Beiträge von Mattipatti

    Die KA-60 hat 1973 1450,- DM gekostet, ist schon ein schönes erhaltungswürdiges Gerät. Wenn du den Plattenspieler ausgebaut hast, dann mach doch bitte mal Übersichtsbilder vom Plattenspieler und vom Netzteil des Verstärkers.

    Beste Grüße,

    Matthias

    Edit: ich sehe gerade, mein Link ist überflüssig

    Dual hat eigentlich sehr viel Information in seine Bedienungs-/Serviceanleitungen gepackt, auch das Entnehmen aus dem Gehäuse. Lies dir erst einmal die Anleitungen durch. Die Transportschrauben mußt du nach dem Lösen nach innen kanten, dann kannst du den Dreher aus dem Gehäuse nehmen, Vorsicht bei den Kabeln, die sind noch in der Zugentlastung eingeklemmt. Das Ploppen kann vielleicht ein defekter Riemen sein, wenn der vor der Einlagerung nicht abgenommen wurde und jahrelang unter Spannung in derselben Position fest war, hat der jetzt ne Beule und läuft nicht mehr rund. Mach dir vor dem Entnehmen Gedanken, worauf du das Chassis stellen willst. Es haben sich Klopappierrollen bewährt.

    Beste Grüße, Matthias

    Guten Morgen, hartnäckige Verschmutzungen bekommt man am besten mit einem Glasfaserstift weg, leichte mit Isopropanol.

    Die Ursache des Brummens ist manchmal schwierig zu finden, wenn alle Kontakte gereinigt sind und es noch immer brummt, könntest du in Erwägung ziehen, den 601 auf Cinch umzulöten, oft sind die Kontakte in den alten DIN-Steckern schuld, an die man nicht rankommt. Viele Boardkollegen haben das gemacht, andere wiederum haben mit passenden Adaptern den Originalzustand erhalten und sind zufrieden oder haben einen (Vor-) Verstärker mit passendem DIN-Anschluss. Reinige erstmal alle Kontakte, die mit der Tonarmverkabelung zu tun haben. Dafür muß allerdings der 601 aus seinem Gehäuse.

    Falls du noch keine Unterlagen hast, hier findest du die passenden Anleitungen.

    Ein schönes Wochenende und beste Grüße aus Bochum,

    Matthias

    Hallo in die Runde, Renuwell ist auch meine Wahl. Um Kratzer zu entfernen und kleine stumpfe Stellen zu reparieren hilft auch eine zerdrückte Wallnuß in Olivenöl, dann einmassieren. War mal ein Tip von einem Restaurator.

    LG, Matthias

    Hallo Ernst, ich habe das Problem mit passenden Nägeln gelöst, die ich mit Sekundenkleber befestigt habe, darüber habe ich dann die Originalpins geschoben und auch verklebt. Sieht aus wie früher.

    Hier ein paar Bilder.




    Beste Grüße, Matthias

    Bis jetzt hat das bei allen festgesessenen Schrauben funktioniert. Bei einigen Schrauben habe ich den Schlitz verbreitert, um einen größeren Schraubendreher nehmen zu können, aber bisher noch nicht bei Dualmotoren gebraucht. Da hat Kraft und Geduld geholfen. Wichtig ist, das der Schraubendreher genau paßt und möglichst kein Spiel hat

    LG, Matthias

    Ich mache das so: WD40, eine Nacht drüber schlafen, Motor in Schraubstock spannen, größtmöglichen Schraubendreher nehmen, mit beiden Händen gleichmäßig Drehdruck aufbauen und halten, wenn möglich Druck erhöhen, nie ruckartig, weil man abrutschen kann, immer möglichst senkrecht Druck ausüben. Wenn es nicht hilft, mit Wärme und Kälte arbeiten, die Schrauben sind manchmal extrem fest. Man braucht Geduld.

    LG, Matthias

    Hallo, Isopropanol reicht, Essigsäure oder Spüli mit warmen Wasser, danach gut trocknen gehen auch. Vor dem Reinigen rauhe ich die Oberfläche mit feiner Metallwolle und einem Tropfen Öl ein wenig an, um den Grip des Reibrades zu verbessern. Außerdem sieht die Oberfläche wieder blank aus.

    LG, Matthias

    Das Shure M44MG ist eines meiner Lieblingssysteme am 1019 und wahlweise am 1009, Systeme gibt es immer wieder gebraucht zu kaufen, aber neue Nadeln sind schwer zu kriegen. Eine Nadel lässt sich durch Unachtsamkeit sehr leicht verbiegen, kauf dir doch eine Nadel für dein System, so teuer kann die nicht sein und probier, ob es funktioniert. Vorher aber Kontakte säubern mit Isopropanol oder und Glasfaserradierer.

    LG, Matthias