Beiträge von egal1

    nur zur Sicherheit: der Kondensator, besser Elko ist definitiv kaputt, wenn er falsch gepolt war.
    IC's sind bei Falschpolung auch defekt. Der AN6652 bei Reichelt scheint doch 4-polig zu sein, nur das Bild zeigt ein anderes Bauteil. Es steht ja SIL4 und auch das Datenblatt ist für den 4-poligen.

    Der Motor hat doch eine kleine Anschlussplatine mit 6 Pins. An einem ist doch gar nichts angelötet, die anderen Lötstellen sind mehr als merkwürdig (Leiterbahn unterbrochen?). Warum lötest du das ganze nicht erst mal sauber an den Leiterbahnen an? Du hast doch noch Platz in Richtung Motor um das ganze sauber anzulöten.
    Aber es stellt sich die Frage, ob die 2 Anschlüsse, die jetzt nicht benutzt werden nicht für die Drehzahlregelung des Motors vorgesehen sind.
    Ich vermute, der Bastler hat mit dem Spannungsregler 7809 versucht, eine konstante Spannung auf den Motor zu geben und dann eine konstante Drehzahl erwartet (was natürlich nicht der Fall ist).
    Gibt es einen Schaltplan?


    Gruß egal1

    Also ich denke nicht, dass bei Dual alle blöd waren und getrennte Massen für Cinch vorgesehen haben :-)
    Also: bei Cinch: Masse links und rechts getrennt, zusätzlichen Erdanschluss am Verstärker anschließen.
    Natürlich hängt es vom Verstärkereingang ab, ob es bei gemeinsamer Masse zum Brummen kommt. Es gibt symetrische und unsymetrische Eingänge und auch Übertrager :-)
    Also bitte NICHT Signalmasse links und rechts und Gehäusemasse verbinden.
    Zur Steckbarkeit: ich habe die Adern auch direkt verlötet, nachdem ich immer wieder Kanalausfälle hatte. Seit dem ist Ruhe.

    Ja, der Kondi hat einen Innen- und einen Aussenbelag. Durch Drehen des Netzsteckers liegt der Aussenbelag einmal auf N (und es herscht Ruhe) oder auf dem geschalteten L (und dann knallt es). Man kann den Aussenbelag gut mit dem Oszi bestimmen, falls er nicht am Kondi durch einen Strich gekennzeichnet ist.
    Gruß
    egal1

    genau, häng einfach ein Multimeter an die Cinch-Buchsen des Kanals, der aussetzt. Jetzt auf den kOhm - Bereich schalten. Da sollte bei MC-Tonabnehmern ein Wert im unteren kOhm-Bereich angezeigt werden. Bewege den Tonarm und beobachte die Anzeige. Sie sollte sich nicht ändern. Starte auf Automatik, jetzt müsste während der Tonarmbewegung 0 Ohm angezeigt werden und nach dem Aufsetzen des Tonarms wieder der Wert im kOhm - Bereich.

    zum Eiern: der einfachheit halber habe ich mir ein LED-Stoboskop gebaut, dessen Ansteurung direkt an der 14V Gleichspannungsversorgung liegt. Der Quarz hat eine Schwingfrequenz von 4,9152 MHz. Der Quarz steuert einen CD 4060 der dann 300 Hz an einem Ausgang liefert, das wird mit einem CD 4017 auf 50 Hz runtergeteilt. Ein nachgeschalteter NE 555 liefert das gewünschte Impuls- Pausenverhältnis von ca. 1:9.
    Obwohl das ganze recht genau ist (mit Frequenzzähler überprüft) und von der Netzfrequenz unabhängig ist, merkt man leichte Verschiebungen der Strobomarikierung. Das liegt aber sicher an der Bohrung des Plattentellers, die für den Dorn des Antriebsmotor etwas zu groß ist und somit etwas "eiert". Ich denke also, das sind gar keine Gleichlaufstörungen.

    Also, das ganze tritt auf, wenn du den Lift betätigst und den Tonarm von Hand auf den Anfang der Platte setzt?
    Also nicht, wenn du auf Start drückst und den Tonarm dann positionieren willst?


    Gruß egal1

    Hallo Hwoarang,
    nicht jeder kennt DEINEN 701. Deshalb die Frage: DIN-Kabel? Cinch-Kabel oder gar DIN/Cinch-Adapter?
    Falls Cinch: Masse links und recht getrennt (unendlich Ohm)? Verbindung Masse links/rechts vom Stecker zum Headshell in Ordnung (ca. 0 Ohm)
    Verbindung Gerätemasse (z.B. an einer Schraube) zur Gerätemasse (Vor-)Verstärker in Ordnung (ca. 0 Ohm)
    Headshell Kontakte sauber gemacht? Stecker Generator/TK sauber?
    Cinch-Stecker sauber?


    Gruß
    egal1

    Y-Kondensatoren werden zusätzlich am Schutzleiter bzw. Gehäuse angeschlossen und müssen daher sehr, sehr sicher sein.
    Ich denke, das führt hier zu weit und ist für deine Anwendung uninteressant.



    Die Bestellnr. 459914 ist aber online verfügbar




    Oder kaufst du in einer Filiale?



    Gruß egal1

    Nein, das ist eine ungepolter Kondensator, Plus und Minus gibt es nicht. (Ich will jetzt keine Wissenschaft daraus machen, aber es gibt eine außenliegende und eine innenliegende Wicklung.)
    Du kannst ihn "egal wierum" einlöten.


    War der Preis von 582€ vielleicht für ein Paket mit 1000 Stück? EINER kanns wohl nicht sein.



    Gruß egal1

    Hallo Olaf,
    Kondensatoren sind einfach Standardbauteile. Die wird es in xx Jahren auch noch geben. Ich hab einfach mal in den Schaltplan für den 1008 reingeschaut und gesehen, da steht 10 000 pF, das ist natürlich das gleiche wie 10 nF oder 0,01 µF.
    Natürlich kann man den einfach abknipsen, dann macht das aber Geräusche im Lautsprecher beim Ausschalten und die Lebensdauer des Schalterkontaktes verringert sich, da der "Funken" nicht mehr gelöscht wird, das ist dir ja bekannt.
    Ich kann das "weil es ihn nicht gab" nicht nachvollziehen. Der neue kann in der Bauform etwas anders sein, aber das ändert nichts an seiner elektrischen Funktion.


    Zu meinem Plattenspieler: habe derzeit einen 721 in Benutzung.


    Gruß
    egal1

    Hallo Olaf,
    tja, das kann beides sein. Der von dir erwähnte Kondensator liegt ja parallel zum Schalter und schließt diesen kurz, wenn er einen internen Kurzschluss hat. Ebenso ist denkbar, dass es schlicht an der Einstellung fehlt. Natürlich kann es auch sein, dass der Schalterkontakt nicht öffnet, da er z.B. verschweißt ist oder mechanisch hängt.


    Aber ohne dass du das Chassis aus dem Gehäuse nimmst lässt sich nichts sagen. Wenn du den Tonarm von Hand bedienst: ist da beim Rückführen auf die Stütze ein leichtes Knacken hörbar?


    Viele Grüße
    egal1

    das bedeutet, wenn du am Fliesenboden stehst hast du eine (hochohmige) Verbindung nach Erde. Wenn du am Flokati stehst eben nicht. Wenn es eine statische Aufladung wäre, müsste es genau umgekehrt sein. Statische Aufladungen würden sich auch bei intakter Masseverbindung sofort (machmal auch spürbar) abbauen.
    Also eben doch ein Masseproblem.


    Gruß egal1

    Hallo Ulrich,
    dazu müsste man wissen, ob du Cinch oder DIN-Stecker dran hast.
    Wenn DIN ob evtl. ein Adapter DIN--> Cinch gesteckt ist.
    Wenn Cinch: beide Massen (li/re Kanal) getrennt?
    Separate Masse am Verstärker angeschraubt? Sep. Masse mit Masse Plattenspieler verbunden?


    Gruß egal1

    Da hört sich tatsächlich nach einem Wärmefehler an: also Föhn und Kältespray bereit halten.
    Mit den beiden müsste der Übeltäter zu finden sein.
    Erst mal mit Föhn VORSICHTIG erwärmen, dann mit Kältespray einzelne Teile abkühlen. Was ich immer und unabhängig davon machen würde: alle C's ersetzen, keine Tantal sondern normale Elektrolythkondensatoren einbauen.
    Den Pitch-Regler hat man natürlich als erstes in Verdacht, den würde ich auch auf Verdacht wechseln.


    Gruß
    egal1

    Bei den Hochpegeleingängen CD, Tuner, Tape hört man über die Lautsprecher gar nichts. Beim Phonoeingang (Einstellung 47kOhm, 300 pF) hört man leichtes Rauschen, wenn man das Ohr an den Hoch- und Mitteltöner legt. Brummen/Knistern gibt es in keiner Einstellung. Vorverstärker Hitachi HCA 7500, Endverstärker HMA 7500. Zum Brummen beim Abziehen der Cinch-Stecker:
    gute Cinch-Stecker trennen beim Rausziehen erst das Signal und dann die Masse --> also auch beim Abziehen kein Brummen.
    Diese Stecker sind natürlich nicht die Original Dual sondern nachträglich angelötete.
    Gruß
    egal1