Beiträge von Schlippo

    Hallo Frank,


    Die größte Schwachstelle des C828 ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass es sich um ein Autoreverse-Deck handelt. Ich hatte eins vor vielen Jahren und es ist mir zumindest mit einfachen Mitteln nicht gelungen, den Kopf so einzustellen, dass es in beiden Richtungen gut klingt.


    Das C844 ist ein hervorragendes Deck, keine Frage, aber ich weiß nicht, ob es mir die heutzutage aufgerufenen Preise wert wäre.


    Evtl. wäre das C822 noch eine Alternative, das ist technisch einfacher, hat aber auch schöne Analogzeiger und ist preislich nicht ganz so abgehoben wie das C844.


    Grüße

    Patrick

    Nicht nur könnte, es ist die einzig sinnvolle Methode. Gerade die späteren Motoren aus dem 1219 und 1229 lassen sich schwerer öffnen als die früheren. Da ist viel Geduld gefragt, man sieht das ja auch im Video. Keinesfalls die Spulen einklemmen oder drauf hämmern. Ohne passendes Werkzeug, vor allem ohne Schraubstock sehe ich für die späten Motoren schwarz. Dann stelle lieber eine Suchanzeige, ob sich jemand findet der das übernehmen würde. Wie papaschlumpf schon schrieb, wurden gerade in letzter Zeit viele dieser Motoren kaputtrepariert.


    Grüße

    Patrick

    Es gab dazu tatsächlich mal ein Youtube-Video ... ich meine das hätte sogar ein Forenmitglied mal erstellt. Leider ist es mittlerweile offline, ich weiß aber nicht warum. Vermutlich aufgrund der urheberrechtlich geschützten Hintergrundmusik? Zum Glück habe ich es damals gespeichert und nun ohne Ton nochmal hochgeladen:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Da ich das Video aber wie gesagt nicht selbst erstellt habe, aber auch nicht mehr weiß wer es war: Falls der erneute Upload unerwünscht ist, möge sich der Urheber bitte melden.


    Grüße

    Patrick

    Wie man die Höhe korrekt einstellt ohne mit Klebeband zu hantieren hat Uli beschrieben, hast du das gelesen? ;)


    Der Plattenteller sollte an allen Stellen den gleichen Abstand zur Zarge haben, sonst kann es zu dem Tonarm auf, Tonarm ab Problem kommen, weil die Achsen von Motorpulley und Plattenteller nicht fluchten, aufgrunddessen der Riemen auch nicht wirklich sauber läuft, sondern "verwürgt" wird. Das kann die Drehzahl soweit beeinflussen, daß die Abweichung zu groß wird, der Tonarm deswegen fortwährend abhebt, sich wieder senkt usw.


    Man braucht einen 3mm Metalbohrer als Lehre. Die Einstellung kann man vornehmen, wenn man die vier silberfarbenen Zierfüße unter der Zarge vorsichtig abzieht, vorsichtig, die Dinger können abbrechen. Wenn man genau hinsieht, wird man eine Rändelmutter erblicken können. An diesen vier Rändelmuttern stellt man nun rundherum sauber einen Abstand von 3mm ein.


    Grüße

    Patrick

    Sorry, aber Reinigung des Motors klingt für das Problem am wenigsten plausibel ;)

    Was mir gerade beim Bild von der Rückseite des Verstärkers aufgefallen ist, das Massekabel ist auf jeden Fall nicht original und scheint irgendwo unten am Schrank zu enden aber nicht am Plattenspieler?

    Nächster Kandidat wären wie schon gesagt die Cinchstecker, oder das ganze Audiokabel falls das auch nicht original sein sollte, an diesen Stellen würde ich mal als erstes ansetzen.


    Grüße

    Patrick

    Zur Auswahl hätte ich auch noch diese Schutzschaltung hier liegen Arli

    Sowas in der Art hatte ich mir auch mal gebaut und damit schon mehreren Geräten das Einschaltknacken abgewöhnt. Bei genügend Interesse könnte ich davon ja mal einen Bausatz zusammenstellen oder zumindest die unbestückte Platine in Kleinserie fertigen lassen. Günstiger als das verlinkte fertige Bauteil wird das aber wahrscheinlich nicht.


    Grüße

    Patrick

    Ich gehe davon aus dass die "unbekannten" Möbel nichts mit Dual direkt zu tun hatten und man sich seinerzeit für die Katalogpräsentation bei spezialisierten Anbietern von Phonomöbeln umsah.

    Hmmm, kann es denn vielleicht sein, dass so viele Leute nach den Möbeln im 1969er Katalog gefragt haben, dass man sich bei Dual dazu entschlossen hat, ab 1970 selbst welche anzubieten?


    Grüße

    Patrick

    (Da das Haus bis Ende April besenrein übergeben werden soll, schwebt über dem Teil das Damoklesschwert der Müllkippe. Oder Osterfeuer.)

    Oder ein Umbau zum Hasenstall :D

    (Ein Insider aus ganz, ganz frühen Dual-Board-Zeiten ;) )


    Grüße

    Patrick

    Hallo Thomas,


    willkommen im Forum. Grundsätzlich sollte eigentlich nichts summen oder brummen ... ist denn das Massekabel angeschlossen und gut festgeschraubt?

    Sind noch die originalen Cinchstecker am Kabel? Die machen nach vielen Jahrzehnten gerne mal Ärger und schlechte Masseverbindungen können zu solchen Störungen führen.

    Ist der Tonabnehmer richtig montiert oder hängt da irgendwas merkwürdig schief?

    Sind Geräte mit (billigem) Schaltnetzteil in der Nähe aufgestellt?

    Es hängt aber natürlich auch alles von der Lautstärke ab, bei Endanschlag wirst du am Phonoeingang bei fast jedem Setup Störgeräusche haben, aber normalerweise ist das dann aber Rauschen und kein Summen oder Brummen.


    Grüße

    Patrick

    Er sieht nicht unterfüttert aus.

    Doch, es sieht genau so aus wie es beim CS 460 sein soll und wie dualfreak es auch beschreibt:

    Man sieht das an der Anschlussseite das Headshell auf ein zweites aufgeklebt ist.


    Ich sage es ja nur ungerne, aber der CS 460 war der größte Murks den Fehrenbacher jemals zusammengebastelt hat. :(


    Wie hoch der Teller im Verhältnis zur Zarge steht ist übrigens unerheblich, weil das Verhältnis von Teller und Tonarm zueinander über das Chassis vorgegeben ist, sofern alles richtig zusammengebaut ist. Wovon ich aber ausgehe, wenn sich die Tellerachse nicht einfach so abnehmen lässt und da auch noch nie jemand dran war.


    Grüße

    Patrick

    Hallo Stefan,


    habe ich auch ins Wiki übernommen. Außerdem habe ich inzwischen auch die Listen zum 731 und zum 1219 übertragen. Das sind ja echt Datenschätze, die hier im Laufe der Zeit zusammengetragen werden :)


    Grüße

    Patrick

    Hallo zusammen,


    Der CS 460 hat tatsächlich eine Stufe im Headshell, damit wird aber der deutlich höhere Teller im Vergleich zum 455 nur teilweise ausgeglichen. Der Tonarm steht also immer bergauf, ein Umstand der von Anfang an an dem Gerät bemängelt wurde. Ein flacherer Tonabnehmer als der werksseitige OM10 wäre also nicht verkehrt. Auf den Klang hat der Schiefstand wahrscheinlich nur einen geringen Einfluss, aber die Optik ist schon im wahrsten Sinne des Wortes etwas schräg.


    Grüße

    Patrick

    Hallo zusammen,


    je länger diese Liste wird, umso eher eignet sich dafür ein Tool, in dem man Einträge hinzufügen kann ohne die ganze Liste jedesmal zu kopieren. Also mal wieder ein Anwendungsfall für unser Wiki ^^

    Ich habe die aktuelle Liste mal übertragen: CS 70 / CS 701

    Wenn ich Lust und Zeit habe, mache ich das vllt. auch noch für den 1219 und den 731, für die ja auch schon solche Listen existieren.


    Viele Grüße

    Patrick

    Ich glaube nicht, dass der Koppel-Ko nennenswert was ändert. Der lädt sich im Betrieb auf und wird dann auch schlagartig kurzgeschlossen. Das Problem ist der Offset.

    Den Offset gibt es ja aber nur auf einer Seite. Die andere Seite liegt ja über den Tonabnehmer immer auf Masse.

    Zivi: Ich hab das Datenblatt jetzt nicht komplett gelesen, aber evtl. mag es der OP, wenn du zwischen ihm und dem Koppel-C noch einen Pulldown spendierst. Nicht dass er auch noch das Schwingen anfängt und dann kann er seinen Strom weiter fließen lassen.


    Grüße

    Patrick

    Hi Zivi,


    ja, das ist mir auch schon aufgefallen, dass es diverse Krach-empfindliche Vorverstärker gibt. Darunter auch sehr hochgelobte, ich nenne aber mal keine Namen. Und weil ich mir dachte, das kann ja alles nicht so schwer sein, habe ich mich in letzter Zeit mit verschiedenen VV-Schaltungskonzepten beschäftigt, manche davon aufgebaut, andere will ich noch aufbauen. Dass aus manchen OPs ein für unsere Anwendungszwecke nicht zu vernachlässigender Strom aus dem Eingang heraus fließt, ist dabei natürlich Mist. Das heißt also, wenn ...

    man kommt schon bei dem für den OP spezifizierten Strom (2-12 µA) auf die Größenordnung des Nutzsignals für MM-Tonabnehmer

    ... dann ist die Schaltung Mist bzw. der falsche OP ausgewählt, egal wie viele hunderte Euros das Ding gekostet hat.


    Insofern stimme ich Alois zu, das Problem ist der Vorverstärker, nicht der Plattenspieler.


    Grüße

    Patrick

    Habe mal ein DL 103 geschrottet

    beim Aufstecken vom Nadelschutz.

    Ich fühle mit dir ... Ich habe bisher auch erst eine Nadel geschrottet, das war eine VN35e, bei der ich es irgendwie geschafft habe, den Nadelschutz so energisch runter zu klappen, dass danach die Nadel weg war :rolleyes:


    Grüße

    Patrick