Beiträge von Titanist

    @Titanist also je lauter ich mache umso stärker höre ich das geräusch.
    gruß flo

    Ok, das hört sich dann verdächtig nach meinem Problem mit dem 721 an:
    Da streut der Ringmagnet in den TA ein. Das Geräusch wird um so lauter je näher zur Mitte der Tonarm und somit der TA kommt.
    Das Problem tritt nur mit dem VM Silver auf, alle anderen TAs bleiben ruhig.
    Das muss jetzt nicht unbedingt dein Problem sein, aber als ich das Geräusch Video gehört habe, kam mir das sofort seltsam bekannt vor.



    also ich hab jetzt mal den arm reingedreht das er läuft und wenn ich ganz nah hin gehe höre ich das geräusch. da is wohl der motor defekt?


    nochwas.. wenn ich mit der hand drehe und auslaufen lasse, höre ich das geräusch nicht. wenn ich den arm rein bewege das er von selbst läuft hört man es.
    gruß flo

    Woher hörst du das Geräusch? Vom Motor kommend oder aus den LS?
    Wenn direkt vom Motor kommend, ist meine oben genannte Vermutung hinfällig.


    VG
    Günter

    Ach ja, dazu noch was:
    Auch bei identischen Drehern kann es vorkommen (aus welchen Gründen auch immer), dass die von der Tonarmhöhe nicht gleich sind und somit zu unterschiedlichem Verhalten eines TAs führen können.
    Ich hatte mal einen Forenteilnehmer mit seinem 731Q bei mir und dessen Tonarm lag deutlich tiefer als der von meinem 731Q.


    VG
    Günter

    Okay, okay, ich gebe mich geschlagen. ^^
    Aber einen habe ich noch: Fehlt Dir mit irgendeinem der genannten Tonabnehmer mit dem 721 oder 731Q der Grundton?

    Am 721 klingt mir das VM Silver "zu dünn", am 731Q hingegen sehr ausgewogen. Dafür ist das 2M Black am 721 sehr ausgewogen und klingt am 731Q eher müde und kraftlos.
    Was die Ursache dafür sein könnte, habe ich in meiner vorherigen Antwort ergänzt, bevor ich deinen Beitrag gelesen habe.


    VG
    Günter

    Nun ja, ein anderer Dreher könnte m. M. nach schon einen Unterschied bringen.
    Dazu ein Beispiel aus meiner Praxis:
    Am 731Q ist aus meiner in der Signatur aufgeführten Riege der TAs das VM Silver mein absoluter Favorit, gefolgt vom V15III und weit abgeschlagen das 2M Black.
    An meinem 721 gefällt mir hingegen das 2M Black am besten, gefolgt vom V15III und weit abgeschlagen das VM Silver.
    Das hängt aber sehr wahrscheinlich damit zusammen, dass ich am 721 den Tonarm von der Höhe her an jedes System optimal anpassen kann.
    Wenn jetzt bei Holger ein anderer Dreher eine andere Tonarmhöhe hat, kann das also schon zu einem unterschiedlichen Ergebnis führen. Alternativ könnte Holger ja mal mit verschieden dicken Abstandsplättchen (bzw. Keilen) oder unterschiedlich hohen Plattentellerauflagen experimentieren.



    VG
    Günter

    Dass jemand anderer Meinung als ich sein kann, ist für mich eine Selbstverständlichkeit und damit kann ich problemlos leben.
    Aber wenn Winfried nicht mal merkt, dass ich doch weitestgehend auf seiner Linie liege und dann auch noch meint, mich verunglimpfen zu müssen, dann fällt es mir schwer, mich zurück zu halten.
    Aber das soll es so weit von mir mal gewesen sein. Ich schätze die weitestgehend angenehme Atmosphäre in diesem Forum, deswegen will ich es nun vermeiden, vermeintlich weiter Öl in's Feuer zu gießen.


    VG
    Günter

    Und dir als jemand, der sich laut eigener Asussage seit Jahren mit der Wahrnehmung beschäftigt, sollte bewusst sein, wie wichtig der Pegel beim Hören ist. Unterschiedliche Pegel führen beim Hörer zunächst zur Annahme, dass der lautere Pegel "besser" klingt, was aber ein Trugschluss ist/sein kann.




    Ich werde zukünftig versuchen, nicht mehr auf Tatsachen hinzuweisen und mit diesen zu stören.


    Leider fällt dir wieder nur ein, mit Polemik zu antworten.
    Woraus entnimmst du, das mir das mit dem Pegel nicht bewusst ist? Woraus entnimmst du, dass ich bei meinen Vergleichen nicht für einen Pegelabgleich sorge?
    Du schmeißt hier mit Annahmen und Vorurteilen um dich, die jeglicher Grundlage entbehren.
    Ich bin mit der Methodik von Doppelblindversuchen und sonstigen Voraussetzungen zur gesichertem Erkenntnisgewinn durchaus vertraut und traue auch nur Ergebnissen aus solchen Versuchen über den Weg.
    Ich gehe in meiner Freizeit (und im Rahmen meiner Mitgliedschaft bei der GWUP) aktiv gegen Aberglauben, Okkultismus und Pseudowissenschaften vor.
    Und deshalb lasse ich mich von dir hier nicht als "Voodoo-Gläubiger" verunglimpfen!
    Du merkst nicht mal, dass jemand ziemlich auf deiner Linie liegt und verunglimpfst denjenigen auch noch.
    Da fällt mir dann echt nicht mehr dazu ein, als nur noch fassungslos den Kopf zu schütteln.


    VG
    Günter

    Ich wiederhole mich noch einmal:
    Ich streite nicht ab, dass es Unterschiede zu hören gibt!
    Ich streite sehr wohl ab, dass die von dir gehörten Unterschiede alleine am TA liegen. Ebenso habe ich ein Problem mit deiner subjektiven Beschreibung der Quantiät der Unterschiede, die ja - wenn man deine Ausführungen liest - schon recht groß sein sollen.

    Und? Hat hier irgend jemand diese Aussagen in Zweifel gezogen?
    Allein(!) am TA hat hier keiner behauptet. Mit am TA, ja, aber alleine, nein.
    Das war der Grundtenor aller (oder zumindest meiner) Antworten, deswegen ist es für mich absolut nicht nachvollziehbar, warum du in einer (jedenfalls meiner Wahrnehmung nach) fast schon als aggressiv zu bezeichnenden Form reagierst.
    Ach ja, noch was zum "Entknacksen":
    Offensichtlich haben wir diesbezüglich einen unterschiedlichen Ansatz.
    Wenn ich real Schallplatte höre, dann habe ich diese Knackser mit drauf. Und für mich gehört es bei der Beurteilung einfach dazu, wie diese Knackser bei mir letztendlich ankommen. Mein VM Silver ist ein wahrer "Knacksersucher" und deswegen machen mit diesem TA nur vom Zustand her perfekte Schallplatten Spaß (oder eben alternativ mit dem SR-007, der die Knackser wieder etwas abmildert).
    Mein 2M Black bringt diese Knackser deutlich weniger prägnant zu Gehör, u. A. deswegen machen damit alle Platten Spaß. Da sind dann auch über den SR-009 die "Knackserplatten" einigermaßen erträglich.
    Also kommt es eben auf die gesamte Wiedergabekette an, nicht alleine auf den TA.
    Wenn du jetzt zum Vergleich deine Aufnahmen entknackst, eliminierst du einen Parameter, der bei der realen Wiedergabe von Schallplatten aber vorhanden ist.
    Für mich geht aber genau dieses Verhalten, nämlich das unter Realbedingungen , in die Beurteilung ein, bei dir eben nicht. Aber wie geschrieben, wir haben da halt einen unterschiedlichen Ansatz, und das ist m. M. nach weder gut noch schlecht, halt eben nur anders.


    VG
    Günter

    Ich hatte in meinen Beitrag (135) obendrüber geschrieben:

    War halt nicht als Frage formuliert, sorry.

    Ah, das war für mich nicht ersichtlich, dass das an mich gerichtet war, weil dein Beitrag mit dieser Passage direkt nach dem Beitrag eines anderen Diskussionsteilnehmers stand.


    VG
    Günter

    Herzlichen Glückwunsch.Bei welchem Pegelabfall, wenn man fragen darf? Ich bin mir sicher, dass sich deine Schüler dann alle schon lange die Ohren vor Schmerzen zuhalten, wenn du 17kHz wahrnimmst ... .

    Ja, das ist so, aber wozu muss ich jetzt bei dieser Wahrnehmung den Pegelabfall quantifizieren?


    Zitat

    Die Frage danach, ob du bei denen Kopfhörervergleichen denn auch vorher alle anderen Paramter angeglichen hast, wurde leider nicht beantwortet.

    Wo hast du diese Frage konkret an mich gestellt? Habe ich da was überlesen?
    Nichtdestotrotz, ich habe ca. 25 Jahre lang in der HiFi-Branche gearbeitet und beschäftige mich seit ca. 40 Jahren mit dem Bereich "Wahrnehmung und Wahrnehmungstäuschung", so dass ich schon weiß, wie ich zu für mich aussagekräftigen Vergleichen komme.


    VG
    Günter


    Ich hätte vorher darauf gewettet, dass sich die Ortofons und die Shures tonal unterschiedlich anhören, weil ich das so beim "normalen" Anhören über die Lautsprecher so empfunden habe - und auch immer noch empfinde.

    Das ist nicht verwunderlich. Wenn ich über meine Quadral Titan MKVI höre, dann empfinde ich ganz andere Kombinationen als angenehm, als wenn ich über den SR-009 höre.


    VG
    Günter

    Natürlich ist beim "Unterschiede heraus hören" immer eine Portion Subjektivität dabei.
    Außerdem kommt es auch auf die Tagesform an. Wenn ich nach einem harten Arbeitstag mal schnell eine Vergleich mache, dann werden Unterschiede auch über den SR-009 verschwindend gering.
    Mach ich die Vergleiche ausgeruht, dann sind die Unterschiede enorm gut hörbar.
    Dazu ein Beispiel:
    Ich mache mit meinen Schülern zur Einführung in das Thema "Frequenzabhängige Bauteile" (am Beispiel Frequenzweiche eines Lautsprechers) auch immer erst mal einen Versuch, in welchem Frequenzbereich das menschliche Gehör überhaupt etwas wahr nimmt. Mache ich diesen Test vormittags, dann höre ich mit meinen weit über 50 Jahren problemlos noch bis ca. 17kHz.
    Mache ich den Test nachmittags, nachdem ich vorher schon etwas nervigere Klassen hatte, dann komme ich nur noch bis ca. 14kHz.


    VG
    Günter

    Na gut, jetzt kommen natürlich die jenigen, die darauf hinweisen werden, dass mein Kpfhörer einfach nicht gut genug wäre ... :D .

    Ja, hier ist ein "Jeniger", der das zumindest in Erwägung zieht.
    Ich habe selbst einen DT880, einen Stax SR-007MkII und Stax SR-009.
    Die Tonabnehmer und Plattenspieler (darunter ja auch der 731Q, um den es hier ja geht), welche ich im Einsatz habe, können meiner Signatur entnommen werden.,
    Über den DT880 klingen alle Systeme für mich(!) eher nervig höhenbetont. Da gehen feine Unterschiede zwischen den TAs darin unter, werden von dieser Nervigkeit bei weitem überdeckt. Plattenknackser sprengen mit dem KH die Ohren weg, ergo für das Hören von Schallplatten (für mich!) absolut ungeeignet. Für Schallplatten ist der SR-007MKII mein "gnädigster" Kopfhörer. Mit dem klingen alle meine Systeme gut, leichte Unterschiede werden wahrnehmbar, die eher neutralen Ortofon-Systeme bekommen einen angenehmen Hauch Wärme, die Shures werden eher einen Tick zu warm. Plattenknackser sind mit dem SR-007 am wenigsten störend.
    Wenn ich kritische Vergleiche mache, dann kommt der SR-009 zum Einsatz. Der deckt gnadenlos jeden Unterschied auf und mit dem höre ich somit auch am deutlichsten die unterschiedlichen Charakteristiken zwischen den TAs.
    Worauf ich hinaus will:
    Ich will keinesfalls deinen KH schlecht reden. Wenn er dir gefällt ist alles OK. Aber der KH kann durchaus den Unterschied machen, zwischen Wahrnehmung und Nicht-Wahrnehmung von klanglichen Unterschieden zwischen einzelnen Komponenten.


    VG
    Günter

    Hallo,


    selbiges Phänomen habe ich bei meinem 721 auch, allerdings mit noch größerer Abweichung.
    Während die Skala bei meinem 731Q sehr genau mit der digitalen Tonarmwaage und der mechanischen Ortofon-Waage übereinstimmt, geht sie bei meinem 721 um ca. 0,25 nach.
    Ich muss auf der Skala also immer 0,25 mehr einstellen, als ich tatsächlich haben will.


    VG
    Günter

    Hallo,


    in diesem Test wird kurz auf den Sachverhalt mit dem Strobo eingegangen und für unbedenklich erklärt:


    Stereo Test 721


    Meine eigenen Messungen mit "RPM Speed and Wow" (na ja, "Messungen" ist übertrieben, ich halte solche Apps eher für grobe Schätzungen...) bestätigen die Drehzahlkonstanz bei wanderndem Strobo.
    So weit also mein bisheriger Kenntnis- und Erfahrungsstand. Sollte es nachweislich (also mit technisch korrekten Messverfahren nachgewiesen, Apps gehören da m. M nach nicht dazu) jedoch nicht so sein, so bin ich offen für neue Lernerfahrungen ;)


    VG
    Günter