Beiträge von bokurt

    Welches Kontaktspray sollte ich verwenden? Etwa WD-40?

    Nein, auf keinen Fall.


    Manche empfehlen "Kontakt61", denn das löst ganz gut und muß nachher nicht rausgewaschen werden.


    Ich würde es aber erstmal bei Oszillin (Teslanol - Kontakt und Tunerspray) bewenden lassen. Das ist weniger aggressiv und hilft nach meiner Erfahrung fast immer.


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    Gruß,

    Kurt

    Die dort befindliche Schraube und die Ringscheibe mit dem Ansatz werden festgezogen und das wars.

    Richtig, das stimmt natürlich.


    Falsch wäre nur die Idee, die Schraube einfach ein wenig zu lockern. Diese Idee hatte ich nämlich mal, als ich noch nicht wußte, daß es einen begrenzenden Ansatz gibt....


    Gruß,

    Kurt

    Hallo Tobi,


    sonderlich laut ist das Geräusch ja nicht - ich mußte am PC die Lautstärke voll aufdrehen, um es zu hören.


    Ich würde ebenso wie Du tippen, daß es ein Schleifen des Haupthebels im Kurvenrad ist. Also, wie du schon versucht hast, Kurvenrad fetten, und zwar mit einer eher zäheren Fett-Variante. Außerdem würde ich mir mal den Sockel vom Haupthebel anschauen - vielleicht ist der so sehr festgebacken, daß die seitlichen Drehungen nur noch mit extremem Kraftaufwand möglich sind. Der Sockel darf allerdings auch nicht zu locker werden, weil sonst der Tonarm in den letzten Momenten des Automatikbetriebs mangels fester Führung Tendenzen zum Schwanken entwickelt.


    Gruß,

    Kurt

    Nö, hast Du nicht. (Tomaten)


    Die Tonarmkabel der alten Duals haben nur 4 Adern. Und die Abschirmung wird daher von der Headshell über einen der beiden Nulleiter (ich glaube den rechten) zum Kurzschließer geleitet. Also einer der beiden Nulleiter ist sowieso mit Masse verbunden und daher macht es auch keinen Sinn, gemäß Dual-Anleitung Nulleiter und Masse am dem Kurzschließer (auf dem Weg zu den Cinch-Steckern) zu trennen. Das macht nur Sinn bei 5-adrigen Tonarm-Kabeln.


    Also würde ich mir das alles schenken mit der Neu-Verkabelung.


    Mein Tipp bleibt: Es gibt ein Kontaktproblem, und das mußt Du finden...


    Gruß,

    Kurt

    Tja, wenn Du ein anderes TK mit einem anderen System hättest, könntest Du natürlich durch einfaches Austauschen den Fehler einkreisen (also herausfinden, ob's am System oder ob es an der Plattenspieler-Verkabelung liegt).


    Hast du aber wohl nicht und daher würde ich erstmal ein wenig sauber machen:


    Bei Bild 1 (System und TK) würde ich alle aufgesteckten Kabel einmal vorsichtig mit einer Pinzette abziehen, die Pins mit Isoprop säubern und vor allem die Steckerchen im Inneren säubern (durch einen mit Isoprop getränkten Zahnstocher innen auskratzen und mit einer Zange vorsichtig etwas strammer zusammendrücken).

    Besonderes Augenmerk gilt dem weißen Kabel, denn das ist die Phase des linken Kanals.

    Außerdem würde ich die vier Federstifte hinten am TK z.B. mit feinem Schmirgepapier hinten leicht anschmirgeln, so daß sie blank sind.


    Die Kontakte in Bild 4 sehen auf den ersten Blick gut aus - die hat schon mal jemand sauber gemacht.


    Ebenfalls in Ordnung scheint mir die Verkabelung am Kurzschließer (Bild 5) zu sein. Allerdings solltest Du auch dort mal vorsichtig die drei Steckschuhe abziehen (ich kombiniere immer Ziehen mittels Zange und Schieben mittels Schraubenzieher, denn dann geht es am besten) und die Kontaktstellen sorgfältig säubern. Die sind meistens schwarz angelaufen. Besonderes Augenmerk: gelber Draht.


    Wenn das alles nix bringt, mußt Du anfangen nachzumessen...


    Gruß,

    Kurt


    Edit mit Blick auf Thorbens-Post:

    Ein fehlendes Massekabel scheint mir hier nicht das Problem zu sein, denn wie man am Kurzschließer sieht, sind - wie ab Werk - die Massebrücken vorhanden (Null-Leiter links, Null-Leiter rechts und Masse sind durch den unisolierten Draht verbunden).

    Das heißt: die Masse wird durch die Null-Leiter zum Verstärker geführt und es ist kein separates Massekabel erforderlich.

    Wenn doch kneife ich die Enden mit etwas Restkabel ab und löte da eine neue Strippe dran - natürlich mit entsprechenden Schrumpfschläuchen versehen.

    Ich mach das auch so.


    Man muß allerdings aufpassen: falls beim Löten scharfe Spitzen entstehen (und das ist eigentlich immer so), so werden die sich beim Schrumpfen des Schlauchs durchdrücken - und dann hat man den Salat (unisoliert mit 220Volt).


    Also unbedingt die Lötstellen vor dem Schrumpfen mit einer Metallfeile sorgfältig rundherum glatt feilen!!


    Gruß,

    Kurt

    Hallo Detlef,


    der lange Kontakt muß nicht isoliert werden. Bei den meisten (den älteren) Spielern sind die Null-Leiter sowieso identisch mit der Masse (im Inneren des Plattenspielers verbunden durch die sogenannten "Massebrücken") und bei den neueren macht es auch nichts aus (letztendlich würde ein Kontakt ja nur bedeuten, daß Du in dem Moment, wo Du den Stecker anfaßt, Kontakt zum Null-Leiter hast - und das macht nichts).


    Die Stecker finde ich übrigens - im Gegensatz zu Alois - durchaus gut. Ich benutze sie selber und habe noch nie Probleme damit gehabt, denn sie sitzen schön stramm auf den Buchsen, sind nicht klobig und lassen sich gut löten. Brauchbare Qualität für'n Appel und 'nen Ei, finde ich...


    Gruß,

    Kurt

    Manchmal geschehen doch noch Zeichen und Wunder...:saint:



    Obwohl ich bereits beschlossen hatte, keine weiteren Kosten bzw. Mühen mehr in das Modul3 zu stecken, sondern eine Ersatzplatine zu kaufen, ärgert es mich ja doch immer, wenn ich irgendetwas nicht repariert bekomme...


    Also habe ich mir heute Abend die von Thomas und Florian beschriebene Gegend auf der Platine nochmal angeschaut und überlegt, was ich noch ohne größeren Aufwand machen könnte.


    Kleine Scheiben-Kondensatoren in Picofarad-Bereich habe ich nicht verfügbar, also war da nichts zu machen.


    Was ich jedoch hier hatte, war ein Ersatz-NPN-Transistor für den 548C (T9301), der in sich der Nähe des Quarz befindet. Einen BC550C hatte ich hier, und nach dem, was ich so recherchieren konnte, ist der als Ersatz für den 548C geeignet.


    Also eingebaut und siehe da: die Kiste läuft! Ich kann es selber kaum glauben...


    Vielen Dank für eure Hilfe!


    Gruß,

    Kurt

    Ansonsten die C's 9301 bis 9303 mal tauschen und T9301 prüfen, zum Schluss den Quarz.

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für die Hinweise und die Priorisierung.


    Ich habe jetzt mal auf die Schnelle bei Reichelt und Conrad geschaut: Der Transistor (BC 239C) scheint kein Problem zu sein. Die ICs SN74LS90N und SN74LS92N bekomme ich auch - aber leider den einen nur bei R und den anderen nur bei C, so daß ich doppelte Portogebühren habe. Und den MC14040BCP müßte ich nochmals woanders besorgen, denn den hat weder der eine noch der andere. Und schließlich kommt der Quarz ja auch noch hinzu...


    Das wird, wenn man die Arbeit, den unsicheren Erfolg und die Kosten zusammenrechnet einfach zu viel Aufwand.


    Da wird es wohl eher auf eine Alfred-Bestellung hinauslaufen:

    https://www.dualfred.de/Laufwe…49692-dt.html?language=de


    Schade nur, denn neugierig wäre ich ja schon, woran es liegt...


    Gruß,

    Kurt


    Hallo Florian,


    die Kondensatoren und den Eiderstand schau ich mir mal an. Habe ich zwar keinen Ersatz so ohne weiteres zur Hand, aber ich kann sie ja mal mit dem China-Tester prüfen...


    Oszi habe ich nicht und könnte ich auch nicht bedienen.


    Besten Dank,

    Kurt

    Meine neueste Errungenschaft, ein gut erhaltener 731-er, hat ein Fehlerbild, das ich bislang noch nicht erlebt hatte. Er läuft deutlich zu langsam, aber das Strobo steht (manchmal nicht sofort, aber letztendlich dann doch). Die Geschwindigkeit, die er schafft, würde ich bei Tempo 33 mal auf 20 schätzen und bei Tempo 45 auf höchstens 30. Das heißt er reagiert auf die Geschwindigkeitsumschaltung, ist aber bei Tempo 45 immer noch zu langsam für 33-er LPs.


    Da ich in der glücklichen Lage bin, alle Module in funktionsfähiger Form als Austauschteile verfügbar zu haben, konnte ich den Fehler soweit einkreisen, daß es an Modul3 liegt.


    Am defekten Modul habe ich nun mal den 22nf Krümelkeks gewechselt, alle Lötpunkte überprüft und die Steckverbindungen gesäubert. Der Fehler bleibt jedoch.


    Nach meinem laienhaften Verständnis würde ich auf den Quarz-Taktgeber Q9301 tippen, weil eben alles (sowohl das reale Tempo als auch die Strobo-Anzeige) zu langsam getaktet ist. Oder gibt es andere hochgradige Verdächtige für das beschriebene Verhalten?


    Auf Verdacht alle ICs zu wechseln erscheint mir zu viel Arbeit angesichts der Tatsache, daß man das Modul wohl unter 30 Euro bei Alfred bekommt. Aber die eine oder andere Chance würde ich ihm, falls jemand einen Tipp hat, doch gerne geben...


    Gruß aus Bochum,

    Kurt

    Hier mal die Anleitungen zu Deinem Spieler:


    Bedienung:

    http://www.hifi-archiv.info/Dual/505/


    Service:

    http://www.hifi-archiv.info/Dual/505-1s/


    Dein Tonabnehmer-System TKS 236/7:

    http://www.hifi-archiv.info/Dual/systeme/tks23601.jpg

    http://www.hifi-archiv.info/Dual/systeme/tks23602.jpg

    http://www.hifi-archiv.info/Dual/systeme/tks23603.jpg

    http://www.hifi-archiv.info/Dual/systeme/tks23604.jpg


    Ein anderes System ist nicht ohne weiteres montierbar. Passen würde allenfalls ein TKS49S, falls Du das irgendwo billig bekommst.


    Hier wird ein wenig über den Unterschied zum TKS236 und TKS49S diskutiert:

    Tks237 Dn237


    Ein Tonkopfumbau ist nicht ganz einfach, weil die Symmetrie stimmen muß. Oft wird es daher als leichter angesehen, wenn man den ganzen Tonarm wechselt.

    Dual CS 505-1 Tonkopfumbau


    Als Haube ist bei Dir vermutlich eine CH15 verbaut (steht auch so in der Service-Anleitung). Die gibt's neu nicht mehr zu kaufen.

    Passen müßte m.E. ebenfalls eine CH6. Aber auch die ist schwer zu bekommen...



    Gruß,

    Kurt

    1.

    Wenn die Original-Kabel noch dran sind, dann belasse sie, schneide die alten Stecker ab und löte neue dran. Die Kabel sind genau abgestimmt, da kann man höchstens etwas verschlechtern.


    Als Stecker mein Preis/leistungs-Favorit

    https://www.reichelt.de/cinchs…45&LANGUAGE=de&nbc=1&&r=1

    (gibts auch bei Conrad)


    Viele schwören jedoch auf Neutrik-Stecker.

    Kannst ja hier mal lesen:

    Brauche neue Cinchstecker für 731, welche sind zu empfehlen



    2.

    Kann man ohne weiter Informationen nicht sagen, denn der 505-1 hatte eine andere (proprietäre) Systembefestigung, die nicht, wie bei den 505-2ff. einen einfachen Wechsel erlaubt. Mach mal ein Photo, dann weiß man mehr.


    3. Auch bezüglich der Haube gibt es zwischen 505-1 und den Nachfolgern Unterschiede. Also auch hier erstmal Klärung der genauen Modelbezeichnung bzw. Photo der Zarge. Für die neuen Modell kann man die Hauben noch kaufen (ca. 70 Euro), für das alte Modell ist es schwierig (denn CH6-Hauben suchen alle...).


    Gruß,

    Kurt

    Wenn man die Dula TVVs einbaut, sind ja bekanntlich die relativ kurzen 220V-Kabel auf den dafür vorgesehenen Steckpfosten im Schaltkasten aufzuschieben und anschließend kommt der Deckel drauf.


    Das bedeutet allerdings jedesmal sehr viel Mühe, wenn man das Chassis nachher noch einmal ausbauen muß und birgt zudem die Gefahr, daß über kurz oder lang einer der Pfosten abbricht.


    Ich würde am liebsten das Anschlusskabel in der Mitte durchschneiden und einen *sicheren* Steckkontakt dazwischenlöten, den ich bei Bedarf relativ leicht lösen kann.


    Hat da jemand einen Tipp, was man dafür von den großen Versendern nehmen könnte?


    Gruß,

    Kurt

    Mir ist heute zum wiederholten Male aufgefallen, daß der TVV47 einen enormen Einschaltplopp erzeugt, und zwar auch bei Spielern, die an anderen Phono-Eingängen nahezu lautlos sind.


    Da die eingebauten TVVs vom Plattenspieler-Schalter (in der KS4-Box) aus ihren Strom bekommen, ist meine Theorie, daß dort einfach "zu viel auf einen Schlag" eingeschaltet wird und daher der 0,01µF-Knallfrosch mit der Sache nicht mehr fertig wird.


    Mir kam diesbezüglich die Idee, ob man nicht im TVV47 direkt bei der Stromversorgung (also dort, wo die Zuleitung an den 0-Pin und 220-Pin angelötet sind (in der Abbildung zwischen weiß und blau) , einfach einen zusätzlichen 0,047-X2-Kondensator zwischenlöten kann.


    Ist das möglich und könnte das etwas bringen?


    Gruß,

    Kurt

    Erstmal Deckel abnehmen, denn der stört nur (vermutlich läßt er sich hinten irgendwie aus den Scharnieren ziehen).


    Dann klären, wie das mit den Zugentlastungen ist (also wie die Kabel hinten an der Kiste befestigt sind). Später, beim Auseinandernehmen, muß das ovale Teil mit der Plattenspielermechanik nach oben rausgenommen werden. Da müssen die Kabel nachrutschen können. Also müssen sie gelöst werden.


    Dann schraubst Du das Gewicht ab (vermutlich einfach nach hinten wegdrehen, bis Du es in der Hand hast) und sorgst dafür, daß - sofern vorhanden - der Nadelschutz nach unten geklappt ist und die Nadel sichert). Falls kein Nadelschutz vorhanden ist, würde ich die Nadel abziehen. Dabei müßte Dir in der Anleitung Fig. 4 eigentlich helfen.


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/asp130/ASP-12.jpg


    Als nächstes nimmst du den Plattenteller ab, indem Du die Matte entfernst und dann den inneren Ring mit zwei Fingern leicht andrückst und nach links losdrehst (siehe Fig2). Der schnappt dann aus und Du kannst den Teller abnehmen.


    Wenn der Teller runter ist, siehst Du die Sicherungs-Schrauben, die in der Anleitung mit Pos1 und Pos2 abgebildet sind. Du bringst sie in die gelockerte Position und kippst sie leicht oben nach außen. Dadurch bewegen sie sich unten nach innen und können sie an der für sie vorgesehenen Halterung vorbeirutschen, wenn Du das Chassis nach oben rausziehst (man braucht dafür eigentlich drei oder vier Hände, aber es geht auch so).


    Vorher solltest Du überlegen, wo/wie Du das Chassis ablegen kannst, wenn Du es raus hast. Da sind drei oder vier Rollen Klopapier zum Unterlegen hilfreich.


    Dann machst Du wieder Photos.


    Gruß,

    Kurt

    Und wenn du ein wenig googelst und in anderen Threads liest, wirst du sehen, daß es im Prinzip für jedermann machbar ist. Ist wirklich keine Raketentechnik...


    Davon ausgehend, daß Dein CS130 die 220-Volt-Variante ist (es gibt ihn auch mit 12V Motor) ist die Technik des Motorantriebs identisch mit den 505-er Geräten. Und dazu gibt es hier im Forum eine ganze Menge. Und mit Sicherkeit sogar Bestell-Links für die drei Kondensatoren.


    Dann bestellst du Dir später noch einen Pimpel z.B. bei Oli62, und wenn Du den eingesetzt hast, dann geht bestimmt auch die Automatik wieder...


    Gruß,

    Kurt