Beiträge von Andreas

    Hallo Zusammen,


    ich verwende bevorzugt das handelsübliche WD40. Damit lassen sich festsitzende, verharzte Fette rasch lösen und entfernen. Anschließend alles sauber abreiben und reinigen, neu schmieren mit der Schmierapotheke von Dualfred und du hast wieder für 30 Jahre Ruhe.

    Außerdem stinkt WD 40 nicht so.


    Viele Grüße, Andreas

    Hallo Rico,


    möchtest Du den Plattenspieler an einen vorhandenen Verstärker anschließen.
    Dann wären die Wechsler der 12er Reihe z.B. 1224; 1225; 1226 geeignet.

    Hat der Verstärker, an den der PS angeschlossen werden soll, einen "PHONO"-Eingang ?
    Dann kämen z.B. der 1228er in Frage.
    Oder möchtest Du einen Plattenspieler mit eigenem Verstärker? Am einfachsten sind die Phonokoffer der P-Reihe,

    z.B. P 51, die haben aber nur einen Lautsprecher (Mono) und ein keramisches Abtastsystem.
    Zum gut Musik hören sollte es meiner Meinung nach schon ein Stereogerät sein. Da gibt es verschiedene
    Heimanlagen (HS-Serie), das bedeutet Plattenspieler mit eingebautem Stereoverstärker. z.B. HS 39 oder HS 150.

    Diese Anlagen sind sehr robust, haben ordentlich Dampf und machen richtig gute Laune.

    Nenne uns mal bitte Deine Vorstellungen, dann können wir die Auswahl näher eingrenzen.


    Liebe Grüße,

    Andreas

    Hallo Zusammen,


    Problem gelöst. Ich habe mich heute morgen nochmals mit dem Gerät befasst. Der Grund, warum sich die Anzeige

    gar nicht mehr bewegte war ein Leitungsbruch an der Lötstelle, an der das FM Signal auf die Anzeigeplatine geführt
    wird. Nach deren wieder anlöten, ging die Anzeige wieder schwankend mit, so wie am Anfang. Als ich nochmals auf
    das Schaltbild schaute, fiel mir am Drehkondensator noch das 100 k Poti auf, welches mit dem Kondensator mitläuft.
    Man kommt zum Ausbauen schlecht ran, deshalb habe ich die TUNER 600 Methode angewandt. Den Senderknopf
    mehrmals hin und hergedreht steht die Anzeige jetzt wieder stabil und läuft durch den gesamten Frequenzbereich
    87,5 - 108 MHz mit. :)


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo liebe DUAL-Gemeinde,


    ich habe hier gerade einen gut erhaltenen und soweit funktionierenden CR 1730 auf dem Tisch.

    Ein kleines Problem beschäftigt mich aber:

    Im UKW-Bereich schwankt die Frequenzanzeige zwischen ca. 90MHz und 93MHz hin und her. Dies geschieht
    unabhängig von der Position der Senderwahl. Dreht man am Abstimmknopf, so werden die Schwankungen zwar
    stärker, aber die Frequenz geht nicht mit, sondern schwankt einfach nur stärker. Die Spannungsversorgung an "+A"
    von 31,6 V passt. Die Abstimmspannung geht laut Schaltplan auf Pin 8 von LC 7258. Diese schwankt mit der
    Frequenzanzeige um die 8V (gegen Masse gemessen). Im AM Bereich arbeitet die Frequenzanzeige normal.

    Dort läuft die Spannung - gemessen an Pin 11 von LC 7258 - mit der Abstimmung hoch und runter. Anfangs wurde
    die Anzeige bei FM ruhig, wenn ich den T 706 (2SC 2634) mit Kältespray behandelte. Jetzt hilft das auch nicht mehr.

    Die Sender lassen gut einstellen und empfangen, aber man sieht eben die richtige Frequenz nicht. Der Fehler steht
    auch an, wenn die Sender über die Festsendereinsteller abgestimmt werden.

    Hätte jemand einen Rat für mich ?


    Vielen Dank im Voraus.


    Viele Grüße,


    Andreas


    Aber dann muss doch eigentlich auch die LED über dem Schalter geleuchtet haben?

    Hallo Zusammen,


    genau diesen Effekt hatte ich vor wenigen Tagen auch, als ich einen CV 1400 zur Reparatur da hatte. Der braune Schalterblock war entfernt
    und die Zuleitung war über eine Lüsterklemme direkt mit den beiden schwarzen Leitungen, die zur Trafoplatine führen, verbunden. Nur die
    dünne graue Doppellitze führte noch über den vorderen Teil des Netzschalters. Darum konnte man den Verstärker ein- und ausschalten, während
    der Trafo tatsächlich ständig am Netz bleibt, die rote LED beim "Auschalten" aber erlischt. In der Tat, ein gefährliches Unterfangen.
    Ich habe den Schalter natürlich komplett getauscht.


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Martin,
    das kann deiner Beschreibung nach nur der Steuerpimpel sein. Eine kleine Gummikappe unter der Tonarmbefestigung. Beim Einschwenken drückt der Haupthebel mit dem angerauhten Segment dagegen und nimmt den Tonarm mit. Der Steuerpimpel zerfällt nach 30 bis 40 Jahren in seine Bestandteile. Einen neuen bekommst du z.B. hier von einem Bordmitglied. Der Steuerpimpel ist an sich leicht zu montieren. Der Plattenspieler muss aber komplett raus und am Besten bei abgenommenem Plattenteller auf seine Oberseite abgelegt werden. Die Platine des Plattenspielers dabei soweit unterbauen, der der verriegelte Tonarm frei ist. Danach den Haupthebel nach entfernen des Lagerbolzens nach oben abnehmen. Beim Zusammenbau darauf achten, daß der Fühungszapfen am Haupthebel in die richtige Nut des Kurvenrades eingeführt wird.


    Liebe Grüße, Andreas

    Hallo Michael,


    ich freue mich immer, wenn ich Bilder der Schätzchen von anderen Dual und HiFi Liebhabern sehe. Danke an dieser Stelle für die tollen Bilder Deiner Anlage. :thumbsup:
    Darf ich an dieser Stelle zwei neugierige Fragen loswerden ?


    1. Was ist das für eine großes Gerät unter der Bandmachine, auf dem vorne ein Zettel hängt ?


    2. Was ist in den Kunststoffbehältern in den schwarzen Kunststoffkörben drin ?


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Zusammen,


    inzwischen sind zwei Wochen vergangen und ich habe dem CR 1750 mal eine Pause gegönnt. Als ich ihn heute wieder einschaltete blieb das Display dunkel. :(
    Natürlich hatte ich gleich die Prozessorplatine im Verdacht, die ist's aber nicht, sondern hatte (auf meinem Plan) die Sicherung 404 160 mA träge ausgelöst. Nachdem ich sie erneuerte und den Receiver langsam hochfuhr (Regeltrenntrafo) passierte folgendes, nämlich nichts, außer dass das Display wieder leuchtete und die Anfangsfrequenz von 87,5 MHz anzeigte. Die Sicherung hielt. Als nächste Schaltete ich den Receiver aus, entfernte die Sicherung und schaltete ein Strommessgerät anstatt der Sicherung dazwischen. Die Stromstärke stieg bei 235 V (Steckdosenspannung) auf ca. 162 mA an. Klar, das da die Sicherung nach einiger Zeit kollabiert.
    Ich probierte dasselbe bei gezogenem Stecker auf der Netzteilplatine, der das Display versorgt. Es flossen immer noch beachtliche 116 mA. Das Display selbst scheidet damit als "Stromfresser" aus. Alle Elkos auf der Netzteilplatine hatte ich getauscht, die auf dem Plan angegebenen paar Spannungen stimmen auch. Jetzt bin ich ein bißchen ratlos. :/
    Ist die Sicherung mit 160 mA etwa zu knapp dimensioniert ?


    Vielleicht hat HaJo eine Idee....


    Liebe Grüße,
    Andreas

    Hallo Gerd,
    ich habe einen CD-Player an den Tuner Eingang angeschlossen. Bei Stellung 1 habe ich per Kopfhörer bereits unangenehme Lautstärke. Im Regelbereich zwischen 0 und 1 schlagen die Anzeigeinstrumente gleichmäßig aus. Als ich das Ganze in Stellung Mono testen wollte, ist mir erst aufgefallen, dass der Verstärker gar keine Mono-Taste hat, aber das nur nebenbei.
    Angenehme Lautstärke per Kopfhörer habe ich in Stellung 0.6 (zwei Punkte). Die Balance ist dabei ausgeglichen in Reglermittelstellung. Man kann also hier nicht von einem generellen Problem des 1460ers ausgehen.
    Ich hoffe, dass ich damit ein wenig weiterhelfen konnte. :)
    LG Andreas

    Hallo Hajo,
    vorab kurz folgendes: Ich habe einen 1460 und kann bestätigen, dass auch bei meinem bereits bei geringem geringem Aufdrehen des Volumenreglers, die Lautstärke stark zunimmt.
    Früher hatte ich einen Verstärker von Sony,
    der verhielt sich ähnlich. Im ersten Drittel des Regelbereiches nahm die Lautstärke stark zu, während im restlichen Regelbereich dann nicht mehr allzuviel dazukam.
    Möglicherweise könnte das ein Phänomen, japanischer Verstärker sein. Das der CV 1460 von Denon gebaut wurde, dürfte ja allgemein bekannt sein.
    Das Balanceverhalten im unteren Regelbereich muesste ich mit dem Oszilloskop mal messen.
    LG Andreas

    Hallo Roland,


    Es sollte schon möglichst ein „Made in Germany“-Gerät (also vor der Japan-Ära) sein.

    dann sind die beiden Decks C820 bzw. 830 nicht geeignet, denn die wurden unter Vorgaben von DUAL St. Georgen bereits in Japan produziert. Einen Frontlader aus Deutschand wäre aus der Auswahl von HaJo nur das C819, welches vom Laufwerk her mitunter aber etwas zickig sein kann, zumindest meines. :huh:
    Sehr schöne und zuverlässige Geräte, auch klanglich, sind das C 901, C 919 oder das Top Deck C 939, welche aber allesamt, wie HaJo auch schon schrieb, Tischgeräte sind, die Du nur nebeneinander stellen kannst. Beim 919er zickt der AW-Schalter (Brummen), aber bei häufiger Betätigung der Aufnahmetaste verliert sich das wieder. (Typischer Standschaden)


    Viele Grüße,


    Andreas

    Noch eine Anmerkung. In meinem Cv 120, wurde schon vom Vorbesitzer die Endstufe repariert. Da sitzen jetzt u.a. 2N3055 drin. Diesen Transistor fand man früher in vielen Netzteilen. Aber der Cv 120 klingt astrein.


    Original gehören BD317/BD318 rein.


    Grüße, Andreas

    Hallo Zusammen,


    mein CR 1750 läuft sowohl tuner- als auch verstärkerseitig stabil.

    Bevor du das machst mache erst noch einen Klopftest mit der Synthesizer-Platine

    Das hatte ich schon zu Beginn der Prozedur gemacht, bevor ich mich näher mit der Endstufe befasste. Nachdem ich sämtliche Lötstellen nachgelötet hatte und die Durchkontaktierungen mittels dünem Cu-Drähtchen optimiert hatte, war die Platine Klopffest.
    Die sporadischen Ausfälle kamen eindeutig von der hochohmigen Sicherung (ca. 7 Ohm). Die neue Sicherung 315 mA, eine Mittelträge, weil ich keine Träge Ausführung hatte, hat einen Widerstand von 0,6 Ohm. Seit dem Tausch läuft der Tuner störungsfrei.


    Ich habe Angst, das die nicht getauschte Seite anders Klingt.

    Da die Transistoren ja reine Stromverstärker sind, glaube ich kaum, dass sie auf den Klang einen deutlichen Einfluss haben, anders als z.B. Klangregelnetzwerke mit Kondensatoren, Widerständen und Induktivitäten. Vielleicht liege ich auch falsch, aber ich habe bisher keine Klangunterschiede mit Endstufen verschiedener Transistoren festgestellt. Vielleicht liegen die Unterschiede auch nicht im hörbaren Bereich.
    Kann mir bitte noch jemand erklären, was es mit der Transitfrequenz der Transistoren auf sich hat ? Muss man die beachten ?


    Liebe Grüße,


    Andreas

    Hallo liebe Dualfreunde,


    jetzt geht er. :thumbsup:


    Nachdem ich den defekten 2SB 549 aus der Platine entfernt hatte, zeigte der Transistorprüfer bei beiden Endtransistoren keinen Fehler mehr an. :/

    Letztlich war ja nur der 2SB549 defekt. Ich habe diesen und sein Gegenpart durch die von Euch vorgeschalgenen Typen BD 139 respektive BD 140 ersetzt. Da die Spannungen vor dem Tausch schon i.O. waren, habe ich auf die Prozedur mit den Angstwiderständen verzichtet. Ich habe das Spannungsmeßgerät an die beiden Hochlastwiderstände des reparierten Kanales angeschlossen und den "Ruhestrom" beobachtet, während ich mit dem Regeltrenntrafo die Spannung langsam, hochgefahren hatte.
    Danach habe den "Ruhestrom" bzw. den Spannungsabfall über die beiden Hochlastwiderstände auf 30 mV bei warmem Verstärker eingestellt. Die Verzerrung ist weg, der Klang ist richtig gut und beide Kühlkörper werden gefühlt gleichmäßig warm.
    Übrigens, nachdem ich die berühmte Tunerplatine nachgelötet hatte, lief der Tuner imer noch nicht einwandfrei. Ich habe dann die 315 mA Feinsicherung mit dem Ohmmeter überprüft. Sie hatte einen Widerstand von 7 Ohm. Seit ich diese ersetzt hatte, läuft der Tuner einwandfrei und das Display setzt nicht mehr aus. Der Langzeittest steht aber noch aus.
    Jetzt kann ich den Receiver wieder zusammenbauen. Vorher muss der Balanceregler gereinigt werden.


    Nochmals vielen Dank und viele Grüße,
    Andreas

    ja, genau, ich hatte lediglich die Eckdaten der Transistoren angeschaut, nicht aber deren innerer Aufbau. So kam der BD 900 zu meiner Auswahl.
    Aber jetzt habe ich ja einen Fahrplan.
    Morgen setze ich den um.


    Liebe Grüße
    Andreas

    Hallo HaJo,


    vielen Dank für Deine Hilfe. Leider habe ich nur 2 Stk. BD 139 da. Einen BD 190 habe ich.

    Dafür ist die Grenzfrequenz nicht so pralle.

    Was bedeutet das ?


    Ansonsten hatte ich ja noch den BD 244C vorgeschlagen. Der ist zwar fast überdimensioniert, würde aber von den Werten her passen oder nicht ?


    Sonst baue ich den BD 190 mal ein, den anderen Treiber würde ich dann halt belassen. Nachdem ich den defekten 2SB 549 aus der Platine entfernt hatte, zeigte mit der Transistorprüfer bei beiden Endtransistoren keinen Fehler mehr an. Damit erklärt sich auch die Tatsache, dass ich ein relativ starkes, wenn auch verzerrtes Signal hatte. Sind die Endtransistoren defekt, hört man in aller Regel nichts mehr.


    Viele Grüße,


    Andreas


    PS: Halt , Stopp - ich habe gerade gesehen, dass ich ja noch einen alten CV 1400 als Schlachtopfer da habe. Da sind vier BD 140 drin. Da kann ich mich bedienen. :thumbsup:


    Das mit der Grenzfrequenz bzw. Transitfrequenz würde mich trotzdem brennend interessieren, was es genau damit auf sich hat. :?: