Netzteil die Dauerspannung zu ersparen, betreibe ich den CS 630
    an einer schaltbaren Steckdose.

    Viele Grüße, Robert

    Hallo Klaus,


    die beiden feinsicherungen 0,125ma waren durch

    Da hätte ich C 1400 / 1401 je 1000 uF in Verdacht.

    eine kleine platine mit 2 transistoren angelötet

    Aufgrund der häufigen Ausfälle der RC 4195 gab es eine kleine Platine mit Dual-Logo und den Spannungsreglern LM 320 und LM 341 für die +- 15Volt.


    Hast du ein Multimeter zur Hand und weisst, wie man damit umgeht?

    Viele Grüße, Robert

    Hallo Klaus,


    gibt es von den schaltplänen verscheidene ausgaben ?

    Die erste Serie (nur mit DIN LS Buchsen) hatten noch die Lastwiderstände 1,5 Ohm und 4,7 Ohm (wie der CV 120).
    Diese Widerstände wurden beim Einschalten von LS 2 vorgeschaltet. 1,5 Ohm vor LS 1 und 4,7 Ohm vor LS 2/3.
    Die spätere Serie (mit DIN Buchsen und LS Klemmen) hatte diese Widerstände nicht mehr.
    Stattdessen steht der Hinweis auf dem Gerät, dass bei Betrieb mit zwei LS-Paaren 4 Ohm
    Gesamtimpedanz nicht unterschritten werden darf.


    Aufgrund der heute höheren Netzspannung empfiehlt sich das Netzteil auf 240 V umzulöten. Die Erneuerung des Knallfroschs ist Pflicht.

    Häufig sind am CV 1400 die Siebelkos C 1315 / 1316 und C 1400 / 1401 defekt.

    Wenn du die vier 6,8 uF Tantalis erneuerst und die Spannungsregler +- 15 V noch funktionieren kann man die Regler auch belassen.
    Ansonsten die oben schon erwähnte Ersatzschaltung nach "Briegel" oder auch der Umbau auf 7815 und 7915 (Thread: CV 1600 neue Spannungsregler)

    Der CV 1400 ist ein gutes, zuverlässiges und gut zu reparierendes Gerät.

    Viel Erfolg, Robert