Kannst auch mit doppelseitigen Klebeband ein Geldstück hinten an das Gegengewicht kleben.
Gruß, Kurt
Kannst auch mit doppelseitigen Klebeband ein Geldstück hinten an das Gegengewicht kleben.
Gruß, Kurt
Einfachste Lösung: Kauf dir einen Riemen, der nur 4mm statt 5mm hoch ist.
Es passt der mit den Maßen 170 *4. Ist ziemlich stramm, aber kann man ja ein wenig vordehnen...
Gruß,
Kurt
Bei den halbmondförmigen Zugentlastungen fehlen gefühlt bei jedem zweiten Plattenspieler die Keile/Schlitten, mit denen man die Kabel festklemmt. Ich hatte jetzt eine Spontanidee für Ersatz: 10-er Dübel so kürzen, daß zwei Teile entstehen. Passt wunderbar!
Gruß,
Kurt
Ich hatte vor kurzem auch einen Grundig PS5600, der Schwierigkeiten mit beim Öffnen der Schublade hatte. Mit dem Wechsel der Schubladen-Riemen wurde es besser, aber letztendlich war es doch nicht ganz ok.
Meines Erachtens rühren die Probleme daher, daß das Netzkabel beim Öffnen durch eine Spannfeder gegengehalten wird (siehe Bild). Das mag früher gut als Bremse funktioniert haben, da das Kabel aber mittlerweile stark verhärtet ist, bremst die Konstruktion zu stark und die Schublade beleibt auf halber Strecke stecken.
Ich habe die Feder ausgehangen und danach keine Probleme mehr gehabt.
Gruß,
Kurt
Wenn du von oben die Geschwindigkeitswahl auf 45 stellst, siehst du eine Schraube, mit der du den AUFSETZPUNKT verändern kannst. Das ist jedoch nicht das, was du willst, also falsch.
Um den ABSTELLPUNKT zu verändern, mußt du das Gerät aus der Zarge holen, umgekehrt auf Klopapierrollen legen und dann an der Stelle arbeiten, die Gernot in seinem ersten Bild mit einem gelben Kreis umrandet hat. Dort kannst du einen Schraubenziehen ansetzen und einen ziemlich schwergängigen "Bolzen" (Fachterminus "Exzenter") verdrehen. Also keine Schraube rein/raus, sondern einen Exzenter-Bolzen seitlich verdrehen und sozusagen seitlich schwenken. Auf diesem Exzenter ist die Abstellschiene (worauf in Gernots erstem Bild der gelbe Pfeil zeigt) befestigt und je nachdem, wie du ihn verstellst/schwenkst, bringst du die Abstellschiene in ihrer Ausgangsposition weiter nach innen oder weiter nach außen. Wenn du sie weiter nach innen stellst, wird die Abstellung "schärfer" und wenn du sie weiter nach außen bringst, löst die Abstellung später aus. Und das letztere ist ja das, was du willst.
Mußt du halt ausprobieren, wie herum du die Schraube drehen mußt (das kann man vorher nicht sagen, weil man die momentane Position des Exzenters nicht kennt).
Und wichtig: es muß nicht viel verstellt werden. Höchsten eine 5 oder 10 Minuten-Drehung.
Gruß,
Kurt
Das Ruckeln ist bei diesem Motor normal, wenn kein Plattenteller auf dem Motor aufliegt. Dann fehlt das Trägheitsmoment. Er gibt Gas, wird sofort zu schnell, bremst sofort wieder ab, wird sofort wieder zu langsam, gibt dann sofort wieder Vollgas usw.
Gruß
Kurt
Oder einfach eine passende Ecke schwarzes Samt-Dcfix zurechtschneiden und draufkleben...
Nee, leider nicht.
Ich tippe mittlerweile auch auf einen Nachbau. Aus China, die sind ja kreativ...
Leider habe ich keine Informationen zu der Nadel gefunden.
Sie scheint mir etwas härter aufgehangen zu sein als ein OMB10, und ich betreibe sie im Moment mit 1,75 p.
Kennt jemand diese Nadel?
Gruß aus Bochum,
Kurt
Es ist wohl bei allen Zargen dieser Art das selbe: die Scharniere sind nicht mehr brauchbar und komplett verzogen. Entsprechend gab es das Thema hier im Board auch schon mehrmals:
Grundig PS 71 Scharnierfedern - DUAL << Plattenspieler und Plattenwechsler >> DUAL - Dual-Board.de
Mit der Notlösung (Bild01) war ich unzufrieden, und habe daher versucht, zumindest eine vergleichbare Funktionalität wie bei den Dual Zargen zu erreichen, die hinten einen Schlitz haben (dort kann man die Hauben zumindest komplett hochstellen und ggf. an eine Wand anlehnen).
Da das hier nicht möglich ist, mussten die Scharniere raus. Das war gar nicht so einfach, denn die sind sehr versteckt eingebaut (Bild03). Bei dem Versuch, von unten an die Halteschrauben zu kommen, hat sich jedoch der obere schwarze Rahmen der Schatulle gelöst und so bin ich per Zufall darauf gekommen, wie man die Scharniere herausbekommt: der obere Rahmen ist lediglich eingeclipst (Bilder05 und 06) und man kann ihn nach oben abziehen. Die Scharniere sind nämlich in diesem Rahmen befestigt und können dann leicht abgeschraubt werden.
Wenn die Scharniere raus sind, ist man eigentlich schon einen Schritt weiter, denn man kann die Haube nun zumindest senkrecht von oben auflegen bzw. abheben.
Wenn man weiter Richtung Funktionsweise der Schlitz-Zargen will, muß man zuerst die die Zungen der Haube etwas kürzen, weil sie ansonsten beim Aufklappen innen am Holz anstoßen und scheuern. Außerdem empfehle ich, die hintere Reihe der Clipse mit einem sanften Kleber soweit zu stabilisieren, daß der obere Rahmen bei zu schwungvollem Öffnen nicht hochgehebelt wird. Na ja, und ein paar Filzgleiter sind sicher auch nicht schlecht, wenn man denn Lack eine wenig schonen will.
Anlehnen an eine Wand oder Unterstellen eines kleinen Kartons (Bild10) dürften ebenfalls hilfreich sein, um die beiden Zungen nicht zu sehr zu belasten.
Soweit meine Lösung. Es würde mich aber interessieren, ob irgendjemand eine Lösung mit Scharnieren hinbekommen hat!
Gruß,
Kurt
Hallo Christian,
ich kann mich leider nicht mehr erinnern, wie das genau war - ist 6 Jahre her und ich habe das nur einmal gemacht und dann nie wieder.
Schau auf jeden Fall auch mal in der Service-Anleitung des 704 nach.
Und mal so aus der dunklen Erinnerung:
Ist es nicht so, daß die Drehkurve selbst sich gar nicht drehen darf, sondern daß sie vielmehr nur die Führung darstellt für einen Stift, der einen Teil in ihrem Inneren hoch oder runterbewegt?
Gutes Gelingen,
Kurt
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Edit:
Das war Unfug, was ich da oben geschrieben hatte. Habe heute einen 704-er offen gehabt und mir die Sache mal kurz angeschaut. Sehr wohl muß sich die Drehkurve drehen...
Bestelle hiermit auch zwei Stück.
Gruß,
Kurt
Ist im KS4-Kasten evtl. einer der Anachlusspins unten abgebrochen?
Ist im Trafokasten die Sicherung OK?
Gruß,
Kurt
So, den reparierten Verstärker habe ich jetzt wieder zusammengebaut und in Betrieb. Es gab überraschenderweise keine weiteren Probleme. Innen ist es zwar ein wenig eng, aber die Volume-Platine ließ sich ein wenig zur Seite schieben, um neben dem neuen Poti Platz für die Durchführung der Verdrahtung zu erhalten (Bild61).
Nach außen hin passt das Poti einwandfrei in die Aussparungen (Bild62,) undauch der Drehknopf läßt sich hinreichend fest aufschieben. Man muß also nichts kleben. Auch ansonsten funktioniert alles: keinerlei Potikratzen bei den anderen Reglern, alle Taster arbeiten einwandfrei und auch die Phono-Einheit tut, was sie soll.
Rückblickend bleibt für mich aber dennoch ein gemischtes Gefühl. Einerseits bin ich natürlich froh, daß ich das Gerät retten konnte, andererseits bin ich jedoch ein wenig frustriert, daß ich ohne Forum-Hilfe und ohne die Geduld von Hajo nicht einmal in der Lage war, ein einfaches Poti auszutauschen.
Am Anfang sah alles ganz einfach aus, aber aufgrund der dämlichen und unzureichenden Service-Anleitung war es dann doch recht schwierig...
Besten Dank nochmal und Gruß aus Bochum!
Kurt
Hallo Hajo, ich bin gerade dabei, ein Bild zu basteln, auf dem die Numerierungen richtig sind, und da kommt deine Antwort mit der Korrektur der Nummern.
Ich habe sie auch korriegiert - unsere Ergebnisse sind identisch (siehe Anlage) - und ES FUNKTIONIERT!!!
Ich schreibe nachher noch ein paar Worte dazu, muss jetzt schnell weg...
Gruß,
Kurt
Ich habe jetzt mal versucht, gemäß dem von Hajo eingezeichneten blau/roten Schaltplan aus Post14 das Poti anzuschließen. Da meine Anschlußdrähte von der Bauteilseite aus kommen, mußte ich die Anschlüsse spiegeln. Meines Erachtens gilt dann das in Bild40 dargestellte: 2 und 5 sind die Minuspole (Ende der Schleifbahn), 1 und 4 sind die Pluspole (Anfang der Schleifbahn), 3 und 6 sind die Schleifer.
Angelötet habe ich die Pluspole an die beiden Nummern1 des neuen Schalters, die Minuspole an die Nummern3 und die Schleifer an die Nummern2.
Das Ergebnis ist mit fast links gedrehtem Poti war eine Katastrophe: volle Lautstärke. Ich habe es dann nochmal mit fast nach rechts gedrehtem Poti probiert - ebenfalls volle Lautstärke. Ich mußte jeweils sofort ausschalten und bin froh, daß meine Test-Lautsprecher es überlebt haben.
Wo liegt nun der Fehler? Hat jemand eine Idee?
Toll! Ich frage gar nicht erst, wie du das herausbekommen hast...
In der Anlage die Messungen am neuen Poti.
Gruß,
Kurt
Danke für die Beharrlichkeit!!
Die Werte des neuen Potis messe ich morgen. Heute nicht mehr, bekomme gleich Besuch...