Beiträge von Blechdackel

    Ich erinnere mich noch, wie der TD 309 rauskam, wurde hier heiss diskutiert. Sogar der Konstrukteur des TD 309, ein bekannter Name aus der deutschen Hifi- Branche hat hier mitdiskutiert.


    Für einen Modeplattenspieler hält sich Project immerhin schon seit 30 Jahren.


    Zu Fehrenbacher und Project kann man im Moment nur spekulieren. Oder?


    Heiko

    Schichtbetrieb kann ja auch nur Frühschicht und Spaetschicht bedeuten. An Wochenendarbeit glaube ich nicht.

    Erstaunlich ist die Verteilung über mehrere Werke. Lag aber auch an den begrenzten Platzmoeglichkeiten in der Stadt St. Georgen. Und früher baute man noch nicht diese großen Gewerbegebiete außerhalb; vielleicht aus Rücksicht auf die Landwirtschaft.

    Das Zweigwerk in Meßkirch entstand, weil es dort noch ein Potenzial an Fach- und Produktionskraeften gab.


    Heiko

    So sieht es beim, zu mir nächstgelegenen Hifi-Onlineshop(in Karlsruhe), aus. Da gibt es jetzt eine Mischung aus Dual Fehrenbacher und Dual DGC, und alle mit 10 - 14 Tage Lieferzeit. Was das dann in der Praxis auch immer bedeuten mag.


    Dual | Plattenspieler | FONO.DE


    Bei meinem Haupt-Offline-CD und Schallplattenhändler Schlaile in der Kaiserstraße steht immerhin auch noch ein CS 458 in dem Holzfurnier(Eiche?) im Schaufenster.


    Komplett eingestellt ist sicher nichts; siehe die Thorens Modelle und den als Universum gelabelten CS 440(sowie die Blackwald Fotomotiv-Plattenspieler).


    EDIT: den CS 458 scheint es demnach nur noch in der Eiche Hell Optik zu geben.


    Heiko

    Erinnert mich an meinen AKG K 240 Sextett, den ich im Mai 2010 bei einem Radio-Fernsehfachhändler als NOS Exemplar mit Verkaufskarton und Kurzanleitung für 25 € mitgenommen. Durch dieses Ereignis fand das Kopfhören zu einer neuen Blüte.

    Ich habe seit 2016 auch einen neuen German Maestro GMP 400, also von dem Nachfolger der ehemaligen MB Quart. Heutzutage kommt man dort mit der Verpackung, auch ohne Styropor aus, und der Kopfhörer steckt in einer Faltpappekonstruktion im schwarzroten Verkaufskarton.


    Heiko

    Die Verpackungskartons meiner Fine Arts by Grundig Komponenten können sich nach 26 Jahren auch immer noch sehr gut sehen lassen.

    Für den Schutz der Seitenteile hat man bei diesen jüngeren Fine Arts Eierschalenkartons verwendet, damit warb Grundig sogar im Prospekt 1994, als umweltbewusster, als die Styroporseitenschalen.


    Heiko

    Vielleicht sollte Fehrenbacher mit TechniSat eine Kooperation anstreben, das ist auch eine Marke, die teilweise in Deutschland produziert und noch keine Plattenspieler im Portfolio hat.


    Gruß


    Uli

    Leider schon geschehen; das mit den Plattenspielern Marke Technisat. Aber das würde eine theoretische Möglichkeit für eine Kooperation nicht ausschließen. Und Technisat hat ja bisher nur Hifi-Einstieg zu bieten. Da könnte man ab CS 458 fortsetzen(die Einstellung von CS 415- oder CS 440 ist kein großer qualitativer Verlust). Aber wir können hier und heute nur spekulieren.


    Sowohl Blackwald oder auch Technisat(oder eine andere neuen Marke), wie vermittelt man es den Kunden?


    TechniSat: Plattenspieler - Audio & Hi-Fi - Produkte | DE

    Jetzt kann man spekulieren, ob man CS 458, CS 600 mk II und die anderen, in absehbarer Zeit als Blackwald im Handel sehen wird. Das wird dann ein mühsamer Neuanfang, wie man es seit Jahren auch bei German Maestro(ex-MB Quart) beobachten kann. Fehrenbacher hat immer noch das Zusatzgeschäft durch Thorens.


    Heiko

    502 oder 504 wären tatsächlich ideal, wenn man noch nicht viel mit Mechanik gemacht hat. Mein Einstieg war der CS 503-2, der stammt aber aus der Nach-Steidinger Zeit, und ich nehme bei älter an, dass gemeint ist, bis zu der Zeit von 1982.


    Heiko

    Daran glaube ich nicht in der Vollständigkeit. Eher eine Mischung aus St. Georgener und chinesischen Dual - dann hätte man den CS 458 nicht mehr letztes Jahr auf den Markt gebracht, und der reiht sich von seiner Bezeichnung gut in die neue Produktlinie ein. Und der CS 458(und CS 465) hat doch meines Wissens ein Subchassis?


    Heiko

    Richtig, die Übernahme der Montage durch Fehrenbacher geschah zum 01.07.1993, als sich Schneider mit seiner Tochter Dual GmbH, aus St. Georgen zurück zog, um Marketing, Service und Vertrieb in Türkheim mit den entsprechenden Schneider Abteilungen zu zentralisieren.

    Von Alfred Fehrenbacher las ich in einem Wirtschaftswochen Artikel vor ein paar Jahren, dass er 1993 erstmal auf Sicht wirtschaftete. Er rechnete zur damaligen Zeit, dass sich der Plattenspielerbau irgendwann nicht mehr rechnen könnte, aber wenn er ihn noch ein paar Jahre und auf dem Niveau der damaligen Nachfrage weiterbetreiben könnte, so wäre er zufrieden gewesen - aber es kam ja doch noch ein wenig anders. Das Nischenrevival kam ab den frühen/Mitte 2000er Jahren, was Sintron und Dual ermutigte sich von TCL, dem neuen Schneider Eigner zu lösen.


    Wann kam überhaupt Sintron ins Spiel? Irgendwann muss Schneider den Vertrieb der Dual Plattenspieler abgegeben haben.


    Wie der Übergang der Markenrechte zeitlich verlief, habe ich gerade nicht so parat.

    Die Manager, die die Marke Dual in der Hand hatten, saßen ab 1987 bei Schneider. Die waren recht fleißig. Siehe "Audiophile Concept" und "Studio Concept" und Trikotwerbung bei FC Schalke 04. Aber man sah ja langfristig, dass sie sich nicht selbst retten konnten, trotz ein paar ambitionierten Ideen. Zum Beispiel : Laser TV. Fehlte ihnen die finanzielle Ausdauer? Oder die Weitsicht?


    Thomson zuvor hatte immer weniger Lust auf den Hifi-Markt und verkaufte dann an Schneider. Bei Telefunken, dem letzten Hersteller im Thomson-Konzern, der noch Hifi im Angebot hatte, dümpelte das Hifi-Programm die letzten Jahre, trotz RDS- und DSR-Tuner, dem leisen Ende um 1993 entgegen. Die Geräte hatten in den letzten Jahre eine deutsche Beschriftung. Man war im deutschsprachigen Fach-handel(neben Deutschland, vielleicht noch in der Schweiz und Österreich?), neben den Japanern vorhanden, aber mäßig erfolgreich.


    In der breiten Masse bzw bei den Einzelkomponenten und Komplettanlagen, der mittleren Preislagen hatten Sony, Technics, Pioneer und Co, den Markt für sich gewonnen.


    Bei den Plattenspielern wurden Rega und Project ab 1990 die neuen Lieblinge der kleinen Hifi-Studios.

    Zum Thema klassischer inhabergeführter Radio- und Fernsehfachhandel, den gibt es bei mir im Raum Baden-Baden/Offenburg immer noch recht gut vertreten. Einzelne haben im Laufe der Zeit aufgegeben und z.B der Radio Freytag aus Karlsruhe hat sich stark verändert bzw. verkleinert, aber man hat immer noch Alternativen zu den Elektronikmärkten. Expert, Media Markt und Saturn haben sich aber seit den 90er hier aber auch breit gemacht. Vielleicht weil man hier im Schnitt überdurchschnittlich verdient, aber eher weil es noch mehr den konservativen Käufertyp der mittleren und älteren Generation zu geben scheint und die Fachgeschäfte punkten mit Beratung und Service.

    Ein Fachgeschäft in einem Baden-Badener Stadtteil hat nach fast 40 Jahren sein Ladengeschäft aufgegeben und arbeitet nun ausschließlich von seiner Werkstatt eine Straße weiter. Begründung : Verändertes Kaufverhalten. Das Geld wird bei denen mehr mit Elektroinstallationen und Sicherheitstechnik verdient. U-Elektronik läuft so nebenbei mit. Ein Geschäft, das zwischen den bekannten Elektronikketten und den traditionellen Fachhändlern steht, ist der Expert Octomedia in Rastatt und Bühl. Der Gründer hat mit einem kleinen Hifi-Geschäft in der Rastatter Innenstadt, so etwa Ende der 70er Jahre angefangen und er hatte Erfolg mit den japanischen Hifi-Importmarken(JVC, Kenwood, Pioneer u.a) im Laufe der Jahrzehnte expandierte er und baute neu in einem Rastatter Gewerbegebiet. Dann verkauft er an die Expert Kette und ist heute Immobilienunternehmer.


    Schaut man aber in die kleinen Fachgeschäfte rein, sieht man aber nur noch wenig oder fast kein Hifi. Bei den Fernsehermarken liegt der Schwerpunkt oft auf Panasonic und Metz. Den deutschen Exot Technisat findet man oft in solchen kleinen Fachgeschäften. Das Angebot und die Quantität ist eine andere als noch in den 90ern. Ein Geschäft hat in seiner Schaufensterauslage viel Kleinkram von Grundig und Technisat(DAB Plus/UKW-Radios u.ä), aber vermutlich in den Regalen drinnen, keine einzige klassische Einzelkomponentenanlage. Das gesamte Angebot ist so wie es Deichgraf 63 aus Heide beschrieben hat, auch hier in diesen Geschäften.

    Aha, interessant.


    Ich habe den Thread aus 2006 wieder gefunden, als tomtom mit drei Unterlegscheiben aus dem Baumarkt das Problem gemildert hat und dualforever versuchte sich an einer weiteren Lösung.


    CS 503-2, Motorgeräusch


    Heiko


    P.S. Meinen CS 503-2 habe ich heute vor genau 17 Jahren bei Ebay ersteigert.

    Ich bin ja schon sehr lange hier, aber vor Jahren hat genau mit so einem CS 503-2 jemand, dieses Problem halbwegs gelöst. Es war glaube ich TomTom(oder so ähnlich). Er experimentierte u.a. mit Unterlegscheiben aus dem Baumarkt für den Motor.

    Ich hatte es vor selbst mal auszuprobieren, aber immer wieder verschoben.


    Die Diskussion müsste ich erst mal wieder suchen.


    Heiko

    So schlecht sind diese Anlagen nicht mal. Wenn man weiß was es in den frühen 90ern gegeben hat, wenn man für einen Receiver oder Verstärker nicht mehr als 300 bis 400 DM ausgeben wollte, also wo Hifi damals begann, dann sind diese Geräte auf dem Niveau.

    Hergestellt wurden die Anlagen auch nicht in China, sondern recht wahrscheinlich von Inkel in Südkorea.


    Heiko

    Gestern habe ich in einem Gebrauchtwarenladen einen CS 31 gesehen. Die Ladeninhaberin(oder Angestellte?) sagte mir, dass er komplett in Ordnung sei. Das 1218 Laufwerk hatte sogar genau den gleichen Tonabnehmer und die gleiche Nadel(Shure M 91 GD mit gelber N 91 ED) wie mein 1218(CS 32).

    Haube optisch gut und Zarge hat ein paar leichte Kratzer.


    Die Frau sagte, sie hätte ihn von 99 € auf 75 € herabgesetzt. Der wird sonst schon teurer verkauft.


    Mangels zwingendem Interesse habe ich nach einer Wartung nicht gefragt.

    Seit Jahren habe ich den CS 32, damals in 2005 für 15 € gekauft; dieser ist aber überholungsbedürftig.


    Heiko

    Wird der TT 42 wirklich noch produziert?


    Auf der Marantz Seite habe ich den auf den ersten Blick nicht entdeckt. Nach dem ich gezielt nach einem Link geforscht habe, dann doch einen funktionierenden Link gefunden.
    Die beiden anderen Marantz Spieler, die ich gefunden habe sind aus Fernost und von Clearaudio.


    Der TT 42, soviel ich weiß. sowas wie ein CS 415-1 muss der Ziffer nach mittlerweile über 25 Jahre sein. Ich habe hier ja den CD 42 aus 1992/93 stehen.


    Die Seite ist irgendwie auch im zeitgenössischen Imagezeitgeist gestaltet, Schwarzwald, Manufaktur und Tradition werden im Hochglanz hochgehalten. Schöne Bilder jedenfalls. Positiv ist die stärkere Öffnung für die Öffentlichkeitsarbeit, was der Showroom und die Bereitschaft zu Betriebsbesichtigungen zeigen. Letztere waren auf Anfrage aber schon immer möglich. Vinylonline(oder wie er nochmal heißt) war ja schon vor Jahren dort auf eigener Anfrage.


    Heiko