Beiträge von Armin-202

    Hallo zusammen,

    @ Karl: möchtest Du eine gedruckte Leiste haben?

    @ HaJo: ich verwende für Funktionsteile am liebsten PETG und drucke so filigrane Sachen mit einer 0,2mm Düse. Das Muster funktioniert mit 3 Stück 314/4U problemlos, aber da die Federkraft mit zunehmender Kontaktsatzanzahl der Schalter anscheinend ansteigt und damit auch die Belastung der Zapfen (wenn auch nur marginal), habe ich das auch mit 4x 314/6U (314/8U wie im C939 habe ich leider nicht in meinem Sortiment) getestet: erfolgreich! Und PETG ist eben recht zäh... Die STL-Datei kann ich dir schicken (das Modell dazu ist ja kein Hexenwerk und war schnell erstellt), jedoch mit der Bitte, die nicht weiter zu verteilen - ein erfolgreicher Druck steht und fällt hier ohnehin mit dem Drucker und den gewählten Druckparametern. 8)

    Viele Grüße,

    Armin

    Servus Rainer,

    ich habe meinen CV1500 vor ziemlich genau 14 Jahren revidiert und hinsichtlich der Endstufen die von Zivi genannten Maßnahmen auch in Sachen NTCs umgesetzt - das Gerät läuft seitdem einwandfrei, von einem 2016 aufgetretenem Wackler an einer der Eingangsbuchsen mal abgesehen. T1307 bildet im Prinzip doch schon die, in deinem Link dargestellte "Gummidiode", nur das die in der Originalschaltung eben noch die Ruhestromeinstellung und eine Dämpfung umfaßt...

    Ich würde mir (und habe das ja) mehr Gedanken über verkokelte Leiterplatten machen - hier meine ich speziell die Haupt-Netzteilplatine. Da werden die Leistungswiderstände, die Längstransistoren und die Stabis extrem heiß. Deshalb habe ich die beiden (neuen) Transistoren auf eine zusatzlich installierte Alu-Schiene ausgelagert, zusätzlich für IC1400 einen eigenen Transistor spendiert und dabei gleich die Eingangsspannnungen der Stabis ca. 5V über deren Ausgangsspannung justiert. Verlustwärme über Widerstände mit dann heißen Anschlußdrähten abzuleiten finde ich nicht so toll, daher wurden R1410 und R1411 ersatzlos entfernt. Wärmeableitung lieber über Halbleiter, die sich thermisch gut anbinden lassen und über Fläche gut gekühlt werden....

    Den Stabis habe ich dann auch noch huckepack jeweils einen zusätzlichen Fingerkühlkörper verpaßt - natürlich sind auch die Stabis alle erneuert worden, wobei IC1400 ist jetzt ein 20V-Typ ist. Das sieht dann insgesamt so aus:

    Weiterhin viel Erfolg bei der Revision de CV1500!

    Viele Grüße,

    Armin

    Servus Frank,

    danke für deine Rückmeldung! Diesen Lieferanten habe ich jetzt auch im Visier, zumal man dort nach Riemenmaßen ordern kann - eben auch den 135mm-Riemen, mit dem man am dichtesten am Original dran sein dürfte. Sollte der für meinen Geschmack zu stramm sitzen, dann überlege ich mir halt was...

    VG,

    Armin

    Hallo zusammen,

    auch wenn dieses Thema schon einige Jahre auf dem Buckel hat - hat inzwischen jemand von Euch vor kurzem passende Riemen, speziell den Flachriemen, aufgetrieben?

    Ich habe nämlich ein noch nicht bebasteltes Gerät mit prinzipiell intaktem, aber rissigen Flachriemen auf den Tisch bekommen und die oben genannten Maße weichen doch erheblich von dessen Maßen ab; Breite = 4mm, Dicke = 0,6mm, Umfang = 456mm -> Durchmesser = 145mm. Ziehen wir mal vom Umfang 5% der Dehnung wegen ab, dann landen wir immer noch bei 433mm Umfang, also knapp138mm Durchmesser. Ist der Riemen kürzer und dann auch noch dicker und breiter, dann dürfte die Spannkraft wohl doch etwas zu groß werden... Bisher bin ich auch nur auf Riemen mit den oben genannten Abmessungen gestoßen oder auf welche ohne Maßangaben, aber mit der Angabe "für Dual C939". Einen der letztgenannten habe ich mir schicken lassen und der hat tatsächlich 130mm Durchmesser, 4,5mm Breite und ist 0,8mm dick. Der sitzt jedenfalls definitiv viel zu straff!

    Ggf. kommt ein 135mm-Riemen doch in Frage, wenn das Umlenkrad etwas kleiner wäre - meines ist der Plastikpest zum Opfer gefallen und damit ohnehin ein Fall für meinen 3D-Drucker.

    Ich würde mich über sachdienliche Hinweise sehr freuen!

    Viele Grüße,

    Armin

    Halo Rainer,

    schön, daß Du den Fehler so schnell gefunden hast - da habe ich auch wieder was gelernt, nämlich, daß auch der Azimut einen einen Einfluß hat. Und tatsächlich habe ich mich da vertüttelt - es ist natürlich klar, wenn der Fehler mitwandert, daß es dann im Tonkopfbereich ein Problem gibt und nicht in der nachgelagerten Schaltung. Peinlich.... ich werde wirklich langsam alt....

    Schönen Abend noch!

    Viele Grüße,

    Armin

    Hallo Rainer,

    also wenn Du ausgangsseitig in beiden Fällen die gleiche Kanalbelegung gehabt hast (nur das macht ja Sinn), dann ist für mich eindeutig klar, daß es NICHT am Tonkopf liegt! In diesem Fall schonmal ein wesenlicher Erkenntnisgewinn, mit dem sich das Problem mit Blick auf eine Reparatur nicht mehr sooo kritisch darstellt - einen Tonkopf zu beschaffen, dürfte nämlich schwierig werden! Wo genau greifst Du denn das Signal ab? Vermutlich am Line-Out, oder? Davon hängt ja ab, welche Schaltungsteile das Ergebnis beeinflussen. Gerade der Bandsortenschalter S5 mixt da nämlich eine Menge in den Signalweg und wenn der jetzt eine Macke hat....

    Für mich wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Eingänge der WG-Verstärker gemeinsam an einen FG anzuschließen und unter Monitoring über einen Oskar beide Signale entlang des Signalweges (z. B. beginnend am Knoten C108/R108/C109) beim Durchsweepen zu vergleichen. Damit sollte sich die Fehlerstelle lokalisieren lassen. Wahrscheinlich macht es auch Sinn, das ganze mit verschiedenen Bandsorteneinstellungen zu wiederholen, denn wenn der S5 die Ursache sein sollte (irgendwie meldet sich hier meine Bauchgefühl), könnte der bei anderen Settings möglicherweise auch den Frequenzgang "verbiegen".

    Viel Erfolg, viele Grüße,

    Armin

    Moin Rainer,

    also nach 2:00 "schraubst" Du noch rum - Reeeeschpekt! Ich hab da schon stundenlang seelig geschlummert :sleeping:

    Zu deinem Problem: das beschränkt sich ja nur auf den Höhenbereich... ist dir schon aufgefallen, daß direkt an den Tonköpfen eine Umschaltung der Paralellkapazitäten C101 und C102 über den Bandsortenschalter S5 stattfindet? Sieht im Schaltplan aus wie eine Brücke mit der Bezeichung "A", übersieht man daher leicht. Vielleicht ist da etwas nach der Reinigung und dem Wiedereinbau des S5 schief gegangen...

    Ansonsten würde ich die Tonköpfe beide abhängen, an die W-Verstärkereingänge den Frequenzgenerator anschließen und die Schaltung mal durchklingeln - da mußt Du erstmal nix rumlöten und kannst die Fehlerstelle einkreisen. "Waidmannsheil" und einen schönen 1. Mai noch!

    Viele Grüße,

    Armin

    Hallo Peter & Interessierte,

    ich habe aktuell ein C830 Laufwerk auf dem Tisch, das neue Zahnräder benötigt. Für das C819 habe ich ja schon Zahnräder nachgedruckt, aber ich wußte nicht, ob es außer bei den Riemenlaufnuten des rechten Bandwickelzahnrades noch andere Unterschiede gibt, denn die unterschiedlichen Teilenummern deuten ja eigentlich darauf hin. Aktuell habe ich auch keine Originale des C819 vorliegen (müßte ich ausbauen) und habe mich daher beim Vergleich (Maße & Verzahnungen) auf die Nachbauten und die entsprechenden Teile des C830 beschränkt. Dabei kam heraus, daß die Zwischenräder und die linken Bandwickelzahnräder identisch sind. Die Kupplungen sind das im Prinzip auch, allerdings hat die im Fall des C830 auf der Unterseite eine "angespritzte U-Scheibe" von ca. 0,2mm Dicke, an die ich mich beim C819-Original nicht erinnern kann... Das Kunststoffteil der Kupplungsrollen ist maßlich bei allen identisch, beim C819 hat es aber 2 Riemenlaufnuten, wovon nur eine - die innere - genutzt wird. Die andere sitzt aber axial exakt auf der gleichen Höhe, wie bei der anderen Version und daher könnte besagtes Kunststoffteil des C819 auch in einem C8x0 verwendet werden. Die Zahnräder des rechten Bandwickels haben Riemenlaufnuten mit unterschiedlichen Durchmessern - der beim C819 ist größer. Soweit meine Erkenntnisse, allerdings ohne Gewähr, denn "Wer mißt mißt Mist und wer viel mißt mißt viel Mist" oder so... Somit sollte es m. E. möglich sein, mit intakten Zahnrädern eines der o. g. Geräte ein anderes aus dieser Gruppe instand setzen zu können, trotz der unterschiedlichen Teilenummern.

    Viele Grüße,

    Armin

    Hallo zusammen,

    zum Thema "Federn": damit die Zahnräder im Play-Modus ineinandergreifen, muß das große Zahnrad leichtgängig genug auf der Achse verschieblich (hier kein Fett!) und die Wippe ohne nennenswerten Widerstand auf die Platine zu drücken sein. Daher mal prüfen, ob die zentrale, abgeschrägte Nase der Wippe auf der Unterseite richtig freigegeben wird. Wenn beides OK ist, dann kann man unter eine Seite der Feder passende U-Scheiben (M3?) legen und so mehr Spannkraft erzeugen - die Feder zu überdehnen und bleibend zu verformen wäre auch eine (mehr oder weniger irreversible) Möglichkeit, ihre Federkraft zu erhöhen. Aber denkt dran, daß die ohnehin zum Durchbiegen und dadurch zu bleibender Verformung neigende Wippe dann in allen anderen Betriebsmodi noch mehr unter Biegespannung gesetzt wird... hier hatte schonmal jemand ein Problem genau damit gepostet, da die Play-Verzahnungen aufgrund verbogener Wippe nicht mehr getrennt wurden.

    Schönen Sonntag noch, VG,

    Armin

    Servus "Ehrenbreitstein" (wir halten unsere Vornahmen hier nicht geheim...),

    das Geräusch ist eindeutig drehzahlabhängig und es gibt keine unmittelbare "Verbindung" zwischen der Elektronik und der Mechanik, außer das Hall-Sensorsignal, bei dessen Ausbleiben die Bandendeabschaltung aktiv wird. Dieses Schaltsignal scheint sich irgendwie in die Wiedergabeverstärker reinzumogeln. Überprüfe mal die in Frage kommenden Steckverbindungen - vor allem die Massekontakte - an den Tonköpfen und der Laufwerksteuerung. Eine andere Ursache sehe ich aktuell nicht....

    VG,

    Armin

    Hallo zusammen,

    da ich gerade auf Ersatzteile für mein C839 warte, habe ich mir das hier vorgeknöpft:

    Beim Laufwerk bin ich bisher von einem Abkömmling des ansonsten bei Körting in der 100-/200-Serie verwendeten Typs ausgegangen und um so erstaunter war ich dann über das hier:

    Mir war das bisher nicht bekannt.... ich finde das aber interessant. Somit auch für Euch zur Info.

    VG,

    Armin

    Hallo Dodi,

    diese Spule muß man wie ein rohes Ei behandeln - vor allem sei beim Löten der Anschlüsse extrem vorsichtig! Am besten die Spulen ohne Löten tauschen, d. h. zusammen mit den Kabeln. Sofern die Unterbrechung sich nicht an den Lötstellen, sondern mittendrin befindet, könntest Du die mit dem Multimeter lokalisieren. Dann dort die Kupferbahnenden mit einem Glaspinsel vorsichtig blank reiben und die elektrische Verbindung mit Leitlack / -silber wieder herstellen.

    Viel Erfolg!

    VG,

    Armin

    Servus Tom,

    interessantes Fehlerbild. Trat der Fehler auch schon vor der Zerlegung des Laufwerks auf? Wenn nicht, dann ergibt sich die Ursache wohl aus dem Zusammenbau. Die Rolle scheint sauber rund zu laufen und der Hebel schlabbert auch nicht rum. Ob die Rollenachse rechtwinklich zur Laufwerksgrundplatte sitzt bzw. mit der Capstanwelle exakt fluchtet, hast Du ja sicherlich schon geprüft...

    Die Rollenachse ist tatsächlich in den Blechwinkel eingepreßt - warum willst Du die Achse jetzt schon entfernen - die Rolle kannst Du doch auch im eingebauten Zustand vermessen. Solltest Du die Rolle tatsächlich austauschen müssen (passende gibt´s ggf. in der Bucht), dann benötigst Du eine Handpresse und eine geeignete Aufnahme / Halterung für den Blecharm - vielleicht tut´s auch ein Schraubstock nebst einem passenden Dorn.

    VG,

    Armin

    ... Bandzug OK?