Beiträge von Blechdackel

    Zur Präsenz im Handel:

    Im Handel sehe ich die neuen Dual CS Modelle immer wenn ich alle drei Monate beim Musikhaus Schlaile in Karlsruhe bin, um CDs oder Schallplatten zu kaufen. Dort stehen immer CS 418, CS 429 und CS 518. Daneben übrigens auch noch ein übrig gebliebener Dual CS 458 in dieser Eicheausführung.


    Die Problematiken muss man, wie schon deutlich gemacht auf die gesamte Unterhaltungselektronik beziehen.


    Da jemand die Idee hatte, dass man die Marke Schneider für die DT Modelle nutzen könnte, diese Rechte liegen eventuell noch bei TCL, die Schneider einst nach deren Insolvenz übernahmen, wenn das denn einen marktstrategischen Sinn machen würde.


    Heiko

    Einige hören auch mit PC/Laptop/DAC und was weiss ich noch für einen Kram. Bei den Reviews für Kopfhörer zu den Rundreisen im Hifi Forum, bei denen ich teilnehmen, bin ich mit meiner klassischen Hardware immer einer der wenigen oder fast der einzige.


    Ansonsten, jetzt nur keine Schreckgespenster beschwören.


    Heiko

    Genau das meinte ich, der Geschäftsbetrieb ruht sicher nicht. Das mögliche Szenario hinter den Kulissen hat Deichgraf63 in etwa gut vermutet(auch wenn Fehrenbacher außer den Motoren und den TAs recht viel regional oder Deutschlandweit beziehen soll, aber wenn die essentiellen Teile fehlen). Dazu noch Nokos Ausführungen zur Marktsituation.


    Heiko

    Der passende CD-Spieler war der CD 100 RS aus dieser Serie. Zeitgleich gab es auch noch CD 1180 oder CD 1130(aber vermutlich andere Lieferanten).

    ist RC-66 die Systemfernbedienung des CV 650 RC, dann ist auch damit die Frage hinsichtlich CD 100 RS beantwortet. Die anderen obengenannten könnten anderen FB Code haben, wegen anderer Lieferquelle.


    Der CD 5150 ist aus der Audiophile Concept Serie und die war eine Generation davor. Dieser ist nicht von Inkel, wie der CV 650 RC, sondern von Rotel.


    Heiko

    Hallo Michael,

    nein, an die Stirn tippe ich mir garantiert nicht. Diese Geräte aus der Studio Concept Serie erinnern mich an die Zeit der frühen 90er, als ich anfing mich mit richtigem Hifi zu beschäftigen. Den CV 6040 aus der Studio Concept Serie, den dazu passenden Tuner CT 7060 und dazu den Receiver CR 900 RC aus der Nachfolgerserie(ab 1992) der Audiophile Concept Serie habe ich im Frühjahr 1994 in einem Radio- und Fernsehfachgeschäft in Rastatt angesehen. Dazu die Dual Boxen aus deutscher Produktiion. Produzent/Lieferant dieser Hifi Komponenten war Inkel.


    Auch die Hifi Geräte dieser Zeit gehören für mich zur Geschichte von Dual. Deshalb ein Danke für diesen Bericht.


    Aus der gezeigten Grundig Generation sah ich mir damals den Receiver R 301, das Casettendeck CF 301 und den CD-Spieler CD 301(gefertigt bei Philips in Belgien mit CDM 4/19 Laufwerk) an. Die äußere Verarbeitung ist meiner Erinnerung nach auf gleichem Niveau, aber die Endstufen waren bei dieser Grundig Generation integriert. Ganz anders als bei der nachfolgenden Fine Arts Serie(ab 1993), die dann diskret aufgebaut waren. Die wurden es dann bei mir auch. Dual fand dann später den Weg zu mir.


    Überraschend ist der Vergleich im Tunerempfangsbereich zugunsten Dual. Das war stets immer eine Paradedisziplin der Grundig. Konstrukteure. Mein Receiver Fine Arts R 1 ist auch mit Zimmerempfangsantenne sehr gut im Empfang.


    P.S. Ein hervorragendes Konstruktionsmerkmal ist auch die diskret aufgebaute Endstufe, was im Ernstfall die Ersatzteilbeschaffung leichter machen dürfte.


    Heiko

    Gibt es beim gemessenen Gleichlauf auch so was wie eine Serienstreuung?

    Der CS 455-1 dürfte damals bei der Audio in 1998 besser gemessen worden sein. Aber ich glaube es waren nicht mal Messergebnisse damals dabei.


    Ach ja in der Audio ist der Project A 1 drin(immerhin ein fast baugleicher Rekkord F 100).


    Mit fragwürdigen 65 Klangpunkten(Project Bonus?). Im besagten CS 455 Test von 1998 gab es nur 50 Klangpunkte.

    Soviel mal wieder zur objektiven Vergleichbarkeit der Testergebnisse im 100 Punktesystem der Audio besonders bei Plattenspielern.

    Gut es sind knapp 24 Jahre dazwischen; vielleicht darf man da keine gute Vergleichbarkeit erwarten.


    Heiko

    Da ich in der Bahnhofsbuchhandlung heute morgen etwas für meine Mutter mitnehmen sollte, habe ich auch noch die Audio Video Bild mit dem Rekkord F 100 Test mitgenommen für die Lektüre im Zug.

    Für den wohl Plattenspielerkundigen Tester klingt er besser, als vom ersten Anblick erwartet. Der Spieler lief auch sehr ruhig und ausgeglichen und Nadelersatz gibt es für Käufer günstig und leicht.

    Für die typischen Käufer passt doch alles.


    Heiko

    Osteuropräische oder Biodeutsche Händler, die aggressiv auftreten?


    Die haben sicher noch nicht das beschauliche Baden entdeckt. Wird sicher noch etwas dauern. In Baden-Baden soll die Welt bekanntlich etwas später unter gehen als woanders. Ganz anders als das Ruhrgebiet oder Berlin.

    Ich habe schon lange keine Platten mehr auf dem Flohmarkt gekauft.


    Zum eigentlichen Thema zurück. Auch meine fünf Plattenspieler habe ich noch zu einer ganz anderen Zeit als heute gekauft. Zwischen 2003 und 2010. Und der teuerste war der CS 503-2 mit 37,50 € bei Ebay im Sommer 2003 und das auch noch ersteigert.

    Die anderen kamen aus Kleinanzeigen in der Zeitung und im Sperrmüllanzeiger(Nachfolger war Quoka) oder auf dem Trödelmarkt. Auf den Trödelmärkten machte ich die besten Käufe stets bei Frauen und das nicht nur bei Plattenspielern.


    "Der muss bei uns weg." (SABA PSP 400 - 2 €)

    "Ich habe da nicht soviel Ahnung davon, den hat mein Mann mir mitgegeben." (Philips CD 824 für 15 €)

    "Für 10 €? Da muss ich meinen Mann anrufen." (MB Quart QP 55 X für 10 €, aber mit erneuerungswürdigen Ohrpolstern und es war sogar in diesem Sommer)

    Und die komplette Steigenberger Hotel Badischer Hof - Gedächtniskollektion (CS 1228, CV 121 und CL 240 für nur 15 €) für den Onkel zum Verkauf mitgeschleppt.


    Aber die eigentliche Wahrheit ist es handelt sich meist um Hifi das bei der breiten Masse total out ist/war.

    Und die 00er Jahren waren goldene Käuferjahre bei Plattenspielern.


    Heiko

    Immer wieder schade, das mit den Höhenschlägen, dabei kommen die Lieferanten aus der nahen Umgebung, wenn es nicht sogar HMF ist, mit denen man von Alfred Fehrenbacher Senior aus unternehmensmäßig verbunden war. Erst in der letzten Woche hat im Hifi-Forum jemand über seinen neuen Thorens TD 103 A von dem Höhenschlagproblem berichtet und um Rat gefragt. Und natürlich tauchte wieder einmal dieser "akem" auf, der die 400er Vollautomaten bei Gelegenheit "runter macht". Was alles ab Konstruktion CS 455 und Nachfolger so eigentlich nicht verdient hat. Aber wenn man einen TD 103 A für happige 999 € verkauft....


    Aber es wird unbekannt bleiben, wieviel Prozent der Neugeräte von Höhenschlägen überhaupt betroffen sind und die negativen Fälle wiegen schwerer als die einwandfreie Ware, wenn wenige im Internet berichten, da immer mehr von Problemen berichten werden, als wenn die Qualität in Ordnung ist.


    Ich habe qualitativ schon immer zwischen CS 415, CS 435 und allem ab CS 455(jetzt eben F 300 aufwärts) unterschieden und die ersteren sind für die typischen Ab- und Zuhörer von Schallplatten, die ihre alte ehrwürdige Schallplattensammlung nicht ganz verstauben lassen wollen.


    Übrigens hat Fono(SG Akustik) auf seiner Verkaufsseite seit kurzem die anderen Dual nicht mehr.


    Heiko

    Der 503-2 ist kein Vorläufer der 400er Spieler gewesen, sondern eine alternative Variante zu 450 und 455. Der 503-1 war aber ein bisschen früher auf dem Markt gewesen, da war der 503-2 schon eine Verbesserung.

    Der CS 503-2 war der erste Dual Plattenspieler der bei mir einzog. Ich habe ihn über den Sommer, als ich am 601 zwecks Überholung arbeitete wieder längere Zeit angeschlossen gehabt.


    Zu dem Motor der beim Anlaufen ziemlich schnurrend zu hören ist. Da wird die Motorlagerung über die Jahre nicht mehr so effektiv funktionieren. Tomtom hat vor Jahren mal Maßnahmen beschrieben, wie man das Antriebsgeräusch mildern kann.


    Ich habe das ULM 63 E in 2005 durch ein Audio Technica AT 120 E tauschen lassen. Das AT 120 E(gebraucht für 50 € bekommen) hat mich damals einfach interessiert und es hat schon etwas gebracht. Dabei ist es bis jetzt geblieben. Naheliegender aber wäre ein Tausch der Nadel aus dem Ortofon Programm, z.b das vom OM 20 oder vielleicht sogar OM 30.


    Zum 626 kann ich wegen der ULM Thematik nichts schreiben.


    Direktantriebe sind von der Laufruhe allen anderen Antriebsarten grundsätzlich überlegen. Ich habe aus dem Bereich den Saba PSP 400.

    Aber dennoch muss man bei einem gut gewarteten 601 schon nahe mit den Ohren rangehen um da ein ganz leises Tickern zu hören und das ist für die normale Praxis unrelevant. Aber der Saba praktisch noch unhörbarer.


    Heiko

    Ich war gestern Nachmittag im Musikhaus Schlaile in Karlsruhe zum CD-Kauf und um das Vinylangebot anzuschauen. Bei der Tonträgerabteilung gibt es immer auch eine kleine Auswahl an Hifi und Kopfhörern. Da standen doch tatsächlich CS 418 und CS 518 nebeneinander. Die Verarbeitungsqualität ist wirklich solide. Verkaufspreise sind wie bei der jeweiligen UVP angegeben 499 und 649 €.


    Der CS 458(Ausführung Sterlingeiche) steht übrigens seit einiger Zeit im Schaufenster an der Kaiserstraße. Ist also auch noch im Angebot(wenn freilich auch als Restbestand).


    Heiko

    Ich erinnere mich noch, wie der TD 309 rauskam, wurde hier heiss diskutiert. Sogar der Konstrukteur des TD 309, ein bekannter Name aus der deutschen Hifi- Branche hat hier mitdiskutiert.


    Für einen Modeplattenspieler hält sich Project immerhin schon seit 30 Jahren.


    Zu Fehrenbacher und Project kann man im Moment nur spekulieren. Oder?


    Heiko