Beiträge von Puuhbaer68

    Ein OM-Tongenerator kostet ohne Nadel schlappe 8,50€ - hier in D. Versand käme natürlich noch hinzu.
    Wenn deine 20er Nadel noch fit ist, würde ich mir so einen besorgen, die 20er Nadel wieder aufstecken und Musik geniesen ;) .

    Schön, dass es doch noch läuft. :thumbup:
    Wenn da natürlich die anderen Geräte auch noch einen Streich spielen, dann wird´s halt ein bischen blöd bei der Fehlersuche. Aber letztendlich zählt, dass es jetzt geht.


    Also das Messgerät zeigt da einfach nur ein Symbol an. Das zeigt er aber auch an wenn man nichts misst

    Ähm, ja. Das Wort "Symbol" ist mir nicht eingefallen, aber genau das meinte ich damit, als ich schrieb, dass bei "unendlich" sowas angezeigt wird wie "!, liegende 8, >xxx, ..." Das sind ja Symbole ;) .
    Und natürlich ist der Widerstandswert ebenfalls "unendlich", wenn du "nichts" zwischen den Messspitzen hast, was denn sonst? Luft ist ein sehr guter Isolator.

    Hm,
    ich bin da noch nicht so sicher, dass die Messungen wirklich ok sind.
    Was bedeutet "ich kann nicht "unendlich" Ohm messen"? Wenn du ein Messgerät hast, mit dem man Ohm (widerstand) messen kann, dann kann man auch "unendlich" Ohm messen. Die Anzeige ist aber dabei bei verschiedenen Messgeräten unterschiedlich (!, umgelegte8, >xxx, ...).

    TA kann ich leider nicht fotografieren da man hier keine Bilder hochladen kann

    ??
    Wenn du antwortest, dann hast du unten im Feld "Dateianhänge". Dort drauf und auf "hochladen" drücken. schon kannst du Bilder hochladen. Die möglichen Parameter stehen sogar direkt dabei ... .

    Ups, sorry, bin noch zu neu bei den Plattenspielern. Dachte, alle Duals hätten einen Kurzschließer, da alle die, die ich in den Fingern hatte, einen hatten ;) .


    Mein Fehler.


    Daher war ich auch der Meinung, die Messungen etwas "ausführlicher zu machen, dann hätte man gleich den Fehler etwas eingrenzen können.

    Naja, 1,4Ohm ist ja nun nicht gerade ein hoher Wert. Wobei mir nach deiner Beschreibung nicht ganz klar ist, was du da genau gemessen hast.
    Anmerkung: Widerstand wird vorne ohne "e" geschrieben! ;)


    Zuerst: Nadel ab und sicher irgendwo hinlegen!


    Zum Messen mach doch bitte alle Stecker vom System ab, merke dir aber, wo welcher drauf war. Wenn es ein ULM-Generator ist, dann hat der normalerweise noch einen kleinen Stecker hintendrauf, auf den dann erst die Kabel aufgesteckt sind. Muss aber nicht.


    Warum die Stecker/Drähte alle abgemacht werden sollen? Weil man sonst einen Fehler in der Verdrahtung nich twirklich finden kann (da immer die Spulen des TA mit dazwischen hängen).


    Wenn alle Stecker/Drähte vom Systen gelöst sind, dann bitte wie oben beschreiben mit einem Widerstandsmessgerät zwischen weiß und blau (von hinten am Generator gesehen links oben und rechts unten) messen. Der Wert sollte so um die 700Ohm betragen. Dann noch zwischen rot und grün (links unten und rechts oben). Hier sollte ungefähr der gleiche Wert rauskommen. Wenn das so ist, dann sollte der Generator schon mal ok sein.
    Wenn du zwischen rot und weiß oder zwischen grün und blau einen sehr geringen Widerstand misst, dann ist am TA was defekt. Glaube ich aber nicht.


    Dann die Kabel durchmessen. Es gilt 2 verschiedene Messungen zu machen. Einmal den Durchgang der einzelnen Drähte von TA (aber ohne den TA) bis zum Cinch-Stecker, zum anderen die Unversehrtheit der Isolation.


    1) Isolation:
    Darauf achten, dass die gelösten Drähte/Stecker vom TA sich nicht berühren!
    Dann mit dem Widerstandsmessgerät einfach zwischen dem Gehäuse und dem Mittelpin des entsprechenden Cinch-Steckers messen. Der Widerstand muss hier unendlich groß sein. Je nach Messgerät wird da eine "!" oder >xxxx oder das "unendlich"-Zeichen (liegende 8) angezeigt.
    Das Gleiche dann am anderen Kanal/Cinch-Stecker.


    Sollte hier ein kleiner Widerstandswert rauskommen, so könnte das 2 Ursachen haben:
    1) Isolierungen der Drähte defekt
    2) Der Kurzschließer öffnet nicht (was ich für wahrscheinlicher und für die Ursache deines Problems halte)


    2) Durchgang des Kabels (4 Messungen):
    a) Hierzu must du eine Spitze des Messgerätes an den weißen Draht halten, die andere an den Mittelpin des entsprechenden linken Kanals. Der Widerstandswert sollte möglichst gering (< 1Ohm) sein.
    b) Gleiche Messung mit dem roten Draht und dem Mittelpin des anderen Cinch-Kabels.
    c) Blauer Draht und Gehäuse des ersten Cinch-Steckers.
    d) Grüner Draht und Gehäuse des zweiten Cinch-Steckers.


    Danach kannst du dich dann an die Lötaktion machen ... .

    Moin,
    gibt es hier nicht auch ein eigenens Thema dazu? Bin mir jetzt nicht ganz sicher ... . Bemühe doch mal die Suche, bitte.


    Ich habe meine Hauben mit Autopolitur "für verwitterte Lacke" und einem Multitool (Dreiecksschleifer) wieder "frisch" bekommen. Bei den tieferen Kratzern wirst du aber wahrscheinlich nicht um Schleifpapier herum kommen. War bei mir nicht anders.


    Je nach Tiefe der Kratzer mit 800er oder 1200er Papier vorsichtig (und am besten nass) drüberschleifen - polieren - polieren - mit noch feinerem Schleifpapier drüberschleifen - polieren - polieren - polieren :rolleyes: .


    Ist ´ne Sch..ßarbeit. Bloß nicht nach ´ner viertel Stunde entmutigt sein. Das dauert ... .



    EDIT: Albert hat´s gefunden :thumbup:

    Moin,
    darf ich noch mal nachfragen, was du nun alles gewechselt hast?
    Alle Teile, die "Wachholder"-Peter in Beitrag 24 aufgelistet hat?


    Da sitzt noch ein 100-Ohm-Widerstand vor den LEDs. Den kann man mal einseitig auslöten und nachmessen (wäre zwar selten, könnte ja aber trotzdem auch mal kaputt sein).


    Kannst du mit einer Lupe die Lötstellen und Leiterbahnen nachsehen? Eventuell ist hier was faul (Leiterbahn vom Trägermaterial gelöst ...). Oder hattest du schon mal alle Lötstellen nachgelötet?

    Aber wir haben auch mal gelernt, dass man nichts raus wirft, was nicht kaputt ist...

    Jepp, hab´ ich auch noch so gelernt.
    Aber auch, dass so ein Oszi um einiges mehr kostet, als 2 Transistoren und eine Z-Diode :D .


    Zudem sind 6 Lötstellen schneller gemacht, als Oszi aufbauen, anschließen, messen, abklemmen, wegpacken, ... ;) .

    Danke für den Auffrischungslehrgang, Peter.


    Ich bin Industrieelektroniker und kann so eine kleine Schaltung gerade noch deuten, wenn ich auch schon seit längerer Zeit fast nur noch hinterm Schreibtisch sitze, statt "selbst zu arbeiten" 8) .


    Natürlich ist es auch möglich, dass die LEDs durch sind. Die gemessenen 22-23V hatte ich bereits wieder verdrängt. Dennoch, mit einem normalen Multimeter eine genaue Aussage der gepulsten Spannung treffen zu wollen, könnte in die Irre führen.


    Aus Erfahrung mit meinem eigenen 626 schrieb ich deshalb, dass die Ursache wahrscheinlich nicht die LEDs sind. Bei mir war es weder der Elko, noch der Widerstand, genauso wenig wie der Folienkondensator (die Kondensatoren hatte ich zuhause und konnte sie direkt austauschen, den Widerstand habe ich gemessen, war ok) oder die beiden uralt-LEDs.
    Da ich dann aber keine Lust auf weitere Experimente hatte (und kein Oszi besitze), habe ich die Z-Diode und die beiden Transen "in einem Rutsch" erneuert. Ich fange doch wegen 3,-€ nicht an und organisiere mir noch teures, schweres Meßequipment.


    Da ich auch nicht weiß, wie "Supporter97" in der Richtung ausgestattet ist (ob Meßequipment vorhanden oder nur Multimeter), würde ICH die "rundum"-Methode wählen und einfach die paar Bauteile alle gleichzeitig wechseln. Dann hat man Ruhe.

    Darf ich darauf hinweisen, dass es sowieso höchstwahrscheinlich NICHT an den LEDs liegen wird!
    Wann gehen denn LEDs schon mal kaputt? Ist mir noch nicht untergekommen.

    Moin,


    hatte das Problem ja auch an meinem 626.
    Letztendlich waren es die beiden Transistoren, die nicht mehr wollten. Welcher davon genau, war mir dann egal, hab´ beide rausgeschmissen und durch Ersatztypen ersetzt, weil es die alten Dinger nicht mehr gab (der freundliche Herr im Elektronik-Shop hatte da die Ruhe weg, als er den Ersatztyp für den Ersatztyp für den Ersatztyp raussuchen musste :D ).
    Und weil ich gerade am Löten war, kam auch der Kondensator und die Zenerdiode noch neu rein ;) . Alles zusammen für ca. 3,50€.


    Die LEDs werden es eher NICHT sein, die kaputt sind!!!!


    Die Original-LEDs waren orange und ergeben ein rotes Licht am Plattentellerrand. Habe aber aus Spieltrieb grüne LEDs rein gemacht.

    Hier der ULM-Tonarm mit meinem 1/2"-Selbstbauadapter und einem OM20.

    Falls ich's überlesen habe:


    Hast du nach der Aktion, den Plattenspieler samt Arm "auf's Kreuz zu legen" denn alles noch einmal neu eingestellt? Also Tonarm ausbalanciert (Antiscating und Auflagekraft auf 0), dann Auflagekraft und Antiscating neu eingestellt, nachgeschaut, ob der Abnehmer noch richtig sitzt?? Dass die Nadel am Generator noch richitg sitzt??
    Nicht, dass ich da in der Headshell was verdreht hat (bitte in allen Richtungen kontrollieren)! Oder dass ich der Tonarm verbogen/verdreht hat!?!?!


    Wäre für mich der erste Punkt, das nachzuschauen, bevor ich mir weiteres Gerät anschaffe.

    Es gibt z.B. bei Conrad oder Reichelt auch "Anfängersets", die einen einfachen, aber brauchbaren Lötkolben, eine Entlötpumpe, Enlötlitze und Lötzinn enthalten. Reicht zunächst völlig aus, kostet teilweise zusammen <20,-€. Dafür quält man weder sich noch das zu bearbeitende Gerät :D .

    Keine Angst, habe mir den Kopf nicht angestoßen ;) .


    Ich glaube dir ja, wenn du schreibst, dass das Gerät nie geöffnet war. Es verwundert mich aber etwas, wenn ich das sehe, was ich oben geschrieben habe. Der 626 wurde ja "nur" ca. 3 Jahre gebaut. Ob es da einige verschiedene "Versionen" gab?
    Meine Beiden unterscheiden sich durch die Umschaltung für die Drehgeschwindigkeit. Bei einem der "große Schalter" unterm Teller (das vom "Knopf" per Mechanik gedreht wird), beim anderen der "kleine Schalter" direkt unterm "Knopf". Beide Spieler waren aus erster Hand und laut deren Vorbesitzer auch noch nie geöffnet.