Beiträge von caementarius

    Guten Morgen HaJo,

    Du hast Recht, richtig muss es Wechselspannung lauten.

    Die von Dir erwähnten Bauteile für Gleichrichtung und Stabilisierung befinden sich auf einer kleinen Platine des 491A. Ich brauche also nur eine halbwegs passende Wechselspannung, aber das Steckergerät, mit dem ich gerade die Probeläufe mache, summt, sobald es warm wird. Ich hoffe auf den japanischen Trafo des C828.

    Viele Grüße

    Heinz

    Hallo HaJo,

    vielen Dank für die mehr als ausführliche Erklärung. Der Trafo dürfte für mein Plattenspieler - Vorhaben gut geeignet sein. Er stammt aus einer Grundig RPC meines Nachbarn. Die habe ich für ihn entsorgt, aber dass ich den schönen 491A mit Grundigteller nicht in den Container werfen konnte, wird jeder hier verstehen. Für den brauche ich jetzt ca. 13 Volt Wechselstrom, und die kriege ich mit dem Trafo hin. Momentan verwende ich einen Steckertrafo, aber der brummt mir zu laut. Die Stromaufnahme ist kein Thema - es sind ca. 5 Watt beim Start und während des Laufs ca. 2 Watt.

    Vielen Dank nochmal fürs Helfen und einen schönen Gruß aus dem Süden, wo die Regentonnen gerade wieder voll werden.

    Heinz

    Hallo, werte Kollegen!

    Ich habe hier einen Trafo eines C828 liegen und würde ihn gerne für ein Bastelprojekt verwenden. Meine Frage: wie schließe ich ihn an? Ich möchte zuerst eine Verbindung zum Stromnetz herstellen und dann sehen, was hinten (rot und grün) oder über die blauen Kabel herauskommt - hoffend, dass meine ungefähre Wunsch - Wechselspannung dabei ist.

    Wie schließe ich den Trafo an? Die Kabel sind Schwarz-Weiß-Gelb. Ich vermute, dass gelb und schwarz `meine` Kabel sind, ja? Und weiß wäre für 110 Volt? Das Feststellen der Ausgangsspannungen würde ich dann wohl ohne Hilfe schaffen. Was ich brauche, ist das ok eines Kollegen, der sich besser auskennt als ich.

    Danke und Gruß

    Heinz

    XLR im Heim-Audiobereich ist im Großen und Ganzen Blödsinn, aber man kann halt sagen, dass man Studiotechnik zu Hause hat.

    Auch hier könnte man bei der Wortwahl noch etwas feilen.

    Ich erinnere mich noch gerne an die Jahre mit meiner großen Revoxanlage mit XLR Anschlüssen. Bei mir wird die Peripherie ständig verändert, und bei dem ständigen An- und Abstecken der Geräte hat sich XLR in jeder Hinsicht bewährt. Klar, Cinch ist viel sicherer als DIN (das aber auch ein paar Vorteile haben kann), aber die Handhabung und Kontaktsicherheit von XLR erreichen beide nicht. Ich habe auch niemandem gesagt, was ich für Anschlüsse habe. Wozu auch? Ist ja alles hinten, und keiner merkt`s.

    MfG Heinz

    Och Ulli, ich glaube nicht, dass es dem Verstärker schadet. Es geht im Grunde nur darum, vor dem Ausschalten des CV die Lautsprecher wegzuschalten. Schalte ich die LS dann erst nach dem nächsten Einschalten zu, erreiche ich ein völlig geräuschloses Aus- und Einschalten.

    Irgendwo vermute ich ein defektes Bauteil, die Frage ist halt was und wo. Prinzipiell funktioniert das normale Abschalten so, wie es sein soll, aber links (und nur links) wird nach einer halben Sekunde noch einmal ganz kurz (aber laut) nachgemotzt.

    MfG Heinz

    So, in den vergangenen Monaten habe ich meine vier CV121 ausgiebig ausprobiert. Drei ploppen beim Ein- und Ausschalten genau so, wie es sein soll, nur dem peitschenden Knall von Nummer vier bin ich nicht auf die Spur gekommen, da fehlt es mir an Wissen. Aber mit richtiger Verwendung des LS - Schalters lässt sich auch Nummer vier geräuschlos ein- und ausschalten, auch von meiner Frau. Damit kann ich leben, zumal Nr.4 ansonsten sehr gut funktioniert. Ich werde es so lassen.

    Nummer eins ist ein Problem-CV121 geworden, nachdem er sich gut 15 Jahre im Schrank gelangweilt hat. Er nimmt, wenn er mal warmgelaufen ist, nur 8-9 Watt auf und klingt, verglichen mit den anderen dreien, dünn, steril und etwas matschig. Die NTCs sind nicht mehr ganz so, wie sie sein sollen, der Ruhestrom wurde neu eingestellt, weil er etwas zu klein war.

    Was kann ich noch tun? 40 Ohm NTCs scheint es nicht mehr zu geben.......

    MfG Heinz

    Nachtrag, wenn ich schon mal da bin: Kann ich mich eigentlich auf die Werte meines 40 Jahre alten Digitalmessgeräts noch verlassen? Etwa bei den wenigen mA beim Ruhestrom........

    Ich habe ein Monacor DMT-4000, und das ist ein Erbstück von meinem sehr geschätzten Schwiegervater.

    Wenn sich bei Dachbodenfunden nichts rührt, liegt es oft daran, dass die Motorachse im Lauf der Jahre etwas `festgebacken` ist und der Motor zu schwach ist, sie aus diesem Zustand zu befreien.

    Vorschlag: drehe bei jedem Deiner Schätzchen am Pulley (dem Messingteil gegenüber dem Gummirad) und stelle fest, ob das Drehen leicht geht. Würde mich nicht wundern, wenn das anfangs etwas schwergängig wäre. Aber danach sollte es besser gehen. Denke auch daran, dass ein festsitzender Motor dringendst geölt gehört - also nur kurzzeitig in trockenem Zustand betreiben.

    MfG Heinz

    Hallo Gernot,

    ich bedanke mich für die Erklärungen und den Link. Leider wird es ein paar Tage dauern, bis ich anfangen kann - meine Krankenstation der alten HiFi Geräte füllt sich zur Zeit schneller, als die Entlassung der genesenen Geräte fortschreitet. Das sind die Tage, an denen ich mich über den Haufen `Zeugs` freue - ich muss nur den nächsten Verstärker aus dem Schrank nehmen.

    Der CV121 ist mit intakten Endstufen zu mir gekommen, nun werde ich sie mir mal ansehen. Gefühlsmäßig wurde ich die Entstehung des Knacks im Endverstärker vermuten. Vielleicht finde ich etwas. Ich melde mich.

    Viele Grüße

    Heinz

    Hallo Kollegen,

    ich habe 2024 einen CV121 mit defekter Vorstufe erhalten, den ich mit Eurer Hilfe reparieren konnte.

    In letzter Zeit entwickelt er einen zunehmenden Knacks beim Ausschalten, und ich habe nicht die geringste Ahnung, wo ich ansetzen soll.

    Bisher war alles so, wie ich es mir vorgestellt habe. Beim Einschalten kommt ganz sanft ein tiefer `Plopp`, beim Ausschalten noch einmal.

    In letzter Zeit hat sich der Ausschaltplopp verändert. Besonders links kommt jetzt ein langsam (von Tag zu Tag) lauter werdender, peitschender Knall, der sich wegen der höheren Frequenzen unangenehm anhört.

    Wenn ich daran denke, schalte ich vorher die Lautsprecher ab, aber lieber hätte ich meinen alten, tieffrequenten Endeplopp zurück.

    Was wäre da zu tun? - Mein Fachwissen ist bescheiden, aber mit ein paar Tipps von kompetenter Seite müsste ich das Problem aus der Welt schaffen können.

    Viele Grüße,

    und auf Hinweise freut sich

    Heinz

    Hallo Carina,

    das mit dem Lackieren habe ich vor zehn Jahren erfolgreich durchgeführt. Renes Vorschlag (2K Lack) ist natürlich optimal, aber es geht auch billiger und in der Durchführung einfacher: Schleifen und dann mehrere Lagen evtl. farblosen Kunstharzlack, zum Schluss eine Oberfläche nach Deinem Gusto. Hilfreich wäre in dem Fall auch noch, scharfe Kanten zu vermeiden, weil sich dort keine dicke Lackschicht bilden kann. Also Kanten brechen oder leicht abrunden, das hilft und sieht gar nicht schlecht aus beim 1019 mit seinen vielen runden Elementen. Entscheidend ist in jedem Fall, dass das Magnesium nach der Aktion keinen Luftkontakt mehr hat.

    MfG

    Heinz

    Hallo Wolfgang,

    BC302 und BC304 hätte ich hier. Jeweils vier Stück; der Hersteller des 304 ist SGS Ates, bei den 302ern ist der Hersteller nicht erkennbar.

    Alle sehen nach NOS aus; vielleicht / hoffentlich sind sie auch noch funktionsfähig.

    Könntest Du haben, selbstverständlich kostenfrei. Wäre mir eine Freude.

    MfG

    Heinz

    Hallo Kollegen,

    ich bearbeite gerade meinen CV121 und möchte bei der Gelegenheit 2 LF356 einsetzen.

    Im Beitrag Nummer 5 steht:

    Es werden C 18, C19 und R30 entfernt.

    Ist das ein Muss, eine Empfehlung / ein Soll oder einfach eine Option?

    Ich würde die sechs Teile gerne belassen wo sie sind, da mir das Löten auf beengtem Raum zunehmend schwer fällt.

    Wenn das Auslöten sein muss, dann mache ich das, keine Frage.

    Soll Ich?

    Für Empfehlungen oder Anweisungen bedankt sich

    Heinz

    Interessant, da gehen die Meinungen ganz schön auseinander........

    Jochen hat richtig angemerkt, dass es zu keiner Reinigung kommt, sondern eher zu einem Abstauben. Mir reicht das; der lästige Staub an der Nadelspitze wird zuverlässig vermieden. Voraussetzung ist aber Erdung; ohne sie ist das Ergebnis deutlich schlechter. Aber es ist klar, dass eine Carbonbürste keine Tiefenreinigung macht und diesbezüglich den Nassläufern und Waschmaschinen im Ergebnis immer unterlegen sein wird.

    Der fehlende Synchronlauf wird sich nie ganz vermeiden lassen. Es gibt gewölbte und wellige Platten. Aber Carbonbürsten sind keine Nassläufer, und wenn jede Stelle der Platte einmal gewischt worden ist, ist schon etwas gewonnen, egal, ob die Nadel hinterherhinkt. Sieht halt irgendwie `unprofessionell` aus und ist eher die Ausnahme.....

    Ich habe jahrelang Lencoclean verwendet, aber meine Angewohnheit, Platten nie von vorne bis hinten zu spielen, sondern stückweise, hat mich irgendwann zu den Carbonbürsten wechseln lassen, die ich für einen guten Kompromiss halte. Für mich das Richtige.

    MfG Heinz

    Ja, der Canton - Besen funktioniert wirklich gut.

    Abgeleitet wird direkt an eine freie Steckdose.

    Auch der Decca - Besen von Phonophono funktioniert gut , was das Ableiten betrifft, aber die Bürste ist oft nicht gleich schnell unterwegs wie die Nadel. Ein variables Gewicht bringt Abhilfe. Ich habe mir einen schweren Sockel gebastelt, der direkt an die Steckdose ableitet und sich in Maßen verschieben lässt. Den habe ich am liebsten.

    MfG Heinz