Beiträge von sunyammer1111

    Hi Thomas!

    Im Grunde hast du mit den genannten Drehern schon mehr als ausgesorgt und kannst hochwertigen Klang genießen. Ein 714Q wäre da nicht nötig. Blöd nur, dass es die sogenannte Dualitis gibt. Ein stark unterschätztes Virus. Hat es dich erstmal gepackt, stapeln sich die Duals im Haus.:D

    Ein Dual bleibt selten allein.:D

    Mir gings mit dem 714Q damals genauso. Mir wurde abgeraten wegen der Einschränkungen des ULM-Systems und die begrenzte Möglichkeit andere System zu verwenden, da ein Umrüstsatz nötig ist.

    Aber dieser hübsche Profilteller und das tolle Stroboprisma haben mich überzeugt und irgendwie, sowieso, naja und dann war er auch schon da der 714Q.:whistling::D Bereut habe ich es bis heute nicht. Selbst mit dem ULM-System macht er wunderbar Musik.

    Wenn Platz und Geld vorhanden ist, würde ich sagen: Kaufen!:P


    Viele Grüße Jan:)

    Hallo Thomas!


    Das Ortofon Vinylmaster Blue spielt ebenfalls hervorragend am 714Q.

    Auch wenn der Dreher weitaus höherwertigere System "verkraftet", passt es sehr gut zum 714Q. Das VM Blue ist ein sehr feinzeichnendes und spielfreudiges System, welches allerdings präzise justiert werden möchte, da es einen scharfen Schliff besitzt.


    Viele Grüße Jan

    Hallo Namenloser!


    Bei so roher Gewalteinwirkung auf den Tonarm würde ich auch einen Schaden an dessen Lager nicht ausschließen wollen. Die solltest du auch überprüfen.


    Viel Glück beim reaktivieren des 714Q!


    Gruß Jan:)

    Das verkehrt herum gedruckte Diodensymbol (D1305') ist mir auch bereits aufgefallen. Der T1308 ist ebenfalls falschrum. Das habe ich gerade erst gesehen.:whistling:


    Ich überdrehe zurzeit die doch recht verkratzten Drehknöpfe meines CV1700. Der Volumenknopf war der Erste und diente zum testen, um zu sehen wie die Oberfläche mir am Besten gefällt. Morgen folgen dann seine sieben kleinen Brüder. So eine feine Oberfläche wie sie original bei den Duals zu finden ist wollte ich nicht. Es darf ruhig ein klein wenig rauher sein.8)


    Auf dem ersten Bild sieht man deutlich, dass der Knopf vom Vorbesitzer glatt geschliffen und dann poliert wurde. Die charakteristischen Drehriefen sind somit leider verschwunden.

    Auf dem zweiten Bild sieht man den frisch überdrehten Knopf.:)



    Viele Grüße Jan:)

    Das ist wohl das Beste. Alles neu und man hat (hoffentlich) Ruhe. Ein gewisses Risiko bleibt, ob die neuen Bauteile wirklich besser bzw. genauso gut sind wie die Alten. Aber das zeigt nur die Zeit.

    Die Platinenqualität ist bei meinem beiden CV1700 ganz gut. Keine ablösenden Leiterbahnen oder Lötaugen. Man sollte aber unnötiges rumlöten vermeiden.

    Mit meiner neuen (alten, uralten) Soldapullt Entlötpumpe hat das absaugen richtig Spass gemacht. Die heutigen Entlötpumpen taugen leider nicht sehr viel. Allenfalls für Frustration. :rolleyes:

    Leider blieb mir der wirklich große Durchblick in der Elektronik bis heute verwehrt, wenn ich auch schon einiges selber hin bekomme, bin ich eher der Mechaniker und Metallmann.8)

    Umso besser, dass es viele großartige Experten hier gibt die mir jederzeit weiterhelfen wenns mal knallt und blitzt.:whistling: Vielen Dank an dieser Stelle!8)


    Viele Grüße Jan:)

    Nabend Jürgen!


    Ich hatte meinen CV1700 auch nochmal in der Mangel aufgrund von schlechten Lötstellen. Die Kontaktleiste der Regelverstärkerplatte hatte drei gerissene Lötstellen. Ich hab sie gleich neu verlötet. Auf der Impedanzwandlerplatine waren zwei Lötpunkte einer Chinchbuchse faul. Ich habe kurzerhand alle Buchsen mit frischem Lot versorgt. Die Abschirmbleche zwischen den Buchsen waren auch alle locker.

    Welche Aufgabe haben diese Bleche überhaupt?

    Da der Ausbau der Platine eine ätzende Arbeit war und ich eh schon einen OP-Amp wegen starkem knispeln ausgetauscht habe, habe ich diesmal alle erneuert und gegen LM833N getauscht, damit ich da (hoffentlich) nicht nochmal ran muss.


    Sorry Jürgen, ich möchte deinen Thread nicht kapern, aber du machst ja eh Pause zurzeit. :P^^


    Viele Grüße

    Jan:)

    Hallo Marc!


    Der CV1700 sollte nach Anleitung überarbeitet werden und so besser nicht weiter betrieben werden. Als erstes sollte der Entstörkondensator auf der Netzversorgungsplatine ausgetauscht werden. Darauf folgend solltest du die Ruhestromschaltung nach Boardbeschreibung überarbeiteten. Mag sein, dass der CV1700 so noch funktioniert, aber auf Dauer wird er Schaden nehmen.

    Sind die grundsätzlichen Dinge erstmal erledigt sein, wirst du viel Freude an dem Gerät haben. Die Lautsprecherrelais' sollten auch überarbeitet werden, aber sie sind erstmal nicht "überlebenswichtig".


    Gruß Jan:)

    Schön hier Leute zu treffen, die den 1700 zu schätzen wissen und nicht den Wechsel zu Marantz oder Sansui empfehelen😬

    Hallo Marc!

    Ein komplett überholter CV1700 ist was feines. Ich habe einige Japaner gehört, keine Frage sie sind nicht schlechter als der CV1700, aber auch nicht besser. Im Linear-Betrieb gibts keine wesentlich hörbaren Untschiede. Das Klangregelnetz liegt im Ermessen des Entwicklers.


    Ich bin gespannt auf die Bilder.


    Gruß Jan:)

    Hallo Ivo!


    Soweit ich weiß hatte nur der DK710 diese Schieberegler. Meistens müssen die nur gereinigt werden und sie arbeiten wieder einwandfrei. Meine DK710 fangen an zu knistern und wollen mal gereinigt werden. Der Klang ist leider fade und blechern, man kann den Klang aber mit reichlich Klangreglereinsatz "zurechtbiegen". An meinem CV1700 klingt er dann recht gut.


    Gruß Jan:)

    Hallo Jürgen!

    Ich lese mit viel Interesse deinen Thread zum CV1700. Um auf die großen Frakos zurückzukommen:

    Manche Elkos erhöhen auch ihre Kapazität wenn sie altern. In meinen Dual CLX9200 hatte ich zum Teil Abweichungen von +40%. Dadurch arbeitet die Frequenzweiche natürlich nicht mehr so wie sie mal entwickelt wurde. Auch unter den eigentlich unbedenklichen ITT-Elkos gibt es solche Kandidaten. Jedenfalls bei meinem CV1700 war es so, weshalb ich mich dazu entschlossen habe alle gegen Panasonic Elkos zu tauschen.


    Viel Spass noch mit dem CV1700. Ist er erstmal komplett überholt, klingt er fantastisch.8):thumbup:


    Viele Grüße Jan:)

    Hallo Hajo!

    Ja das lackierte Lautsprechersieb ist wohl einzigartig bei einem CV1700. :D

    Mittlerweile hat er ja auch die neuen Finder-Relais' von mir bekommen, die du mir vor einigen Jahren zugeschickt hast, da die Kanalausfälle immer häufiger wurden. Einen knisternden OP-Amp auf Tape 1 habe ich auch ersetzt, ebenso drei Krümelkekse auf der Endstufenplatine.

    Bei meinem anderen CV1700 habe ich vor ein paar Jahren alle OP-Amps erneuert und ebenfalls neue Finderrelais verbaut, damals noch mit den ersten gelben Adapterplatinen und selbstgeschnitzten Lötstiften. ^^

    Die ganzen knisternden Schalter haben mich fast wahnsinnig gemacht, denn Schalter hat der CV1700 schließlich reichlich und die wollten alle zerlegt und gereinigt werden.:whistling:=O Einen neuen Netzschalter hattest du mir für ihn auch noch zugeschickt und beim LS-Schalter 1 war die Nase des Kulissenplättchens gebrochen. Ich habe sie durch ein kleines Stück 0,9mm Draht ersetzt. Hält seit Jahren einwandfrei.

    Der fantastische Klang nach einer kompletten Revision entschädigt aber die viele Arbeit.8)


    Edit: Diese Hirschmannklemmen immer nur bei ausgeschaltetem Gerät an die Messpunkte anschließen!!!

    Genau mit diesen Hirschmannklemmen ist der Unfall passiert. Ich wusste um die Gefahr, wurde jedoch mit der Zeit etwas fahrlässiger und schon hats gespratzt.:rolleyes:


    Gruß Jan

    Hallo Norbert!


    Ja die Diode, und der 100Ohm Widerstand, sowie den Endtransistor habe ich erneuert. Die vertrocknete Wärmeleitpaste von der linken Endstufe habe ich auch entfernt und durch neue ersetzt. Die Angstwiderstände sind jetzt auch wieder weg und der Verstärker läuft wieder erstklassig.8) Ich hab ihn auch mal für ein paar Minuten etwas "aufgerissen". Die Endstufen werden leicht warm, der Ruhestrom sinkt nach der Belastung, steigt dann wieder bei geringerer Belastung an. Das war aber schon immer so. Beide Treiberbleche sind in etwa gleich warm.


    Da kann ich nur sagen: Operation erfolgreich, Patient lebt wieder:) Dank euch beiden. Hajo und Norbert. 8):thumbup:


    Gruß Jan:)

    Hallo Norbert!

    Die Ruhestromschaltung wurden vor einigen Jahren von Hajo umgebaut. NTC-Widerstände auf die Endstufenkühlkörper, Parallelwiderständ unter der Endstufenplatine, neue Trimmpotis und Ruhestromtransistoren.

    Ok ich habe den Ruhestrom jetzt auf 12mV eingestellt.

    Die Widerstände werden schon recht warm. Allerdings hatte ich mal nur die rechten und nur die linken Treiber und Endstufentransistoren eingesteckt und die Widerstände wurden bei beiden Kanälen jedesmal gleich warm. Wenn ich beide Kanäle gleichzeitig betreibe, dann werden die Widerstände auch ungefähr doppelt warm.

    Wenn ich mein Infrarothermometer draufhalte sind es rund 35°C. Die Treiberbleche werden beide rund 38°C warm nach ca. einer halben Stunde Betriebszeit ohne Signal.


    Gruß Jan

    Hallo!


    Die Teile sind gestern angekommen und hab sie gerade eben verbaut. Ich habe die Endstufe wie beschrieben in der Versorgungsleitung mit den Schutzwiderständen 27Ohm 5W nun in Betrieb genommen. Am Endstufenausgang liegen rund 3mV an. Das dürfte ja normal sein. Bis +/+10mV ist laut Serviceanleitung ok und kann noch mit R1360 eingestellt werden.

    In den ersten zehn Minuten hatte ich den Verstärker noch ohne Ruhestrom in Betrieb genommen, die Angstwiderstände blieben kalt, hab den Ruhstrom dann langsam bis auf 10mV hochgedreht. Die Treiber erwärmte sich leicht und auch die Angstwiderstände. Hab dann den Ruhestrom wieder auf null gedreht und die Angstwiderstände wurden wieder kalt. Ist das so in Ordnung? Die Treiber sind trotz Ruhestrom 0mV immernoch etwas warm. Endstufenkühlkörper eiskalt. Ich habe den linken Kanal noch ausgebaut, damit ich mich auf den rechten Kanal konzentrieren kann. Der Verstärker läuft jetzt seit gut einer halben Stunde. Achso und er läuft mit Signal, allerdings leise und über Kopfhörer.

    Geknallt, geblitzt und gestunken hat bisher nichts.:whistling:^^

    Achso und die Angstwiderstände habe ich doch oben angelötet, weil ich so besser prüfen kann ob sie sich erwärmen. Die Platine sollte das hoffentlich einmalig aushalten, aber es stimmt schon. Die Drähte der Siebelkos drücken deutlich auf die Lötaugen.


    Falls es normal ist, dass sich die Angstwiderstände bei Ruhestrom erwärmen, drehe ich den Ruhestrom wieder hoch und baue den linken Kanal mit dazu und teste dann nochmal alles.


    Ein Oszilloskop besitze ich leider nicht, weshalb ich dann auch nicht sehen kann wie sich die Endstufe an der Aussteuerungsgrenze verhält.

    Leider ist so ein Oszilloskop auch nicht ganz günstig in der Anschaffung.


    Viele Grüße

    Jan