Beiträge von Albert W.

    weshalb die 7 in der Bezeichnung durchaus ihre Berechtigung hat.

    Das ist Marketing. Der letzte "echte" große Dual war der 741. Dann kam der Neustart mit dem CS 5000 - bei dem die bisherige Zählweise aufgegeben worden ist. Ebenso wie beim Golden 1. Und dann hat man eben - recht willkürlich - den fast gleichen Spieler plötzlich CS 750 genannt.


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    Zurückgehend zur Ausgangsfrage : bitte nicht durch das vorübergehende Durcheinander bei den Nummernbezeichnungen verwirren zu lassen, der durch den Umstieg von Reibrad zu Riemen- und Direktantrieb enstanden ist sowie dem Übergang von Wechslern (10xx / 12xx) zu Singleplay-Spielern (3-stellige Nummerierung). Die Linie geht vom 601 zum 701 - der erste Top-Riementriebler (Singleplay) zum ersten Top-Direkttriebler - noch mit den schweren 3kg/30cm Plattentellern der alten besten Duals, die seit dem 1219 verwendet worden sind.


    Mit den Riemen- und Direkttrieblern begannen dann mW die neuen Linien 4xx (Einstiegsklasse) 5xx (Mittelklasse) 6xx gehobene Mittelklasse 7xx Spitzenklasse. (Der 601 gehört da von der Nomenklatur noch nicht hinein.)

    Dann muss ich jetzt doch nochmal nachschauen, für was der Riemen beim 750 / 750-1 genau dient

    Ach Gott - das ist doch aus einer viel späteren Dual-Epoche. Danach wäre der Golden 1 wohl ein Einsteigermodell :S.


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    Kurz zusammengefasst : Qualitativ sind 601 und 1249 gleichwertig. Nimm Dir den, der Dir besser gefällt und Dich mehr anspricht. Und achte vor allem auf den technischen Zustand / Wartung.

    Der 601 war seinerzeit genauso das Spitzenmodell von Dual wie früher der 1229.


    Du hast Dich verlesen. Als "gehobene Mittelklasse" werden in der Galerie die 5xx bezeichnet.


    PS.: Klanglich wirst Du keinen Unterschied merken. Ein wichtiger Schwachpunkt beim 1249 ist der Modeselector - mit dem Du die Tonarmhöhe zwischen Singleplay und Wechslerbetrieb verstellst. Der kann durch die Alterung brechen. Der Sägezahnstroporing vom 1249 funktioniert nur bei 33. Das Stroboskop vom 601 sowohl bei 45 als auch bei 33. Wenn Du keinen Wechsler brauchst, nimm den 601. Entscheidend ist jedenfalls der Zustand der Spieler.

    Da dürfte etwas mit der Abschirmung / Erde nicht passen. Kabelbruch, defekte Lötstelle, neue DIN-Kabel aus Fernost sind manchmal falsch verlötet etc.


    Ist das Kabel neu oder alt ? Welchen Verstärker hast Du ? Du sprichst von einem Cassettendeck oder mehreren ?


    Brauchst Du den DIN-Ausgang für den Verstärker ? (Da würde es auch der Cinchausgang tun.)

    Dann solltest du mal ein anderes Kabel nehmen...

    Bevor man lange herumrätselt - siehe HaJos Tipp. Das ist das Naheliegendste. Wenn ein einwandfreies DIN-Kabel nicht hilft, kann man weiter beratschlagen.

    Ich vermute, dass Dual hier den Stroboring vom 1219 einfach auch beim 1218 aufgeklebt hat. Es ist ohnehin nicht verständlich, warum beim nicht gerade billigen und qualitativ hochwertigen 1218 ausgerechnet beim Stroboring gespart worden ist. Wahrscheinlich, um den 1219 optisch stärker abzuheben.


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    Geduld, Geduld !


    Das allererste Standardprocedere : verriegle den Tonarm und betätige dann den Starthebel. Lass den Tonarm verriegelt, bis der Spieler wieder abschaltet. Das ist von DUAL so vorgesehen, um die Automatik wieder neu zu justieren.


    Erst wenn das nicht hilft, kannst Du mit Fehlersuche und Reparaturen beginnen.

    Mich hatte die leichte Schiefstellung des Chassis nur optisch etwas gestört.

    Die Optik ist nicht das Problem, sondern dass da eine Feder an Spannkraft verloren hat (plattgedrückt ist). Da ist das Ausziehen der Feder auf die ursprüngliche Länge sinnvoller, als die zusammengedrückte Feder zu unterfüttern.

    Ist die Federung noch in Ordnung ? Es ist auch einen Versuch wert, das gesamte Gerät von der Auflagefläche zu entkoppeln. (Es genügen zB. 4 Teelichter an den Ecken.). Manchmal wird zuviel Schwingung von den Boxen auf das Chassis übertragen.

    M91 und M103 sind dasselbe System - und gehören zur Familie von M71 / M75.


    Shure hat höchstwahrscheinlich aus Marketinggründen dasselbe System mit immer höheren Nummern benannt, um eine (nicht existierende) Weiterentwicklung vorzutäuschen.


    Zusätzliche Verwirrung erzeugt, dass die Systeme mit Zusatzbuchstaben benannt wurden, die die Nadel bezeichneten, mit der sie ausgeliefert wurden.


    Auch wurde der schmale Plastikteile des Nadelträgers bei 71 / 75 später gegen einen hohen Plastikteil ausgetauscht hat. Die Nadeln können gegenseitig ausgetauscht werden, wenn man den hohen Plastikteil niedrig feilt bzw. wenn man die unschöne Optik eines niedrigen Plastikteils bei den Systemkörpern akzeptiert, die für einen hohen Plastikteil ausgelegt sind.


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    Dein Bild ist schwierig zu deuten, da drei der 5 Systeme gar keine Nadel haben.


    Das linke M91 hat eine Nachbaunadel (grau, ohne Beschriftung). Da wurde der Plastikkörper anscheinend zu niedrig gefertigt - was für die Wiedergabe aber unwesentlich ist.


    Die Beschriftung der Systeme wurde offenbar während der Produktion des M91 verändert. (Es wurde am oberen Rand "Shure" hinzugefügt. Das System blieb aber dasselbe.)


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    Conclusio : lass Dich von Shure und seinem Bezeichnungslabyrinth nicht verwirren. Genieße den schönen Klang.


    Was wichtiger ist : ich habe bei meinen Systemen festgestellt, dass die verschiedenen Systeme (auch derselben Bezeichnung !) verschieden klingen. Offenbar gab es bei der Herstellung eine gewisse Streuung.

    Daß Kontakte nach Jahrzehnten anrosten ist völlig normal und in der Regel leicht zu beseitigen. (Wichtig : es können sowohl die Kontakte am TK als auch am Headshell oxydiert sein.) Wenn der Glasradierer nichts nützt, kann Kontaktöl den Rost unterwandern und den Kontakt wieder herstellen. Allenfalls können auch die Kontaktschuhleins vom TK zum System betroffen sein.