Beiträge von Blechdackel

    Gibt es beim gemessenen Gleichlauf auch so was wie eine Serienstreuung?

    Der CS 455-1 dürfte damals bei der Audio in 1998 besser gemessen worden sein. Aber ich glaube es waren nicht mal Messergebnisse damals dabei.


    Ach ja in der Audio ist der Project A 1 drin(immerhin ein fast baugleicher Rekkord F 100).


    Mit fragwürdigen 65 Klangpunkten(Project Bonus?). Im besagten CS 455 Test von 1998 gab es nur 50 Klangpunkte.

    Soviel mal wieder zur objektiven Vergleichbarkeit der Testergebnisse im 100 Punktesystem der Audio besonders bei Plattenspielern.

    Gut es sind knapp 24 Jahre dazwischen; vielleicht darf man da keine gute Vergleichbarkeit erwarten.


    Heiko

    Da ich in der Bahnhofsbuchhandlung heute morgen etwas für meine Mutter mitnehmen sollte, habe ich auch noch die Audio Video Bild mit dem Rekkord F 100 Test mitgenommen für die Lektüre im Zug.

    Für den wohl Plattenspielerkundigen Tester klingt er besser, als vom ersten Anblick erwartet. Der Spieler lief auch sehr ruhig und ausgeglichen und Nadelersatz gibt es für Käufer günstig und leicht.

    Für die typischen Käufer passt doch alles.


    Heiko

    Osteuropräische oder Biodeutsche Händler, die aggressiv auftreten?


    Die haben sicher noch nicht das beschauliche Baden entdeckt. Wird sicher noch etwas dauern. In Baden-Baden soll die Welt bekanntlich etwas später unter gehen als woanders. Ganz anders als das Ruhrgebiet oder Berlin.

    Ich habe schon lange keine Platten mehr auf dem Flohmarkt gekauft.


    Zum eigentlichen Thema zurück. Auch meine fünf Plattenspieler habe ich noch zu einer ganz anderen Zeit als heute gekauft. Zwischen 2003 und 2010. Und der teuerste war der CS 503-2 mit 37,50 € bei Ebay im Sommer 2003 und das auch noch ersteigert.

    Die anderen kamen aus Kleinanzeigen in der Zeitung und im Sperrmüllanzeiger(Nachfolger war Quoka) oder auf dem Trödelmarkt. Auf den Trödelmärkten machte ich die besten Käufe stets bei Frauen und das nicht nur bei Plattenspielern.


    "Der muss bei uns weg." (SABA PSP 400 - 2 €)

    "Ich habe da nicht soviel Ahnung davon, den hat mein Mann mir mitgegeben." (Philips CD 824 für 15 €)

    "Für 10 €? Da muss ich meinen Mann anrufen." (MB Quart QP 55 X für 10 €, aber mit erneuerungswürdigen Ohrpolstern und es war sogar in diesem Sommer)

    Und die komplette Steigenberger Hotel Badischer Hof - Gedächtniskollektion (CS 1228, CV 121 und CL 240 für nur 15 €) für den Onkel zum Verkauf mitgeschleppt.


    Aber die eigentliche Wahrheit ist es handelt sich meist um Hifi das bei der breiten Masse total out ist/war.

    Und die 00er Jahren waren goldene Käuferjahre bei Plattenspielern.


    Heiko

    Immer wieder schade, das mit den Höhenschlägen, dabei kommen die Lieferanten aus der nahen Umgebung, wenn es nicht sogar HMF ist, mit denen man von Alfred Fehrenbacher Senior aus unternehmensmäßig verbunden war. Erst in der letzten Woche hat im Hifi-Forum jemand über seinen neuen Thorens TD 103 A von dem Höhenschlagproblem berichtet und um Rat gefragt. Und natürlich tauchte wieder einmal dieser "akem" auf, der die 400er Vollautomaten bei Gelegenheit "runter macht". Was alles ab Konstruktion CS 455 und Nachfolger so eigentlich nicht verdient hat. Aber wenn man einen TD 103 A für happige 999 € verkauft....


    Aber es wird unbekannt bleiben, wieviel Prozent der Neugeräte von Höhenschlägen überhaupt betroffen sind und die negativen Fälle wiegen schwerer als die einwandfreie Ware, wenn wenige im Internet berichten, da immer mehr von Problemen berichten werden, als wenn die Qualität in Ordnung ist.


    Ich habe qualitativ schon immer zwischen CS 415, CS 435 und allem ab CS 455(jetzt eben F 300 aufwärts) unterschieden und die ersteren sind für die typischen Ab- und Zuhörer von Schallplatten, die ihre alte ehrwürdige Schallplattensammlung nicht ganz verstauben lassen wollen.


    Übrigens hat Fono(SG Akustik) auf seiner Verkaufsseite seit kurzem die anderen Dual nicht mehr.


    Heiko

    Der 503-2 ist kein Vorläufer der 400er Spieler gewesen, sondern eine alternative Variante zu 450 und 455. Der 503-1 war aber ein bisschen früher auf dem Markt gewesen, da war der 503-2 schon eine Verbesserung.

    Der CS 503-2 war der erste Dual Plattenspieler der bei mir einzog. Ich habe ihn über den Sommer, als ich am 601 zwecks Überholung arbeitete wieder längere Zeit angeschlossen gehabt.


    Zu dem Motor der beim Anlaufen ziemlich schnurrend zu hören ist. Da wird die Motorlagerung über die Jahre nicht mehr so effektiv funktionieren. Tomtom hat vor Jahren mal Maßnahmen beschrieben, wie man das Antriebsgeräusch mildern kann.


    Ich habe das ULM 63 E in 2005 durch ein Audio Technica AT 120 E tauschen lassen. Das AT 120 E(gebraucht für 50 € bekommen) hat mich damals einfach interessiert und es hat schon etwas gebracht. Dabei ist es bis jetzt geblieben. Naheliegender aber wäre ein Tausch der Nadel aus dem Ortofon Programm, z.b das vom OM 20 oder vielleicht sogar OM 30.


    Zum 626 kann ich wegen der ULM Thematik nichts schreiben.


    Direktantriebe sind von der Laufruhe allen anderen Antriebsarten grundsätzlich überlegen. Ich habe aus dem Bereich den Saba PSP 400.

    Aber dennoch muss man bei einem gut gewarteten 601 schon nahe mit den Ohren rangehen um da ein ganz leises Tickern zu hören und das ist für die normale Praxis unrelevant. Aber der Saba praktisch noch unhörbarer.


    Heiko

    Ich war gestern Nachmittag im Musikhaus Schlaile in Karlsruhe zum CD-Kauf und um das Vinylangebot anzuschauen. Bei der Tonträgerabteilung gibt es immer auch eine kleine Auswahl an Hifi und Kopfhörern. Da standen doch tatsächlich CS 418 und CS 518 nebeneinander. Die Verarbeitungsqualität ist wirklich solide. Verkaufspreise sind wie bei der jeweiligen UVP angegeben 499 und 649 €.


    Der CS 458(Ausführung Sterlingeiche) steht übrigens seit einiger Zeit im Schaufenster an der Kaiserstraße. Ist also auch noch im Angebot(wenn freilich auch als Restbestand).


    Heiko

    Ich erinnere mich noch, wie der TD 309 rauskam, wurde hier heiss diskutiert. Sogar der Konstrukteur des TD 309, ein bekannter Name aus der deutschen Hifi- Branche hat hier mitdiskutiert.


    Für einen Modeplattenspieler hält sich Project immerhin schon seit 30 Jahren.


    Zu Fehrenbacher und Project kann man im Moment nur spekulieren. Oder?


    Heiko

    Schichtbetrieb kann ja auch nur Frühschicht und Spaetschicht bedeuten. An Wochenendarbeit glaube ich nicht.

    Erstaunlich ist die Verteilung über mehrere Werke. Lag aber auch an den begrenzten Platzmoeglichkeiten in der Stadt St. Georgen. Und früher baute man noch nicht diese großen Gewerbegebiete außerhalb; vielleicht aus Rücksicht auf die Landwirtschaft.

    Das Zweigwerk in Meßkirch entstand, weil es dort noch ein Potenzial an Fach- und Produktionskraeften gab.


    Heiko

    So sieht es beim, zu mir nächstgelegenen Hifi-Onlineshop(in Karlsruhe), aus. Da gibt es jetzt eine Mischung aus Dual Fehrenbacher und Dual DGC, und alle mit 10 - 14 Tage Lieferzeit. Was das dann in der Praxis auch immer bedeuten mag.


    Dual | Plattenspieler | FONO.DE


    Bei meinem Haupt-Offline-CD und Schallplattenhändler Schlaile in der Kaiserstraße steht immerhin auch noch ein CS 458 in dem Holzfurnier(Eiche?) im Schaufenster.


    Komplett eingestellt ist sicher nichts; siehe die Thorens Modelle und den als Universum gelabelten CS 440(sowie die Blackwald Fotomotiv-Plattenspieler).


    EDIT: den CS 458 scheint es demnach nur noch in der Eiche Hell Optik zu geben.


    Heiko

    Erinnert mich an meinen AKG K 240 Sextett, den ich im Mai 2010 bei einem Radio-Fernsehfachhändler als NOS Exemplar mit Verkaufskarton und Kurzanleitung für 25 € mitgenommen. Durch dieses Ereignis fand das Kopfhören zu einer neuen Blüte.

    Ich habe seit 2016 auch einen neuen German Maestro GMP 400, also von dem Nachfolger der ehemaligen MB Quart. Heutzutage kommt man dort mit der Verpackung, auch ohne Styropor aus, und der Kopfhörer steckt in einer Faltpappekonstruktion im schwarzroten Verkaufskarton.


    Heiko

    Die Verpackungskartons meiner Fine Arts by Grundig Komponenten können sich nach 26 Jahren auch immer noch sehr gut sehen lassen.

    Für den Schutz der Seitenteile hat man bei diesen jüngeren Fine Arts Eierschalenkartons verwendet, damit warb Grundig sogar im Prospekt 1994, als umweltbewusster, als die Styroporseitenschalen.


    Heiko