Beiträge von Blechdackel

    Der 503-2 ist kein Vorläufer der 400er Spieler gewesen, sondern eine alternative Variante zu 450 und 455. Der 503-1 war aber ein bisschen früher auf dem Markt gewesen, da war der 503-2 schon eine Verbesserung.

    Der CS 503-2 war der erste Dual Plattenspieler der bei mir einzog. Ich habe ihn über den Sommer, als ich am 601 zwecks Überholung arbeitete wieder längere Zeit angeschlossen gehabt.


    Zu dem Motor der beim Anlaufen ziemlich schnurrend zu hören ist. Da wird die Motorlagerung über die Jahre nicht mehr so effektiv funktionieren. Tomtom hat vor Jahren mal Maßnahmen beschrieben, wie man das Antriebsgeräusch mildern kann.


    Ich habe das ULM 63 E in 2005 durch ein Audio Technica AT 120 E tauschen lassen. Das AT 120 E(gebraucht für 50 € bekommen) hat mich damals einfach interessiert und es hat schon etwas gebracht. Dabei ist es bis jetzt geblieben. Naheliegender aber wäre ein Tausch der Nadel aus dem Ortofon Programm, z.b das vom OM 20 oder vielleicht sogar OM 30.


    Zum 626 kann ich wegen der ULM Thematik nichts schreiben.


    Direktantriebe sind von der Laufruhe allen anderen Antriebsarten grundsätzlich überlegen. Ich habe aus dem Bereich den Saba PSP 400.

    Aber dennoch muss man bei einem gut gewarteten 601 schon nahe mit den Ohren rangehen um da ein ganz leises Tickern zu hören und das ist für die normale Praxis unrelevant. Aber der Saba praktisch noch unhörbarer.


    Heiko

    Ich war gestern Nachmittag im Musikhaus Schlaile in Karlsruhe zum CD-Kauf und um das Vinylangebot anzuschauen. Bei der Tonträgerabteilung gibt es immer auch eine kleine Auswahl an Hifi und Kopfhörern. Da standen doch tatsächlich CS 418 und CS 518 nebeneinander. Die Verarbeitungsqualität ist wirklich solide. Verkaufspreise sind wie bei der jeweiligen UVP angegeben 499 und 649 €.


    Der CS 458(Ausführung Sterlingeiche) steht übrigens seit einiger Zeit im Schaufenster an der Kaiserstraße. Ist also auch noch im Angebot(wenn freilich auch als Restbestand).


    Heiko

    Ich erinnere mich noch, wie der TD 309 rauskam, wurde hier heiss diskutiert. Sogar der Konstrukteur des TD 309, ein bekannter Name aus der deutschen Hifi- Branche hat hier mitdiskutiert.


    Für einen Modeplattenspieler hält sich Project immerhin schon seit 30 Jahren.


    Zu Fehrenbacher und Project kann man im Moment nur spekulieren. Oder?


    Heiko

    Schichtbetrieb kann ja auch nur Frühschicht und Spaetschicht bedeuten. An Wochenendarbeit glaube ich nicht.

    Erstaunlich ist die Verteilung über mehrere Werke. Lag aber auch an den begrenzten Platzmoeglichkeiten in der Stadt St. Georgen. Und früher baute man noch nicht diese großen Gewerbegebiete außerhalb; vielleicht aus Rücksicht auf die Landwirtschaft.

    Das Zweigwerk in Meßkirch entstand, weil es dort noch ein Potenzial an Fach- und Produktionskraeften gab.


    Heiko

    So sieht es beim, zu mir nächstgelegenen Hifi-Onlineshop(in Karlsruhe), aus. Da gibt es jetzt eine Mischung aus Dual Fehrenbacher und Dual DGC, und alle mit 10 - 14 Tage Lieferzeit. Was das dann in der Praxis auch immer bedeuten mag.


    Dual | Plattenspieler | FONO.DE


    Bei meinem Haupt-Offline-CD und Schallplattenhändler Schlaile in der Kaiserstraße steht immerhin auch noch ein CS 458 in dem Holzfurnier(Eiche?) im Schaufenster.


    Komplett eingestellt ist sicher nichts; siehe die Thorens Modelle und den als Universum gelabelten CS 440(sowie die Blackwald Fotomotiv-Plattenspieler).


    EDIT: den CS 458 scheint es demnach nur noch in der Eiche Hell Optik zu geben.


    Heiko

    Erinnert mich an meinen AKG K 240 Sextett, den ich im Mai 2010 bei einem Radio-Fernsehfachhändler als NOS Exemplar mit Verkaufskarton und Kurzanleitung für 25 € mitgenommen. Durch dieses Ereignis fand das Kopfhören zu einer neuen Blüte.

    Ich habe seit 2016 auch einen neuen German Maestro GMP 400, also von dem Nachfolger der ehemaligen MB Quart. Heutzutage kommt man dort mit der Verpackung, auch ohne Styropor aus, und der Kopfhörer steckt in einer Faltpappekonstruktion im schwarzroten Verkaufskarton.


    Heiko

    Die Verpackungskartons meiner Fine Arts by Grundig Komponenten können sich nach 26 Jahren auch immer noch sehr gut sehen lassen.

    Für den Schutz der Seitenteile hat man bei diesen jüngeren Fine Arts Eierschalenkartons verwendet, damit warb Grundig sogar im Prospekt 1994, als umweltbewusster, als die Styroporseitenschalen.


    Heiko

    Vielleicht sollte Fehrenbacher mit TechniSat eine Kooperation anstreben, das ist auch eine Marke, die teilweise in Deutschland produziert und noch keine Plattenspieler im Portfolio hat.


    Gruß


    Uli

    Leider schon geschehen; das mit den Plattenspielern Marke Technisat. Aber das würde eine theoretische Möglichkeit für eine Kooperation nicht ausschließen. Und Technisat hat ja bisher nur Hifi-Einstieg zu bieten. Da könnte man ab CS 458 fortsetzen(die Einstellung von CS 415- oder CS 440 ist kein großer qualitativer Verlust). Aber wir können hier und heute nur spekulieren.


    Sowohl Blackwald oder auch Technisat(oder eine andere neuen Marke), wie vermittelt man es den Kunden?


    TechniSat: Plattenspieler - Audio & Hi-Fi - Produkte | DE

    Jetzt kann man spekulieren, ob man CS 458, CS 600 mk II und die anderen, in absehbarer Zeit als Blackwald im Handel sehen wird. Das wird dann ein mühsamer Neuanfang, wie man es seit Jahren auch bei German Maestro(ex-MB Quart) beobachten kann. Fehrenbacher hat immer noch das Zusatzgeschäft durch Thorens.


    Heiko

    502 oder 504 wären tatsächlich ideal, wenn man noch nicht viel mit Mechanik gemacht hat. Mein Einstieg war der CS 503-2, der stammt aber aus der Nach-Steidinger Zeit, und ich nehme bei älter an, dass gemeint ist, bis zu der Zeit von 1982.


    Heiko

    Daran glaube ich nicht in der Vollständigkeit. Eher eine Mischung aus St. Georgener und chinesischen Dual - dann hätte man den CS 458 nicht mehr letztes Jahr auf den Markt gebracht, und der reiht sich von seiner Bezeichnung gut in die neue Produktlinie ein. Und der CS 458(und CS 465) hat doch meines Wissens ein Subchassis?


    Heiko

    Richtig, die Übernahme der Montage durch Fehrenbacher geschah zum 01.07.1993, als sich Schneider mit seiner Tochter Dual GmbH, aus St. Georgen zurück zog, um Marketing, Service und Vertrieb in Türkheim mit den entsprechenden Schneider Abteilungen zu zentralisieren.

    Von Alfred Fehrenbacher las ich in einem Wirtschaftswochen Artikel vor ein paar Jahren, dass er 1993 erstmal auf Sicht wirtschaftete. Er rechnete zur damaligen Zeit, dass sich der Plattenspielerbau irgendwann nicht mehr rechnen könnte, aber wenn er ihn noch ein paar Jahre und auf dem Niveau der damaligen Nachfrage weiterbetreiben könnte, so wäre er zufrieden gewesen - aber es kam ja doch noch ein wenig anders. Das Nischenrevival kam ab den frühen/Mitte 2000er Jahren, was Sintron und Dual ermutigte sich von TCL, dem neuen Schneider Eigner zu lösen.


    Wann kam überhaupt Sintron ins Spiel? Irgendwann muss Schneider den Vertrieb der Dual Plattenspieler abgegeben haben.


    Wie der Übergang der Markenrechte zeitlich verlief, habe ich gerade nicht so parat.

    Die Manager, die die Marke Dual in der Hand hatten, saßen ab 1987 bei Schneider. Die waren recht fleißig. Siehe "Audiophile Concept" und "Studio Concept" und Trikotwerbung bei FC Schalke 04. Aber man sah ja langfristig, dass sie sich nicht selbst retten konnten, trotz ein paar ambitionierten Ideen. Zum Beispiel : Laser TV. Fehlte ihnen die finanzielle Ausdauer? Oder die Weitsicht?


    Thomson zuvor hatte immer weniger Lust auf den Hifi-Markt und verkaufte dann an Schneider. Bei Telefunken, dem letzten Hersteller im Thomson-Konzern, der noch Hifi im Angebot hatte, dümpelte das Hifi-Programm die letzten Jahre, trotz RDS- und DSR-Tuner, dem leisen Ende um 1993 entgegen. Die Geräte hatten in den letzten Jahre eine deutsche Beschriftung. Man war im deutschsprachigen Fach-handel(neben Deutschland, vielleicht noch in der Schweiz und Österreich?), neben den Japanern vorhanden, aber mäßig erfolgreich.


    In der breiten Masse bzw bei den Einzelkomponenten und Komplettanlagen, der mittleren Preislagen hatten Sony, Technics, Pioneer und Co, den Markt für sich gewonnen.


    Bei den Plattenspielern wurden Rega und Project ab 1990 die neuen Lieblinge der kleinen Hifi-Studios.