Beiträge von HoRa

    Hallo,


    erstmal ein herzliches Willkommen hier. Wenn Du uns noch Deinen Vornamen verrätst, fällt die Kommunikation hier leichter. Sinnvoll wäre auch eine Angabe über Deinen Wohnort. Evtl. findet sich dann ein Kollege, der Dir vor Ort unter die Arme greifen kann.


    Habe zwar noch keinen 1229 gehabt, aber wie ein Blick in das Servicemanual verrät, hat der keinen Trafo. Ist das Geräusch denn eher ein "elektrisches" oder ein "mechanisches", ich vermute letzteres. Dann kommen vor allem der Motor, die Treibradlagerung und das Tellerlager in Frage, welche nach Schmierung rufen. Die beiden letzten Punkte sind relativ problemlos zu behandeln, nur der Motor ist etwas aufwändiger, da er zum Nachschmieren geöffnet werden muß. Wo das Problem ist müssen wir also zuerst rausfinden.


    Hattest Du ihn oder Dein Reperaturgeschäft ihn schon mal aus der Zarge?


    Schönes Gerät hast Du da, aber bei dem Alter sollte man auch über eine Komplettwartung / Schmierung nachdenken, und da wären noch die Knallis :) . Wie ist es um Deine Bastelfähigkeiten mechanisch und elektrisch bestellt? Wenn der Dreher bis vor kurzem noch lief, denke ich nicht, daß da bis auf Kondensatoren und evtl. Strobolampe groß Ersatzteile nötig sein werden.


    Gruß, Holger


    Edit: zu langsam getippt, Frank war schneller

    Hallo zusammen,


    komme gerade nicht so richtig weiter :( .


    Gemacht habe ich seitdem exakt garnichts. Allerdings ist er mittlerweile nach dem Ausfall meines 504 ins Multifunktionszimmer gewandert und verrichtet dort aktuell in aufgebockter Position, mehr oder weniger, seine Dienste:



    Will auf die Art vermeiden, daß ich den Stromstecker zerlegen muß, um ihn komplett und funktionstüchtig aus der Zarge zu bekommen. Und aktuell will ich ihn nicht in der Zarge haben wegen der Erreichbarkeit der Innereien ;( .


    Spielt eigentlich wunderbar, nur die Automatik hakt manchmal etwas: gestern keine Probleme beim Start aber Probleme beim Abstellen (Motor nicht aus :( ) erst nach einem "Fingerzeig" Richtung Schaltarm bzw. Kurvenrad. Heute auf einmal alles in Ordnung =O?(:thumbsup::?: . Ich hasse es, wenn es mal geht und mal nicht und ich nicht weiß, woran es liegt 8o .


    Macht eigentlich der Betrieb in dieser Position Probleme bei einem eventuellen Dauerbetrieb (Motor sitzt hart auf und vermindert die Wirkung der Pufferung)? Ansonsten macht er geringe Geräusche beim Laufen der Automatik und etwas Kräftigere beim Aus- / Einschalten. Bei Ersteren muß ich noch mal an den Kurzschließer, bei Zweiterem habe ich wohl was beim Tausch des Knallis verbockt (sowas kann nur ich :S ). Sonst ist er absolut ruhig :thumbsup: .


    Für Vorschläge oder sonstige Hilfe währe ich extremst dankbar.


    Gruß, Holger


    Ps.: Gerade eben wieder ein Hänger beim Ausschalten und nach einem Tip an das Kurvenrad ....

    Hallo Carsten,


    das Thema hatte ich schon mal auf dem Schirm, trotzdem danke für die Pionierarbeit :) . Habe mir seinerzeits die in #35 empfohlenen Kabel (0,04mm²) besorgt: 5 10m Ringe in unterschiedlichen Farben, das sollte für eine Weile reichen :D . Die sind zwar nicht die dünnsten, aber schön flexibel und lassen sich auch für einen Laien wie mich noch einigermaßen problemlos löten. Der 1019 hat sich bis jetzt zumindest nicht beschwert :thumbup: .


    Wenn ich aber auf Direktverkabelung umbauen sollte, liebäugle ich tatsächlich mit dem Universalkabelsatz von DualFred: Tonarmkabel. Da sind die Kabelschuhe schon dran.


    Gruß, Holger

    Ich weiß, habe ich am 1019 schon hinter mir und er bzw. ich haben es überlebt :D .


    Sollte aber das letzte Mittel sein. Vorher würde ich versuchen, die Kontakte des Tonkopfhalters zu umgehen und die Tonarmkabel direkt an den TA anschließen. Muß mal mich auf die Suche nach den passenden Steckhülsen machen.


    Gruß, Holger

    Hallo Hasan,


    der Schalter ist zum Einstellen der Plattengröße im Automatikbetrieb: 30 cm für LP's, 17 cm für Singles und 25 cm müsste Schellack sein. Ist also noch nicht mit der Geschwindigkeit gekoppelt wie bei späteren Geräten (sei froh!).


    Die Feineinstellung des Aufsetzpunktes wird mit einer Schraube in der Nähe des Tonarms gemacht; geht nur bei der Größeneistellung 17 cm.


    Hast Du schon die BDA? Hier mal ein Link: BDA 1210 Steht auf der letzten Seite :) .


    Gruß, Holger

    Hallo Carsten,


    Vorschlaghammer? Eher Lötkolben. Nein, so rabiat bin ich nun auch wieder nicht :saint: . Dafür habe ich ihn dann doch zu lieb :) .


    Jetzt kommt erstmal der 1019 aus dem Keller, obwohl noch nicht ganz fertig, damit ich was zum Spielen hab (vielleicht ergibt sich ja beim Betrieb neue Eingebungen bezüglich Schaltarm). Dann kommt der 504 auf den OP und wird in Ruhe mal vernünftig von oben bis unten durchgemessen. Vielleicht finde ich ja was. Und wenn alle Stricke reißen, wird der TA direkt verkabelt.


    Gruß, Holger

    Hallo zusammen,


    hat gerade mal 2 Monate gehalten. Am letzten WE war noch alles in Ordnung und jetzt? Erstmal ohne rechten Kanal. Also TAK raus und wieder rein, und das ein paar Mal: kein Erfolg, ganz im Gegenteil: Jetzt beide Kanäle weg 8o:cursing::evil: .


    Jetzt kommt erstmal der 1019 nach oben (und der 504 nach unten auf den OP), auch wenn die Automatik nicht will und er damit nicht in die Zarge kann, nackig sozusagen :D . Sonst habe ich nichts da. Kann nicht verstehen, wie Euch die Spieler reihenweise einfach nur so um die Ohren fliegen :D?(:D . Hier gibt es nichts :!: .


    Gruß, Holger

    Hallo Greta,


    natürlich wünsche ich Euch, daß der Poltergeist nun endlich vertrieben ist. Nur falls nicht, habt Ihr schon über einen Netzfilter nachgedacht?


    Wikipedia
    Bsp. bei A... 1
    Bsp. bei A... 2


    Hoffe, der Vorschlag ist nicht ganz daneben :/ .


    Hilft Euch nicht die Ursache zu bekämpfen, aber könnte bei der Eingrenzung von Nutzen sein. Gibt es sicherlich preiswerter (sind die ersten Treffer), aber Vorsicht, wenn der Preis zu weit sinkt: Dann sind es meist nur Überspannungsschutzfilter. Die dürften Euch aber eher weniger helfen. Vielleicht könnt Ihr Euch irgendwo einen leihen zum Testen. Wenn nicht, könnte ich Euch auch meinen antiken Monacor aus den 90'ern des letzten Jahrtausend (sieht so aus wie der im letzten Link; das zum Thema "modernes Design" :D . Allerdings wäre er braun :whistling: ) testweise zuschicken, wenn ich ihn wiederbekomme :) .


    Zum Thema Powerline: Setze ich seit Jahren ein und hatte damit noch nie Störgeräusche. Aktuell läuft eine CD ohne diesen Filter ohne Probleme. Würde zwar gerne Platte hören, aber das geht grade nicht :evil::cursing::evil: )


    Gruß, Holger

    Jungs, Ihr seid klasse :thumbsup: . Das Leben kann so einfach sein. Hat funktioniert :!:


    Bei der nicht mehr ganz so zurückhaltenden Kraftanwendung meiner Finger gab es ein kräftiges "KRAX" so daß ich dachte, jetzt ist alles im A***h. Aber nein, die Welt steht noch :D . Resultat:



    Sieht doch schon besser aus :) .


    Danke noch mal fürs Mutmachen.


    Gruß, Holger


    Ps. an alle potentiellen Nachmacher: Zuerst mit Fingerschmalz versuchen (war in meinem Fall schon erfolgreich). Wenn Armschmalz oder gar Werkzeug (Zange, Schraubenschlüssel; sollte vermieden werden) eingesetzt werden, sollte zumindest das Tonarmrohr gut festgehalten oder sogar das Vertikallager gesichert werden ...

    Hallo liebe Forengemeinde,


    das Leben könnte so schön sein, aber bei der Inbetriebnahme nach der Wartung meines 1019 ist mir folgendes aufgefallen:


    8o:cursing::evil:


    Normal ist der Schiefstand wohl nicht, befürchte ich mal. Meine beiden TK11 gehen aber problemlos rein und zumindest der Abgelichtete hat auch überall Kontakt, das Shure M75MG mit Thakker Nachbaunadel N75EJ spielt auf beiden Kanälen und klingt eigentlich ganz passabel. Obwohl es erstmal krass aussieht, aufgefallen ist es mir erst, als alles wieder zusammen war :( .


    Wie kommt sowas zustande zumal das Teil ja irgendwie in sich verdreht / verbogen ist (siehe 3. Bild, das trapezförmige Teil der Aufnahme des Tonarmrohrs sieht ja fast normal aus) ? Habe ich da beim Austausch der Tonarmkabel oder beim Einbau des Tonarms was falsch gemacht? Mir ist er zwar mal von den Klorollen runtergerutscht, aber das war eine sanfte Landung (und eher auf dem Lagerbock).


    Kann man da was machen, oder benötige ich enen neuen Tonarm? Tauschen bzw. einstellen kann man da ja zumindest bis zum Vertikallager ja nichts, oder sehe ich das falsch?


    Einen DL103 (R) brauch ich da wohl erstmal nicht drunterschnallen ?(:S:D


    Habt Ihr dazu irgendwelche Ideen oder Erfahrungen?


    Danke im Voraus und Gruß, Holger


    Ps.: Mein nächstes Projekt wird ein Reparaturbock :!:

    Gestern war kein guter Tag zum schrauben :(;(X(


    War nicht so ganz erfolgreich. Schaltarm so eingestellt, daß die Sperrklinke noch gut und zuverlässig funktioniert. Der Arm drückt jetzt auch nicht mehr so stark auf das Kurvenrad. An 184 musste ich nichts machen, Sperrklinke hat 0,5mm Überhub.


    Ist etwas besser geworden, aber nicht gut. Beim manuellen Drehen des Kurvenrades habe ich bemerkt, daß dieses schwer geht kurz bevor der Schaltarm in seine Vertiefung zum Ausschalten fällt. Nehme an, daß ist der entscheidende Bremsvorgang, der zum zeitweisen Nichtfunktionieren führt. Wenn dann im Realbetrieb der Motor nicht ausschaltet oder der Kurzschließer nicht aufmacht reicht es, das Kurvenrad ein paar Minuten zu bewegen oder sogar nur dranzutippen; das berühmte "Muggeseggele" :D . Werde dann nochmal den Schaltarm ausbauen müssen, obwohl ich ihn an der entscheidenden Stelle schon mal entgratet habe; allerdings im eingebauten Zustand als das Kurvenrad draußen war. Wenn ich da nichts finde, bin ich allerdings mit meinen (zugegeben sehr geringen) Lateinkenntnissen am Ende.


    Ärgerlich an der Geschichte ist, daß ich ihn sonst eigentlich recht gut hinbekommen habe. Tonarm bewegt sich so, wie er soll, Automatik flutscht butterweich und geräuschlos und alle Funktionen (bis auf die Motorabschaltung) sind so, wie beschrieben. Macht eigentlich schon richtig Spaß, das Eisenschwein.


    Zu allem Überfluss habe ich noch gesehen, daß die Tonkopfaufnahme wohl eine heftige Macke hat. Überlege gerade, dazu ein neues Thema zu erstellen, weil so wie es aussieht ist das keine Kleinigkeit mehr ...


    Gruß, Holger

    Hallo Martin,


    genau daran dachte ich auch im ersten Moment, obwohl der frisch getauscht ist; machte ich wegen der 250V Problematik bisher eh' immer. Aber man weiß ja nie. Der Schalter war aber nicht hörbar und so habe ich mal am Schaltarm gerüttelt und dann ist er im Kurvenrad eingerastet und der Motor ging aus. Mechanik ist eigentlich sonst soweit leichtgängig. Allerdings stoppt das Kurvenrad etwas zu früh.


    Nach nochmaligem Lesen des Service Manuals werde ich mal die Schaltarmeinstellung für die Sperrklinke (175) und die Umschalthebeleinstellung (184) kontrollieren. Mir kommt es so vor, daß der Schaltarm zu viel "Kraft" auf das Kurvenrad ausübt und an diesen Einstellungen der Hase im Pfeffer liegen könnte. Wäre auch eine Erklärung für die Verschleißerscheinungen am originalen Kurvenrad. Bin ich da auf dem richtigen Weg?


    Gruß, Holger

    So, er läuft wieder, zumindest zu 80%. Dank Eurer Hilfe habe ich die Tonarmverkabelung hinbekommen: kein Brummen, kein Rauschen oder sonstige Störgeräusche mehr :thumbup: . Motor zieht auch wieder ohne nennenswerte Schwächen durch die Automatik. Ein paar Feineinstellungen sind noch nötig, aber:


    der Motor schaltet nicht mehr ab, sowohl im automatik- als auch im manuellen Modus :( . Zudem wollte zuerst der Kurzschließer nach dem Automatikdurchlauf auch nicht mehr öffnen. Also noch mal umdrehen:


    Zu viel Schmiere am Kurzschließer :rolleyes: ; nach dessen Entfernung habe ich festgestellt, daß das Kurvenrad kurz vor dem Eintauchen der Kurzschließerkontakte in die "Ruhemulde" stehen bleibt. Nach Entfernung des überflüssigen Fettes ging es etwas besser, aber noch nicht zuverlässig. Also was tun? Kurzschließerkontakte nachbiegen, nur wie? Wenn ich die beiden langen Schenkel nachbiege, übt er ja noch weiter vorne Druck aus und er rastet nicht ;( ?


    Gruß, Holger


    Ps.: Ich wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit. Es ist ein tolles Forum hier :):):thumbsup::thumbup::):)

    Sollte kein Nachbau sein. Aktuell funktioniert es aber immer noch :) . Sobald aber neue Schwierigkeiten auftreten sollten, werde ich den tatsächlich direkt verkabeln, weil diese Kombi gefällt mir einfach :thumbsup: und daher werde ich seltener den TA wechseln :D .


    Gruß, Holger

    Danke mal für den bisherigen Input :thumbsup: . Der vermeintliche Übeltäter sieht übrigens so aus:



    - Kein DIN, kein Adapter, Rean RCA vor einem Jahr neu angebracht, mehrfach ein / aus und umgesteckt, am Stecker gewackelt, Massen intern sind noch zusammen (kein Brummproblem!)
    - Überall Durchgang, wenn auch mit geringfügig unterschiedlichen Werten, Kabel sind also, trotz Gewaltanwendung durch Schruppen an der Kontaktplatte noch dran :D


    Folgendes noch zusätzlich gemacht:
    - Kontaktplatte nach oben gedrückt: bewegte sich tatsächlich mit einem leisen Knack ca. 0,1mm nach oben
    - Kontakte / Kabel an der relativ neuen TK durchgemessen ...


    Und siehe da: am Pin des roten Kabels um die 20 Ohm und beim Eindrücken des Pins mit der Meßspitze starke Schwankungen bis hin zu OL =O . Die anderen 3 liegen so um 1 Ohm und bleiben beim Eindrücken konstant. Dies am roten Kontakt noch ein paarmal gemacht und auf einmal auch dort auch konstant ~ 1 Ohm ?( .


    Alles wieder angeschlossen, nochmal Brummtest (links immer noch leiser / anders als rechts; ist das normal?), TK mit TA drauf und es geht erstmal wieder, wenn auch mit subjektiv leicht kränkelndem linken Kanal (kann aber auch Paranoia sei :rolleyes: ). Hoffentlich war es das jetzt. Nur so recht glauben will ich das nicht, denn so richtig gemacht habe ich ja eigentlich nichts.


    Gruß, Holger


    Ps.: Grade nähert sich die Meddle von Pink Floyd zweikanalig dem Ende, welche ich seit geraumer Zeit hören wollte, aber einkanalig macht sie einfach keinen Spaß ;):D

    Hallo Gemeinde,


    ich weiß, ich nerve, bin aber verzweifelt ;( . Mein 504 zeigt seit geraumer Zeit Kanalausfälle wechselnd auf beiden Kanälen. TK ist ein ca. 1 Jahr alter von Dualfred und System ist ein AT VM95ML. Funktionierte auch eine Zeit lang problemlos sehr gut, nur jetzt halt nicht mehr =O .


    Gemacht habe ich bisher: Kontakte der Headshell mehrmals mittels Glasfaserradierer und Pinzettenspitze blank gewienert (stelle morgen evtl. ein Bild rein, wenn die Lichtverhältnisse besser sind) und mehrmals mit diverser Chemie behandelt. Sieht für mich sauber aus, aber: ohne Erfolg! Brummtest zeigte vorhin lautes Brummen auf rechts und leises Brummen auf links. Widerstände zwischen Kopfkontakt und RCA sind auf allen 4 Leitungen so um die 1,2 Ohm, manchal aber erst beim Rubbeln mit der Meßspitze am Headshellkontakt :?: .


    Aktuell fehlt akustisch der linke Kanal komplett. War aber auch schon der Rechte, welcher rumzickte :( .


    Rausgenommen habe ich ihn noch nicht, da a) etwas schwierige Platzverhältnisse und b) der 1019 noch die Werkbank belegt. Das heißt, ich kann aktuell keine Platten spielen ;( . Ach ja: Verstärker und Boxen funktionieren mit CD einwandfrei und der Dual wurde mit der eingebauten Phonovorstufe und einem externen Pre getestet.


    Kann ich sonst noch was tun, ohne den 504 raus zu operieren?


    Gruß, Holger

    Hallo Gernot,


    das hilft schon mal :thumbup: . Verrätst Du mir noch, was für Kabel Du verwendest? Ich tendiere zu den hochflexiblen 0,04 mm2 LIFY von Modellbau Schönwitz.


    Jetzt muß ich nur die Kontaktplatte unfallfrei raus bekommen. Sollte dazu der Tonarm wieder ausgebaut werden, oder kann der drinbleiben?


    Gruß, Holger

    Es zieht sich .... . Dabei sollte ich mich beeilen, da mein 504 auf ein mal mit massiven Kanalausfällen glänzt. D.h. ich habe aktuell keinen funktionierenden Dreher ;( .


    Kurvenradreparatur hat nicht so toll geklappt. Am Außenrand ging es einigermaßen, da kommt man gut hin zum Schleifen, aber in die Rillen kommt man dafür nicht so gut hin. Lief schlechter als vorher :( aber ein Versuch war es wert. Glücklicherweise konnte ich durch Zufall ein Rad nahezu ohne Verschleißspuren auftreiben. Dort flutscht der Haupthebel wie eine eins durch, nur der Schaltarm reibt auch da recht rau ?( . Jetzt soll er erstmal aus eigener Kraft laufen, dann schaue ich da nochmal.


    Noch was anderes: Da ich die Tonarmverkabelung tauschen will / muß (Beiträge dazu habe ich schon gefunden) eine Verständnisfrage: Verbaut sind im 1019 ja 2 Koax Käbelchen. Muß da wieder so was rein oder geht auch verdrillte bzw. nicht verdrillte Einzelkabel (dachte da an Modellbau Käbelchen). Handle ich mir dadurch dann ein Schirmungsproblem ein oder erfüllt das Tonarmrohr diese Aufgabe? Scheint ja mit der Masse verbunden zu sein, wobei meine Schnellmessung vom mittleren Kontakt der Kontaktplatte zum Chassis schwankende Werte zwischen 20 und 40 Ohm erbrachte (muß noch mal vernünftig messen). Oder soll ich ein 5. Kabel zur Tonarmerdung verbauen?


    Würde gerne keine Koaxkabel einbauen müssen, da das Abisolieren dieser für einen Grobmotoriker wie mich die Hölle ist (daher die Notwendigkeit des Tausches :rolleyes::D ); stelle ich mir bei Einzellitzen einfacher vor. Wie isoliert man solch filigranes Zeug eigentlich fachgerecht ab?


    Danke schon mal für Eure Hilfe und Gruß, Holger

    So, bin endlich mal wieder dazu gekommen, am 1019 weiterzumachen. Erstmal wieder das Kurvenrad demontiert, nochmal gereinigt und die Umgebung genauer angeschaut. Der Haupthebel ist soweit unauffällig bis auf das schwergängige Drehlager. Werde ich noch mal nachschmieren.


    Schaltarm ist leichtgängig, habe aber festgestellt, daß die Klinke, die ins Kurvenrad eingreift, einen deutlich spürbaren Grat hat. Hoffe mal, das ist die Ursache, weil das lässt sich leicht beheben ^^ . Hat auf jeden Fall deutliche Spuren hinterlassen, denke das gehört nicht so :D :



    Versuche jetzt doch das Rad noch zu retten. Die Schäden in der Rille habe ich schon etwas geschliffen. Werde die übelsten Vertiefungen (vor allem am Außenrand) etwas mit Sekundenkleber füllen, damit ich "Material" zum glattschleifen habe. Kann man das so machen oder spricht da was dagegen?


    Gruß, Holger