Beiträge von egal1

    nein, es ist nicht normal, dass man hört, wenn die Nadel in die Rille "fällt". Hier sollte doch der Kurzschließer noch aktiv sein.
    Da ständig am Pitsch gedreht wurde, lässt sich natürlich nichts über Gleichlaufschwankungen sagen. Das ganze "jault" aber furchbar.

    @DUALein
    du hast aber schon gesehen, dass einige der Potis als einstellbare Widerstände geschaltet sind und deshalb der Schleifer und ein Anschluss über die Platine verbunden sind, also auf dieser Seite immer 0 Ohm haben?

    Natürlich gibt es 1,5µF Elkos :-) Ich habe hier 10 Stck in meiner Sortierbox, alle 50V
    Ja, den Verdacht, dass es einfach der Umschalter ist hatte ich auch, aber auch das Brücken half nichts. Das Pitschpoti habe ich als erstes getauscht, wars natürlich auch nicht.
    Halt uns auf dem Laufenden. Ich hoffe die Mühe hat sich auch bei dir gelohnt und der 721 läuft jetzt stabil. Aber 40 Jahre alte Elkos haben ihre Schuldigkeit getan und sollten ohne Tränen entsorgt werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    egal1

    zu den Gleichlaufschwankungen: ALLE Elkos ersetzen, ALLE Tantals durch Elkos ersetzen, Potis durchmessen und Wert notieren oder Position markieren, mit Tunerspray einsprühen und ein paar mal hin und her drehen. Immer das ganze Programm. Wenn man die Platine schon in den Händen hat, ist das doch kein Aufwand.
    Strobo-LED: also wurde die Gasentladungslampe schon gegen was anderes getauscht. Ist die Strobo-LED ein quarzgesteuerter Eigenbau der von der Gleichspannung versorgt wird oder ein Fertigteil z.B. von Dualfred, dass direkt anstatt dem Original eingesetzt wurde?
    Zum Tonarm: stimmt das Gewicht tatsächlich, lässt er sich leicht ausbalancieren, kein Drehmoment bemerkbar, wenn er ausbalanciert ist oder zieht es den Tonarm auch dann stark nach innen?
    Ganz vergessen: ja, ich hatte ein sehr ähnliches Problem mit dem Gleichlauf und wäre bald wahnsinnig geworden, da ich auch nur dies und das wechselte. Dann lief das Miststück wieder stundenlang ohne Probleme und dann ging es wieder los, dass das Ding mal kurz Gas gab. Dadurch habe ich die Platine bestimmt viermal in der Hand gehabt :-)
    Deshalb eben der Tipp, gleich alles zu machen, dann hast du Ruhe. Sind ja Cent-Aritikel und mit ein paar Euro ist das ganze erledigt.

    nein, das die Stroboskoplampe erst so spät kommt, deutet auf einen baldigen Komplettausfall des Strobos hin. Du weißt sicher, es gibt LED-Ersatz. Du scheinst neu zu sein, deshalb hier die Serviceunterlagen:
    http://dual.pytalhost.eu/510s/ da siehst du auch den Knallfrosch parallel zum Netzschalter und du siehst, dass praktisch keinerlei Elektronik verbaut ist und daher auch nichts zum "Updaten" ist.

    das meiste ist ja geschrieben. Wenn der CD-Player auf der Rückseite Potis für die Anpassung hat, kann man hier das Ausgangssignal verkleinern und damit die Lautstärke soweit verringern, bis sich beim Umschalten CD/Phono keine großen Unterschiede mehr ergeben. Ebenfalls kann man sich einfach jeweils ein Poti in die Leitung einbauen (oder auch mit Festwiderständen in den Cinch-Steckern des CD-Players einen Spannungsteiler bauen). In meinen Geräten finden sich auf der Rückseite die entsprechenden Potis, beim CD-Player habe ich das selbst nachgerüstet.

    überprüf doch mal die Kontakte des Schalters, ob die nicht verschweißt sind. Falls nicht, probehalber einen Anschluss des Kondensators ablöten, wenn er dann steht dann weißt du es doch :-)
    Man kann ihn natürlich auch durchmessen. Weiß aber nicht, ob du ein Multimeter zur Verfügung hast.

    "Tonarmlager dezent gelockert", da würde ich mal nachhaken. Wurde es in vertikaler Richtung gelockert? War es vorher zu stramm?
    Ist es jetzt wirklich sehr leicht beweglich, also ausbalanzierbar und dann durch ganz leichtes Anblasen zum auf- und abschwingen zu bewegen? Der Lift liegt auch nicht an sondern das ganze ist auch optisch frei? Gibt es keine Raststelle, wo der Tonarm schwergängiger ist?

    Eingangsimdedanz und Eingangskapazität kann zwar nicht eingestellt werden, aber 47kOhm (MM) bzw. 100Ohm (MC)dürfte für die allermeisten Tonabnehmer schon passen. Schau doch mal bei den Werten deines Tonabnehmers welcher Lastwiderstand empfohlen wird. Nach den Werten ist das Ding schon in Ordnung. Auch der Rauschabstand ist im grünen Bereich.
    Auch in den Tests hat das Ding ja gut bis sehr gut abgeschnitten. Ich würde den Kauf riskieren :-)

    das Klicken ist das Relaise, das normalerweise nur anzieht, wenn ein hoher Anlaufstrom benötigt wird. Wenn es auch während des Betriebes klackert heißt das ganz einfach, dass der Motor zu viel Strom ziehen muss. Ich würde auf ein schwergängiges Motorlager tippen. Der Besen verursacht zusätzliche Reibung und dann klackert es eben noch öfter :-)

    natürlich kannst du einen Phono-Vorverstärker einsetzen, der eben dann am Ausgang das Eingangssignal für die Hochpegeleingänge des Verstärkers bzw. Vorverststärkers liefert (also ca. 200 mV). Also dann eben am Vor- oder Vollverstärker (ich weiß ja nicht, ob du getrennte Vor- und Endstufe hast) z.B. den AUX-Eingang benutzen. Das wäre dann auch eine technisch richtige Lösung. Damit spielt dann auch die Kapazität der langen Leitung keine so große Rolle mehr.

    Mal am Generator messen, ob die Schwankungen in der Anlaufphase auch hier messbar auftreten.
    Dann eben Kältespray und Fön bereithalten und versuchen das Areal zu finden, wo sich eine Drehzahländerung beim Heizen/kühlen ergibt und sich an das Bauteil rantasten.
    Noch vergessen ALLE Lötstellen nachlöten. Die Platine dehnt sich ja über die Temperatur etwas aus und schon ist der Kontakt stabil.
    Auch nachsehen, ob die Anschlussdrähte der Bauteile auch tatsächlich in die Lötstelle ragen und nicht etwa bündig mit der Platine sind. Und dann die Platine im Betrieb mal vorsichtig biegen, nicht dass ein Haarriß vorliegt. Das ganze ist ja im Schutzkleinspannungsbereich und ich gehe davon aus, dass du vom Fach bist.

    jeder der schon mal mit DMS oder entsprechend kleinen Spannungen zu tun hatte weiß, dass es nicht egal ist, ob jedes DMS seine eigene Signalmasse hat oder die Signalmassen einfach auf eine Ader gelegt werden. Nicht umsonst gibt es eben Dreidraht- und Vierdrahttechnik. Beim Tonabnehmer geht es eben auch um rel. kleine Spannungen und das ist eben nicht mit den Hochpegeleingängen z.B. vom CD-Player oder Tuner vergleichbar.
    Ich erinnere auch an das Fach "Messtechnik" wo man sich mit diesen Problemen beschäftigt :-)
    Dass in 90% der Fälle auch die einfache Variante zum Ziel führt mag ja sein. Wenn man aber Probleme SICHER vermeiden will, sollte man eben den Aufwand treiben und jedem Kanal seine eigene Masse zugestehen.
    Die zusätzliche Erdleitung zwischen Chassis Plattenspieler und Chassis Vorverstärker dient auch zur Schirmung der teils ungeschirmen Adern im Tonabnehmerrohr.
    Das ganze mal durchzumessen ist sicher ein guter Ansatz. Also linker Kanal (zwischen Inennstift und Masse Cinchstecker) messen.
    Je nach Tonabnehmer ergibt sich hier z.B. ein Wert von 2 kOhm. Jetzt den Tonarm auf Auto einschwenken lassen --> Wert sollte auf 0 Ohm sinken (d.h. der Kurzschließer arbeitet richtig). Dann mit angehängtem Messgerät mal Tonarm bewegen, Leitungen bewegen manchmal lässt sich so ein Aderbruch oder eine defekte Lötstelle erkennen. Das ganze dann eben für den rechten Kanal.
    Bei richtigem Anschluss auch mal messen, ob zwischen Signalmasse links und rechts unendlich Ohm und zwischen Signalmasse rechts und Erdleitung Chassis bzw. Signalmasse links und Erdleitung Chassis unendlich Ohm zu messen ist.
    Dann auch mal den Netzstecker vom Plattenspieler ziehen und beobachten, ob sich am Brummen was ändert. Den Tonarm ebenfalls bewegen (also vom Strobo weg) ob das ganze nicht von der Stroboskoblampe kommt.
    Ebenfalls mal den Netzstecker des Vorverstärkers drehen und auf Brummänderungen achten.
    Tonarmleitung mal probeweise bewegen/drehen/anders verlegen. Gibt es eine Änderung?
    Die Nachteile der langen Leitung (höhenverlust) wurden ja schon genannt.

    auch auf die Gefahr mich ständig zu wiederholen: die Vorgaben von Dual sind eben GETRENNTE SIGNALmasse links und rechts, zusätzliche Gehäusemasse mit Gehäuse Verstärker verbunden. Das ist eben beim DIN-Stecker nicht der Fall und damit ist es doch völlig egal, welcher Adapter verwendet wird da eben IM Plattenspieler die SIGNALmassen NICHT getrennt sind.
    Ich verstehe auch nicht, warum man da ewig rummacht und nicht einfach das ganze nach Schaltplan von Dual verdrahtet.
    Zu den 8 m: die haben eben eine so hohe Kapazität dass sie die Höhen schlucken. Wenn das nicht stört, dann eben lassen. Es geht NICHT darum, ob das ganze sauber gelötet ist oder nicht sondern ist ein einfacher physikalischer Zusammenhang. Das Kabel bildet eine Kapazität zwischen Seele und Schirm, je länger die Leitung desto höher die Kapazität und desto mehr werden die hohen Töne bedämpft.

    uppsss ... 8 m habe ich gar nicht gesehen. Das müsste schon ein sehr kapazitätsarmes Kabel sein, damit das vernünftig funktioniert.
    Zum Adapter:hier gibt es doch eine gemeinsame Signalmasse für rechts und links und hier kann das Problem liegen.
    Natürlich gibt es Vorverstärker, bei denen das keine Rolle spielt aber manche sind eben für getrennte Signalmassen ausgelegt.
    Dass DUAL eben extra schreibt, die Signalmassen links/rechts aufzutrennen und zusätzlich einen Erddraht zu verlegen ist doch kein esoterischer Quatsch sondern hat technische Gründe.
    Aber noch mal: ein 8m - Kabel mit richtiger Kapazität wäre wahrscheinlich daumendick und natürlich werden umso mehr Störungen eingestrahlt je länger das Kabel ist. 1,2 m ist genug :-)

    Dass DIN-Cinch-Adapter MANCHMAL ohne Brummen funktionieren sagt noch nicht aus, dass diese Lösung gut ist.
    Wenn Cinch also getrennte Signalmasse links und rechts und dann eben noch Erdleitung zwischen Chassis Plattenspieler und dem entsprechenden Anschluss des Verstärkers.
    Anleitung gibt es hier zuhauf.