Beiträge von sunyammer1111

    Das ist wohl das Beste. Alles neu und man hat (hoffentlich) Ruhe. Ein gewisses Risiko bleibt, ob die neuen Bauteile wirklich besser bzw. genauso gut sind wie die Alten. Aber das zeigt nur die Zeit.

    Die Platinenqualität ist bei meinem beiden CV1700 ganz gut. Keine ablösenden Leiterbahnen oder Lötaugen. Man sollte aber unnötiges rumlöten vermeiden.

    Mit meiner neuen (alten, uralten) Soldapullt Entlötpumpe hat das absaugen richtig Spass gemacht. Die heutigen Entlötpumpen taugen leider nicht sehr viel. Allenfalls für Frustration. :rolleyes:

    Leider blieb mir der wirklich große Durchblick in der Elektronik bis heute verwehrt, wenn ich auch schon einiges selber hin bekomme, bin ich eher der Mechaniker und Metallmann.8)

    Umso besser, dass es viele großartige Experten hier gibt die mir jederzeit weiterhelfen wenns mal knallt und blitzt.:whistling: Vielen Dank an dieser Stelle!8)


    Viele Grüße Jan:)

    Nabend Jürgen!


    Ich hatte meinen CV1700 auch nochmal in der Mangel aufgrund von schlechten Lötstellen. Die Kontaktleiste der Regelverstärkerplatte hatte drei gerissene Lötstellen. Ich hab sie gleich neu verlötet. Auf der Impedanzwandlerplatine waren zwei Lötpunkte einer Chinchbuchse faul. Ich habe kurzerhand alle Buchsen mit frischem Lot versorgt. Die Abschirmbleche zwischen den Buchsen waren auch alle locker.

    Welche Aufgabe haben diese Bleche überhaupt?

    Da der Ausbau der Platine eine ätzende Arbeit war und ich eh schon einen OP-Amp wegen starkem knispeln ausgetauscht habe, habe ich diesmal alle erneuert und gegen LM833N getauscht, damit ich da (hoffentlich) nicht nochmal ran muss.


    Sorry Jürgen, ich möchte deinen Thread nicht kapern, aber du machst ja eh Pause zurzeit. :P^^


    Viele Grüße

    Jan:)

    Hallo Marc!


    Der CV1700 sollte nach Anleitung überarbeitet werden und so besser nicht weiter betrieben werden. Als erstes sollte der Entstörkondensator auf der Netzversorgungsplatine ausgetauscht werden. Darauf folgend solltest du die Ruhestromschaltung nach Boardbeschreibung überarbeiteten. Mag sein, dass der CV1700 so noch funktioniert, aber auf Dauer wird er Schaden nehmen.

    Sind die grundsätzlichen Dinge erstmal erledigt sein, wirst du viel Freude an dem Gerät haben. Die Lautsprecherrelais' sollten auch überarbeitet werden, aber sie sind erstmal nicht "überlebenswichtig".


    Gruß Jan:)

    Schön hier Leute zu treffen, die den 1700 zu schätzen wissen und nicht den Wechsel zu Marantz oder Sansui empfehelen?

    Hallo Marc!

    Ein komplett überholter CV1700 ist was feines. Ich habe einige Japaner gehört, keine Frage sie sind nicht schlechter als der CV1700, aber auch nicht besser. Im Linear-Betrieb gibts keine wesentlich hörbaren Untschiede. Das Klangregelnetz liegt im Ermessen des Entwicklers.


    Ich bin gespannt auf die Bilder.


    Gruß Jan:)

    Hallo Ivo!


    Soweit ich weiß hatte nur der DK710 diese Schieberegler. Meistens müssen die nur gereinigt werden und sie arbeiten wieder einwandfrei. Meine DK710 fangen an zu knistern und wollen mal gereinigt werden. Der Klang ist leider fade und blechern, man kann den Klang aber mit reichlich Klangreglereinsatz "zurechtbiegen". An meinem CV1700 klingt er dann recht gut.


    Gruß Jan:)

    Hallo Jürgen!

    Ich lese mit viel Interesse deinen Thread zum CV1700. Um auf die großen Frakos zurückzukommen:

    Manche Elkos erhöhen auch ihre Kapazität wenn sie altern. In meinen Dual CLX9200 hatte ich zum Teil Abweichungen von +40%. Dadurch arbeitet die Frequenzweiche natürlich nicht mehr so wie sie mal entwickelt wurde. Auch unter den eigentlich unbedenklichen ITT-Elkos gibt es solche Kandidaten. Jedenfalls bei meinem CV1700 war es so, weshalb ich mich dazu entschlossen habe alle gegen Panasonic Elkos zu tauschen.


    Viel Spass noch mit dem CV1700. Ist er erstmal komplett überholt, klingt er fantastisch.8):thumbup:


    Viele Grüße Jan:)

    Hallo Hajo!

    Ja das lackierte Lautsprechersieb ist wohl einzigartig bei einem CV1700. :D

    Mittlerweile hat er ja auch die neuen Finder-Relais' von mir bekommen, die du mir vor einigen Jahren zugeschickt hast, da die Kanalausfälle immer häufiger wurden. Einen knisternden OP-Amp auf Tape 1 habe ich auch ersetzt, ebenso drei Krümelkekse auf der Endstufenplatine.

    Bei meinem anderen CV1700 habe ich vor ein paar Jahren alle OP-Amps erneuert und ebenfalls neue Finderrelais verbaut, damals noch mit den ersten gelben Adapterplatinen und selbstgeschnitzten Lötstiften. ^^

    Die ganzen knisternden Schalter haben mich fast wahnsinnig gemacht, denn Schalter hat der CV1700 schließlich reichlich und die wollten alle zerlegt und gereinigt werden.:whistling:=O Einen neuen Netzschalter hattest du mir für ihn auch noch zugeschickt und beim LS-Schalter 1 war die Nase des Kulissenplättchens gebrochen. Ich habe sie durch ein kleines Stück 0,9mm Draht ersetzt. Hält seit Jahren einwandfrei.

    Der fantastische Klang nach einer kompletten Revision entschädigt aber die viele Arbeit.8)


    Edit: Diese Hirschmannklemmen immer nur bei ausgeschaltetem Gerät an die Messpunkte anschließen!!!

    Genau mit diesen Hirschmannklemmen ist der Unfall passiert. Ich wusste um die Gefahr, wurde jedoch mit der Zeit etwas fahrlässiger und schon hats gespratzt.:rolleyes:


    Gruß Jan

    Hallo Norbert!


    Ja die Diode, und der 100Ohm Widerstand, sowie den Endtransistor habe ich erneuert. Die vertrocknete Wärmeleitpaste von der linken Endstufe habe ich auch entfernt und durch neue ersetzt. Die Angstwiderstände sind jetzt auch wieder weg und der Verstärker läuft wieder erstklassig.8) Ich hab ihn auch mal für ein paar Minuten etwas "aufgerissen". Die Endstufen werden leicht warm, der Ruhestrom sinkt nach der Belastung, steigt dann wieder bei geringerer Belastung an. Das war aber schon immer so. Beide Treiberbleche sind in etwa gleich warm.


    Da kann ich nur sagen: Operation erfolgreich, Patient lebt wieder:) Dank euch beiden. Hajo und Norbert. 8):thumbup:


    Gruß Jan:)

    Hallo Norbert!

    Die Ruhestromschaltung wurden vor einigen Jahren von Hajo umgebaut. NTC-Widerstände auf die Endstufenkühlkörper, Parallelwiderständ unter der Endstufenplatine, neue Trimmpotis und Ruhestromtransistoren.

    Ok ich habe den Ruhestrom jetzt auf 12mV eingestellt.

    Die Widerstände werden schon recht warm. Allerdings hatte ich mal nur die rechten und nur die linken Treiber und Endstufentransistoren eingesteckt und die Widerstände wurden bei beiden Kanälen jedesmal gleich warm. Wenn ich beide Kanäle gleichzeitig betreibe, dann werden die Widerstände auch ungefähr doppelt warm.

    Wenn ich mein Infrarothermometer draufhalte sind es rund 35°C. Die Treiberbleche werden beide rund 38°C warm nach ca. einer halben Stunde Betriebszeit ohne Signal.


    Gruß Jan

    Hallo!


    Die Teile sind gestern angekommen und hab sie gerade eben verbaut. Ich habe die Endstufe wie beschrieben in der Versorgungsleitung mit den Schutzwiderständen 27Ohm 5W nun in Betrieb genommen. Am Endstufenausgang liegen rund 3mV an. Das dürfte ja normal sein. Bis +/+10mV ist laut Serviceanleitung ok und kann noch mit R1360 eingestellt werden.

    In den ersten zehn Minuten hatte ich den Verstärker noch ohne Ruhestrom in Betrieb genommen, die Angstwiderstände blieben kalt, hab den Ruhstrom dann langsam bis auf 10mV hochgedreht. Die Treiber erwärmte sich leicht und auch die Angstwiderstände. Hab dann den Ruhestrom wieder auf null gedreht und die Angstwiderstände wurden wieder kalt. Ist das so in Ordnung? Die Treiber sind trotz Ruhestrom 0mV immernoch etwas warm. Endstufenkühlkörper eiskalt. Ich habe den linken Kanal noch ausgebaut, damit ich mich auf den rechten Kanal konzentrieren kann. Der Verstärker läuft jetzt seit gut einer halben Stunde. Achso und er läuft mit Signal, allerdings leise und über Kopfhörer.

    Geknallt, geblitzt und gestunken hat bisher nichts.:whistling:^^

    Achso und die Angstwiderstände habe ich doch oben angelötet, weil ich so besser prüfen kann ob sie sich erwärmen. Die Platine sollte das hoffentlich einmalig aushalten, aber es stimmt schon. Die Drähte der Siebelkos drücken deutlich auf die Lötaugen.


    Falls es normal ist, dass sich die Angstwiderstände bei Ruhestrom erwärmen, drehe ich den Ruhestrom wieder hoch und baue den linken Kanal mit dazu und teste dann nochmal alles.


    Ein Oszilloskop besitze ich leider nicht, weshalb ich dann auch nicht sehen kann wie sich die Endstufe an der Aussteuerungsgrenze verhält.

    Leider ist so ein Oszilloskop auch nicht ganz günstig in der Anschaffung.


    Viele Grüße

    Jan

    Hallo Hajo!

    denk dran, es sind 2 Widerstände, einer in der Plusleitung und einer in der Minusleitung.

    Natürlich, ich habe mich nur verschrieben.;)

    Die Basiswiderstände der Endtransen sind übrigens auch in Ordnung.

    Jetzt muss ich erstmal warten und dann gehts weiter.


    Gruß Jan:)

    Hallo Hajo und Norbert!


    Ich denke, dass ich den Angstwiderstand so wie von Hajo beschreiben einlöten werde. Ich muss jetzt erstmal auf die Diode 1N4001 und auf den 100Ohm Widerstand warten. Die Endstufe habe ich heute auf die neuen (alten) Transistoren umgebaut. Den 2N6030 (2) habe ich nicht eingebaut. Die anderen lagen messtechnisch nah bei denen des linken Kanals, weshalb ich diese eingebaut habe. Frische Wärmeleitpaste wurde natürlich auch verwendet. Wenn der CV wieder "auf den Beinen steht" werde ich die linken Endstufentransistoren demontieren und ebenfalls mit neuer Wärmeleitpaste versorgen. Die ist auch schon sehr bröckelig und ausgetrocknet. Meine zerfetzte Messklemme konnte ich reparieren, die tut es jetzt erstmal wieder. Dennoch werde ich mir zwei weitere Klemmen besorgen, damit ich den Ruhestrom beider Kanälen mit zwei Multimetern gleichzeitig beobachten kann und nicht immer umklemmen muss.


    Soweit erstmal. Wenn die Bauteile da sind und ich soweit alles aufgebaut und getestet habe, melde ich mich wieder. Und tausend Dank nochmal8):thumbup:


    Gruß Jan:)

    Morgen Norbert

    Muss ich nicht erstmal die defekten Bauteile auf der Endstufenplatine erneuern bevor ich den Verstärker weiter in Betrieb nehme?


    Edit: Wie ich bereits vor einigen Posts schrieb, besitze ich noch zwei Paar Endstufentransistoren, könnte ich die Transistoren zuverlässiger testen indem ich sie mit einem Multimeter mit HFE-Funktion prüfe? Oder wäre ein spezielles Halbleiter-Testgerät eher geeignet? Beide Paare haben unterschiedliche Messwerte wenn ich mit der Diodenfunktion durchmesse. Sind die Transistoren mit den höheren Werte in besserem Zustand als die mit den niedrigeren Werten?


    Hier mal die Werte der Transistoren:

    2N 6230 (1)

    B-C Strecke: 0,479V

    B-E Strecke: 0,488V


    2N 5633 (1)

    B-C Strecke: 0,498V

    B-E Strecke: 0,497V


    2N 6230 (2)

    B-C Strecke: 0,436V

    B-E Strecke: 0,372V


    2N 5633 (2)

    B-C Strecke: 0,472V

    B-E Strecke: 0.476V


    Beim erwärmen der Transistoren sinken die Werte etwas.


    Gruß Jan:)

    Ja, der Ton ist einwandfrei. Verzerrungen kann ich aber keine hören.


    Edit: Warum arbeitet das Gerät trotz der defekten Bauteile und welche Aufgabe haben eigentlich die eingelöteten B-E Widerstände? Ich könnte mir vorstellen, dass die Treiber dadurch eine Last bekommen?


    Gruß Jan:)

    Hallo Norbert!


    Der Test war erfolgreich. Ich hatte noch zwei 220Ohm Widerstände die ich dafür genutzt habe. Spannung war die ganze Zeit 0V und auch die beiden 220Ohm Widerstände und auch R1337 sind eiskalt geblieben. Nichts hat gequalmt. Ruhestrum habe ich ganz auf null gedreht. Ich hatte den CV gute fünf Minuten eingeschaltet und alles ist soweit in Ordnung.:):thumbup:


    Gruß Jan:)

    Ok danke Norbert. Ich werde den Test so durchführen. Die Treibertransistoren muss ich dazu einbauen richtig? Leider muss ich erst die benötigten Teile bestellen. 100 Ohm Widerstände habe ich keine da für den Testaufbau. Sagst du mir noch wieviel Belastbarkeit der R1337 100Ohm haben muss, bzw. wieviel der eingebaute hat? Im Schaltplan bzw. der Stückliste ist keine Leistung angegeben. Die Diode ist eine 1N 4001 richtig?

    Den R1332' habe ich gerade ausgelötet und gemessen. Er hat exakt 15Ohm.

    Eine neue Messklemme muss ich auch noch bestellen, die hats bei dem Unfall abgeschmolzen. :whistling:


    Endtransistoren habe ich hier noch zwei Paar liegen (originale Motorola 2N6230/2N5633), aber ich weiß nicht mehr genau was damit war. Aus irgendeinem Grund habe ich die mal vor einigen Jahren ausgebaut, aber kann mich nicht mehr erinnern warum und weshalb. Kann ich die auch einfach mit der Diodenfunktion des Multimeters testen, so wie die Treibertransistoren? Du sagtest ja, dass dieser Test unzureichend sei.


    Ansonsten bis dahin schonmal vielen Dank für die Hilfe.8):thumbup:Bis zur Fertigstellung darf mein zweiter CV1700 ran.:saint:


    Gruß Jan:)