Beiträge von Albert W.

    Um nicht vom vorherigen Beitrag und diesem verwirrt zu werden , es kommt auf den Motor an und bei allen Geräte mit diesem Motor hört man dem Motor wenn er sich dreht

    Die Frage war, ob das Surren für Riementriebler typisch ist - und darauf gibt es nur ein klares Nein. Die guten Vintage-Riementriebler haben nicht gesurrt.


    Übrigens : bereits wenn man den Plattenteller abnimmt, könnte man den Gewährleistungsanspruch gefährden. Ein Gerät um diesen doch stark überhöhten Preis darf nicht surren. Zurückgeben und auf einem nicht-surrenden Gerät bestehen - ansonsten Rückabwicklung des Kaufes mit Geld-zurück.

    Wie kommst Du auf die Idee, dass der Tonarm vom 1219 besser wäre ? Der ist genauso kardanisch gelagert - nur halt mit einem Halbbogen statt des Ringes.


    Noch dazu war der 1219 im Unterschied zum 601 ein Wechsler. Du würdest Dir mit der S/M-Umstellung noch dazu eine Schwachstelle einhandeln. Es ist auch fraglich, ob da der Winkel der Nadel zur Platte passt.


    Der 1219 hatte den ersten langen Tonarm von Dual. Da ist eher damit zu rechnen, dass der Tonarm beim 601 ausgereifter ist - falls überhaupt ein hörbarer Unterschied besteht.

    Einziger Nachteil ist das Headshell das den Philips arg einschränkt.

    Jein. Grundsätzlich sind die Philips Tonabnehmer sehr gut und es gibt eine Bandbreite mit steigender Qualität. Duch die beiden Schraublöcher hast Du den Philipstonabnehmer bereits optimal justiert.


    Wenn Du unbedingt ein anderes Syystem montieren willst, kannst Du ja ein Plättchen mit Langschlitzen auf das System kleben und es so auf dem Philips montieren. Dies ist allerdings wegen der Qualität der Philips-Tonabnehmer nicht notwendig.

    Ich verstehe den Sinn des Projektes nicht. Der MV 60 / 61 ist ja nicht als Stand-Alone-Verstärker gedacht, sondern als Zusatzverstärker, den man an die LS-Ausgänge eines normalen Verstärkers anschließt. Er hat keine Tonregelung und ist für sich relativ schwach (ich glaube . 2x12Watt). Er war als Zusatzverstärker gedacht, mit dem man einen zweiten Raum beschallt (da damals die Verstärker meist nur einen L/R-Lautsprecher-Ausgang hatten) und vor allem als (sehr gutem !) Pseudo-Raumklang-Erzeuger.


    Du wirst mit fast jedem normalen Verstärker/Receibver (die es ja massenhaft gibt) mehr Komfort (Phono-Vorverstärker, mehr Eingänge, Klangregelung) und bessere Klangergebnisse bekommen, als mit dieser Frickelei. Der MV 60/61 ist von seiner Konstruktion eben kein Stand-Alone.Verstärker.


    Man kann natürlich versuchen, ein Auto zu einem Motorrad umzubauen - gescheiter ist es aber, gleich ein Motorrad zu kaufen, wenn man eines haben will.

    Einn nach meiner Beobachtung zu selten erwähnter Faktor für die Klangqualität ist der VTA. Durch kleine Veränderungen daran habe ich schon öfter aus "lahmen Enten" höchst vitale und mitreißende Wiedergabe hervorbringen können.


    Es kann sein, dass bei dem Röhrchen des doch sehr alten M20 durch Materialermüdung ein ungünstiger VTA entstanden ist.


    Wenn Dir sein Klang ohnehin nicht besonders gefällt, kannst Du versuchen, durch GANZ vorsichtige Biegung des Röhrchens den VTA am 601 zu verändern.


    Ich persönlich bin kein Freund der Ortofon-Systeme und mag die guten alten Shurlis bei weitem lieber.

    Ich habe so ein ähnliches Geräusch. Es klingt so - wie bereits erwähnt, als ob ein Metallkügelchen im Antriebsbereich mitrollt (wie bereits von Mickdry gesagt).


    Da ich einen zweiten 731 habe, bin ich dem bis jetzt nicht weiter nachgegangen. Es wäre natürlich interessant zu erfahren, wie man das rausbringt.

    Meine erste Stereoanlage habe ich so fabriziert :


    1209 mit Keramiktonabnehmer - selbstgelötetes Adapterzwischenstück an der DIN-Ausgangsbuchse (linker Kanal und Erde an eine Adapterbuchse - rechter Kanal und Erde an zweite Adapterbuchse) von den beiden aufgetrennten Ausgangsbuchsen je ein DIN-Kabel an meine Radio und an mein Tonband : und schon hatte ich wunderbares Stereo. (An Radio und Tonband kamen dann noch selbstgebastelte "Boxen" : zwei Breitbandlautsprecher in zwei Waschmittelboxen - das klang damals für meine unverwöhnten jugendlichen Ohren bereits phänomenal.)

    Meiner Meinung nach zählen die Dual mit Platine auf Federn zu den Subchassis Drehern

    Bei einem Subchassis ist das Subchassis (zB. mit Tonarm) vom Chassis getrennt (siehe die alten Schwabbel-Thorens und die alten Schwabbel-Philips). Es befindet sich unter dem Chassis (sonst würde es auch nicht "sub" heißen). Die typischen Duals haben nur ein Chassis - und da hängt alles dran : Tonarm, Motor, Teller, Mechanik.

    Stelle ihn einmal auf 4 Teelichter - die verhindern die Übertragung von Schwingungen die von außen kommen. Schaukelt der Tonarm trotzdem auf, kommt die Schwingung vom Gerät selbst.


    Hast Du die Transportschrauben gelöst ?


    Möglich ist natürlich auch ein Defekt der Auflagegewichtsfeder. Dazu wäre es gut, das Auflagegewicht zu messen, wenn er aufschaukelt. (So eine Tonarmwaage kostet nicht viel - zB. 10€ von Ortofon).