Beiträge von egal1

    ja, so ist es :)

    Es gibt doch keinen Sensor, der erkennen könnte welchen Durchmesser die Platte hat. Die Info, wie weit der Tonarm fahren soll ergibt sich nur aus der Geschwindigkeitseinstellung.

    Die paar Direktschnitt-LP's mit 45 U/min starte ich eben von Hand.

    Na ja, natürlich wird das keine hochwertige Anlage mehr werden, weder mit dem PS noch mit dem Receiver.

    Daher: mit 30 W Ausgangsleistung und Klirr von 0,1 reichen recht billige Lautsprecher in der 200,--€ Klasse.

    Ultima 20 von Teufel wären z.B. Regallautsprecher in dieser Preisklasse.

    also ein Rho bei Gold von 0,022 µOhm x m als schlechten Leiter zu bezeichnen ist schon weit hergeholt.

    Cu hat mit 0,018 fast den gleichen Wert und Silber ist mit 0,016 etwas besser. Außerdem geht es hier um eine Goldauflage im µm - Bereich.

    Hochwertige Stecker bringen eben mehr Kontaktsicherheit und niederkapazitive Kabel sind sicher nicht von Nachteil.

    Originalleitung: der Stecker ist angespritzt und nicht zu öffnen, die andere Seite ist ebenfalls konfektioniert und hat Stecker.

    *LOL* da kommen ja fast Kindheitserinnerungen auf. Wie die Super 76 Tape Echo Unit von Dynacord, die mit einem Endlosband arbeitete, bis dann irgendwann Eimerkettenspeicher kamen :) Mit dem Schieberegler wurde einfach der Wiedergabekopf mechanisch weiter vom Aufnahmekopf geschoben.

    Na ja, wenn ich das richtig lese fragst du, ob die Strobo-Lampe auch bei 45 U/min still stehen sollte.

    Nein, wenn du einen Sägezahnteller hast (davon gehe ich aus, wenn du von Balken sprichst). Der Sägezahnteller kann nur für 50 und 60 Hz und 33 U/min als Geschwindigkeitskontrolle genutzt werden.

    Ja, Sicherungsschrauben lösen und dann oben nach außen schwenken. Vorher die Zugentlastung der Leitungen unten lösen.

    Außer einer Platte mit Höhenschlag, hatte ich bisher keine Probleme (Dual 721). Die wurde anstandslos umgetauscht und die kam dann wesentlich besser verpackt. War dann auch einwandfrei und den Höhenschlag führe ich auf die ungenüngende Verpackung zurück.

    Eigentlich alle Platten sitzen relativ stramm auf dem Dorn. Ich liebe 180 g Platten, die sich einfach "besser" anfühlen. Ist natürlich eine rein haptischer Sache und hasse Höhenschlag, obwohl sich der wenig auf den Klang ausübt (wenn es nicht Platten aus den 70-er sind, die im Hochsommer auf der Heckablage des Autos lagen) und den vertikalen Gelenkbereich des Tonarms voll ausnutzen :).

    Netzstecker ziehen, auf Start drücken, Plattenteller drehen bis der Tonarm schwenkt.

    Satz gestrichen, dann ist der Widerstandswert ja Null. Sorry

    Also wie Gernot weiter unten schreibt: der Tonarm muss in Ausgangsstellung sein, also auf der Ablage liegen.

    Dann die GANZE Messkette messen. Also den Widerstandswert zwischen Cinchstecker Mittenkontakt zum Massekontakt links und Cinchstecker Mittelkontakt und Massekontakt rechts. Sind die Widerstandswerte etwa gleich? Wie du gemessen hast, ist der TA ja nicht in der Messkette.

    Unendlicher Widerstand wäre Unterbrechung, nahe 0 Ohm Kurzschluss (z.B. durch Kurzschließer)

    Ich gehe davon aus, dein Multimeter ist nicht uralt und der Messstrom ist entsprechend klein.

    Wie immer gibt es unterschiedliche Meinungen. Bei meinem 721 war das Brummproblem erst dauerhaft gelöst nachdem ich die Flachstecker entfernt und die Adern am Kurzschließer verlötet hatte. Zufall oder nicht lässt sich nicht mehr feststellen.

    Da ich höherwertige Kabel habe und diese sicher nicht mehr ersetze und ich sicher keinen Verstärker mit DIN haben will bleibt es bei der Lötverbindung.;)

    Also, der 721 hat fünf separate Adern von der Kontaktplatte zum Kurzschließer. Signal links, Signal rechts, Signalmasse links, Signalmasse rechts und die Masse für den Tonarm. Diese 5 Adern liegen am Kurzschließer (verlötet) an.

    Bei Din gibt es eben die Brücke von Signalmasse links, Signalmasse rechts und Tonarmmasse (gleichzeitig Chassismasse) beim Kurzschließer.

    Bei Cinch in Originalverdrahtung ist die Brücke offen und es gehen Signal links, Signal rechts, Signalmasse links und Signalmasse rechts getrennt zu den Cinchsteckern. Zusätzlich gibt es eine Ader von der Chassis- und Tonarmmasse nach außen (bei deinem Kabel wäre das die dünne blaue Ader, die am Zwillingskabel außen läuft.

    Diese Brücke, die bei DIN vorhanden ist kann man auftrennen.

    Die Entscheidung, wie du die Massen behandeln willst (gemeinsam oder getrennt) überlassen wir dir ;)


    https://www.meergans.org/platt…on-din-auf-cinch-stecker/

    Ja, das hört sich sehr einfach an.

    Zur Automatik: mit ziemlicher Sicherheit der Steuerpimpel (ein kleines Kunststoffteil, das wie eine Kappe auf einem Dorn sitzt) und das andere:

    entweder der Entstörkondensator defekt (Kurzschluss) oder die Schmierstellen sind verharzt (das Fett hartgeworden) und deshalb wird der Schalter nicht frei.

    Beide Sachen werden hier laufend gefragt, gerne mal die Suchfunktion bemühen und dann weiter fragen.

    Als erste Maßnahme: Tonarm verriegeln und einmal mit verriegeltem Tonarm starten. Dann Tonarm wieder entriegeln. Ist eine Änderung vorhanden?

    Es gibt eben viele Steckverbindungen, die Probleme machen können.

    Hauptverursacher: die Kontakte zwichen TK und Tonarm, hier hilft eben reinigen, kontrollieren ob die Stifte des TK noch federn und nicht hängenbleiben.

    2. die Rundstecker am Tonabnehmer: runterziehen und auf Korrosion kontrollieren

    3. die Steckercrimpung selbst, evtl. verlöten

    4. der Kurzschließer, verlöten der Anschlüsse vom Cinchkabel und Ruhe ist

    5. die Cinchstecker selbst --> höherwertige verlöten, dabei das TA-Kabel nachsetzen

    zu den getrennten oder gemeinsamen Massen gibt es hier Endlosdiskussionen ;)

    Eine gemeinsame Masse verschleiert eben einfach, wenn die Signalmasse von einem Kanal unterbrochen ist.


    zum Kurzschließer: wie der Name schon sagt: verschmutzte Kontakte führen eben zu einen "Nichtkurzschließer" aber nicht zu einer Unterbrechung der Tonsignale. Ob kurzgeschlossen (während der Drehung des Kurvenrades) oder nicht (alle anderen Betriebszustände) ein Brummen deutet auf einen Fehler hin.

    "Vorsicht Wespennest"

    Es handelt sich um einen Potentialausgleich, d.h. die Chassismasse vom Vorverstärker/Vollverstärker wird mit der Chassismasse des Plattenspielers verbunden.

    Es gibt jetzt mehrere Möglichkeiten: Verdrahtung nach Dual-Empfehlung: Signalmasse links, Signalmasse rechts, Chassismasse am Kurzschließer trennen und separate Ader vom Chassis nach außen führen, Signalmasse links und rechts getrennt lassen.

    Oder eben wie es hier viele machen: die Massen verbunden lassen und wahlweise mit einer separaten Ader nach außen führen oder eben nicht.

    Jeder darf nach seiner Fasson selig werden :)

    Wenns nicht brummt nicht weiter darüber nachdenken und nicht weiter im Wespennest stochern ;)

    Letzter Satz ist natürlich nicht ernst gemeint.