Beiträge von GerhardS

    Etwas spät, aber vielleicht hilft das anderen: Die 2M-Systeme passen exakt in die älteren TKs mit den Seitenwangen - da muss man nicht feilen:

    LG
    Manuel

    Ich hab ein TK ohne Seitenwangen genommen und hatte das Problem, dass ich nicht den ganzen Weg der Langlöcher nutzen konnte und das 2M schräg auf den Kragen oder nur auf den Kragen gesessen ist. Um das 2M dann sauber einstellen zu können, hab ich den Kragen weggeschliffen, so dass es eine glatte Oberfläche als Anbindungsfläche zur Verfügung steht.

    Die beiden C50 sitzen etwas schief, sonst scheint nichts verformt oder sonstwie seltsam, soweit ich das einschätzen kann.

    Ja, die sahen zunächst Bildtechnisch etwas deformiert aus, aber bei dem neuen Bild passt es wieder.

    Ich denke zu einer Fehleridentifizieren muss man tiefer einsteigen und mal prüfen, was denn so stinkt und woher es leuchtet.

    So aus den Bildern ist zunächst nichts wirklich zu erkennen.


    Weißt du eigentlich, was an der HS43 vor vier Jahren revidiert wurde?

    Auf der Verstärkerplatine kann ich nur erkennen, dass die alten ROE-Tonnen ausgetauscht wurden. Die anderen Elkos sehen noch nach OEM-Qualität aus. 🤔

    Viel kann man auf den ersten Blick nicht sehen von deinen Bildern.

    Auf der Netzplatine (hinten beim Trafo)

    Kannst du mal die Sicherung (rot) vom Steckplatz 220V auf den Steckplatz 240V danneben umstecken.

    Grün umrandet ist der Entstörkondensator, der hier als Papier-Kondensator ausgeführt ist. Es ist zwar kein Knallfrosch, aber mit seinen 250V Spannungsfestigkeit ist er sehr hart an der Toleranzgrenze für unsere heutige Netzspannung. Von daher wäre hier ein Tausch gegen einen X2 mit einer Spannungsfestigkeit von mindestens 275V angeraten.

    Auf der Reglerplatine sieht der rot umrandete C50 (zumindest auf deinem Bild) etwas komisch aus. Schau dir den mal genauer an und vergleich ihn mit seinem Kanalbruder C50' um die Ecke (rote Umrandung rechts hinten). Sind die komisch verformt?

    Vielleicht kannst du hier ein besseres Bild machen?

    Der Bolzen wird auch gereinigt. Drumherum sind die Hebel wenig geschmiert und die meisten müssen garnicht geschmiert werden. Das ist der Vorteil, wenn man keinen Voll- oder Halbautomaten hat.

    Frisch geschmiert darf der Umlenkhebel wieder zurück an seinen Platz und der Versuch mit dem Tonarm zeigt, er bewegt sich wieder und kann den Schalter schalten.

    Das Plattentellerlager kann man reinigen, in dem man die kupferne Lasche nach außen schiebt und so den Subteller entnehmen kann. Dann alles mit Isoprop und Wattestäbchen sauber reinigen, auch die Subtellerachse. Dann etwas Öl und schon läuft der Subteller butterweich.

    Dann den Zahnriemen der Pitchverstellung lösen und die drei Sicherungsscheiben für den Motor entnehmen.

    Schon haben wir den Motor draußen.

    Das Gehäuse muss seitlich weggedrückt werden, damit die Motorplatte sich aus den Klipslaschen löst und nach oben abgenommen werden kann

    Darunter ist der Motor mit zwei Lagerbrücken für den Rotor.

    Die drei Muttern von der Motorplatte lösen und der Stator mit den Motorlagern liegt vor uns. Wir öffnen die beiden Schrauben und können dann den Rotor und die Lagerbrücken herausnehmen. Bei dem Bild habe ich die untere Lagerbrücke schon entfernt und den Rotor, dann doch noch schnell ein Bild für die Doku geschossen und dabei den Rotor nicht im Stator wieder eingesetzt.

    Hier das obere und untere Motorlager. Das obere ist durchgängig, das untere ist unten geschossen - logisch 😉

    Die Sternförmigen Haltebleche können durch verdrehen herausgenommen werden. Dann kommt man an die Lagerkugeln und kann diese Reinigen, mit neuem HLP22 füllen (Sinterlager) und die Lagergeäuse reinigen. Im unteren Lagerspiegel kommt noch ein frischer Klecks Molykote. Dann kann alles wieder zusammengebaut werden.

    Motor ist wieder eingesetzt. Das Chassis und die Zarge ist mal saubergewischt und eigentlich fehlt jetzt nur noch die Elektrik mit den neuen Entstörkondensatoren. Der 0,33uF-Brummer hab ich leider nicht vorrätig, somit muss ich jetzt erst mal ein paar Tage warten, dann geht es hier weiter.


    Hallo Gerhard,

    bei den Entstörkondensatoren läuft nichts aus. Wenn sie hoch gehen, schmilzt ein Teil vom Kunststoff.

    Ich hatte schon mal zwei Platinen (von einer HS) welche einen kaputten Knalli hatten und die Platine ziemlich verschmoddert war - ich nahm an, das war das Elektrolyth.

    Aber du kennst dich mit den Bauteilchen besser aus. 🤗🤙

    Ich bin durch ein zu Verschenken-Angebot auf KA motiviert worden, mit der Zacke einen kleinen Ausflug zu unternehmen, so konnte ich gestern nach der Arbeit einen 506-1 nach hause schleppen können, der nicht mehr funktioniert.

    Bestandaufnahme: Die Haube ist mit ein paar Sprüngen ziemlich gebraucht, hat aber keine sonstigen Schäden. Die Plastikzarge hat an ein paar Stellen Lackabplatzer, da wird wahrscheinlich nur eine Lackierung helfen können. Aber ob ich diesen Aufwand für diesen Dreher treiben sollte? 🤔

    Wenn ich den Tonarm zum Plattenteller führe, dann passiert nichts - kein Klicken. Ich vermute, dass der Umlenkhebel festgeharzt ist und so den Motorschalter nicht bedienen kann. Also schauen wir mal nach.

    Erst kommt die Haube runter, dann muss der Teller weg.

    Hierzu muss die Verriegelung durch eine Vierteldrehung gelöst werden

    Und schon kann der Plattenteller vom Subteller gehoben werden. Dann können die Transportschrauben gelöst und das Chassis abgehoben werden

    Umgedreht eröffnet sich das bisschen Mechanik und die Elektrik.

    Unter er Abdeckung der Schalterplatine strahlen einem drei Knallis entgegen, welche sich über ein Replacement freuen.

    Zwei sind schon rissig, aber es deutet nichts darauf hin, dass einer der Entstörkondis ausgelaufen wäre.

    Dann der Blick auf den verdächtigen Umlenkhebel und tatsächlich: wenn ich den Tonarm bewege, bewegt sich die Mechanik nur der Umlenkhebel nicht.

    Der Motorschalter (rot) wird nicht geschaltet und somit fließt kein Strom. Fehler gefunden. 🤗

    Ich löse die Kabel vom Netzstecker, dem Motor und der Stroboskoplampe, damit die Platine herausgenommen werden kann. Die Kondis müssen gewechselt werden, vorher wird hier kein Strom draufgegeben. Ich will ja nicht meine Bude olfaktorisch kontaminieren. 😅


    Jetzt der Sicherungsring raus und der Umlenkhebel darf raus.

    Herausgenommen erkennt man, der ist zweiteilig und ziemlich mit klebriger Schmiere beschmutzt. Mit Isoprop schnell alles greinigt

    Hallo, ich bin neu hier und hoffe, ich stelle mich nicht gleich zu doof an (Ist die Frage hier am richtigen Ort?). Worum gehts? Ich habe seit drei, vier Jahren einen revidierten Dual 1216 / HS 43 und bin sehr zufrieden damit. Jaja, ich weiss, Einsteigergerät, aber mir reichts und ich liebe die Haptik und Optik.

    Aber: Heute hab ich eine LP aufgelegt und mysteriöserweise riecht der liebe Dual plötzlich streng. Er mieft irgendwie chemisch, nach Plastik (aber nicht verbrannt), einfach giftig. (Ich denke sofort an Formaldehyd und andere Grauslichkeiten, die früher munter in solchen Geräten verklebt wurden, aber hab keine Ahnung.)

    Und dazu kommt, das ist noch seltsamer: Plötzlich leuchtet unter dem Plattenteller eine Lampe, also im Inneren des Geräts. Das iat neu.

    Das ist mir völlig rätselhaft, ich habe nix verstellt oder gebastelt, lediglich das Tempo von 33 auf 45 und später beim Plattenwechsrl zurück gestellt. Wieso leuchtet da plötzlich was und woher kommt der Mief? Sachdienliche Hinweise nehme ich gern entgegen. Dankeschön!

    Ein chemischer Geruch? Vielleicht ähnlich einem stark frequentiertem Bahnhofsklo? Da würde ich tippen, dass sich ein Knalli verabschiedet hat. Wenn die Platzen, gibt es in der Regel einen Knall und es richt sehr stark nach Penner-Kloecke. Vielleicht hat er sich bei dir weniger knallig aber um so mehr geruchsstark verabschiedet?

    Wenn du die HS einschaltest, dann leuchtet die Glühlampe hinter dem roten Fensterchen. Innen leuchtet sie normal weiß. Wenn sich die Leuchtintensität verändert hat, ist sie vielleicht aus ihrer Halterung gefallen?

    Ich würde auf jeden Fall mal das Chassis von der HS abheben und innen reinschauen.

    Damit wir dir weiterhelfen können, wäre es dann gut, wenn du ein paar Bilder machst: von der Elektrik im inneren, gern aus 2 Blickrichtungen und den Plattenspieler von unten.

    Woher kommst du denn? Vielleicht ist jemand in deiner Nähe, der mit dir mal reinschaut? Ich wäre bei Stuttgart verfügbar.

    An meinem 750-1 hab ich die originale Dual-gelabelte OM20 dran und würde wahrscheinlich eher zur OM30 tendieren, bei der Wahlmöglichkeit.

    Das 2M blue hab ich an meinem 601 geschraubt und finde es schon etwas wuchtig - optisch. Mit 7,2g Gewicht ist es gegenüber dem OM-System (5g) knapp 45% schwerer. Klingt jetzt schlimmer als es sich auswirkt.

    Viel schenken werden sich die beiden Nadeln wohl nicht, von daher wirst du nicht drumherum kommen, nach deinem optischen Geschmack und durch ein Probehören zu entscheiden, was dir gefällt.

    Aber mit 349€ für die OM30 kannst du zumindest 50€ einsparen und dir dafür noch 2 Schallplatten kaufen... 😉

    Gut, dann haben wir ja schon mal etwas zum Ausstreichen:

    - Potis

    - Stroboskoplampe

    - HF Einstrahlung

    können wir ausschließen.


    Als mechanische Lösung würde ich mal das Motorlager angehen. Bei einigen Drehern hatte ich schon mal den Effekt, dass Gleichlaufschwankungen durch ein schmutziges oder trockenes Plattentellerlager hervorgerufen wurden. In dem Fall des 721 wäre es das Motorachslager. Also Motor öffnen und den Rotor herausnehmen, Lager reinigen und frisch ölen. Rotorachse reinigen und polieren.

    Als elektrische Lösung würde ich jetzt mal die Platinen auf kalte Lötstellen untersuchen. Wenn da nichts dabei ist die Transistoren prüfen und ggf. tauschen.


    Daniel91 was davon bekommst du hin bzw. traust du dir zu?

    Oder willst du ihn nochmals zu mir schicken und ich kümmer mich darum?

    Ich hab mich mal durch die verschiedenen Diskussionsfäden zum Gleichlaufproblem beim 721 durchgelesen und es gibt immer wieder die gleichen Fehlerquellen.

    Also welche Ursachen können es sein?

    - Alterung Kondensatoren --> alle Kondensatoren sind ersetzt und kann somit ausgeschlossen werden

    - Alterung / Verschmutzung Potis (33 / 45 / Pitch) --> die Potis R21 und R22 sind von mir als auch von Daniel mit Kontaktspray gereinigt und eingestellt worden - die würde ich ausschließen.

    --> Der Pitchregler wurde von mir mit Kontaktspray gereinigt - vielleicht kann den Daniel nochmals reinigen? Ich habe auch noch gelesen, dass dieser durch einen neuen austauschbar wäre, weil man ihn so schlecht sauber bekommt.

    --> R7 Frequenzverdopplung - das ist ein Regler von den 4 die man nicht anfassen soll, aber der Frequenzverdoppler hat einen Einfluss auf die Drehzahlen 33 und 45 - vielleicht sollte man den reinigen und nachjustieren?

    - Verschmutzung Schalter bei Geschwindigkeitsumschalter --> hab ich auch mit Kontaktspray gereinigt, aber ich habe gelesen, dass dieser so stark verschmutzt, dass man ihn besser zerlegt und mit dem Glasfaserstift reinigt - wäre eine Versuch.

    - Motorlagerung --> das Tellerlager unten ist gereinigt und frisch geschmiert, hier könnte ein Schrauben lösen und dann Teller drehen das Lager vielleicht richtig in die Position bringen, damit die Tellerachse nicht schräg ist. Ob das effektiv einen Einfluss hat? Die Motorlager innen sind auch gern trocken. Ein zerlegen des Motors würde sich lohnen, muss halt nur mit entsprechender Vorsicht durchgeführt werden. Aber da der Plattenteller 40 Sekunden lang nachdreht, scheint hier zumindest kein akkuter Bedarf zu sein.

    - Drehzahlsteuerung / -sensor --> das sind die Hallgeber bei den Spulen im Motor. Da dieser ja läuft, würde ich diese mal ausklammern.

    - Einstrahlung HF vom Mobiltelefon bei der Messung --> Messung mit der App im Flugmodus mal ausprobieren?

    - Störungen durch alte Stroboskoplampe --> die Stroboskop-Glimmlampe kann, wenn sie kurz vor dem Ende ist, auch gewisse Störungen verursachen. Vielleicht mal gegen eine andere oder gleich LEDs tauschen?

    - FET (T8) gegen BF245A --> der Feldeffekttransistor (T8 beim 721) war bei einem 721-Schrauber der Fehler und konnte durch den Tausch gegen einen BF245A zu einem verbesserten Lauf beitragen. Hier würde ich mal die Werte nachmessen, ob der in Ordnung ist.

    - T9 --> es sind vier BC172B beim 721 verbaut, wobei der T9 auch schon aufgefallen ist und man den durch einen BC546B austauschen kann. Werte messen?

    - kalte Lötstellen --> auch schon hier von LoFi angesprochen, wäre eine Überprüfung der Platine (und auch die des Umschalters und Pitchpotis) auf fehlerhafte Lötstellen durchaus vielversprechend.

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    Daniel91 prüfe bitte folgendes:

    * mess mit deiner App mal im Flugmodus, ob das einen Unterschied ausmacht.

    * Potis gesäubert? Da du schon die beiden Regler auf der Platine erneut gereinigt hast, versuch nochmals den Regler für die Pitcheinstellung und den Umschalter für die Geschwindigkeit mit deinem Kontaktreiniger zu bearbeiten.

    * Tausch mal die Stroboskoplampe aus oder nimm sie einfach raus.


    Wenn das nichts hilft, dann gehen wir zum nächsten Schritt.

    Auf Deinem Bild sah man ja auch Einlaufspuren am unteren Lager. Wenn das jetzt nicht ganz passgenau wieder drin liegt, könnte das Auswirkungen haben.

    Das Lagergehäuse wird mit konischen Schrauben zentriert, es kann sich also nicht wirklich viel bewegen. Von daher halte ich die Auswirkungen für sehr überschaubar.

    Kondensatoren wurden ja getauscht, alle?

    Alle Elkos und Perlen, die mir Daniel aus einem Set mitgeschickt hatte. Werte haben gepasst, also hab ich die auch getauscht. Lediglich der C3 ist vom ursprünglichen 470uF auf 1000uF geändert worden.

    Gerhard , hast Du auf kalte Lötstellen überprüft?

    Zumindest sind mir keine aufgefallen.

    Hallo Christian,

    ich kann mir nicht ganz vorstellen, was dein Fehlerbild ist. Was ich verstanden habe: du lässt den Plattenspieler laufen ohne Platte und da funktioniert alles wunderbar.

    Legst du allerdings eine Platte auf, dann wackelt dein Plattenteller so weit, dass der Plattenteller auf der Rolle des Riemenantriebsmotor aufsitzt?

    So viel Spiel dürfte ein Plattentellerlager eigentlich nicht haben.

    Wenn du die Zarge herunternimmst und dann das Chassis ausbaust, kommst du von unten an die Konterschraube, welche den Subteller fixiert. Vielleicht hilft es, wenn du das Lager und die Plattentellerachse reinigst und mir frischem Öl benetzt?

    Sonst vermute ich, dass das Tellerlager ausgeschlagen ist, was für mich ein unvorstellbarer Fehler sein könnte.

    Oder ist der Plattenteller auf dem Subplattenteller nicht richtig befeistigt?

    Die H - und später die P sind Kompaktanlagen, mobil gewesen. Integrierter Verstärker und Mono-Lautsprecher - keine Möglichkeit weitere Geräte (Tuner, Tape..) einzubinden.

    Die HS sind Plattenspieler mit Verstärker, welche nicht dafür gedacht waren, oft durch die Gegend getragen zu werden und bieten die Möglichkeit, weitere Geräte in die Heim-Stereoanlage zu integrieren.

    Hallo Rainer,

    Danke für die Einschätzung. Ich denke auch dass ich eh mit einem Plattenspieler (und dann eigenem Phonovorverstärker und Lautsprechern) doch ganz gut klar kommen würde :)
    Bis ich anfange rumzubasteln brauch ich noch Zeit


    VG

    Ich kann dir, wenn du mit dem Thema erst mal anfangen und erste Erfahrungen sammeln möchtest, dir günstig meinen CS 435 anbieten. Der ist Revidiert (hier dokumentiert) und mit einem frischen Riemen ausgestattet, die Nadel ist noch gut. Stammt von einer kompletten Anlage, welche ich aktuell mit meinem 505-3 betreibe, von daher brauche ich den 435 nicht. Allerdings hat er keine Abdeckhaube (Scharniere sind aber vorhanden), weil der Plattenspieler in einem Rack mit eigenem Glasdeckel verbaut war. Den kann ich dir günstiger anbieten als was dich ein revidierter 503 kosten würde, dann hättest du noch etwas Budget für einen Phono-Vorverstärker und Lautsprecher übrig.


    Alternativ kannst du auch mal nach einem Dual P80 suchen, da ist Plattenspieler, Verstärker und Lautsprecher in einem Gehäuse verbaut. So ein Gerät hab ich meiner jüngsten Tochter geschenkt, mit dem sie mit Begeisterung ihre Platten anhört.

    Der Tonarm geht hoch, gibt einen leichten Ruck nach links, verharrt aber weiter über der Stütze. Irgendwann läuft er dann etwas ruckelig zum 33er-Aufsetzpunkt, hält dort inne, überlegt es sich aber dann wieder anders und läuft einfach noch ein wenig weiter nach innen, wo er dann irgendwo mitten auf der Platte zum stehen komm und absetzt.

    An der Stellschiene ist ein schwarzes Kunststoffteil (X), welches Federnd gelagert ist. Wenn der Haupthebel aktiv ist, drückt er dieses schwarze Kunststoffteil zeitgleich runter, während er den Tonarm anhebt. Heruntergedrückt ist es der Anschlag für den Stift auf dem Tonarmsegment (Kreis), der den Tonarm daran hindert, weiter zur Plattenmitte zu wandern.

    So wie es auf den Videos ausschaut, ist dieses Kunststoffteil nicht weit genug heruntergedrückt und der Tonarm schlüpft drunter hindurch.

    Da es bei mir funktioniert hat, vermute ich, dass die Feder nicht auf dem Transport herausgerutscht ist, sondern unbemerkt schon bei mir und somit die Stellschiene zu weit unten stand. Jetzt durch die wieder eingehängte Feder wird diese Schiene vorne zum Chassis gezogen, was den Effekt hat, dass sie beim Tonarm höher steht.

    Durch die Schraube zwischen den bedeiden Haupthebelteilen kannst du einstellen, wie weit der Haupthebel herunterdrückt. Also erst die Kontermutter (5,5) lösen, Justierschraube drehen und dann die Kontermutter wieder festziehen. Dazu vorher den Stecker ziehen, Start drücken und den Subteller so lange drehen, bis der Haupthebel auf den Tonarm drückt. Aber das steht auch im Serviceheft:

    Schraub den Haupthebel aber nicht zu tief, denn sonst drückt er in der Nullstellung auf das Kunststoffteil und der Tonarm kann nicht weiter als bis zur Einlaufrille drehen.

    Dann solltest du nochmals die Tonarmhöhe nachstellen, die du vorher etwas höher gedreht hast...

    Kann mir irgendwer sagen, wo genau die eingehangen werden muss?

    Diese Feder muss durch die beiden Löcher der Stellschiene, ich vermute, ich habe sie nicht komplett eingehängt 🙈 und beim Transport muss sie wieder rausgerutscht sein.

    Wenn du einen Faden durch eines der beiden Löcher mit einer Schlaufe fädelst, kanns du die Feder einhängen und dann versuchen durch das eine Loch hindurch zu ziehen und dann durch das andere Loch hindurch einschnappen lassen.

    Ich mach das mit einer Pinzette, ist aber eine kleine Fummelei, vielleicht geht es mit einem Stück Faden besser. 🤔