Beiträge von dualfreak

    Moin,


    ich kann die ewigen Preisdiskussionen hier nicht verstehen. Natürlich sind über 500 EUR für einen 505-4 oder 460 viel Geld. Die Rechnerei mit der tatsächlichen Preis- und Lohnsteigerungen geht aber auch nicht auf. Der Grund liegt ganz alleine in den Stückzahlen. Wenn in den 70igern tausende von Spielern im Monat das Werk verlassen haben, so dürften sich die Stückzahlen heute eher im hunderter Bereich bewegen, wenn überhaupt. Die Technik eines 505-4 oder 460 ist ausgereift und basiert, wie hier schon geschrieben wurde, auf herausragenden Dual Entwicklungen. Und ob ein Rega RB303 300,00 Wert ist, ist fraglich. Das ist ein Massenprodukt wird irgendwo auf der Welt günstigt gefertigt und mit Marge verkauft. Bei Pro-ject das gleiche: Günstige Fertigung in Tschechien, Baukastenprinzip. Die Mitarbeiter bei Fehrenbacher sowie die dt. Zulieferer sind eben teuerer.
    Wenn ich mir die gesamte deutsche Hifi/Highend Szene anschaue, frage ich mich imer wieder ob die von Marketing keine Ahnung haben. Da gibt es CD-Spieler "Made in Germany" von AVM oder T+A die das gleiche kosten wie aufgeblasene China Produkte (Ayon "Entwickelt in Österreich"). Die einen werden in Handarbeit herstellt (habe ich bei AVM gesehen, Zulieferer aus der Umgebung, sehr hohe Fertigungstiefe) und die Chinakisten werden unter unmenschlichen Bedingungen gefertigt. Wer steckt sich nun mehr Gewinn in die Tasche? Da ist mir der Deutsche lieber.
    Und so ist es mit Dual auch. Wenn ich hier einen CS 750 Nachfolger mit guten Preis-Leistungs-Verhältnis in Bezug auf "Made in Germany" bekommen könnte, würde ich ihn kaufen.


    Gruß Stefan

    Moin,


    hier habe ich alle techn. Daten von der Sintron Seite:
    Vollautomatischer Plattenspieler für gehobene Ansprüche mit massiver Holzkonsole in luxuriöser Ausstattung. Tonarmtechnik: Kardan-Tonarm mit masseloser Auflagekraft-Einstellung durch eine hochpräzise Torsionsfeder. Abnehmbarer, verwindungssteifer Tonarmkopf aus Carbon-Fiber mit 13mm (1/2-Zoll)-Befestigung. Auflagekraft und Antiskating einstellbar. Chassistechnik: Massive Holzkonsole, Floating Subchassis, schwerer Sandwich-Plattenteller mit zusätzlichem Dämpfungsmasse-Ring für höchsten Klanggenuss. Laufwerkstechnik: Riemenantrieb mit geschliffenen Flachriemen. DC-Motor mit elektr. Drehzahl-Regelung. Viskositätsbedämpfter Tonarmlift. Automatische Tonarm-Aufsetz-Einrichtung. Endabschaltung mit Tonarm-Rückführung. Abspielmöglichkeit für Archivplatten mit 78 Upm. Auslieferung mit Magnet-Tonabnehmer OMB 10. Technische Daten : Gleichlaufschwankungen: 0,07 / 0,04%. Rumpel-Fremdspannungsabstand 48dB. Rumpel-Geräuschspannungsabstand 72dB. Übertragungsbereich 10-22000Hz, Farbe Klavierlack Schwarz/Finish Silber. Maße (BxHxT) 440x119x360mm. Gewicht 8,2 kg.
    Gruß
    Stefan

    Hallo,


    wobei mir die Haube überhaupt nicht gefällt. Mit einer klaren, geraden Haube wie sie der 750er hatte, würde der 455M mit der hübschen Holzkonsole gleich noch besser aussehen.


    ---->>> Meine Meinung :)


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    also ich kann die Verallgemeinerung das alles gleich Voodoo ist, nicht akzeptieren. Ich bin sicherlich kein Fan von Glaslinsen für's Rack oder blauen Leuchten die die Raumakustik beeinflußen sollen. Ebenso verstehe ich nicht, daß es Leute gibt die mehrere tausend Euro in ein Kabel stecken, da sollte man besser gleich hochwertigere Geräte kaufen. Das gleiche gilt für den ganzen Wahnsinn der Steckdosenleisten etc..


    Wenn ich mich so an den zweifelhaften Drahtverhau meines ehemaligen CV 1260 erinnere, dann bin ich der festen Überzeugung, daß hier mit vernüftiger Verkabelung, Kabelführung und höherwertigen Bauteilen eine Klangsteigerung möglich gewesen wäre. Ich denke das höherwertige Bauteile auch besser sind und damit auch teurer. Wenn ich nur an meine Akkus denke, die ich für Foto / Modellbau etc. benötige. Hochwertige Sanyo Akkus halten teilweise 15 Jahre, die billigen vom Conrad kein halbes. Ein Sanyo AA war dann auch teurer als das 4er Pack vom Conrad. Die Sanyo halten was drauf steht, die Conrad eben nicht (Kapazität, Selbstentladung).


    Meine Erfahrung mit z. B. vernünftigen Kabeln (z. B. S ommer Epilogue) sind positiv. So ein Kabel benutze ich für meinen CS 750 mit dem ACE-H2. Gegenüber einer Beipacksrippe ist der Klang offener, als wenn ein Vorhang weg wäre, ebenso ist die Raumabbildung größer. Ok, daß höre ich auf meiner 0815 Anlage im Arbeitszimmer nicht, aber mit meiner AVM und den BM2s auf alle Fälle.


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    könnte mir vorstellen das die Haube der aktuellen CS 455 (+Derivate) passen könnte, sieht rein optisch so aus. Die ist ja auch neu bei Fehrenbacher zu bekommen. Man möge mich korrigieren wenn es nicht der Fall sein sollte.


    Gruß


    Stefan

    Hallo Zivi,


    ja ich weiß schon, daß wir über den CS 5000 reden. Aber der CS 750 hat den Motor auf dem Subchassis genau wie der 5000. Erst der CS 750-1 hat den Motor an der Zarge befestigt. Ich glaube Dir ja, daß Dein CS 5000 Geräusche macht. Mein aus der Bucht gekauften CS 750-1 hatte anfänglich einen hörbaren Motor bei 45 und 78. Das lag aber an einem nur unzureichend geschmierten Tellerlager. Nachdem der Teller sauber läuft, ist auch hier bei 33 und 45 kein Geräusch zu hören. Mein CS 750 ist bis auf den Riemen noch in Originalzustand und läuft seit 19 Jahren geräuschlos.


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    Deichgraf63: Danke für diesen Beitrag, genau meine Meinung


    Ich kann die Verallgemeinerung auch nicht so stehen lassen. Ich höre gerne auch mal laut, aber Geräusche vom Antrieb meines CS 750 kann ich nicht vernehmen. Und wenn welche da sein sollten dann liegen die unterhalb des Pegels der Eigengeräusche der Platte.


    Wie gesagt, bei 78 höre ich den Motor auch, aber eben nur dann. Ansonsten ist er absolut still.


    Vielleicht sind ja die Lagergummis des Motors nicht in Ordnung und entkoppeln den Motor nicht richtig.


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    bei meinem CS 750 ist der Motor wie beim CS 5000 auf dem Subchassis montiert. Hören tut man den Motor bei 33 und 45 überhaupt nicht, nur bei 78 gibt er Geräusche von sich.


    Am besten mal alle Teile reinigen (Pulley und Innenteller) und evtl. neuen Riemen verwenden.


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    naja der 2125 hat ja nur den einfachen Arm und keinen kardanisch gelagerten Arm wie der 2235 / 630. Von daher ist der 455 schon besser. Hatte selbst in früheren Jahren einen CS 630Q. Das war bis auf das knarren der Automatik ein sehr guter Plattenspieler mit tollem Klang. Den heute in ein ansprechendes Chassis gebaut und wir hätten einen sehr guten Direktriebler der sich nicht zu verstecken bräuchte. In dem Punkt verstehe ich die Fehrenbacher Modellpolitik überhaupt nicht.


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    bevor wir hier tief in die Mechanik der Systeme schauen, würde ich erstmal ordentliche Cinchstecker montieren, ein anderes System halbwegs sauber montieren und testen. Ist es ok, dann ist das OMB hinüber, wenn nicht liegt die Ursache woanders. Dann bitte Kabelweg im Dreher kontrollieren, evt. Tonarmkabel durchmessen.


    Wenn die Möglichkeit besteht auch das Headshell tauschen und testen. Evtl. liegt auch hier die Fehlerquelle.


    Gruß


    Stefan

    Hallo,


    ich habe noch eine Original Schablone und wollte Sie hier reinstellen, aber die Datei ist bei vernünftigen Scan einfach zu groß.


    Per Mail verschicke ich Sie gerne.


    Gruß


    Stefan


    Habe noch ein wenig rumgebastelt und nun passt es. :D Ubrigens: Wenn die Schablone vor einem liegt und man die Schrift lesen kann, dann sollte die untere Kante genau 27cm lang sein bzw. der Abstand rechte Kante zum Aufsetzpunkt der Nadel genau 19,7 cm (parallel zur unteren Kante). Alles klar? ?(

    Hallo,


    auch wenn hier viele von den neuen Duals nix halten, ich finde es gut das auch positiv berichtet wird. Wenn man dem CS 455-1 noch ein OMB Upgrade verpasst, dann klingt der bestimmt noch besser. Die Qualitäten des Arms sind ja bekannt, der hat ja auch im CS 630Q sehr gute Kritiken bekommen (sogar von der Stereoplay).


    Gruß


    Stefan

    Hallo,


    der 505 sieht Top aus, kommt vom Händler mit 12 Monaten Gewährleistung und hat den Vorteil das alle Ersatzteile bei Fehrenbacher zu haben sind. Auch der 1/2 Zoll Anschluß macht ihn zukunftssicher.


    Ich würde den 505-3 nehmen.


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    Die Füße / Federelemente sind beim CS 5000/750/750-1/Golden1 gleich. Leider kann kann ich nicht mit Ersatzteilen dienen.
    Bei meinem CS 750 ist die Feder noch mit Schaumstoff gefüllt.


    Da das Subchassis des 750 laut damaligen Testberichten eh nicht das Beste war, habe ich auch schon überlegt die Federn durch starre Elemente zu ersetzen und den Spieler an der Wand zu befestigen.


    Stefan

    Hallo,


    meine Empfehlung: den CS 455 reparieren, Ersatzteile gibt es bei Fehrenbacher oder bei ebay einen guten Gebrauchten kaufen. Diesen China Schrott würde ich noch nicht mal neben meine Platten stellen ;( geschweige denn damit abspielen.



    Gruß


    Stefan

    Hallo,



    als ich den Oasis Test in der stereoplay vor einiger Zeit laß, habe ich auch gleich an die Dual Direkttriebler gedacht. Gutes kommt halt immer wieder, wenn auch in einem moderneren Gewand.


    Das gleiche gilt auch für einen Clearaudio Innovation. Die angewandte Drehzahlregung ist im Prinzip die des CS 750, nur viel feiner. Aber das war zur Zeit des CS 750 technisch wohl nicht möglich. Da wird mit Gleichlaufwerten von +-0,05% geworben und in der stereoplay als "Weltrekord" gefeiert und über die die ausgefeilte Motorregelung geschwafelt. Mein CS 750 hat auch 0,05% und wer hat den jemals in den siebten Testhimmel gelobt...stimmt niemand, denn daß war zur der Zeit ja völlig undenkbar, daß ein Gerät aus deutscher Fertigung mit einen sehr guten Preis-Leistungsverhältnis gegen einen Japaner gewonnen hätte.



    Zur heutigen Preisgestaltung kann ich nur sagen: Kleinserie, Handarbeit, Individualität. Ich stimme fnerstheimer zu, eine kostbare Uhr zeigt auch nur die Zeit, es gibt Küchen für 1000,00EUR und für 50000,00EUR und von A nach B kann man mit einem Dacia oder einem Audi A8 fahren. Das ist eben der persönliche Geschmack und die persönlichen Verhältnisse die entscheiden wieviel man für ein Produkt ausgeben möchte. Ein Pro-ject für 500,00 klingt bestimmt auch gut, ein Brinkmann besser und er sieht auch besser aus.



    Ich freue mich jedenfalls das Brinkmann erkannt hat, das Dual Ingenieure sehr fähige Menschen waren. Schade drum.



    Gruß


    Stefan

    Moin,


    hier über die angeblich überhöhten Preise der aktuellen Dual Modelle zu diskutieren und mit den 70ern zu vergleichen halte ich für falsch. In den 70ern und 80ern war Dual Großserienproduzent mit meheren tausend Geräten im Monat. Heute stellt Fehrenbacher vielleicht mal 15000-20000 Plattenspieler im Jahr her. Und das dann noch verteilt auf 2 Modellreihen mit unterschiedlichen Mechaniken und Tonarmen. Das ist schlichtweg Kleinserie und damit teurer. Zudem sind die Löhne, die Lohnnebenkosten, Steuern usw. gestiegen. Oder will jemand mit dem Facharbeiterlohn aus den 70ern am Monatsende da stehen? Ich glaube nicht.Auch die anderen Marken wie Clearaudio, Thorens oder Transrotor haben viele Modelle im Portfolio die sie garantiert nicht in großen Stückzahlen verkaufen. Der einzige der hier abweicht mag Project sein, nur das die in Tschechien fertigen lassen und das zu deutlich günstigeren Löhnen. Zudem liefert Fehrenbacher zu jedem Dreher ein System mit, daß machen die anderen auch nicht.



    Wenn ich mir das heutige Dual Programm anschaue, dann ist da vom Billigdreher bis zur gehobene Mittelklasse alles dabei. Es mir allemal lieber wenn Kunden den billigen CS 415 oder CS 435 kaufen als den ganzen Plastikmüll aus China (DT2xx usw.). Denn auch diese beiden Dreher sind Made in Germany und sichern hier Arbeitsplätze. Der CS 505 war in den 80ern am unteren Ende der Produktskala gestanden, aber deswegen ist er nicht schlecht. Mit einem vernünftigen System ausgestattet bekommt man einen Dreher der sehr gut klingt, eine zuverlässige Mechanik hat und viele Jahre funktionieren wird.


    Kunden die mehr wollen landen nun mal eben bei Project, Thorens (ab TD 700...), Clearadio oder Transrotor. Manches mag bei denen überteuert sein aber die bauen nunmal hervorragende Plattenspieler. Und da bin ich persönlich froh darüber das es auch hier nahmhafte Firmen gibt, die in Deutschland produzieren.


    Persönlich würde ich mir wünschen, wenn Fehrenbacher den CS750 wieder aufleben lassen würde. Für einen ordentlichen CS 750-2 mit besserem Lager und vernünftiger Konsole (vielleicht in unterschiedlichen Hölzern oder Lacken) wäre ich bereit 800-1000 EUR auszugeben. Das Antriebskonzept mit Überwachung am Plattenteller ist genial und findet man heute bei Clearaudio und Brinkmann wieder.


    Ich halte wenig davon an den alten, wenn auch hervorragenden, Vollautomaten wie CS731/741/721 festzuhalten. Die haben meiner Meinung nach heute als neue Modelle keine Marktchance mehr. Bei uns Dual Romantikern ist das anders, aber wir sind schlicht weg zuwenige :-).



    Gruß


    Stefan