Beiträge von Andreas

    Wenn die nicht da sind ist entweder R216 oder C153 am TR37 defekt


    Hallo HaJoSto,


    der C 153 hatte seine Kapazität verloren und wirkte wie ein unendlich großer Widerstand. Nach dessen Austausch läuft der Verstärker wieder wie am jüngsten Tag .:thumbsup: Ich habe einen Elko mit etwas höherer Spannungsfestigkeit eingebaut. Den Transistor 2SC 2878 habe ich wieder eingebaut, der war ja nicht defekt.
    An dieser Stelle möchte ich mich bei Dir, HaJoSto, und bei allen, die mich bei dieser Reparatur unterstützt haben, ganz herzlich für die kompetente Hilfe bedanken.


    Als nächstes wartet ein CV 1700 mit instabiler Ruhestromregelung auf dem linken Kanal, sowie ein CV 1600 mit durchgebrannter Vor- und Endstufe auf dem rechten Kanal auf ihre Reparatur. Da komme ich aber bei Bedarf dann separat darauf zurück.


    Bis bald.


    Liebe Grüße


    Andreas

    Hallo Zuammen,


    OK. Schau mal nach den anderen TR40.


    @ HaJoSto --> Am Drain messe ich 47,9 V, am gemeinsamen GS Anschluss (den Du gekennzeichnet hast) 0,85 V. Kann das sein ?


    @ Zivi --> vielen Dank für die ausführlichen Infos. Sobald ich mich damit befasst habe, berichte ich wieder.


    Bis bald.


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo Zusammen,


    vielen Dank für die ersten Hinweise.


    @ Wachholder -->Die Beschaltung des BC 337 habe ich beachtet, das paßt. Der 2SC2878 ist laut Transistorprüfgerät auch i.O. Könnte ich wieder zurücktauschen. Guter Hinweis mit dem "Watchdog". Ich sehe das auch so, dass die neg. Basispannung von -6,5 V den TR 40 sperrt, wenn der Verstärker eingeschaltet ist. Nur, woher kommen dann die 12,5 V bzw. die 4,1 V, die die LED's versorgen, denn die liegen ja in der verlängerten Kollektorleitung von TR 40 ? Mein Schaltplan ist etwas undeutlich, es ist richtig, ich meinte den C 153 bei D7 und TR 37.


    @ HaJoSto --> den TR 40, den ich meine, sitzt auf der Netzteilplatine ETC-525-2. Die Netzteilkondensatoren sowie der Gleichrichter sind ebenfalls i.O.


    Viele Grüße,


    Andreas

    Liebe DUAL-Gemeinde,


    neben meinen original Dual-Verstärkern, betreibe ich nebenbei auch den Denon-Verstärker 1260, den DUAL anbot. Als ich den Verstärker vor kurzem wieder mal einschaltete, erlosch nach wenigen Sekunden die rote LED, die den aktiven Eingang anzeigt. Der Verstärker arbeitet nur noch mit sehr geringer Lautstärke.
    In der Annahme, dass eine der Versorgungsspannungen am Netzteil fehlt, ging ich von einer Kleinigkeit aus. Inzwischen weiß ich nicht mehr weiter.
    Folgende Messngen habe ich bereits durchgeführt:
    Gerätesicherungen (6 Stk.) --> alle i.O.
    Ausgangswechselspannung am Trafo von +/- 35,9 V --> vorhanden i.O.
    Gleichspannungen +/- 16,5 V --> vorhanden i.O.
    Spannung an D35 von 47,9V --> vorhanden i.O.
    Spannung an R71 von - 6,5 V --> vorhanden i.O.
    Spannung an D37 von 4,1 V --> fehlt !
    Spannung an D7 bzw. C 157 von 12,5 V --> fehlt !
    Platinen abgeklopft, kein Erfolg.
    Diese beiden fehlenden Spannungen sind bestimmt das Problem, nur finde ich die Ursache für die fehlenden beiden Spannungen nicht.
    Den Transistor TR 40 habe ich gegen einen BC 337 getauscht, jedoch ohne Veränderung.
    Kann mir hier jemand von Euch weiterhelfen ?


    Vielen Dank im Voraus,


    LG Andreas

    Hallo Ludwig,


    die HS 130 ist an und für sich ein sehr schönes Gerät. Ich habe erst vor kurzem eine HS 130 mit 1224
    restauriert. Neuer Knallfrosch (Enststörkondensator), neuer Steuerpimpel, den Tonamlift entplumpst,
    und die HS 130 erstrahlte fast in neuem Glanz. Allerdings war ich sehr enttäuscht vom Klang des Plat-
    tenspielers. Das CDS 660 wird anspruchsvollerem Musikgenuß nicht gerecht. So tauschte ich das System
    gegen ein einfaches Magnetsystem DMS 210. Das sind klanglich Welten. Ich bleibe in aller Regel mit der
    Auflagekraft unter den Angaben des Herstellers, soweit ich klanglich keine Einbußen feststelle. So habe
    ich die Auflagekraft auf 1,5 p eingestellt. Für einen derartigen Umbau benötigst Du allerdings einen zu-
    sätzlichen Entzerrervorverstärker. Die HS 130 bietet im Inneren genügend Platz für dessen Unterbringung.
    Ich weiß, das Ganze ist hier etwas aufwändig, aber mit diesem Umbau wirst Du garantiert viel Freude
    mit der HS 130 haben.


    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo TRUHDI,


    über dieses Thema kann man lange diskutieren. Das Klangempfinden eines jeden Menschen ist eine sehr subjektive Sache. Dennoch kann ich Dir insoweit recht geben, dass auch ich die Erfahrung gemacht habe, dass vor allem ältere Verstärker aus deutscher Fertigung, sei es DUAL oder Telefunken einen spürbar volleren Klang abgeben. Ich habe den direkten Vergleich zwischen einem DUAL CV 1700, einem DUAL CV 120 und einem SONY TA-FB920R. Vor allem wenn man die Verstärker im unteren Leistungsbereich fährt, dann klingt der DUAL vergleichsweise wärmer und voller (baßbetonter) als der SONY, selbst wenn dort die Regler für Höhen und Bässe voll aufgedreht sind.
    Der Klang eines Verstärkers wird von vielen Faktoren beeinflußt, in erster Linie aber vom Aufbau des Klangregelnetzwerkes. Dies ist eine Zusammenschaltung von Widerständen und Kondensatoren und sitzt im Bereich der Eingangstufe und der Vorverstärkung. Direkt damit gekoppelt sind natürlich die Klangkorrekturregler für Höhen (Mitten) und Bässe. Echte HiFi Enthusiasten schalten in aller Regel die Linearttaste, die das Signal direkt auf die Endstufe leitet; ohne Klangkorrektur durch das Regelnetzwerk oder optionale Filter (z.B. Subsonic).
    Ich denke jeder muss seinen Verstärker und dessen Einstellung für sich finden. Das menschliche Gehör paßt sich auch schnell an bestimmte Klangcharakteristiken an. Schält man z.B. die Loudnesstaste kurzzeitig ab, so hat man das Gefühl, dem Verstärker die Luft abgedreht zu haben. Hört man jedoch über einen längeren Zeitraum ohne Loudness, so empfindet man die dann zugeschaltete Höhen- und Bassanhebung eher als übertrieben - so habe ich das wenigstens schon empfunden. :rolleyes:


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Zusammen,


    also ich habe schon mehrmals schweigende Kalottenhochtöner selbst repariert. Bei beiden Systemen war der Cu-Lackdraht der Spule an einer Stelle und zwar am Wickelanfang gebrochen. Ich habe den Cu-Lack an der gebrochenen Stelle leicht angeschliffen und ein dünnes Stück Kupferdraht einer Litze über die Bruchstelle gelötet. Das hält bis heute. Eine Klangeinbuße könnte ich keine Verzeichnen.
    Man muss natürlich sehr behutsam und mit großer Vorsicht ans Werk gehen. Schwierig wird es eher dann, wenn die Spule aufgegangen ist und im Luftspalt des Magneten streift. Solche Schäden habe ich aber bisweilen nur an Baßchassis gesehen.
    Meiner Meinung nach sind professionelle Reparaturkosten von 35.- € pro LS ein fäirer Preis und für solch hochwertige LS wie die CL 730 durchaus lohnenswert.
    Ich hatte auch schon vergessen, den Eingangswahlschalter umzuschalten. Wenn man aber die Lautstärke nicht zu weit aufgedreht hat, sollte eigentlich ausser einem unschönen Geräusch nichts passieren. Zugegebenermaßen habe ich das allerdings in dieser Kombination C839 RC und CV 1700 noch nicht ausprobiert. Ich habe an meinem CV 1700 das C 819 angeschlossen. Ich habe diesen Fall dort einmal durchgespielt. Wenn ich dieses Gerät auf Aufnahme bei gedrückter Start und Pausentaste stelle, danach die Tape Taste am CV 1700 betätige dann passiert gar nichts. Es gibt keine Rückkopplung. Das C 819 ist bei mir über ein DIN Kabel mit dem Verstärker verbunden.


    Viele Grüße
    Andreas

    Gerne kann ich bei Gelegenheit ein Bild, wie die Überreste des Werkes heute aussehen, nachliefern.


    Hallo Zusammen,


    wie versprochen die Bilder, auf denen das ehemalige Meßkircher DUAL Werk 2 zu sehenist , bzw. das, was davon übrig geblieben ist. Bis auf die Firmentafel und ein paar
    Anstriche der Dachrinnen ist dieser Teil noch original. Man beachte auch den Fabrikzaun mit den gebogenen Betonpfosten, der hinter dem Gebäude verläuft. Diese Zaunart war charakteristisch, für die späten 50er Jahre und hält lange durch, wie man sieht. Daneben sieht man die (ehemalige) Kaufhalle der Lidl Filiale, die in den frühen 90er Jahren dort neu errichtet wurde. Allerdings hat Fa. Lidl am 26.10.2009 an einem neuen Standort ca. 500 m weiter südlich eine neue Filiale bezogen.
    Ich werde weiter recherchieren und wieder berichten.
    Bis bald


    Andreas


    Was wurde in Werk2 eigentlich gefertigt??


    Hallo Zusammen,


    in erster Linie Plattenspieler. Ich habe aber gehört, dass zu Beginn - das Werk 2 wurde in Meßkirch ja bereits 1956 gebaut - auch der legendäre DUAL Rasierer hergestellt wurde. Ich kenne noch ein paar ehemalige DUAL Mitarbeiter. Um hier mehr zu erfahren, möchte ich bei passender Gelegenheit einmal nachfragen. Meine Schwiegermutter hatte früher auch im DUAL Werk gearbeitet, und zwar in der Tonabnehmerfertigung. Es ist lange her, aber sie erzählte mir einmal, das sie sehr kleine Teile verkleben musste.
    In meiner frühen Jugend, gab es in einem Meßkircher Elektrogeschäft noch eine sog. Hörbar. Dort konnte man Schallplatten vor dem Kauf probehören. Viele LP's, die man dort kaufte, hatten dementsprechend schon Fingerabdrücke. Die Laufwerke waren 1019er.
    Bis bald


    Andreas

    Hallo Markus,


    ich gerade eben Deinen Thread gelesen. Aber als DUAL Freund kommt man ja nie zu spät. Ich lebe in Meßkirch und bin auch dort geboren, deshalb kann ich mich auch noch sehr gut an die Blützeit von DUALin den 70er Jahren und unseres DUAL Werkes in Meßkirch erinnern. Das DUAL Werk 2 in Meßkirch war sehr markant durch seine Backsteinbauweise und durch die große Montagehalle mit den sog. Sheddächern. Als Kind war ich damals immer beeindruckt, von den vielen Menschen, die nach Feierabend aus dem Werk strömten. Das Service Fahrzeug von DUAL war ein hellblauer Opel Rekord D Caravan, der auf der Fahrer und der Beifahrertüre das DUAL Emblem trug. Wir hatten mitte der 70er Jahre an die 200 Beschäftigte in Meßkirch.
    Ein großer Schock für Meßkirch, war dann 1981 die Nachricht, als es hieß, das Werk werde geschlossen. Nach der Schließung, bezog eine Firma für Kopiergeräte die Gebäude und viele ehemalige DUAL Mitarbeiter fanden dort neue Arbeit. Als auch diese Firma in den frühen 90er Jahren ihre Pforten schloss, wurde die Montagehalle mit den Sheddächern leider abgerissen - zugunsten einer Lidl Filiale. Der zweite Teil des Firmengebäudes steht heute noch. Dort ist heute ein Copyshop und ein Service Center für Kopiergeräte untergebracht. Mitte der 70er Jahre hatte DUAL nach einem wolkenbruchartigen Gewitterregen große Wasserschäden, da der Teuerbach, der an dem Werk vorbeifließt, zu einem reissenden Fluss wurde, und das gesamte Firmenareal überschwemmte. Der erste Plattenspieler in unserem Hause war ein DUAL 1010 Koffergerät. Der Plattenspieler steht heute in meiner Sammlung und funktioniert tadellos. Allerdings löst sich überall der schwarze Kunststoffüberzug.
    In der Anlage lege ich ein Bild des Meßkircher Werkes bei. Das Bild ist aus der Festschrift zum 75 jährigen Firmenjubiläum von DUAL 1975.
    Gerne kann ich bei Gelegenheit ein Bild, wie die Überreste des Werkes heute aussehen, nachliefern. Wenn ich eine Schallplatte auf einen meiner DUAL PLattenspieler auflege, dann lebt die Firma in meinem Herzen weiter.



    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Zusammen,


    beim Thema "gute" Lautsprecher habe ich generell ein großes Problem damit, einen Lautsprecher nach seinen klanglichen Gesichtspunkten zu beurteilen jetzt mal ganz unabhängig vom Alter. Ich rede jetzt nicht vom Unterschied der Plastikbrüllkisten oder preisgünstigen Breitbandlautsprechern, bei denen logischerweise klangliche Einbußen hingenommen werden müssen.
    Nein, ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass ich mich nicht dazu in der Lage fühle, bestimmte Lautsprechertypen zu empfehlen. Die Begründung liegt einfach darin, dass jeder Mensch ein subjektives Hörvermögen hat, die Lautsprecher in den unterschiedlichsten Umgebungen aufgestellt werden (Bodenbelag, Vorhänge etc.) und nicht zuletzt, dass die Lautsprecher eben auch nur ein Rad im HiFi Getriebe sind. (Tonabnehmer, Laufwerk, Vorverstärker, Endstufe etc.) Hinzu kommt, dass sich das menchliche Gehör auch relativ schnell anpasst. Ich habe schon des öfteren erlebt, dass ich im ersten Augenblick den KLang eines Lautsprechers etwas seltsam empfand.
    Nach längerem hören stellte ich dann fest, dass die Box doch ganz gut klingt.
    Ich habe bei mir Zuhause Boxen von SONY (SS X 7), HECO (Professional 650), WEGA und MAGNAT. Alle diese Boxen klingen anderst, aber für meinen Geschmack hat jede Lautsprecherbox für sich einen tollen Klang.(Die Lautsprecher stehen allerdings nicht im selben Raum) Die SONY SS X 7 hatte ich vor dem Kauf beim Händler probegehört. Zuhause hörte sich die Box dann ganz anderst (nicht schlechter) an. Ich lege Wert auf kristallklare Höhen, prägnante Mitten und betonte Bässe. Somit ist bei mir die Loudnesstaste gedrückt und bei meinen DUAL Verstärkern auch die Presencetaste. Wenn die Lautsprecher diese Kriterien erfüllen, würde ich sie für mich als gut einstufen, aber kann man nur nach nach diesen Parametern generell Lautsprecher beurteilen, ohne Meßtechnik und ohne die Umgebungsbedingungen mit einzubeziehen ? Ich schaue bei der Auswahl eines Lautsprechers in erster Linie auf den Frequenzbereich und natürlich die Leistungsdaten. Wenn ein Lautsprecher keinem Stress in Form von hohen Lautstärken, Nikotin oder Feuchtigkeit ausgesetzt wurden, kann man Lautsprecher, die älter als 20 oder 30 Jahre sind durchaus noch kaufen und hören. Sie klingen teilweise weicher als moderne Lautsprecher, was sicher auch damit zusammenhängt, dass sich die Lautsprecherhersteller mehr oder weniger am Musiktrend orientieren.


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Peter,


    jetzt bin ich fündig geworden. Meinst Du die Lautsprecher, die in der Bucht unter der Art.-Nr.: 130339867793 angeboten werden. Leider fehlt in der Artikel-Beschreibung die Angabe zum Frequenzbereich. Die Lautsprecher dürften meiner Einschätzung nach Mitte der 80er Jahre hergestellt worden sein, wo DUAL bereits nicht mehr eigenständig war. Auf den Fotos machen die LS einen gut erhaltenen Eindruck, aber wie gesagt, ich kenne sie nicht näher.
    Wie vorhin erwähnt, anhand Deiner Geräte können wir hier im Board evt. beurteilen, ob die LS für Dich passen.


    Noch ein allgemeiner Hinweis:
    Obwohl sich Lautsprecherboxen eigentlich gut verpacken und versenden lassen (im Vergleich zu einem Plattenspieler) können auch hier Transportschäden der besonderen Art auftreten. Ich hatte mal sehr gute Heco - Lautsprecher voll funktionsfähig erhalten. Die Verpackung war einwandfrei. Mit entsetzen stellte ich dann beim ersten Probelauf fest, dass bei einer Box der Basslautsprecher nicht arbeitete. Nach kurzer Fehlersuche stellte sich dann heraus, dass sich durch den Transport die Tiefpass-Spule für den Basslautsprecher auf der Frequenzweiche gelöst hatte und ein Anschluß abgerissen war. Nachdem ich die Spule wieder befestigte und ordentlich verlötete, funktioniert die Box seither vom Feinsten.


    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Peter,


    zuerst mal willkommen im Dual-Board. Die DUAL Lautsprecher CL 4050 kenne ich nicht. Ich habe mal gegoogelt, aber auch nichts gefunden. Wie kommst Du gerade auf die CL 4050 ?
    Grundsätzlich ist es sehr schwierig Lautsprecher so zu beurteilen, weil:
    1. Jeder Mensch ein anderes, subjektives Klangempfinden hat
    2. Die Lautsprecher nur ein Glied in der Kette sind, d.h. es kommt ganz darauf an, mit welchem Verstärker sie angesteuert werden und wiederum welche Peripherie-
    Geräte am Verstärker hängen. Erst daraus ergibt sich eine Gesamtheit, die in sich stimmig sein muß.
    3. Der Klang zudem sehr stark von den Umgebungsbedingungen wie Raumgröße, Teppichböden, Vorhänge etc. abhängt.


    Ich kann dir nur ein paar generelle Tipps geben, die ein gute Lautsprecherbox auszeichnen:
    - der Frequenzbereich sollte mindestens von 35 - 40 Hz bis mindestens 20.000 Hz reichen
    - Kalotten für den Mittel und Hochtonbereich sind meist besser als reine Gewebelautsprecher
    - Das Gehäuse muss möglichst massiv sein, darf also nicht selber mitschwingen
    - das Mehrwegsysteme (mindestens zwei) besser sind als Breitbandlautsprecher versteht sich von selbst


    Grundsätzlich sollte die Belastbarkeit der Lautsprecher immer höher als die Verstärkerleistung sein, allerdings in Maßen, damit meine ich, dass z.B. 200 W Boxen nicht an einem 40 W Verstärker betrieben werden sollten.
    Nenne uns doch einfach mal dein Equipment und Du wirst hier im Board bestimmt einige konkrete Lautsprechertipps bekommen.


    Viele Grüße


    Andreas

    Hallo Norbert,


    schade, dabei hätte alles so einfach sein können. Dennoch finde ich es immer wieder interessant, wie sich baugleiche Geräte in solchen Details doch unterscheiden können.
    Nun, wenn Dein Gerät problemlos funktioniert, dann würde ich den ziellosen Draht einfach isolieren und so belassen. Was sagt eigentlich der Schaltplan ?


    Anbei noch eine Anmerkung: Ich habe vor einigen Jahren einen CT 1540 RC aus dem Recyclingcontainer gefischt. Nachdem der Tuner optisch kaum beschädigt war, hatte ich ihn einfach einmal über einen Regeltrenntrafo in Betrieb genommen. Der AM-Teil funktionierte auf Anhieb, bei FM zeigte die Anzeige einen Wert um 70 MHz. Beim Überprüfen der Steckverbindungen stellte ich durch Zufall fest, dass die Frequenzanzeige beim Abziehen eines bestimmten Steckers kurz normale Werte zeigte. Die nähere Untersuchung ergab schließlich, dass wenn man den violetten Draht an eben diesem Stecker entfernt, der Tuner zwischen 87,5 - 104 MHz fast normal arbeitet. Was generell fehlt, ist die Mittenanzeige und die Frequenzanzeige passt nicht ganz exakt auf die des Senders. Ausserdem ist der Tuner etwas unstabil. Wenn ich mal viel Zeit habe, werde ich mich noch einmal genau diesem Fehler widmen. Aktuell betreibe ich den Tuner ohne den violetten Draht.



    Bis bald.


    Andreas


    Hallo Norbert,


    leider habe ich keinen CR 1780, aber dafür habe ich meinen CT 1740 einmal aufgemacht. Der Tuner-Teil dürfte sich meiner Einschätzung nach eigentlich kaum von der Ausführung CR 1780 mit Endverstärker unterscheiden. Den weißen Verbindungsdraht, habe ich, so wie du es beschrieben hast, nicht gefunden, aber es gibt zwei weiße Drähte, die an die PLatinen an der Frontplate führen. Davon sende ich Dir ein paar Bilder. Vielleicht helfen sie Dir weiter, wenn nicht, dann war es allemal ein Versuch wert.


    Viele Grüße,


    Andreas

    Zitat

    Hast du denn auch schon versucht, wie von Dennis beschrieben, den Entstörkondensator zu tauschen/einzubauen?


    Hallo Torsten,


    ehrlich gesagt, nein, denn der Entstörkondensator unterdrückt nur den Einschaltknacks, der durch die Störeinstreuung des Einschaltstromstromes erzeugt wird. Den tief-frequenten Plopp, der beim Einschalten der KA 330 zu hören ist, läßt sich mit einem Entstörkonsensator nicht beseitigen. Da hilft nur die LS-Einschaltvezögerung.




    Zitat

    (Wären wie bei anderen KA´s Schalter für die Lautsprecher vorhanden, hätte man diese nutzen können...)


    Bei meiner Mutter steht noch eine KA360 II mit 1239er. (Eine sehr wertige und schöne Anlage, die es aber überhaupt nicht mag, wenn sie monatelang nicht benutzt wird.)
    Ich hatte sie deshalb schon mehrmals auf dem OP-Tisch - also die Anlage, meine ich. Die Lautsprecher lassen sich über den Drehschalter nur beeinflussen, wenn sie an den "REAR" Ausgängen angechlossen werden. Der Schalter ist eigentlich für Quadrophonie gedacht. Dazu benötigt man aber dann zwei Lautsprecherpaare und eigens dafür aufgenommene Schallplatten. Ein Vorläufer des heutigen "Dolby Surround" könnte man sagen. Aber es ist müsig darüber zu reden, was heutzutage alles unter HiFi mit viel Watt und wenig Qualität angepriesen wird.
    Ich werde meine KA 330 demnächst mit der LS - Verzögerungsschaltung erweitern und dann berichten.
    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Torsten,


    ich kann Dir voll zustimmen. Ich habe auch eine KA 330 in meiner Sammlung. Der Einschaltrumms tut wirklich weh, wenngleich die Lautsprecher dadurch keinen Schaden nehmen. Ich habe mich dennoch entschlossen, meine Anlage nachträglich mit einer kleinen Lautsprecher-Einschaltverzögerungsschaltung auszurüsten. Diese Schaltung besteht im Wesentlichen aus zwei Relais und etwas Peripherie (Transistoren, Widerstände und Kondensatoren), lässt sich vom Platz her also noch gut in der Anlage unterbringen. Ich weiß nicht wie Lötfest Du bist, aber z.B. bei Fa. Lüdeke Elektronic, bekommt man einen Bausatz für ca. 23.- EUR. Die Funktionssweise ist gleich wie bei den großen DUAL Verstärkern (CV 1400 .....), indem einfach die Lautsprecherausgänge über die Relais erst einige Sekunden nach dem Einschalten der Anlage mit den Ausgängen der Endstufe verbunden werden. Langfristig hat man dann höchstens den Ärger mit Übergangswiderständen an den Relaiskontakten, aber wir wollen ja in 10 Jahren auch noch was zum Basteln haben.


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Dominik,


    leider habe ich Deinen Thread erst heute gelesen, aber vielleicht kann ich dir doch noch einen Tipp geben. Ich hatte nämlich ein ähnliches Problem bei meinem 704er. Der hat bekanntlich auch einen Rillenfinder. Die Funktion ist denkbar einfach. In der Schaltstange, die ungefähr parallel zum Tonarm unter dem Chassis verläuft, befnden sich zwei kleine Langlöcher. Durch den Schalter für den Rillenfinder wird die Gesamte Schaltstange horizontal hin und her bewegt, so dass ein am "Segment" unter dem Tonarm befindlicher Stift in die Langlöcher reinflutscht oder eben auch nicht. Die Rastkraft sollte mit einer Federwaage (Physik 7. Klasse -2.Halbjahr ) überprüft werden und muss zwischen 10g und 20g betragen. Und genau diese Kraft läßt sich beim 704er durch eine kleine Schraube, die in der Mitte dieser Schaltstange sitzt einstellen. Ich vermute jetzt mal, dass dies auch in dieser Form für den 714er zutrifft. Die besagte Schraube sitzt unterm Chassis, wo bei den vollautomatichen Drehern in aller Regel der Tonarmhub eingestellt werden kann. Übrigens, falls du keine Federwaage zur Hand hast, genügt es natürlich auch, die Rastung mit Gefühl einzustellen.


    Viel Erfolg,


    Grüße,
    Andreas