Beiträge von BENNOBOTTROP

    Da bin ich mal gespannt. Seit über einem Jahr harrt ein C 820 bei mir auf Überholung. Grundsätzlich beziehen sich meine Erfahrungen mit Dual-Decks auf ab 1981, Ausnahme C 839.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    optisch ist der Grundig auf jeden Fall ein feines Deck. Wollte ich mir immer schon mal an Land ziehen.

    Klanglich haben Dual-Decks in ihrer Preisklasse immer die Nase vorn gehabt, wenn man den einschlägigen Vergleichstests in den 80ern Glauben schenken darf. Der CT 905 stammt allerdings aus einer Zeit als es keine gleichwertigen Duals mehr gab.

    Mein Technics RS-BX 707, ebenfalls ein 3 Kopfgerät, aus der Zeit ist in der Klangqualität trotz Einmeßcomputer nicht besser als ein C 844 oder C846/1462. Das wird auch wohl für den Grundig gelten. Die Technik war schon Ende der 70er ausgereizt. Für mich hatten Dualgeräte gefühlt schon immer HX-Pro, jetzt als subjektive Meinung, wenn man dies als Kaufmitentscheidung mit heranführen wollte.

    Technisch sind alle Grundig Kassettendecks die ich in den Fingern hatte, sehr wartungsunfreundlich. Da ist Dual mit dem Modulaufbau fast unschlagbar. Auch benutzte Grundig sehr gerne Zahnräder aus einem Kunststoff in ihren Laufwerken, die jetzt alle zerbröseln, bei Dual hat man dafür Teer im Laufwerk.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    die Spannung von 21,5Volt liegen am Kollektor an. Meinst du damit den Eingang? Was ist mit der Zenerdiode D415? Die habe ich eher in Verdacht. Wenn die einen Schluß hat, könnte das das Fliegen der Sicherung verursacht haben. Aber ich ich bin nur Hobbybastler und ein ausgewiesener Elektroniker, der dich zielgerichtet weiterführt, wäre jetzt wohl hilfreicher. Auch was die Vergleichs- und Ersatztypen des Q 418 anbelangt.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    Kondensator mit drei Beinen? Ich werde mir das mal morgen bei meinem Gerät angucken. Da ich schon drei unterschiedliche Versionen, was die Bestückung von unten angeht, gesehen habe, dünkt es mir als ob diese zusätliche Beschaltung nur der Betriebssicherheit dient. Wenn es fehlt, wie bei meinem Ur-824 funktioniert das Gerät auch. Hast du schon die ankommenden Spannungen an der Kontrollplatine gemessen? An Pin 42 am großen IC müssen 5Volt anliegen. Die Serviceanleitung mit Funktionsbeschreibung findest du oben unter Anleitungen.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    toll das dich die Gedankenspiele, was die mögliche Fehlerursache ist, dich zum weitermachen motiviert haben. Ich habe noch kein Laufwerk mit defektem Getriebe gesehen oder anderweitig angeschlagen. Wie sehen denn die Laschen aus, die von den Hebeln der Andruckmagneten angehoben werden? Wenn einer daran herumgebogen hat ... .Wie schnell spult es denn, wenn es spult? Bei meinen zwei C 844 habe ich ein Laufwerk das penibelst gereinigt wurde, das andere nur oberflächlich. Bei der Spulgeschwindigkeit ist gefühlt der Unterschied doppelt so groß.

    Wenn du ein gut aufgepasstes C 1730 hast, würde ich die Finger vom CT/CV 1250 lassen. Beim Tuner gehen gerne die Gleichrichter kaputt, beim CV brummt der Trafo oft und mein CV 1250 beginnt gerade Störgeräusche zu produzieren. Da werde ich bei Gelegenheit das LS-Relais und die Operationsverstärker wechseln.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    mein zu Weihnachten 81 gekauftes C 824 hatte auch ein kleines Problem. Bei Klaviermusik hörte man, dass das Deck ein leichtes Gleichlaufproblem hatte. Hob ich die Kassette etwas an war das Problem verschwunden. Ursache fehlerhafter Druck der Andruckrolle. Das könnte bei dir auch der Fall sein. Zudem wird die linke Antriebsrolle ( Capstanwelle) nur mit der hälfte der Kraft wie die Rechte angetrieben. Bei zu weitem oder zu strammen Riemen könnte die Kombination der Fehler zu dem Verhalten führen.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    "seeehr stramm" klingt ja fast als hättest du den Bogen überspannt. Wie groß ist der Riemen denn? Ich schrieb ja schon das ein exakt passender Riemen notwendig ist, denn beim Abspielen in Gegenrichtung wird der Riemen leicht zusätzlich gespannt. Müßte morgen mal in meiner Werkstatt schauen, ob ich noch die leider leere Tüte habe mit der passenden Riemenbezeichnung, mir geistert aber die Zahl von 78mm Durchmesser durch den Kopf.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    hast du schon ausprobiert ob der linke Wickeldorn bei nicht eingelegter Cassette angetrieben wird? Wenn nicht ist ein wenig Fingerfertigkeit gefragt. Linke Starttaste drücken, schwarzen Pin im Cassettenfach mit einem Fingernagel der linken Hand reindrücken, gleichzeitig rechten Wickeldorn mit der Hand drehen. Wenn der Dorn dreht mit einem Finger etwas gegendrücken wieviel Zugkraft vorhanden ist. Das Fatale ist, wenn der linke Wickeldorn stehen bleibt, schaltet das Gerät nicht ab und es gibt Bandsalat. Darum ist ein exakt passender Antriebsriemen extrem wichtig.

    Zum anderen hast du wahrscheinlich ein total verharztes Laufwerk, was den Antrieb, auch beim Spulen, zusätzlich behindert.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    betreibe seit 1984 einen 1260. 4 Ohm-Boxen waren nie ein Problem. In der "Stereo" wurde dereinst das Gerät getestet. An 4 Ohm hast du 85 Watt Sinus pro Kanal, bei 2 Ohm wurden damals 125 Watt gemessen. Du solltest daher eher um deine Lautsprecher fürchten, da durch den schlechten Gleichlauf des Lautstärkereglers ein 1260 sehr früh ordentlich losballert.

    Schau mal auf die Rückseite, die ersten Geräte hatten eine Eingangsleistung von 360 Watt, die Nachfolgegeneration 500 Watt. Das würde mit den von der Stereo gemessenen Leistung harmonieren.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    alle meine 3 824er spielen generell höhenbetonter ab als das C844. Eine mit meinen 844 aufgenommene Kassette klingt auf dem 824 mit DolbyB fast genauso wie auf dem 844 ohne Dolby. Umgekehrt klingt eine auf dem 824 aufgenommene Kassette auf anderen Decks ganz "Normal". Die Höhenbetonung liegt also im Wiedergabezweig des 824 begründet. Dasselbe ist mir auch schon mit einem 830 begegnet.. Hatte allerdings auch schon 824er ohne dieses Phänomen. Da hatte der Chefeinsteller wohl Urlaub.

    Aber die Anderen haben auch Recht, Grundvoraussetzung ist ein korrekter Azimut.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo, vergleichen kannst du ja nur wenn du zwei identische Decks hast die ein Signal mit gleichem Pegel aufgenommen haben. Am besten noch mit jungfräulichem Bandmaterial usw und so fort. Wie Diethelm es ja schon beschrieben hat, hast du bei einem höheren Pegel schon gleich einen anderen Höreindruck.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    wahrscheinlich mußt du erstmal einen neuen Flachriemen aufziehen und wenn du schon das Gerät auseinandergebaut hast, löte den Oszillatorbaustein aus. Öffne ihn und wenn noch alles wie Neu aussieht, bist du im grünen Bereich. Meist sind schon Widerstände angekokelt. Ich habe eine Kassette mit der doppelten Geschwindigkeit aufgenommen. Der klangliche Gewinn ist für meine alten Ohren nur minimal. Der Verschleiß ist hingegen optimal. Da gilt es zu überlegen was dir mehr Wert ist.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    das mit dem fehlendem TK ist wirklich ein Problem. Mein Vater ist ein Liebhaber des 1010. Hat mittlerweile 4 Stück davon. Einer mit Wechselachse für Singles. Wenn man bedenkt das die Spieler weit über 50 Jahre auf dem Buckel haben und höchstens ein neues Reibrad brauchen und ein paar Tropfen frisches Öl, das sind dann schon sehr dankbare Apparate. Also die Idee mit einer Wartungsanleitung finde ich gut.

    Gruß

    Thorsten

    Hallo,

    aber wenn ich mich recht entsinne gibt es ein Relais für die Umschaltung vom Vor- und Hinterbandsignal. Das kann für den Kanalausfall verantwortlich sein. Beim Rest tippe ich auch auf ein Fehler im Netzteil.

    Gruß

    Thorsten