Beiträge von GerhardS

    Verfolge mal, wie das Kabel vom Netzstecker zum Schalter und dann zu dem Spannungswahlschalter verläuft.

    Das 2adrige Kabel sieht mir da danach aus.

    Du kannst ja mal mit dem Multimeter testen, wieviel Saft auf dem Kabel ist. War das vielleicht die 220V Stromversorgung für den Plattenspieler? Oder ein TVV?

    Normal kann man mit dem Schalter die Spannung einstellen, mit deren Netzspannung man die HS betreibt - USA 110, Europa 220....

    Normal gehen die Kabel von dem Schalter zum Trafo und greifen dort auf verschiedene Wicklungen zu, so dass hinten am Trafo entsprechend die Spannung für den Verstärker herauskommt.

    Aber ich sehe auf deinem Bild nicht, welches Kabel du meinst

    Danke für die Info Gerhard, ich werde mich heute der Sache mal annehmen.

    Muss die Schraube zwingend aus Kunststoff sein ?

    Gruß Stefan

    Der Steuerpimpel ist/war auch Kunststoff, daher gleitet der Tonarm einfacher. Wenn du eine Schraube brauchst, kann ich dir eine Zukommen lassen und auch ein Stück Gummi für den Pimpel am Segement.


    Da war noch ein Rest, den habe ich rausgepopelt und dann eine M2 6mm Edelstahlschraube mit Sekundenkleber fixiert, soweit so gut.

    Hm, okay, dann hat sich das mit der Kunststoffschraube wohl erledigt. 🤔

    Nach dem kompletten Zusammenbau hebt der Tonarm zwar an, aber geht nicht mehr soweit runter das die Nadel die Platte berühren könnte.

    Das fehlen locker 8 - 10 mm, irgendwas stimmt da nicht. Vielleicht habe ich die Schraube nicht weit genug reingedrückt beim Verkleben, aber das würde doch

    Ich würde sagen, das bei der Imbusschraube der Kopf zu hoch ist und daher der Tonarm nicht weit genug herunter geht.

    Aber soweit ich mich erinnere muss man eh die Höhe des Tonarms in der Mechanik auf die Schraube einstellen, sprich man kann über eine Einstellschraube hier noch eine Einstellung vornehmen - aber da müsste ich meinen 2020L erst mal weider aus der Zarge herausnehmen und nachsehen - bin aber noch bis zum Wochenende in Bayern unterwegs...

    Ich habe die Reste des Steuerpimpels mit einem kleinen Uhrmacherschraubendreher freigekratzt und ausgepustet.

    Die M2 Schraube ist aus Kunststoff, ich habe die Länge angepasst und dann mit Sekundenkleber eingeklebt.

    Den Kurzschliesser habe ich z.B. mit Glasfaserradierstift und Isopropylalkohol gereinigt.

    Wenn ich das richtig lese, muss man gut löten können und tricksen, um das Knacksen und Knallen in Verbindung mit dem KS zu entfernen.

    Nun schmeiß nicht gleich die Flinte ins Korn, der 601 ist ein herrlicher Dreher und du bist kurz vor dem Ziel. Jetzt das Ding veräußern bringt dir nicht das Geld ein, was du ausgegeben hast - das wär doch schade.

    Nun, wenn du beim Einschalten Knacken hast, kann das beim 601 nicht viele Ursachen haben, gehen wir sie doch einfach strukturiert durch:

    > Kurzschließer

    - hast du die Kontakte, an die die Tonkabel zum Verstärker mit Kabelschuhen aufgeschoben werden, gereinigt? Kabelschuhe sitzen fest drauf und nicht lose? Die Kabel könntest du anlöten um den Übergangswiderstand zu minimieren. Wäre die saubere Lösung, aber für die schnellere Taktzeit bei der Montage von Dual wurden die Kabel nur aufgesteckt und nicht verlötet.

    - hast du die Kontaktstellen der Metallzungen gereinigt, welche über die Kurvenscheibe geöffnet / geschlossen werden?

    - ist der Kurzschließer korrekt zur Kurvenscheibe eingestellt? Wenn du die Schrauben vom Kurzschließer zum Chassis öffnest, kannst du die Position des Kurzschließers etwas verschieben. In der Ruheposition der Kurvenscheibe müssen die Zungen weggedrückt sein, so dass kein Masseschluss stattfindet und dieser einen Siganldurchgang verhindern würde. Drehst du die Kurvenscheibe müssen die Metallzungen ohne Berührung der Kurvenscheibe sauber und fest schließen. Eventuell sind die Zungen etwas verbogen und liegen nicht sauber auf? Das Schließen der Zungen erzeugt den Masseschluss, so dass beim Betrieb der Automatik das Rumpeln der Mechanik nicht über den Tonabnehmer übertragen wird.


    > Schaltkasten

    - hast du im Schaltkasten, in dem der Strom für den Motor an und ausgeschaltet wird die Kontakte gereinigt. Eigentlich sollte es sowohl beim automatischen als auch manuellem Einschalten ein Knacken sein, wenn man hier die Ursache vorfindet. Aber vielleicht geht das Einschalten durch die Mechanik langsamer als manuell? Ein Reinigen dieser Kontaktstellen schadet jedenfalls nicht.

    - hast du den Entstörkondensator hier erneuert und gegen einen X2 mit einer Spannungsfestigkeit von mindestens 275V getauscht?

    - Wenn es ein 10 oder 47nF Entstörkondi ist, dann vielleicht einen 68nF verbauen?


    > Tonkarm

    - die Kontakte TK und Tonarm auf beiden Seiten gereinigt?

    - TK sitzt korrekt im Tonarm?

    - Kabel des TK sitzen stramm an den Anschlüssen des Tonabnehmersystems?


    > Tonkabel

    - Den strammen sitzt der Kabelschuhe am Kurzschließer hab ich ja oben schon erwähnt?

    - Die Chinchstecker sind sauber verlötet? Ggf. erneuert?


    Mehr Möglichkeiten gibt es nicht und viel Lötkompetenz brauchst du bei den Punkten nicht wirklich. Also steh auf, klopf den Staub weg und dann ran ans Werk, wir lassen dich nicht allein. 😉🤙

    Hi Gerd,
    ich habe gerade dieses schöne Video gefunden, da hat jemand das gleiche Problem und zeigt, wie er die Zähne ersetzt hat. Geht wahrscheinlich auch - obwohl ein 3D-Nachdruck wohl auch nicht schlecht wäre, da es sich bei diesem Modell wohl um einen häufigen Fehler handelt.

    Viele Grüße
    André

    Holla die Waldfee, das ist ganz schön aufwändig und eine Sissiphus-Arbeit. Wäre mir zu Umständlich.

    Mein Vorschlag:

    Mit einer Knetmasse an der gesunden Seite einen Abdruck nehmen, dann in den Abdruck der Zähne die Zahnschiene mit den fehlenden Zähnen einlegen und in den leeren Zahnaussparungen mit einem 2k-Epoxidharz auffüllen.

    Vorher den Abdruck in der Knetmasse mit Öl oder ähnlichem Trennmittel einschmieren, damit es sich dann besser löst. Aber zur not kann man die Knetmasse einfach abpöbeln und mit einer Schlüsselfeile nacharbeiten.

    ....vor dem Zerstören.....

    Sorry, dass ist ja wie bei ARD und ZDF, die wissen auch, was für mich gut ist und betreiben gerne Framing.

    Zerstörung ist etwas sinnloses. Hier habe ich allerdings etwas mit MEINEN Mitteln repariert.

    Es tut mir leid, das nächste Projekt mache ich wieder für mich alleine. Ich dachte nur, das es zusammen mehr Spaß macht.

    Jetzt fängt es an politisch zu werden, oder? Mit deiner Schwurblermeinung über ARD und ZDF und dem Framing (ich nehme an, du spielst auf das Weidel Interview an?) kannst du dich hier bitte zurückhalten. Wir sind hier zum Thema Plattenspieler, Dual, Hifi-Geräte und wie man was repariert.

    Ich habe nicht gesagt, was für dich gut ist. Ich habe erwähnt, dass es besser für die allgemeine Ersatzteillage ist, dass man sich in der Gruppe kundig macht, ob jemand vielleicht ein passendes Teil hat, bevor man etwas ganzes kaputt macht. Es steht dir natürlich zu, deine Teile zu bearbeiten, wie du das möchtest, ich war nur der Meinung, es hätte auch anders gehen können.

    Aber wir haben hier Meinungsfreiheit in unserem Land, du musst meine Meinung nicht annehmen, nur akzeptieren.

    Und nun wünsch ich dir viel Freude bei deinen Projekten.

    Ich hätte jetzt echt nicht gedacht, dass die Einstreuung vom 2-Pol-Motor bei einem Shure M75 ausbleiben würde

    ich habe einen 1224 in einer HS135 auf MM umgerüstet, indem ich einfach einen VVS in die HS verbaut und das Kristalsystem gegen ein M75 umgetauscht habe. Der 2pol Asynchronmotor streut nicht ein - da ist das M75 echt unempfindlich.

    Was kann es denn Besseres geben, als Ungenutztem wieder neues Leben zu schenken?

    Dem ist nichts hinzuzufügen außer, dass man vielleicht - gerade in unserer Runde - herumfragen kann, ob jemand vielleicht etwas passendes hat. So ein Pulley zerstört man nicht einfach. Ein fragen, ob jemand das Pulley mit abgebrochenem Plastikteil hat und ein ganzes sucht, wäre zumindest vorher sinnvoll gewesen. Meldet sich da keiner in 1-2 Wochen, kann man immer noch den Dremel ansetzen. Aber unsere Ersatzteile werden langsam rar, deswegen beim nächsten mal vor dem Zerstören einfach kurz hier im Board Bescheid geben. 😉

    Nun, die HS von Mehmed mit dem 1245 und dem D105 ist etwas leiser als meine HS mit 1249 und einer OM20, kommt aber bei 3 - also 10 auf Zimmerlautstärke

    Linear klingt etwas heller und leiser als Contour, was lauter und wärmer/bassiger erklingt (hab für den Vergleich Höhen und Bass extra auf 0 gestellt).

    Phono klingt deutlich lauter als Tuner, wobei das am Empfang des CT19 liegen kann...

    Also ich sag es ja nicht gerne, aber der Fehler liegt nicht am Gerät, sondern an mir! 🙈

    Wenn man beide Lautsprecher bei Rechts vorne und Rechts hinten einsteckt, ist es kein Wunder das der linke Kanal in den Boxen nicht ankommt.... 🤦‍♂️🤦‍♂️

    Dieses Thema kann abgeschlossen und der Mantel der Verschwiegeheit darüber ausgebreitet werden.. 🤣🤣🤣

    Iss das der 152er, der vor ein paar Wochen für 40 € in Baden-Baden über Kleinanzeigen zur Abholung angeboten wurde?

    Nicht das ich wüsste. Der Owner aus Göppingen hat diesen aus der Familie vererbt bekommen.


    Tolle Arbeit Gerhard...echt klasse 👍👍👍

    Bin auf dein Können schon a bissel neidisch...!

    Nicht doch, wenn ich Maad als Maßstab setze, bin ich ein noch ein blutiger Lehrling. 😅

    Hm, die HS152 habe ich überholt und mit Kopfhörer getestet - alles gut und funktioniert perfekt.

    Dann hab ich die HS mal an zwei Lautsprecher angeschlossen und es geht nur noch ein Kanal.

    Die Lautsprecher sind es nicht - beim Umstecken wander der Fehler vom einen zum anderen Kanal.

    Also liegt es wohl an der Endstufe.

    Woran kann es liegen? Die Transistoren? Lohnt es sich die auszulöten und nachzumessen? 🤔

    Nun sind alle Platinen ausgebaut und wir können an den Austausch der Kondis gehen.

    Die Reglerplatine mit frischen Ekos und gereinigten Reglern

    Beim Endverstärker die vier Transistoren von den Kühlkörpern lösen. Dann die Kühlköprer seitlich herausnehmen, am Träger eine Lasche aufbiegen und schon kann die Platine etwas verschoben und herausgenommen werden.

    Neue Kondis und schon sieht es besser aus.

    Alles wieder zusammengebaut. Unter den Transistoren sind Flitterfolien. Diese entnehmen, säubern und mit frischer Wärmeleitpaste zusammenbauen.

    Dann alle Schalter und Knöpfe putzen, damit sie schön glänzen.

    Dann wieder alles einbauen und die Stecker verbinden

    Nun ist die Trägerplatte mit der Frontplatte wieder im Gehäuse

    Der Plattenspieler ist wieder mit Motor, Schalter und Strobo ausgerüstet.

    Dann alles einstellen und justieren. Erster Test ist erfolgreich und der Plattenspieler kann ins Gehäuse.

    Wir sehen die Regelverstärkerplatine.

    So weggedreht kann man die Kabel an der Frontblende dran lassen.

    Nach dem abziehen der beiden Stecker und dem Lösen der beiden Schrauben kann die obere Schalterplatine entnommen werden

    Ich löse erst den Lautsprecherschalter. Hierzu die beiden Schrauben auf der Unterseite lösen

    um den Halter mit dem Schalter entfernen zu können.

    Ich löse die Mutter, entnehme den Schalter um ihn mit Kontaktspray zu reinigen, dann wieder zusammenbauen.

    Nun die Massefeder von den Schaltern entfernen

    Dann die beiden Schrauben hinten an der Platine lösen und die Stecker abziehen (links und rechts außerhalb des Bildes sind noch weitere Stecker!)

    Dann die Muttern und die Schrauben entfernen, schon kann die Platine herausgenommen werden.