Beiträge von Miesgram

    Hallo,


    das originale Phonokabel meines 704 ist 125 cm lang und dessen Kapazität liegt bei 150 pF.
    Ansich sind die Kabellängen und Kapazitäten an den Dualplattenspielern nicht einheitlich. Meist sind sie 110 cm lang.
    Die Dualdreher mit der fünfadrigen Tonarmverkabelung haben meist auch niederkapazitives Kabel. Die liegen dann so bei 150 pF bei einer Kabellänge bei den üblichen 110 cm. Bei den 10XX kommen die Kabel schon auf ca. 300 pF.


    Gruß, M. ;)

    Hallo,


    Zudem ist der 1224 erst ab 1,5g-2,0g Auflagegewicht - oder besser etwas mehr - "betriebssicher


    Ist das wirklich so? In der Anleitung und im Prospekt steht was von "betriebssicher ab einen Pond". ;)


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    Trotzdem ändert sich nichts an an Stefan's Empfehlung.


    "Wuerde das 95 evtl. zu meinem 1219 passen? Habe da momentan allerdings ein V15 III dran. Besser oder schlechter? "


    Passen würde es sicher schon. Das M95 war seinerzeits das zweitbeste Shuresystem. Hast Du schon ein M95? Dann probiere es doch. Die spährische N95G-Nadel schmeichelt so manch einer alten Platte. Auch die biradialen Nadeln für das M95 haben ihren Reiz.
    Ich habe immer einige Systeme auf TK's montiert und wechsel die schon mal aus. So wird's zum Hobby. Das Wechseln von Nadeln und Systemen ist für mich wie das Würzen beim kochen.


    Grüß, Jörg 8)

    Hallo,


    hast du auch die Antiskatingfeder auf der Chassisunterseite umgehängt? Die ist wegen der höheren Auflagekraft des CDS660 auf einen höheren Wert eingestellt. Die Kompensation läßt sich durch umhängen der Feder anpassen. Für 2,5 Gramm gibt es eine passende Voreinstellung. Zumindest ist es so am 1214 hifi.


    Gruß, Jörg ;)

    Hallo Florianska,


    den Werkbrettausschnitt der mittleren 12er Chassisgröße habe ich vor einiger Zeit mal gescannt und hochgeladen.
    Schaue mal hier!


    Gruß, Jörg 8)


    "Paßtt da die Schablone vom 1218? Dann ist die ja schon als Plan vorhanden und bei Wegavision."


    Die des 1218 würde passen, nur auf der Wegavisionseite gibt's den Werkbrettausschnitt des 1219. Der ginge nicht.

    Hallo Niklas,


    so einen hatte ich auch mal. Der ist nicht direkt schlecht aber ein Überflieger ist es auch nicht. Ich habe ihn irgend wann mal verschenkt. Das ist einfach nicht mein Beuteschema.
    Die Auflagekraft wird an diesem Plattenspieler durch Schwerkraft realisiert. Das heißt er muß waagerecht ausgerichtet werden. Ich glaube mich zu erinnern das der P70 trittschallempfindlich reagiert.
    Was soll dass Ding denn kosten? Nadel und System sollte schon im guten Zustand sein. Auch der Haubenzustand fließt in den Preis ein. Bei gebrauchter, aber intakter Nadel wird ich nicht mehr als 30 € ausgeben, eher weniger. Ein guter Dual der 500er oder 600er Reihe kann ähnlich viel kosten. Der Gegenwert ist aber ungleich höher.
    Hast Du einen Verstärker mit Phonoeingang? Ansonsten ist noch ein separater Entzerrervorverstärker fällig.


    Gruß, Jörg 8)

    Hallo,

    Vielleicht eine "Wendezarge" :D ?


    daran dachte ich auch, die eine Seite Dual, die andere PE ?( . Sowas in der Art habe ich auch. Allerdings die Federtopfaufnahmen neben einander.
    Den Grund für die fehlende Bodenplatte habe ich erkannt. Bei angezogenden Transportsicherungen überragt der Motor den unteren Zargenrand. Auch wurde dem Motor eine Schutzwanne verpasst. Da hat keiner gebastelt, alles Original.
    Das ist im Übrigen ein Ebay 1 € Auktionsgewinn :D . Der Standort war fünf Minuten Fußweg entfernt. Der Deckel hat keinen Riß. eine gute Shurenadel war auch dabei. Etwas putzen und schmieren und das Teil läuft wie am ersten Tag. Ich wollte eigentlich keinen weiteren Dreher 8) .
    Ansonsten wirkt die Zarge trotz Plastik massiver. Oft sind die kleinen Zargen verzogen. Das ist hier nicht der Fall.
    Einen 1216 habe ich in ähnlicher Zarge. Die hat die typische Dual-Wanne.


    Gruß, Jörg 8)


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    Hallo allerseits,


    Meine letzte Erwerbung, ein 1214 hifi, steckt in einer CK16-Zarge. Das nennt sich ja dann CS16. Die Zarge hat keine Bodenplatte. Anstatt dessen ist ein zweite Chassisaufnahme zu sehen. so ein Ding habe ich noch nie gesehen.
    Ist das normal?



    Gruß, Jörg 8)

    Hallo Winnfield,

    die rechte Seite des Geräts hängt beim genaueren hinsehen vorne runter, scheinbar ist die Feder dort ausgelutscht. Bekommt man die Federn noch irgendwo?


    Das an sich beeinträchtigt die Funktionsweise des Plattenspielers nicht im Geringstem. Es ist eher ein optisches Problem. Die Auflagekraft und die Skatingkompensation werden durch Federn erzeugt und wirken in allen Lagen des Chassis.
    Du könntest die Feder plastisch verformen. Wenn du die Feder über die elastische Verformung hinaus streckst, wird die betreffende Chassisseite auch wieder höher stehen. Nur wenn du es übertreibst, steht es dann halt zu hoch. Das ist schlecht zu dosieren. Ich würde es so nicht machen.
    Eine weitere Möglichkeit wäre die Federn untereinander zu tauschen.
    Steht das Chassis nur leicht schief, würde ich nichts machen.
    Sind die Federaufnahmen in der Zarge als Sacklöcher ausgeführt, kannst du einfach so etwas wie eine Münze unterlegen. Bei Durchgangslöchern kannst Du passende Dichtungen auf die Federtöpfe schieben. Der Innendurchmesser müsste so 21-22 mm betragen. Die gibt es in unterschiedlichsten Materialstärken.


    Gruss, Jörg ;)

    Hallo Lutz,

    Also flugs an den 1218 geklickt und eine gute Soulplatte aufgelegt.....hmmm, klingt viel besser als an 20° Armen ?


    Das kann ich bestätigen.
    Neben meinem Bett steht als Einschlafhilfe eine KA60 mit einem 1228 und montiertem Shure V15-III und einer originalen E-Nadel. Nicht der Anblick, sondern die Radioprogramme machen mich müde ;) .
    Je näher die vertikale Ausrichtung des Tonarmes sich der waagerechten Position nähert, um so matter klingt das V15-III. Gesangsstimmen klingen verschnupft. Der eh wenig ausgeprägte Tiefbass des V15-III verschwindet. Es wirkt alles einfach nur dumpf, als ob man Watte in den Ohren hätte.
    Zum probieren habe ich eine Matte mit 2 mm, eine mit 3 mm und mal beide zusammen als Tellerauflage verwendet.
    Eine Korrektur scheint fehl am Platz zu sein.


    Gruß, jörg 8)

    Hallo,


    mit einem Klicksystem sähe es dann so aus.


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    Die vertikale Ausrichtung wäre voll daneben. An einem Klicksystem läßt sich das auch nicht mit einem Montagekeil korrigieren. Für eine sphärisch geschliffene Nadel mag das so gehen.
    Mit einem standardbefestigtem 1/2"-System, hier Shure M44+Montagekeil, sieht es so aus.
    Ein DMS240+DN242 halte ich nicht so sehr geeignet.


    [Blockierte Grafik: http://farm5.staticflickr.com/4114/5438504225_5259900f5c_m.jpg]


    Gruß, Jörg 8)

    Hallo,


    einen 1216 habe ich längere Zeit auf Arbeit in Benutzung.
    Die Horizontallager sind beim 1209 und 1216 nicht spitzengelagert, sondern zweifach kugelgelagert. Lagereibung ist trotzdem gering. Der 1226 hatte dann spitzengelagerte Horizontallager.
    Den Teller meines 1216 habe ich gegen den eines geschlachteten 1218 getauscht. Damit hat er auch eine mitlaufende Achse.
    Ansonsten ist der 1216 solides Gerät. Zur Zeit habe ich ein AT120E am 1216 in Betrieb.


    Gruß, Jörg

    Hallo,


    Naja zumindest ist der 1209 bei Wegavision nicht so sehr gut dokumentiert.


    Zu mindest wird ihm ein befriedigendes Rumpelverhalten bescheinigt.


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    ...es liegt an der Motorentkopplung beim 1209er


    Das vermute ich auch. Sein Motor gleicht oberflächlich betrachtet denen seiner Nachfolger. Die Anschlußkabel sind allerdings dünner. Die Gummimischung der Motorhalterung könnte anders sein.
    Lucky, bei deiner hängenden Motorbefestigung ist allerdings die Radialelastizität weg. Probieren werde ich es an meinem 1209 trotzdem mal. Naja, es sind zwei :D .
    Ich hatte mal vor längerer Zeit die Tonarmresonanz mittels der Hifinews-Testplatte des 1209 und dem originalem Shuresystem ermittelt. Welches genau weiß ich nicht mehr. Es könnte das Shure M75 gewesen sein. Oder doch das M 91? Die Frequenz lag grenzwerig hoch. Das gleiche System mit der gleich Nadel an einem anderen Dreher der 12er Reihe der mittleren Chassisgröße war alles im grünen Bereich. Das Resonanzverhalten des 1209-Tonarmes ist deutlich anders. Das sollte man bei der Tonabnehmerwahl berücksichtigen.


    Leider kann ich den interessanten Beitrag in nächster Zeit nicht weiterverfolgen. Ich mache mich heute zum Skifahren auf und werde die nächte Zeit in einer I-Net freien Zone verbringen.


    Gruß, Jörg 8)

    Hallo,


    Eigentlich müsste der Thread bezogen auf die Chassisgröße ja


    1228 vs. 1218 vs. 1209 vs. 1019


    heißen.


    Da ist wohl was dran.
    Trotzdem würde ich ihn als den schlechtesten des Quartetts einstufen. Der längere Arm und der daraus resultierende geringere tangentiale Spurfehlwinkel nützt dem 1209 nicht viel. Der rumpelt einfach mehr als seine Mitstreiter, so meine Erfahrung. Ich kann mich auch dunkel an einen Test erinnern, in dem der 1209 genau aus diesem Grund gerade man so die Hifi-Norm schaffte. Ich weiß nicht was an den nachfolgenden Dualdrehern der mittleren Chassisgröße besser gemacht wurde. Ein 1216, oder 1218 erzeugt hörbar weniger Rumpelgeräusche. Auch ein gut laufender 1019 kann´s besser.


    Gruß, Jörg 8)

    Hallo,


    ich meine das es ginge. Du müßtest das Segment + Kompensationsfeder eines anderen dreitourigen Dualplattenspieler der 12er Reihe ( 1209 - 18 ) des mittleren Chassisformates verpflanzen. Damit wird der Organspender unbrauchbar. Sinn macht das nicht. Damit zerstörst Du einen höherwertigen Dreher, um deinen 1211 zu pimpen. Trotz Umbau ist die Reibung der Tonarmlager immer noch recht hoch, so das der Einsatz eines besseren Systemes kaum lohnt.


    Gruß, Jörg 8)

    Hallo,
    mir ist noch eine mögliche Ursache eingefallen.
    Der manuelle Lift wird, mittels Druck der Stellschiene auf den Heberbolzen, betätigt. Ist die Höhe für das manuelle Anheben arg hoch gestellt, vergrößert sich auch der Abstand zwischen Federbolzen und Stellschiene.
    Du solltest dir mal den Automatikablauf an dem ausgebauten und aufgebockten Chassis von unten ansehen. Wichtig ist das der Federbolzen wirklich an die Stellschiene anschlägt und nicht darüber ruscht.


    Gruß, Jörg

    Hallo,

    dass sich der Aufsetzpunkt nicht oder fast nicht verändert, wenn ich an der Stellschraube drehe.


    Hast Du mal am ausgebautem Chassis nachgeschaut, ob sich beim drehen der Einstellschraube, die Stellschiene verschiebt?
    Auch könnte ich mir vorstellen, dass der Federbolzen auf dem Segment über die Stellschiene ruscht, anstatt gegen zu schlagen.


    Gruß, Jörg