Beiträge von Thorsten R
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Jup, die Achse fehlt. Siehe hier: https://dn790006.ca.archive.org/0/items/dual-t…l%20TK%2015.pdf
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Hallo und Willkommen, Marc!
Das mit der richtigen Einstellung der Horizontale beim Dual - Wechsler ist schon ein Ding. Es hängt von Verschiedenem ab. Bei meinem 1228 in weisser Zarge benutze ich die Wechslerfunktion nie. Ich habe zwar den richtigen Systemträger, sogar mit neuer stabiler Achse am Rädchen, ich verwende aber ausschließlich TK-24 am Gerät. Und da hängt es von der Höhe des Systems ab, ob das so hinhaut! Tja, und manche Nachbau - 24er scheinen auch etwas aufzutragen. Bei vielen Systemen kommt das ausreichend genau hin.
Am häufigsten benutze ich das Ortofon M20E in Dual - Ausführung mit diesem Plattenspieler. Mit Original - Nadel. Um das perfekt hinzukriegen, habe ich einfach eine 3mm starke Kork - Matte auf den Teller gelegt. Wunderbar! Motor mit frisch geölten Sinterlager (oberes neu von Dualfred, genau wie die Stroboskop - Leuchte), Keramikkugeln im Tellerlager, dieses satt mit Shell Gadus gefüllt - der Kleine spielt richtig gut auf. Ein feines Gerät!
Edit: Zum Photo: Da fehlt das Einstellrädchen, die Achse scheint auch nicht da zu sein.
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Thorsten R
was genau für ein Halteding meinst du? ich glaube da ist nix abgebröselt:)
BeitragRE: DUAL 502 Tonarm
Hallo,
dieses Lagerteil vom 502 und 1241 ist tatsächlich ein Problemteil. Die Dinger sind werksseitig bereits vorgeschädigt
. Offensichtlich hält der Kunststoff dem Einpressdruck der Lager nicht stand
.
Hier ein Bild eines NOS Teiles, welches noch nie im Plattenspieler eingebaut war:
dual-board.de/core/index.php?attachment/141558/
Man sieht deutlich die Risse um die eingepressten Lager. Leider ist das kein Einzelfall, siehe hier:
dual-board.de/core/index.php?attachment/141559/
Alle NOS und…
dualfred28. April 2018 um 08:44 -
Wenn das Kunststoff - Lagerhalterdingens am Tonarm nicht zerbröselt ist, was es bei vielen, aber nicht bei allen ist, kann man mit dem 502 hervorragend Musik hören. Hast Du denn schonmal den Durchgang vom Stecker zum Systemkontakt am Tonarm gemessen? Für alle 4 Leitungen (2 x Signalminus / Masse, 2 x Signalplus)?
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Ah ja, Manfred, der unvergessene Karl Breh und sein Team. Ich habe das Blatt damals verschlungen. Alles, was danach als "Testzeitschrift" kam, war im Grunde nicht nutzbar.
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Von den Spitzen - Einsern ganz zu schweigen.
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Wenn das interessiert, sollte man mal einen Thread aufmachen über Basics der Magnetbandtechnik. Wo dann die Zusammenhänge zusammengetragen werden können.
Sehr gute Idee, Passat kann uns bestimmt einen Vortrag halten.
Nicht nur er! -
Wenn das interessiert, sollte man mal einen Thread aufmachen über Basics der Magnetbandtechnik. Wo dann die Zusammenhänge zusammengetragen werden können.
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Ja, nur, da hat dieses Band schon bei 10 kHz einen Abfall von 6 dB gegenüber 1 kHz. Und das ist grottig. So etwas habe ich in meinet Praxis noch nie gemessen. Ausser bei einem Diktiergerät.
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Also: Die Systeme unterscheiden sich elektrisch überhaupt nicht. Mechanisch sind sie unterschiedlich. Und zwar dergestalt, dass im 91er die 75er Nadeln so passen (sieht nur etwas seltsam aus), anders herum nur nach Nacharbeit des Plastikteils am Nadeleinschub.
Die Nadel des M75-6S hat eine geringe Nadelnachgiebigkeit, sie ist für Tonarme geeignet, welche schwerer sind als ein Dual. Sie soll mit 1,5 bis 3 p betrieben werden. Die des M91 MG-D läuft mit 1 p, sie ist für Dual - Tonarme ideal. Beide sind konisch. Für beide Systeme gibt es (zum Beispiel von Jico) jede Menge verschiedene, qualitativ abgestufte Ersatzdiamanten. Bis hin zur Jico SAS, welche aus beiden Systemen echt gute Sachen machen. Aber diese sind teuer.
Ach ja, das MG-D wird im Dual Tonkopfträger einfach eingeklickt, nicht geschraubt. Damit ist es gleich richtig einjustiert (natürlich nicht die Auflagekraft und Antiskating).
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Die Frage, welche wirklich interessant ist, lautete doch, welches System am 510 gut ist. Nun, die Fakten sind: Der 510 hat im Grunde exakt denselben Tonarm wie 601, 1249 und 1229Q, ja, wie der 701. Sein Laufwerk ist mit dem der genannten Riementriebler und einigen mehr praktisch identisch. Und das sind ausnahmslos gute Geräte, welche alle Systeme mit mittlerer und hoher Nadelnachgiebigkeit zu guten Ergebnissen führen können. Also kann man nach Geschmack unter den Systemen wählen.
Im Grunde gilt das für den 502 auch. Und dem 1229Q sowie dem 1249 sollte der 510 durch das leisere Tellerlager überlegen sein. Solange man einen leisen SM840 oder 860 erwischt.
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Klassik und Jazz kann man mit dem M95 auch hören. M20E und M95ED sind nicht wirklich weit voneinander entfernt. Alles mit neuwertigen Originalnadeln.
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Na wenn du das so nimmst
Garnix "So What"Der 510 ist einfach zu jung, da hatten die im Schwarzwald schon fast alles wieder verlernt.
Mein DUAL 1007 spielt alle moderneren Dreher an die Wand. Wunderschönes Gerät mir Kristallsystem, da bleibt einem die Spucke weg

So what?
Schade. Ich fand den Meinungsaustausch bis hierher eigentlich sehr interessant und durchaus hilfreich.
Nein Kai, das kommt nicht.
Eigentlich wollte ich nur einen TIP geben für ein schönes System am 510 das günstig ist. Hab den 510 ja auch.
Grüße Axel
Welchen Tip hättest Du denn?
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Aber sowas von ... Ich fahre OM30 und ADC Astrion frohgemut im 502. Und STS555 mit PAROC - Nadel sowieso. Warum auch nicht? Tonarm ist der bekannte Dual aus der Zeit, Laufwerk ist leise und hat keine großen Gleichlaufschwankungen. 510 ist dasselbe in leicht verfeinert. So what?
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Nun, da gibt es verschiedene Untersuchungen zu, unter anderem auch von Shure. Das Problem bei einer Ellipse sind die winzige Kontaktflächen der Nadel an den Rillenflanken. Deutlich kleiner als bei einer konischen, erheblich kleiner als bei einem FineLine - , hyperelliptischen oder Shibata-, Gygerschliff. Das heisst, die eigentliche Flächenpressung ist erheblich. So ein Knickpunkt, wo es böse wird, liegt in etwa bei 1,4 p. Natürlich abhängig von der eigentlichen Nadelschliffqualität, der Tonarmlagerreibung, der Skatingkompensation und anderen Einflüssen. Schmutz zum Beispiel. Nassabtasten sagt man eine viermal höhere Lebensdauer von Platte und Nadel nach (ob es viermal ist, kann ich nicht sagen, jedenfalls fahre ich seit 50 Jahren nass und häufig gehörte Platten klingen immer noch einwandfrei).
Allgemein trifft man immer wieder auf die Ansicht, dass 3 p Auflagekraft bei einer guten konischen die Platte weniger belastet als 1,5 p bei einer Ellipse.
Bei diesen ganzen modernen Systemen, welche zwischen 1,8 und 2,2 p brauchen, würde ich selbst immer zu einem höherwertigen Nadelschliff greifen. FineLine / MicroLine zum Beispiel. Mit Konusnadeln komme ich einfach klanglich nicht klar.
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Eine Ellipse mit 2,5 p bis 4 p Auflagekraft? Na Danke! Mein Pfeifer am M91 trackt sauber mit 1,1 p.
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Mein 1228 hat gemessene 185 pF mit Originalkabel. Der 1219 dürfte ca. 60 bis 70 pF darüberliegen (nicht für CD4 vorbereitet). Da könnte es sich lohnen, kapazitätsarmes Kabel für Tonarm und Anschluss zu verwenden. Wenn man mit dem modernen Zeugs arbeiten will.
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Die Tauschgeschichte ging schon ohne Probleme. Bei MrStylus. Nichts gegen das Geschäft zu sagen, im Gegenteil.
Die Dinger, welche ich jetzt noch habe, behalte ich als Backup für "grobe Einsätze". Aber sie sind wirklich nicht gut.
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Und ich musste mehrere Black Diamonds tauschen, bis ich wenigstens eines hatte, das am M75 erträglich klang. Mein M91, welches ja bekanntlich technisch identisch ist mit dem M75, hat eine elliptische NOS Pfeifer bekommen. Unendlich viel besser. Vor allem: Keine Sibyllanten, welche ich bei keiner BD, egal für welches System, je weggekriegt habe.