Beiträge von Boiled_frog

    Also bei mir war es ja so, dass die Leds gar nicht angingen im Betrieb. Nur beim Tastendruck auf eben eine dieser Tasten leuchteten sie kurz auf. Könnte sein, dass er also nie seine angestrebte Geschwindigkeit erreichte, obwohl es sich normal anhörte. Wie dem auch sei. Vermutlich war was auf der Platine nicht richtig.


    Die Liftproblematik scheint eine mechanische Sache zu sein. Betätige ich die Lift-Taste höre ich den Magnetschalter und sehe, dass der Arm nach unten will, dann aber blockiert wird. Da muss ich jetzt ran, obwohl ich gar keine Lust habe auf die Kiste ;)


    Also die Bauteile 91 und insbesondere 38 von hier:

    Die Abdeckungen lasse ich natürlich weg. Ist ja ein jenseits Krampf das weg zu fummeln. Sehr oft macht das das Kunststoff sicher nicht mit.

    Ich habe mir schön überlegt, eine schöne Konsole aus Holz zu machen und die Platine usw. dort einzubauen.

    Zur Not auch mit diesen Schaltern. Vielleicht kann man die Schalter aber auch durch andere ersetzen. Da kenne ich mich zu wenig mit Elektronik aus.

    Ich habe die betreffenden Kondensatoren bei CM47 nochmal ausgelötet und alles sauber gemacht und wieder eingelötet. Wieder alles zusammen gebaut (was lobe ich mir die Platinen-Plattenspieler...) und es tat sich nichts! Gar nichts! Dann habe ich ein wenig rumgemessen und probiert welche Spannungen ich so abgreifen kann. Nach ca. 10 Minuten fängt der Motor plötzlich an zu drehen :/ Also entweder es gibt losen Kontakt durch ein Kabel oder ein Bruch in einer Leiterbahn. Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Zu dem geht jetzt auch die LED und alles Elektronische . Dann war es wahrscheinlich doch irgendwas bei cm47. Jetzt hoffe ich mal, dass es nur ein Kabel war, dass seinen Platz gefunden hat.


    Der Lift bleibt dauerhaft oben. Da habe ich wohl beim Schmieren der Mechanik irgendwas falsch zusammen gebaut. Aber das wird zu beheben sein.


    Zumindest mal ein kleines Erfolgserlebnis.

    Guten Tag,


    Ich habe ein Problem mit einem 620q. Vermutlich habe ich ihn kaputt repariert. Er ging, jedoch wollte ich die Kondensatoren wechseln, bevor ich ihn weiter geben. Jetzt habe ich den Salat...eine ganze Plastikschüssel voll (620 -> Plastik -> ihr versteht...höhö :rolleyes: )


    VOR dem Kondensatortausch auf der Motorplatine habe ich dies bei CM47 vorgefunden. Wurde der zu heiß oder ist der ausgelaufen?

    Hier die Rückseite bei CM47. Der Plattenspieler funktionierte trotzdem wunderbar. Ich habe versucht, die Stelle mit dem Glasfaserradierer zu säubern. Sehr schön sieht es aber immer noch nicht aus.

    Hier das gammelige Beinchen des CM47 auf der Oberseite vor dem Tausch. .


    Die vier Elkos auf der Motorplatine habe ich getauscht.

    Auf der Netzteilplatine habe ich sechs Elkos getauscht. Die zwei großen 1000uf (CP05 und CP10), CR17, CR24, CP14 und CP16. Weiterhin habe ich die Diode DP16 getauscht und langfüßig belassen.


    Nun zeigt sich folgendes Bild:

    • Wenn ich Start drücke bleiben die LEDs für 33 bzw 45 aus. Die Mechanik funktioniert einwandfrei. Der Tonarm fährt zur Platte. Alles gut soweit. Die Geschwindigkeit passt auch. Nur eben die LEDs leuchten nicht dauerhaft. Sie leuchten nur, wenn man die Gescheindigkeit umschaltet. Also kurzer Druck auf 45, LED geht an, Lift fährt kurz hoch, Geschwindigkeit regelt hoch, LED geht wieder aus und Tonarm senkt sich. Die Geschwindigkeit passt aber.
    • Wenn ich auf Stop drücke, geht nur der Arm hoch und der Teller bleibt stehen. Der Tonarm fährt also nicht zum Halter zurück, weil der Motor vorher stoppt. Wenn ich dann wieder auf Start drücke, fährt er natürlich zuerst zum Tonarmhalter und senkt sich ab. Am Plattenende funktioniert die automatische Rückführung aber problemlos.
    • Ganz selten (wenn ich lange auf den Stop Knopf drücke?) fährt der Arm bis zur Tonarmhalter. Der Motor bleibt dann aber an.


    Wo ist da was faul. Ist es der Generator, der so gammlig aussah?

    Lötstellen habe ich kontrolliert und auch die Polung der Elkos.

    Guten Abend,

    geistig umnachtet habe ich mich an meinen Erzfeind 721 gewagt (immer ist an der Kiste irgendwas...wenn dann mal ausnahmsweise nichts ist, steht er ganz elegant herum und tut so als wäre nichts). Er ploppt beim Start und zudem zieht seit kurzem der Tonarm zur Mitte im Automatikbetrieb beim Start. Anderes Thema. Jedoch zeigt es etwas den Elan, mit dem ich zur Tat schritt.

    Wie es genau passierte wusste ich nicht. Vielleicht wollte ich ihm auch unterbewusst einfach einen Schaden zufügen. Man weiß das ja nicht so genau.


    Kurz gesagt: ich habe einen Pin im KS4 abgebrochen. Man sollte ihn wahrscheinlich austauschen (den KS4) aber ich habe keinen Ersatz. Ist das reparabel? Ich habe gerade keine gute Idee. Zumal das an der Stelle ja schon gut halten sollte.

    Guten Morgen,

    gibt es hier neue Erkenntnisse? Mein 620q macht zwar noch keine Mucken, ich möchte ihm aber eine Kondensatorkur verpassen und ihn ggfs dann weiter geben. Da diese Sicherungswiderstände aber schon eine Sollbruchstelle sind (zumindest ein Lebenszeitverkürzer) sieht deine Lösung mit den Sicherungshaltern doch interessant aus. Haben sich die Werte bewährt?

    Guten Abend Dualino,


    Herzlich Willkommen hier bei den Jägern und Sammlern. Mit dem 721 bist du gleich mal hoch eingestiegen. Auch den Preis finde ich hoch aber was solls. Geld kommt, Geld geht. Wenn man was will, dann zahlt man das halt. Wenn er an sich läuft, dann passt das ja.

    Ich habe auch einen 721 gekauft und die Elektonik überholt, weil er keinen Mucks machte. Nun läuft er, jedoch macht die Mechanik noch Zicken.

    Ich würde dir den Rat geben, nicht einfach drauf los zu basteln, sondern hier erst mal die nächsten Schritte abzuklären.

    Die Automatik führt den Tonarm nicht an den Beginn der Platte, sondern weit darüber hinaus.

    Die einfachste Lösung wäre diese: Der Plattenspieler ist auf 45upm gestellt. Dann fährt er automatisch an die Stelle für Singles.

    Hallo Freunde der hakelfreien Tonarmbewegung,

    ich habe einige Dreher her gegeben und habe nun wieder den 721 aus dem Regal geholt. Er durfte noch nicht im Wohnzimmer spielen, da sich die Automatik noch nicht von ihrer besten Seite zeigt.

    Ich habe die Tonarmhöhe eingestellt und den Pimpel mittels der Zylinderschraube richtig justiert.


    Die Sperrklinke habe ich ausgebaut und entgratet. Sie klackt aber immer noch, beim Einschwenken. Ich bekomme es nicht richtig hin gebogen, sodass der Tonarm nicht ruckelt.

    Die klinke hat sich immer verkantet. Das Ende ein wenig gebogen wo die klinke dran hängt,
    Und schon läuft es.

    Da hattest du wohl Glück. Bei mir bringt das nichts.


    Ich verstehe auch die Fig.19 nicht so ganz. Bzw, deren Justagepunkte. Was meint man mit "Kurvenrad geringfügig aus der Nulltellung drehen?" Wohl schon in Drehrichtung des Tellers? Ich verstehe auch nicht genau, in welche Richtung das Spiel von 0,3mm sein soll. Trotz der Zeichnung....

    Nun raucht der Kopf und ich gehe schlafen. Morgen wieder mit Fig. 19 beschäftigen. Da muss ich wohl selbst durch. Wollte nur meinen Frust los werden.

    Hallo Peter,

    ich habe nochmals alle Kondis ausgelötet und getestet. Passte alles. Dann überprüft, ob ich irgendwo einen Kontakt hergestellt hatte, wo keiner sein sollte und auf dem Plan nach "engen" Stellen geschaut. Und tatsächlich: Bei C4 ein zu langes Beinchen bekam Verbindung zu R3. In den Plan gesehen und gemerkt, Mist das gehört so nicht. Sauber gelötet und der Motor pulsiert wieder.

    Es tut mir wirklich außerordentlich leid um deine Zeit. Ich hoffe du denkst und schreibst sehr schnell und es war nicht allzu viel Lebenszeit verdödelt. ;) Ich gelobe Besserung!

    Dann kannst Du mit dem Poti am Mittelabgriff gemessen 0 - 7.5V einstellen (und messen).

    Das kann ich messen. 0-7,68V lassen sich einstellen. Bei genau 6,3V startet der Motor.


    Wenn das Poti angeschlossen ist, muß an einem Ende +7.5V anliegen -

    Auch das kann ich messen.


    Hm...

    Was habe ich da kaputt gemacht? Welcher Kondi könnte verantwortlich sein, bzw wo soll ich suchen? Kann ein IC falsch herum drin sein? Bzw gehen die kaputt, wenn sie verpolt wurden?

    Ich habe das Poti nun durchgemessen. Rot gegen gelb und schwarz gegen gelb. Es ist von 0 - 2,5kohm regelbar. Wenn ich zu schnell aufdrehe, geht der Wert kurz gegen unendlich und pendelt sich dann wieder bei 2,5 kOhm ein. Ob das am Multimeter oder am Potentiometer liegt, weiß ich nicht.