Beiträge von 80zigerRock

    Glück gehabt, unser 502er hat einen intakten Tonarmring, ohne Risse. Das vertikale Lager habe ich mit einer 8tel Umdrehung der Madenschraube des Lagers auch wieder ruhig bekommen.


    Ja die Flächen sind ziemlich plastemässig, habe eben die Chassisoberseite mit etwas Isoprop/Wasser 50:50 und nem Baumwolllappen gewischt, da bleiben irgendwie leichte Wolken/Schatten zurück. Gerade die Kunststoff Inlays von Drehzahlregelung und Tonarmauflage/Lift färben leicht ab beim Wischen. Hab ich da was falsch gemacht? Nur Wasser/Spüli?


    Der Motor kommt mir rel. schwach vor, er bremst bei geringem Widerstand schnell ab, bleibt kurz stehen. Sind hier evtl. Motorlager zu ölen? Laufen tut er ;)


    Ein einfacher Spieler mit einem passablen Tonarm und Antrieb, wie ein alter Kumpel !

    Danke für die Info Gernot.


    Oh weh Thorsten, da muss ich jetzt vorsichtig nachschauen, ob es das mit dem Ringriss ist. Wenn dieser Riss da ist, werde ich dünnes 2-Komponenten Harz oder Sekundenkleber reinlaufen lassen. Bin zum Glück Kleberspezialist (Flugmodellbauer). Hoffentlich..... :/


    PS: bin froh, dass er doch highfidel betrachtet wird ! So ohne alles an Features kam er mir auch erstmal "zu einfach" vor. Kann man froh sein, dass nicht noch der Tonarmlift eingespart wurde und Baldrian beigelegt wurde :D


    Danke euch

    Markus

    Ich sehe gerade nun sind 6 Jahre hier vergangen.... :S


    Wir haben noch einen 502 im Keller (auf Vorrat) ein "Mitbringsel" meiner Holden aus ihrer Jugendzeit noch mit Original DMS 241 TA.


    Scheint noch ok, der Motor läuft ruhig, sogar der Riemen ist noch intakt.


    Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Tonarmlager etwas Spiel haben. Da wird doch jeweils die zylindrische Aussenschraube gelöst und an dem inneren Lagerdorn (MadenInbus) vorsichtigst angezogen, bis das Spiel weg ist und die Beweglichkeit passt?


    Ohne euch hier viel Aufwand zu bereiten, habt ihr nen Link oder nen Threadtip wo man eine Schritt-für Schritt Vorgehensweise dazu findet und anwenden kann, neudeutsch ein Workaround?


    Danke im Voraus Markus

    Hi Christian, das hört sich doch schon mal gut an mit dem VM ML. Mir geht es auch besonders um den Bassbereich, mir wäre es lieb, wenn der Bass sehr präzise und konturiert kommt, im Zweifelsfall eher zurückhaltend, als stark. Da ist das DL-110 mE zu weich.


    Zu deinen Duals: lass dir Zeit mit dem nächsten, du hast einen der läuft, das ist erstmal nicht zu toppen 8o . Les dich hier mal kreuz und quer durch, es gibt viele interessante Geräte aller Jahrgänge, vielleicht kommst du noch auf andere Typen. In der Ruhe liegt die Kraft ^^


    Gruss Markus

    Mit dem wurde nicht gut umgegangen, ist da "Erde" drauf ? Dem würde ich nicht trauen...Transportschrauben inaktiviert....


    nah, better not X/


    Christian, eine Bitte, habe auch nen 604 und denke gerade über ein neues Tonabnehmersystem nach, um meinem momentanen DL-110 Konkurrenz zu machen. Ein Kandidat ist bei mir dein VM-95 ML. Könntest du mir ein paar Sätze dazu schreiben, wie es im Detail erscheint. Ich höre Rock, Rock-Jazz, progRock, aber auch mal was feineres, akustisches. Gelegentlich Hard-Rock, neue deutsche Welle - irgendwie alles :S


    Danke Markus :)

    Habe die Kontaktplatte vor zwei Jahren rausgeschmissen und die Kabelschühchen direkt auf die TA Pins aufgeschoben - seitdem ist Ruhe mit Kanalausfällen und -Störungen!


    Hatte mich zuvor über 30 Jahre damit rumgeschlagen, das fing bei mir bereits nach einigen Jahren schon an und wurde immer schlimmer, häufiger.


    Meist hatte es zwar geholfen, wenn man den Headshell in der Passung minimal hin und her bewegte, was wohl den Konatkt überall wieder herstellte. Es gab Tage, da fiel dauernd etwas aus, ich wollte den 604 damals tw. "aus dem Fenster werfen".


    Diese Kontaktgeschichte ist mE DER grosse Lapsus der Duals dieser Bauweise. Der Rest ist m.E. perfekt :love:

    Hi - der Klebstoff "Ruderer L530" könnte ein sehr guter Tip sein, ein wasserdünner, kpl. transparent abtrocknender Kleber. Allerdings vorher mit Restmaterial das Fliessverhalten testen. Ist sogar explizit ein Acrylkleber. Wie gesagt, obacht er ist zunächst sehr dünn, verfestigt aber relativ schnell. Man müsste ihn hauchdünn nur auf die Bruchflächen auftragen, dann fügen und kurz fixieren :thumbup:


    Ich benutze den im Flugmodellbau, um klare Cockpithauben zu kleben. Meine 604er Haube blieb gottlob bis heute unversehrt. Nach dem Polieren fast wie neu :love:


    (Ich glaube die Revell und Airfix Klebstoffe sind explizit für Polystyrol ausgelegt, nicht für Acryl...)

    Danke Gerd. Ich hatte vor einigen Jahren noch eine "neue Glimmlampe" (wohl alte Lagerware) eingebaut. Wenn es schlimmer wird, kommt eine der LED-Nachbauten rein.

    Hi - gilt die Lagerthematik auch für den CS 604?


    Meiner läuft an sich, bilde mir aber ein, dass das Strobo auch unruhiger wird. Hören tut man noch nichts. Sieht man nur, wenn man das Strobo wirklich fixiert. Es blinkt auch manchmal etwas, also leuchtet nicht durchgängig gleich hell.


    Danke + Gruss Markus

    Als Stufenzargenfetischist kann ich mich immer nur wiederholen: in Bild #29 dominiert der wunderschöne 721 in dieser sexy knappen Konsole. In den massiven, tw. höheren Gehäusen empfinde ich ihn erscheinungsmässig als "versteckt" bzw. "gefangen". Aber das ist Geschmacksache, da muss jeder auf seine Art glücklich werden.


    Ich bin superfroh die etwas seltenere schwarze Stufenzarge bis heute unter meinem 604er zu haben. Alleine weil "er so war" - H-Kennzeichen gibts nur im Original ;)

    Sowas hatte ich auch schon mal, bewege den Tomarm evtl. weiter nach innen (Richtung Achse) zum wiegen, dann passt es. Bei mir hing die Bewegungsmechanik noch etwas (Tonarm zu weit aussen bei Wägung) was den Meßwert verfälschte. Wobei du schreibst ja, alles sei frei beweglich - komisch (?).


    Gruss markus

    Ja - zB unter dem Resonator ein Stück (so ca. 3x10mm) weichen Moosgumi, weichen Filz o.ä. einpassen, so das der Kerl mittig sitzt und noch etwas weich liegt.


    Habe nie eine Meldung gehört, dass sich das klangmässig nachteilig auswirkt.


    Vor allem "siehst" du das ja dann nicht mehr, da hinten :saint:

    Im Zweifelfall könnte wirklich Schrumpfschlauch bei Spiel helfen, der passt sich zumindest sehr präzise an die Achse bzw. den Aufnahmedorn an.


    Ich glaube ich höre das nicht, was ihr da diskutiert. Oder kann man es nur "messen"?

    Mensch das ist mir in 40 Jahren Plattenspielerkarriere noch gar nicht im Ansatz aufgefallen. Klar, die eine Scheibe sitzt fester, manche hängen schon ein wenig, beim Abnehmen, die anderen lockerer, "fallen" praktisch rein ins Loch - aber (+/-) sauber zentriert sind die m.E. immer.

    Vielleicht hat der 604er die ultimativ universelle Aufnahmeachse :saint:


    Höhenschläge sind tw. schon Probleme, kann man nur durch perfides Lagern, senkrecht, im Stapel, möglichst kühl, vorbeugen. Ok, manche kommen schon wellig aus dem Laden oder Versand.


    Ich glaube heute abend muss ich mal ein paar Auswahlscheiben zelebrieren, jetzt wo es wieder etwas kühler und entspannter ist ;)

    Wenn es zunächst um technische Perfektion, als Basis für weitere Optimierung geht, würde ich auch einen 704 oder 721 nehmen, alleine um volle Flexibilität mit Tonabnehmern zu haben. Dann kommt die Komponentenoptimierung zusammen mit der Raumakustik.


    Du sagtest, bereits mit dem Klang existenter Spieler, Komponenten sehr zufrieden zu sein, dann würde ich mich eher auf die Musik konzentrieren. Die Unterschiede der LPs erstaunen mich immer wieder, nur wenige klingen auch wirklich gut. Dennoch gibt es auch gute Musik, wo der Tonträger bzw. die Produktion schlecht ist/war.


    Das Problem kann auch ein "immer besser werden" sein, es geht immer besser! Ein realistisches Optimum ist meine Philosophie, ich habe dies für mich erreicht, sogar mit einem mittelklassischen 604er. Mein Quantsprung waren eher die Speaker vor einigen Jahren und eine Renovierung des Spielers (insbesondere Kabel).


    Eigene Stimmung und Tagesform, spielt auch eine Rolle, wie Klang empfunden wird. Es gbt Top Scheiben, musikalisch und klanglich, die manchmal gar nicht gehen.


    Ich denke, gerade bei den Tonabnehmern kann man viel optimieren, das sehe ich für mich auch noch Potential. Und auch das ist sehr subjektiv, was der eine liebt, findet der andere lausig.


    Ich denke, es ist ganz wichtig immer mal so viel Ruhe zu haben um die Musik zu geniessen, dann kann man auch mE beurteilen, ob noch etwas "klanglich" fehlen könnte (also Hardware).


    Der Trieb "immer besser", "noch besser" ist gefährlich, wenn die Objektivität fehlt, irgendwann kann man gar nicht mehr geniessen, da es ja immer noch besser gehen könnte.


    Natürlich kann man sehr viele Geräte haben, diese technisch fitmachen/-halten und dann eben vergleichen. Das halte ich für sehr reizvoll. Allerdings braucht man dann einen geeigenten Raum, der ruhig ist und mit geeignetem Schaltequipment ausgestattet ist. Nur direktes Umschalten ermöglicht den wirklichen Vergleich. Dazu braucht man auch einige Scheiben doppelt, in exakt gleicher Qualität/Pressung.


    Viel Erfolg beim Optimieren - Gruss Markus

    Die Kontakte des Headshells zum Tonarm sind auch gerne zumindest angelaufen bzw. geschädigt. Das macht u.U, Kanalausfälle und Brummen. Da erstmal vorsichtig das alte Silberlot mit Ohrenstäbchen o.Ä. freiputzen, da gibt es hier auch Anleitungen mit Radierern und auch Besteckputzmitteln.


    Ich liebe meinen 604 (seit über 40 Jahren) :love: