Beiträge von Albert W.

    1979 hab ich meinem 1219 (läuft heute noch bei mir) einen Bruder den 731Q dazu gekauft mit dem eingebauten ULM System

    Es gibt auch noch eine andere Lösung zum einem anderen Klang als mit dem serienmäßigen ULM-System und zwar mit dem Ortofon OM-Systemkörper für ULM-Systeme

    Ist das eingebaute ULM-System nicht ohnehin ein / das Ortofon-System ?

    Ach ja - das noch : bei einem M75 überlege bitte, ob Du einen Body mit Klickbefestigung möchtest (speziell für die TKs mit Klickbefestigung) oder eines zum Schrauben für 1/2 Zoll Befestigung.

    Da passen zB. die alten Shures der M75 Familie hervorragend. Bekommt man sehr günstig, weil sie als Standardausrüstung der alten Duals und wegen ihrer Robustheit häufig sind. Und zwar sowohl mit elliptischer als auch mit sphärischer Nadel.

    Ich denke, das hat pauschal mit dem Unterschied ULM oder Halbzollsystem nichts zu tun, sondern das kommt auf die verbauten Systeme und Nadeln an.

    Ja. Ich habe einen 731 mit beiden TKs. ULM mit Original-Ortofon, 1/2 Zoll mit Shure : und das macht auch den Klangunterschied aus.


    Für mich spielt auch der optische Unterschied eine Rolle : das massive Chassis im Erscheinungsbild der alten, großen Duals mit dem kleinen ULM-System schaut für mich einfach skurril aus.

    Das Denon DL 110 ist doch ohnehin ein sehr gutes System.


    Hinweis : durch Änderung des Vertikalwinkels der Nadel (am Originalshell des CS5000 möglich) kann man erstaunliche Klangveränderungen bewirken.

    die meisten neuern boxen besitzen mehr technick als diese oldschool dinger

    Da gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich war entsetzt, wie dünn große neue Marken-Standboxen klingen können. Ich weiß nicht warum, aber Vintage-Boxen (auch Regalboxen) können viel wärmer und kraftvoller klingen. Ich glaube, da wurde mehr Gehirnschmalz und Material in den Boxen-Körper investiert.

    der Klang soll eher warm, voll mit guter räumlicher Darstellung sein

    Da kann ich die alten Shures aus der M75 empfehlen. Die bekommt man gebraucht sehr billig, da es sehr viele am Markt gibt. (Sie waren seinerzeit lange Zeit bei DUAL und anderen Originalausstattung und sind meist unverwüstlich.) Unterschiedlich fein auflösende neue Nadelmodelle gibt es bei Jico.


    falls Du das originale System neu erwerben möchtest bietet es ein niederländischer Händler an:

    https://www.pickupnaald.nl/ele…ms750-2809-cartridge.html

    Um Gottes Willen - das dürfte ein normales Ortofon OM10 sein (nur anders gelabelt). Ein Einsteigersystem - seinerzeit ca. 40€ billig.

    Ich verwende am fast identen CS5000 ein altes Shure mit einer originalen elliptischen Nadel.


    Der 750er hat einen normalen mittelschweren Tonarm. Du hast also eine schier unendliche Auswahl an 1/2-Zoll-Tonabnehmer. Wichtig ist natürlich auch die Nadelwahl.


    Entscheidend ist, welchen Klang Du Dir wünscht - zB. eher warm und voll oder kühl-analytisch etc. Wichtig natürlich auch, welchen Verstärker und welche Boxen Du verwendest, Die Klangkette soll ja harmonieren.


    Herzlich willkommen hier im Forum und Gratulation zu diesem wunderschönen und sehr guten Schätzchen !

    Gute Aufnahmen, Egal ob Digital oder Analog muss man heutzutage suchen. Dies Spiegelt leider ja auch die Oberflächlichkeit der Gesellschaft wieder.

    Es zählt nur Bling Bling und Effekte....

    Früher wurde viel mehr Zeit in die Aufnahme von Klassik-Produktionen investiert. Was natürlich eine Kostenfrage ist.


    Noch dazu wurden die großen alten Firmen geschluckt (zB. EMI und DGG von Universal) - da werden massenhaft alte Aufnahmen zB. in Boxen auf den Mart geworfen.


    Gutes Remastering braucht Zeit. Und die kostet.

    Ich habe mit Nero mit langen Spielereien zB. uralte Furtwängleraufnahmen auf ein Niveau gebracht, dass einen akzeptablen Hörgenuss ermöglichte. Auch eher spannungsarme Aufnahmen bekamen damit einen Drive.


    Restaurierungsprogramme sind so gut, wie der Anwender. Ich arbeite in vielen kleinen Schritten - nicht mit einem Alles-Drüber-Fahren-Progarmm. Hilfreich sind da für mich besonders Ergänzung von Höhen und Tiefen, Equalizer, Stereo-Erweiterung, Verstärkung der Dynamik, manchmal auch ein bisschen Hall etc.

    Zunächst verwendete ich u.a. den damaligen Steinberg Decklicker und noch ein paar Rauschfilter.

    ich habe genau die gleichen ernüchternden Erfahrungen mit diversen "Restaurierungsprogrammen" gemacht, die alle von sich behaupten, zaubern zu können.

    Keine Restaurierungsprogramme - sondern Kratzer manuell wegschneiden. Braucht gar nicht so lange, da man sie in der Audiodatei rein optisch leicht erkennt.

    Wie gut ein Tonträger klingt, hängt von der Aufnahmequalität, der Abmischung, der Herstellungsqualität und vom Abspielgerät ab - insoferne sind allgemeine Antworten auf die Eingangsfrage nicht möglich.


    Die analoge Aufnahme erreichte in den 70ern und 80ern einen kaum zu überteffenden Höhepunkt. Da fielen spätere Digitalaufnahmen schon mal ab - auch wegen geringerem Aufwand. Vorurteile gegen CDs enstanden oft durch schlechte Abmischungen.


    Ich habe etliche Platten selbst digitalisiert - da merke ich keinen Qualitätsverlust gegenüber der Platte selbst. Ganz im Gegenteil : es ist ein Genuss, alte und geliebte Platten nun endlich wieder wie neu und ohne Kratzer zu hören (durch digitale Bearbeitung).

    der "Tone Factory" erinnert mich an Beogram und Braun-P-Plattenspieler.

    Der ist wirklich originell und gefällt mir.


    Ansonsten wird hier (wieder mal) über Eier gegackert, die noch gar nicht ausgebrütet sind.


    Dass Fehrenbacher unter neuen Produktnamen weiterproduziert, ist grundsätzlich erfreulich. Welche Modelle entstehen werden, wird man sehen.


    Immerhin wird für mich verständlich, warum Fehrenbacher nicht mehr extrem um Dual-Innovationen bemüht war - wenn klar war, dass es eine Deadline für die Verwendung des Markennamens "Dual" gibt.


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    "Rekkord" finde ich als Markennamen fürchterlich. Für mich klingt es nach minderer Qualität und erinnert mich zusätzlich an die seinerzeitigen Labels von Versandhäusern wie "Universum", "Simonetta", "Privileg" etc.