Beiträge von Andreas

    Hallo Holger,

    das Problem liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit an dem Adpter 5pol auf Cinch. Wieviele Cinch Stecker hängen an dem 5pol Adapter? Zwei oder vier.

    Bei zwei könnte es sein, dass die Cinch Stecker an den Stiften 1 und 4, anstatt 3 und 5 hängen.

    Kannst Du löten?

    Vielen Grüße, Andreas

    Die neueren Plattenspieler, bei denen der Plattenteller nicht mehr mit einem Sprengring gesichert wird, haben teilweise
    diesen Bajonettverschluss. Um diesen, ohne die Kunststoffscheibe zu beschädigen, habe ich aus einem Elektroinstallationsrohr
    für Aufputzmontage ein Stück herausgesägt und mit der Feile drei Kerben eingearbeitet.

    Damit lassen sich die Bajonettverschlüsse problemlos öffnen und schließen.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Hallo liebe Dualgemeinde,


    vor vielen Jahren habe ich mir einen Reparaturbock gebaut, den ich nicht mehr missen möchte. Er war früher in der Galerie zu sehen, ist aber dann im Zuge einer "Flurbereinigung" dort wieder
    verschwunden. Deshalb stelle ich ihn hier nochmals ein:

    Der Motor an der Seite dient nur zur Arretierung. Das bedeutet, er wird so angesteuert, dass sich der Träger um ca. 210° von Hand drehen lässt. Beim Abschalten
    verharrt der Träger dann in der jeweiligen Position. Durch die wechselbaren Einschübe lassen sich Geräte beider Platinenversionen einspannen.


    Viele Grüße,

    Andreas


    Andreas


    Halo Zusammen,

    im Zeitalter der LED Lampen, fehlt mir das 50 Hz flacken, um die Drehzahlen mithilfe der Stroboskopscheibe, die den früheren Plattenwechslern
    als Zubehör beigefügt wurden zu kontrollieren.

    Eine Glimmkontrollampe aus einem alten Schaltschrank leistet mir hier gute Dienste.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Das sehe ich anders. Warum man beispielsweise eine Vollautomatik nicht mithilfe eines Schrittmotors für den Tonarm hinbekommt, ist mir ein Rätsel.

    So etwas gab es doch genau vor 40 Jahren. SONY hatte 1982 einen Plattenspieler im Programm, den "PS-X 600". Der hatte einen sog. Biotracer Tonarm. Im Prospekt heißt es dazu: "Zwei von einem Mikroprozessor gesteuerte Linearmotoren, führen alle Tonarmbewegungen aus. Über Sensoren werden laufend Tonarmbewegung, Auflagekraft und Antiskating erfasst, kontrolliert und bei Bedarf korrigiert." Diese Plattenspieler findet man hin und wieder in der Bucht. Die, die ich gesehen habe, hatten aber alle den Hinweis, dass die Tonarmautomatik nicht mehr richtig funktioniert. Aber damals war das ein absolutes Highlight. Ja, das war die große Zeit, in der sich die Fachzeitschriften endlose Diskussionen darüber lieferten, ob nun ein Tangentialtonarm oder ein Radialtonarm besser sei. Die Tapedecks mussten möglichst viele Motoren und Köpfe haben - und die meisten Mantas fielen der "Breiter-Tiefer" Szene zum Opfer. Jetzt schweife ich aber vom Thema ab, aber es war eine schöne Zeit. Nochmals kurz zurück zum Biotracer Tonarm. Gegenüber diesem knochenähnlichen Teil sind doch die kardanischen Aufhängungen der Tonarme vom 721er , 731er oder 750er (5000er) wahre Kunstwerke. Ein bisschen Fett und ein neuer Steuerpimpel, dann funktioniert die Automatik wieder für die nächsten 30 Jahre. Für den Biotracer bekommt man vermutlich keine Steuerchips mehr. Also haltet eure Dual's in Ehren.


    Liebe Grüße,

    Andreas

    "Den 1239 mit Sägezahnteller hatte ich mal vor vielleicht 15 Jahre. In einer Dual-KA-Anlage"


    Hallo,

    den 1239 mit Sägezahnteller gab es serienmäßig in der KA 360 der zweiten Generation. Er war mit dem Shure M95 MG bestückt.

    Viele Grüße, Andreas

    Hallo Chris,


    beim 701er ist de Plattenteller nur lose auf den Subteller des Motors aufgelegt. Wenn

    Du Glück hast, ist evtl. nur ein kleiner Partikel zwischen die Auflageflächen von Teller
    Motor gekommen. Also Teller vorsichtig abnehmen und die Auflagefläche ggf. reinigen.

    Vielleicht hast Du das auch schon gemacht, oder was hast Du am Teller "untersucht" ?


    Viele Grüße


    Andreas

    Hallo Zusammen,


    ich verwende bevorzugt das handelsübliche WD40. Damit lassen sich festsitzende, verharzte Fette rasch lösen und entfernen. Anschließend alles sauber abreiben und reinigen, neu schmieren mit der Schmierapotheke von Dualfred und du hast wieder für 30 Jahre Ruhe.

    Außerdem stinkt WD 40 nicht so.


    Viele Grüße, Andreas

    Hallo Rico,


    möchtest Du den Plattenspieler an einen vorhandenen Verstärker anschließen.
    Dann wären die Wechsler der 12er Reihe z.B. 1224; 1225; 1226 geeignet.

    Hat der Verstärker, an den der PS angeschlossen werden soll, einen "PHONO"-Eingang ?
    Dann kämen z.B. der 1228er in Frage.
    Oder möchtest Du einen Plattenspieler mit eigenem Verstärker? Am einfachsten sind die Phonokoffer der P-Reihe,

    z.B. P 51, die haben aber nur einen Lautsprecher (Mono) und ein keramisches Abtastsystem.
    Zum gut Musik hören sollte es meiner Meinung nach schon ein Stereogerät sein. Da gibt es verschiedene
    Heimanlagen (HS-Serie), das bedeutet Plattenspieler mit eingebautem Stereoverstärker. z.B. HS 39 oder HS 150.

    Diese Anlagen sind sehr robust, haben ordentlich Dampf und machen richtig gute Laune.

    Nenne uns mal bitte Deine Vorstellungen, dann können wir die Auswahl näher eingrenzen.


    Liebe Grüße,

    Andreas

    Hallo Zusammen,


    Problem gelöst. Ich habe mich heute morgen nochmals mit dem Gerät befasst. Der Grund, warum sich die Anzeige

    gar nicht mehr bewegte war ein Leitungsbruch an der Lötstelle, an der das FM Signal auf die Anzeigeplatine geführt
    wird. Nach deren wieder anlöten, ging die Anzeige wieder schwankend mit, so wie am Anfang. Als ich nochmals auf
    das Schaltbild schaute, fiel mir am Drehkondensator noch das 100 k Poti auf, welches mit dem Kondensator mitläuft.
    Man kommt zum Ausbauen schlecht ran, deshalb habe ich die TUNER 600 Methode angewandt. Den Senderknopf
    mehrmals hin und hergedreht steht die Anzeige jetzt wieder stabil und läuft durch den gesamten Frequenzbereich
    87,5 - 108 MHz mit. :)


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo liebe DUAL-Gemeinde,


    ich habe hier gerade einen gut erhaltenen und soweit funktionierenden CR 1730 auf dem Tisch.

    Ein kleines Problem beschäftigt mich aber:

    Im UKW-Bereich schwankt die Frequenzanzeige zwischen ca. 90MHz und 93MHz hin und her. Dies geschieht
    unabhängig von der Position der Senderwahl. Dreht man am Abstimmknopf, so werden die Schwankungen zwar
    stärker, aber die Frequenz geht nicht mit, sondern schwankt einfach nur stärker. Die Spannungsversorgung an "+A"
    von 31,6 V passt. Die Abstimmspannung geht laut Schaltplan auf Pin 8 von LC 7258. Diese schwankt mit der
    Frequenzanzeige um die 8V (gegen Masse gemessen). Im AM Bereich arbeitet die Frequenzanzeige normal.

    Dort läuft die Spannung - gemessen an Pin 11 von LC 7258 - mit der Abstimmung hoch und runter. Anfangs wurde
    die Anzeige bei FM ruhig, wenn ich den T 706 (2SC 2634) mit Kältespray behandelte. Jetzt hilft das auch nicht mehr.

    Die Sender lassen gut einstellen und empfangen, aber man sieht eben die richtige Frequenz nicht. Der Fehler steht
    auch an, wenn die Sender über die Festsendereinsteller abgestimmt werden.

    Hätte jemand einen Rat für mich ?


    Vielen Dank im Voraus.


    Viele Grüße,


    Andreas


    Aber dann muss doch eigentlich auch die LED über dem Schalter geleuchtet haben?

    Hallo Zusammen,


    genau diesen Effekt hatte ich vor wenigen Tagen auch, als ich einen CV 1400 zur Reparatur da hatte. Der braune Schalterblock war entfernt
    und die Zuleitung war über eine Lüsterklemme direkt mit den beiden schwarzen Leitungen, die zur Trafoplatine führen, verbunden. Nur die
    dünne graue Doppellitze führte noch über den vorderen Teil des Netzschalters. Darum konnte man den Verstärker ein- und ausschalten, während
    der Trafo tatsächlich ständig am Netz bleibt, die rote LED beim "Auschalten" aber erlischt. In der Tat, ein gefährliches Unterfangen.
    Ich habe den Schalter natürlich komplett getauscht.


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Martin,
    das kann deiner Beschreibung nach nur der Steuerpimpel sein. Eine kleine Gummikappe unter der Tonarmbefestigung. Beim Einschwenken drückt der Haupthebel mit dem angerauhten Segment dagegen und nimmt den Tonarm mit. Der Steuerpimpel zerfällt nach 30 bis 40 Jahren in seine Bestandteile. Einen neuen bekommst du z.B. hier von einem Bordmitglied. Der Steuerpimpel ist an sich leicht zu montieren. Der Plattenspieler muss aber komplett raus und am Besten bei abgenommenem Plattenteller auf seine Oberseite abgelegt werden. Die Platine des Plattenspielers dabei soweit unterbauen, der der verriegelte Tonarm frei ist. Danach den Haupthebel nach entfernen des Lagerbolzens nach oben abnehmen. Beim Zusammenbau darauf achten, daß der Fühungszapfen am Haupthebel in die richtige Nut des Kurvenrades eingeführt wird.


    Liebe Grüße, Andreas

    Hallo Michael,


    ich freue mich immer, wenn ich Bilder der Schätzchen von anderen Dual und HiFi Liebhabern sehe. Danke an dieser Stelle für die tollen Bilder Deiner Anlage. :thumbsup:
    Darf ich an dieser Stelle zwei neugierige Fragen loswerden ?


    1. Was ist das für eine großes Gerät unter der Bandmachine, auf dem vorne ein Zettel hängt ?


    2. Was ist in den Kunststoffbehältern in den schwarzen Kunststoffkörben drin ?


    Viele Grüße,


    Andreas

    Hallo Zusammen,


    inzwischen sind zwei Wochen vergangen und ich habe dem CR 1750 mal eine Pause gegönnt. Als ich ihn heute wieder einschaltete blieb das Display dunkel. :(
    Natürlich hatte ich gleich die Prozessorplatine im Verdacht, die ist's aber nicht, sondern hatte (auf meinem Plan) die Sicherung 404 160 mA träge ausgelöst. Nachdem ich sie erneuerte und den Receiver langsam hochfuhr (Regeltrenntrafo) passierte folgendes, nämlich nichts, außer dass das Display wieder leuchtete und die Anfangsfrequenz von 87,5 MHz anzeigte. Die Sicherung hielt. Als nächste Schaltete ich den Receiver aus, entfernte die Sicherung und schaltete ein Strommessgerät anstatt der Sicherung dazwischen. Die Stromstärke stieg bei 235 V (Steckdosenspannung) auf ca. 162 mA an. Klar, das da die Sicherung nach einiger Zeit kollabiert.
    Ich probierte dasselbe bei gezogenem Stecker auf der Netzteilplatine, der das Display versorgt. Es flossen immer noch beachtliche 116 mA. Das Display selbst scheidet damit als "Stromfresser" aus. Alle Elkos auf der Netzteilplatine hatte ich getauscht, die auf dem Plan angegebenen paar Spannungen stimmen auch. Jetzt bin ich ein bißchen ratlos. :/
    Ist die Sicherung mit 160 mA etwa zu knapp dimensioniert ?


    Vielleicht hat HaJo eine Idee....


    Liebe Grüße,
    Andreas