Beiträge von 80zigerRock

    Hi - was würde ein Shibata Retip etwa kosten, nur ne grobe Hausnummer?


    Ups -von Kanalausfällen habe ich bisher nichts gelesen und auch noch nicht selbst erlebt.


    Das DL110 ist wohl schon ne ganz gute Sache, ich bin wie gesagt recht zufrieden, aber wenn man hier so liest, könnte auch das Nagaoka MP110 oder das Vinylmaster Blue für mich passen, so wie hier beschrieben.


    Ich suche einfach vollen, warmen Klang mit präzisem Bass, sauberen und klaren Mitten und Höhen. Das DL 110 erscheint mir tatsächlich bei sehr komplexer, vielfältiger Instrumentierung etwas überfordert.


    Vergleichshören müsst man können. Leider ist TA Kauf immer etwas Glückspiel. Man wird ja hier richtig heissgemacht mit eueren tw. euphorischen Klangbeschreibungen der Systeme, da muss man einfach mal an was "schrauben" :)

    Ich denke zZ darüber nach, meinen CS604 auch mal wieder alternativ mit einem neuen TA-System auszurüsten. Quasi neben dem DL110 mal was neues probieren.


    Der 721-er Tonarm müsste doch wie beim 604-er um die 18 gr eff. Masse liegen und damit meinem vergleichbar sein, d.h. ich könnte diese Beiträge hier als Input für mich nutzen - oder?


    Ist dem so?


    Danke im Voraus !

    Ich denke, das subjektive Empfinden spielt da eine mächtige Rolle. In meinem 604 war ich "damals" mit dem Original DMS241 ewig unglücklich, ich empfand es als dünn und schwachbrüstig. Dann habe ich das AT 125LC (oder so ähnlich) eingebaut, was ich als etwas besser empfand. Aber auch hier fehlte mir die "Kraft". In den 90ern sprach ich dann darüber mit einem lokalen HIFI Händler, der mir das Denon DL 110 nahe legte. Da damals noch keine Internet Info verfügbar war, habe ich ihm vertraut und die 250 DM investiert. Zunächst erschrocken, wie leise das System spielt, blieb es dennoch dabei, da ich aus privaten Gründen (Studium) wenig Zeit zum Hören hatte und auch die CD Kannibalisierung einsetzte.


    Vor einigen Jahren stieg ich wieder intensiver ein und hörte häufiger. Das DL 110 gefiel mir immer besser. Dann kam ein Wechsel zu besseren Boxen und erneut änderte sich einiges, Scheiben mit "zuvor gutem" Klang gefielen mir weniger und zuvor wenig beachtete Scheiben klangen exzellent. Alles in allem bin ich mit dem DL 110 heute extrem zufrieden. Obwohl es ja nicht richtig zu meinem "mittelschweren" Tonarm passt und eigentlich knallhart (Compliance) ist. Letzte feine Optimierung war von 1,75 auf nun 2 gr Auflagegewischt zu erhöhen. Das brachte mE nochmals mehr Mitten und Höhen.


    Auch das alte DMS241 wird heute von mir besser eingeschätzt, habe unlängst den ollen eingelagerten 502 meiner Gattin mit diesem Originalsystem drangehängt: völliges Erstaunen über den feinen, vollen und detaillierten Klang. Das passte überhaupt nicht zu meiner Erinnerung meines damaligen 604.


    Sicher das hilft hier nicht weiter, will nur damit sagen, dass das Empfinden auch einem Wandel unterliegt. Und vor allem: man muss m.E. Ruhe, Entspannung haben um überhaupt die Muse des analytischen Musikhörens zu haben. Ich empfinde den Klang deutlich besser, wenn ich mit Ruhe und Muse und nem Bier oder Wein eine schöne Scheibe aussuche, diese auflege und zuhöre. Dengegenüber habe ich schon oft abgebrochen, wenn ich doch nicht die Ruhe hatte und auch den Klang irgendwie als schlechter empfunden habe.


    Das Gehör wird ja auch nicht besser, gerade in den Mitten und Höhen - so frage ich gerne auch meine 17 Jährige Tochter, wie sie gerade den Klang des gespielten empfindet. Meist liegen unsere Einschätzungen zusammen, einige Male empfand sie den Klang sogar besser als es mir vorkam. Und an verschiedenen Tagen variiert das Empfinden auch von "geht so" bis "hmm - sehr schön".


    Im Zusammenhang mit den Beiträgen hier vielleicht einfach viel Zeit nehmen, eine Auswahl von Scheiben zur Bewertung zusammenstellen und diese immer wieder mit verschiedenen TAs anhören. Ich hätte dabei keine Hemmungen jeweils eine Bewertung zu notieren und diese nach längerer Zeit ganz analytisch auf das "beste" System einzukreisen.


    Bin richtig froh, offenbar "meine" Kombo nun wirklich gefunden zu haben. Meine Familie ist auch begeistert vom aktuellen Klang der LPs auf der Heimanlage. Meine Frau fährt extrem auf das DL110 ab, da hier ihr Carlos (Santana) mächtig gut aufspielt.

    BTW - Hab unlängst gelesen, dass man mit dem Discofilm auch CCD-Chips von Kameras reinigen kann. Dazu gibts spezielle Anleitungen. Der getrocknete Film reinigt wohl schon extrem gut, bindet halt alles.


    So - hab mir noch eine neue LP von Rush zugelegt (a passage to syrinx, Coda 2018) sogar in purple vinyl und die klingt prima, schön voll und ausgewogen. Ist also wie früher, es gibt für den eigenen Geschmack gut und schlecht klingende Scheiben. Ich habe "damals" Rush und Kraan irgendwie übersehen, da bin ich Moment am Nachholen :thumbsup: auch einige CDs, die man tw. für 5€ kaufen kann :saint:

    Wow - das ist wirklich hochinteressant hier, was so alles an Infos kommt. Ja der Plattenabsauger (den ich erfinden wollte X/ ) ist klasse gemacht, aber mit 250€ viel zu teuer, finde ich. Beim Waschen würde ich im letzten Schritt auf jeden Fall Wasser mit ner sehr geringen Härte nehmen, Leitwert < 2µS/cm wenigstens, um Kalkrückstände zu vermeiden. Den Discofilm hatte ich auch in den 90ern benutzt um wieder vom Naßabspielen wegzukommen. Das funktioniert sehr gut wenn man genug und sehr gleichmässig aufträgt, das wird erst nach einigen LPs wirklich gut. Man braucht "Übung". Die Restfitzelchen habe ich damals mit Tesa "abgehoben". Was mir bzgl. Waschen durch den Kopf geht, ist, ob der Kärcher Fenstersauger wirklich geeignet, das wäre ja ne tolle Möglichkeit, um vollständig abzusaugen. Man könnte ja dafür einen Saugerkopf nur für LPs einsetzen. Ich glaube, das werde ich mal testen (mit ner ollen Scheibe). Waschen und mit Filmen abziehen sehe ich jedoch nur als Einzelmassnahmen, um grobe Verunreinigungen loszuwerden, z.B. bei Flohmarktfunden und Gebrauchtplatten. Bei guter Pflege (Carbonbürste, Mitlaufbesen) haben sich meine LPs über 40 Jahre gut gehalten. Schön alle eure Erfahrungen hier lesen und eigene Erfahrungen teilen zu können.


    Habe mir gerade eine LP bestellt (Garland Jeffreys, 14 steps to harlem) die aber auffällig dumpf und "eng" klingt. Pressdatum 2017. Klar das kann die Aufnahme an sich sein, aber ich habe irgendwie den Verdacht, dass aktuell produziertes Vinyl "schlechter" klingt als früher. Geben die sich nicht mehr so viel Mühe. Ok auch manche alten Scheiben klangen nicht gut: Bsp. Dire Straits, die Brothers in Arms klingt super audiophil, während die Making Movies wie ein UKW Radio klingt. Werden heutige Vinylpressungen mit allen technischen Möglichkeiten, auch im Klang, produziert oder läuft das nur noch low-level im kommerziellen Sinn. Das würde mich sehr interessieren.


    Gruss Markus

    Hab meine (40 jahre alte) Carbonbürste unlängst gereinigt:


    Habe auf ne gereinigte Tischplatte ein Zewa Tuch gelegt und mit 70% Isoprop eingesprüht und dann die Bürste abwechslend recht/links flach drübergezogen. Das Ganze noch mal. Danach die Bürste im gleichen Modus auf trockenem Zewa trockengewischt. Anschliessend luftrocknen lassen und durch leichtes "Schlagen" über eine saubere Kante (ein entfettetes Lineal) die Haare wieder aufgelockert. Klar verkleben die ein wenig, mit der Zeit gehen die Haare aber wieder auseinander. Nun sollten die Haare zumindest etwas entfettet, sauberer sein.


    Beim Vergleich der alten mit einer nagelneuen Bürste fiel mir folgendes auf: die Haare der alte Bürste sind etwas "härter" und die Fertigungsqualität deutlich besser, die neue Bürste haart ein wenig, zwar nur einige Häarchen - aber doch.


    Der Mitlaufbesen ist mE eine Super Lösung, er holt Seite für Seite immer wieder ein kleine Menge Staub raus.


    Mich wundert, das es keine Carbonbürste mit ner kleinen batteriebetriebenen Luftabsaugpumpe gibt (so dass der zusammengefegte Staub abgesaungt wird). Wenn ich Erfinder wäre, würde ich sowas entwickeln :thumbup:


    Die Carbonbürsten mit zig Reihen kommen mir wie die neuesten Rasierklingen mit bis zu 5 Klingen vor, alles Marketing (und Bullsh**). Die klassische Carbonbürste tut es mE bis heute (bis auf den Rest verbleibenden Staub...).


    Bleibt sauber :D

    Man kann zB schön einige kleine (so 5x5mm, 3mm dicke) quadratisch zugeschnittene Stückchen aus 3mm Depron (ein feinporiger, verformbarer Schaum, Bastelzubehör) zwischen Resonator und äusseren Gewichtsrand reinschieben. Das dämpft sogar immer noch etwas. Da das Depron auch verformbar ist, kann man die Dicke durch etwas zusammendrücken genau an den Spalt anpassen. Habe auch meinen leicht "hängenden" Resonator damit sauber in die Horizontale gebracht. Mein DL110 braucht ja wohl weniger Resonatordämpfung. Habe aber mit/ohne keinen klanglichen Unterschied festegestellt.


    Ich habe das Zeugs zu Modellbauzwecken im Haus, ähh im Bastelkeller.

    Ja bei der Vinylpflege scheint es wie bei Politik und Weltanschauung zuzugehen, unterschiedlichste Meinungen, die energischst vertreten werden.


    Vielleicht dann doch noch Erfahrungen: ich las, das bei der Knosti die Deckel, die rechts und links der Scheibe das Label schützen sollen, eher nicht dicht sind, so dass im einen oder anderen Fall Label anweich(t)en. Ist das so oder ist das mittlerweile kein Problem mehr ?


    Gruss vom (bisher) nur mit Carbonbürste, Samtblock und Mitlaufbesen reinigenden Markus

    Ich nehme vor jedem Lauf die Carbonbürste und streife damit nach aussen, klar da bleibt etwas an der LP hängen. Ich setze aber meist auch einen ollen Thorens Mitlaufbesen ein, der nach der LP Seite auch einiges aufsammelt. Unlängst habe ich mir den feinen Samtwischblock von Thakker bestellt, den muss man beim Wischen am Ende "abrollen", dann nimmt er ganz gut was auf.


    Swiffer würde ich nicht wollen, ich denke das da auch statische Aufladung mithilft und das Öl ist auch nicht so meins.


    Waschen würde ich auch gerne - sind denn bei der Knosti diese Kappen die übers Label gehen dicht? Ich will ja keine Label abweichen. Suche deshalb ja eher einen ollen Spieler (nur Antrieb Plattenteller muss laufen), um darauf diese Cheap Trick Waschmethode zu machen, also Wasser/IPA drauf, einbürsten und dann abnehmen/absaugen. Ich schaue immer auf Flohmärkten etc., bis jetzt noch nichts gefunden.


    Ich denke, eine gute Wäsche und Absaugung ist das Non Plus Ultra.


    Wie oft reinigt ihr eure Nadeln?


    Gruss Markus

    Ich habe mit Erfolg die hier im Forum genannte Salatschüsselmethode für Checks und Kondensatorwechsel erfolgreich genutzt, die reicht mE völlig für gelegentliche Eingriffe. Klar, wer einen Dreher nach dem anderen rannimmt, braucht den Bock.


    Eine grosse Schüssel mit dem Durchmesser wie der Plattenteller ist optimal. Habe beim 604er das Gegengewicht und den Plattenteller abgenommen, den Tonarm verriegelt und das Chassis umgedreht auf die Schüssel gelegt (vorher ein Geschirrhandtuch auf die Schüssel). Dann liegt das Chassis sauber und stabil auf, der Tonarm liegt neben der Schüssel, ausserhalb. Perfekt wäre ein Schüsseldurchmesser, so dass die Schüssel exakt in der Vertiefung des Plattentellers liegt. Ähmmm - ein Topf aus der Küche geht natürlich auch...


    Würde ich mal testen :thumbsup: - ist doch nichts schöner, als selbst klarzukommen :saint:

    Jupp!
    Bin da bei den Duals im wesentlichen in der Phase der späten 70ern "unterwegs" (491, 604, 621, 721), davor isses mir dann ein bisserl zu barock, danach zu plastik.


    Parrot


    Jau - genau so ist mein Empfinden zu den Jahrgängen. Bin froh, damals den CS 604 genommen zu haben, würde den heute immer noch nehmen. Schon damals wurde in unserer Szene gesagt: "....nehm nen manuellen mit Endabschaltung, da kann weniger defekt gehen". Lustigerweise gab es damals kritische Stimmen zum neuen Direktantrieb, da empfahl die Riemenfraktion immer, nehm nen Thorens mit Riemen, das ist das Beste. Nachdem ich nun auch die Verkabelung zum DL110 sauber und direkt ohne Federstifte und Kontaktplatte gelöst habe, bin ich sehr zufrieden. Die Fuschlöterei dort wurde kürzlich beseitigt. Dieser Stiftkontakt im Headshell hat bei mir seit 1987 immer und immer wieder für Brummer und Kanalausfälle gesorgt.


    Die alle paar Sekunden mal kurz flackernde Stroboröhre hat das auch von Anfang so bis heute getan (trotz Kontaktreinigung der Röhre unlängst) , its a Feature, not a Bug. Da haben "einst" immer die Kumpels aus der Technics Dreher Ecke drüber gelästert. Beim Klang haben sie hingegen nicht bzw. nie gemeckert :D

    Mensch - wir haben uns früher gar keine Gedanken um die Kabel gemacht, erst einfach DIN direkt in den Verstärker gesteckt, dann einen (billigen, Hama) DIN/Cinch Adapter für die neueren Verstärker/Receiver genutzt. Wobei der Adapter jetzt ca. 30 Jahre später tatsächlich irgendwie brummte. Gut - ist behoben, mit nem etwas besseren Adapter. Offenbar ist das Kabel für einige MM-Abnehmer kritisch, bin kein Elektroniker - egal. Anscheinend bewahrt mich mein MC Abnehmer hier vor Problemen. Hab gestern bei meinem ollen (aber guten) Technics SL-P 277A CD Player mal aufgemacht und die Laserlinse gereinigt, die war auch schön beschlagen. Nun isse wieder Glasklar.


    Bei dem Wetter kann man gut das alte Zeugs überholen und viel Musik geniessen.


    Immerhin hab ich mir mal ne Tonarmwaage bestellt und bei 2.0 Einstellung am 604 tatsächlich 1,97 (1,968) gr gemessen, das beruhigt.


    Hier im Forum ist ein enormes Wissen vorhanden, wenn ich da nur einen Teil davon hätte ...... :/

    Für eine dünne vollflächige Verklebung könnte man auf beiden Klebeflächen hauchdünn den UHU-Por aufziehen, mit ner Kreditkarte, einem Kunststoffspachtel o.ä., ein paar Minuten ablüften lassen und dann sauber zentriert aufsetzen, andrücken und gut wärs. Zur Trennung leicht anwärmen, aufziehen. Meist kann man Kleberreste wie einen Film wieder abziehen. Der Original Dual Klebstoff ist dem nicht unähnlich, meine ich.


    LG Markus

    Was man auch nehmen kann: UHU-Por. Der in der grün/gelben Tube. Ist an sich ein Kleber für Styro etc. Vorteil ist: wird beidseitig sehr dünn aufgestrichen (hier reicht punktuell), kurz ablüften lassen und dann gefügt. Gibt ne stabile zähe Verklebung, die sogar schall/vibrationsdämmend wirkt. Weiterer Vorteil: die Verklebung kann jederzeit wieder getrennt, auseinandergezogen werden. Reste sind vollständig entfernbar, durch Wegrubbeln bzw. Abziehen. Einer meiner Lieblingskleber im Flugmodellbau und auch sonst wo es passt. Mit dem elastisch bleibenden Klebber kann man auch hervorragend Kabel etc. fixieren und wie gesagt, jederzeit vollständig entfernen.


    LG Markus

    Hi - falls nur der Adapter unter Verdacht ist, geht auch der hochwertige DIN/Cinch Adapter von Ing. Otto (ebay, Stichwort "Aikido"). Ich hatte genau (!) dein Problem mit meinem 604er und einem alten "billig" Kabel. Nun kann ich am Kabel wackeln und höre nichts, vorher sattes Brummen. Es gibt allerdings keine Kapazitätsangabe dazu. Schönes Kabel :thumbsup:
    LG Markus

    ....scheint nichts "übliches" zu sein, Standarproblem ist wohl eher der Plumpslift. Ich bilde mir auch ein, dass ich weniger "Widerstand" am Lifthebel habe, wenn ich mittendrin den Tonarm anhebe. Soll die Stelle, wo die Messingfarbene "Hebegabel" unten um den Hebestift des Tonarms geht möglichst gut und leicht gleiten? Kann da Fett schaden? Die Wartungsanleitung sieht ja dort nichts an Schmierung vor. :S


    Wenn ich ein geeignetes "Gestell" hätte, könnte ich mir mal den mechanischen Ablauf am unten offenen Dreher anschauen. Vielleicht kennt ja doch noch wer mein Thema...


    LG Markus :)

    Hallo - nach meiner Überholung schwächelt der Tonarmlift: beim händischen Auflegen und Absenken zu LP Beginn senkt er normal (ok, kein Plumpser) ab, am Ende hebt er auch erwartungsgemäß ab. Wenn ich während dem Abspielen jedoch den Lift anhebe, steigt der Tonarm erst langsam, dann schneller, aber mE langsamer als sonst. Irgendwie so zweiphasig -langsam- wupp- etwas schneller. Man muss nen kleinen Moment warten wenn man anhebt, bis man den Arm einschwenken kann.


    Kann das damit zusammenhängen, dass ich bei dem (leichten!) Nachfetten der Mechanik von unten hinten am Tonarmdrehpunkt den Stift zwischen den zwei Gabelzungen leicht gefettet habe? Das ist ja der untere Teil des TA-Lifts, wo angehoben wird. Mist - habe eben entdeckt, dass dort keine Schmierung vorgesehen ist :huh: Klebt da nun was?


    Habe den Mechanismus noch nicht ganz kapiert, vorne am Lift hebt/senkt ein Exzenter den Balken quer rüber zum Tonarm und dort wird der Tonarm lift anhoben oder eben abgelassen. Also funktioniert der Tonarmlift kpl. mechanisch, nur über die Schwerkraft und die Viskosität des Dämpfers? Man will es ja kapieren.


    Hab ich da wohl etwas versudelt oder kann ein anderer Grund dahinter stecken?


    PS: bin schwer am geniessen, habe nun das "Otto"-Din/Cinch Adapterkabel dran, damit ist mein Wackeler beseitigt :thumbsup: , habe eben Kazumi Watanabe "Mobo" gehört, derart präzise und trockene Bässe hört man gerne :thumbup:


    LG Markus

    Hab gerade gefunden: (Internet, HiFi Forum):


    "High-Output MC´s wie das Denon DL110 sind niederohmig und vor allem -- niederinduktiv --, daher nicht/kaum empfindlich für Einstellungen bez. Last-Widerstand und -Kapazität.
    Dies im Gegensatz zu typischen MM-Systemen."


    Das deckt sich mit deiner grundsätzlichen Aussage Jochen, damit mache ich (erstmal) das neue Adapterkabel dran und reinige mal die Pins des DIN Steckers vom 604. Dann ist gut :saint:


    Merci Markus