Beiträge von Albert W.

    Zuerst trage ich mal den Testbericht nach :


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    Mensch - bin ich über den Thread froh. Das wandernde Stroboskop hat mir den Genuss ziemlich verdorben. Ich dachte immer : Was ist denn das für eine teigige Einstellung, die nicht genau zum Hinkriegen ist. Obwohl ich es nicht gehört habe - wenn ich ehrlich bin ! Ob es nicht auch an dieser seltsamen unregelmäßigen Stroboskop-Einkerbung am Plattenteller liegt - das vielleicht die Schwankungen übergenau wiedergibt ... (und die üblichen regelmäßigen Striche einfach toleranter sind, sodass sie geringfügige Schwankungen - woher auch immer - einfach schlucken.)


    Was mir bei den ganzen Tests hier aufgefallen ist : Offenbar haben alle immer nur gebannt aufs Stroboskop geguckt - und keiner hat gemessen, ob die Spielzeit selbst variiert : und das ist ja eigentlich das Entscheidende. Am einfachsten wäre es, dieselbe Nummer von einem quarzstabilisierten Dreher und vom 721 auf einen PC zu überspielen - dann könnte man es sehr genau erkennen, ob es sich um Geschwindigkeitsschwankungen oder um eine Fehlanzeige des Stroboskopes handelt. (Der Testbericht besagt zweiteres - nach ihm ist der Gleichlauf ok.) Bzw. könnte man zusätzlich die Länge eines Stückes nach dem Einschalten und nochmals nach 1 Stunde Betrieb messen.


    Auf alle Fälle werde ich mich nicht mehr von der Anzeige irritieren lassen - notfalls klebe ich sie zu, nachdem ich die Geschwindigkeit nach längerer Einschaltzeit genau geregelt habe.


    Albert

    Ist eigentlich einfach :


    Du brauchst nur ein "Plateau" neben dem Plattenteller schaffen (im Bereich des Tonabnehmers), das ungefähr so hoch ist, wie der Plattenteller selbst. (zB. Zigarettenpackerl kommen da schon halbwegs hin - im Bild mit der Ortofon-Tonarmwaage um 10€ drauf). Wenn Du den Tonarm aus der Tonarmführung nach links bewegst und dann die Tonarmverrieglung runterklappst, kann der Tonarm nicht mehr nach rechts - was immer ärgerlich ist, weil sich dann der Motor ausschaltet und der Tonarm angehoben wird (und man wieder von vorne anfangen muss).


    Du brauchst also nur den Spalt zu nützen, der sich zwischen Plattenteller und Tonarmhalterung befindet.



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    Ach ja - mir geht es übrigens nicht um hoch-wissenschaftliche High-End-Philosophien sondern einfach um die Praxis. Hört man's oder hört man's nicht. Rein nach Bauchgefühl kam mir vor : die Plastikwannen können einfach nicht die gleiche Qualität liefern, wie massive Holzzargen. (Weil : Plattenspieler ist ein Ganzes.) Aber Gefühl kann täuschen - deswegen die Nachfrage. Danke schon mal für die bisherigen Antworten !


    Albert
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    Mit ein bisserl Geduld bekommst Du bei ebay günstigst gute und sehr gute Dual (angefangen von 1019, 1209, 1218, 1219, 1228, 1229 usw. usf. - oder andere Marken) mit System - wo Du eventuell nur noch eine neue Nadel brauchst. Bevor Du da lange an einem doch eher bescheidenen Gerät herumbastelst und in ein neues System investierst ...


    Überlege Dir doch einfach, was Du wirklich suchst und willst - und dann wirf in Ruhe in der Bucht die Angel aus.


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    Ausfälle von einem Kanal beim Verstärker (v.a. wenn er schön läner nicht in Betrieb war) können ganz einfach behebbare Ursachen haben - einfach kleine Kontaktfehler (zB. beim Balanceregler - oder an der Buchse.) Bisschen säubern und ölen kann da bereits genügen. Ich würde das an sich liebe kleine Gerätchen nicht in sich auseinandernehmen.
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    Wenn möglich, lass Dir das Shure-System auf alle Fälle mitschicken - auch gegen Aufpreis. Originalnadeln von Shure gibt es zB. hier.


    Die Shure-Systeme waren ausgezeichnet und haben gut mit Dual harmoniert. (Sie gehörten nicht umsonst jahrzehntelang zur Erstausrüstung - und damals hat man noch nicht so viel gewechselt wie heute. Da schaute man, dass das Gesamtpaket passt.)

    Zitat

    Original von rastafahnda Der Preis ist völlig okay, freu' Dich also nun über den schönen Player und mach' Dir keine Gedanken, ob Du vielleicht den einen oder anderen Euro hättest sparen können. Weise den Verkäufer noch mal explizit auf die Notwendigkeit der guten Verpackung hin, besonders in Richtung Transportsicherung. Gruß und viel Spaß beim Inbetriebnehmen :)


    Genau - die Geräte kosteten seinerzeit um 1970 um die 400 Euro - wenn Du die Inflation einrechnest, bist Du bei einem heutigen Preis um die 1.000 Euro. Alleine das System ist mehr wert. Ob der jetzt 20 Euro mehr oder weniger kostet, ist ein Klax.


    Beim Transport ist am wichtigsten, dass der Plattenteller abgenommen wird. Der wiegt alleine ca. 4kg. Der kann alles zertöppern, wenn er am Gerät dran bleibt. Viele Verkäufer, die sich mit Dual nicht auskennen, wissen nicht, dass man den Sperring entfernen muss, um den Plattenteller abheben zu können.


    Viel Freude,


    Albert

    Zitat

    Original von chamaelion Da habe ich mich dann wohl etwas mißverständlich ausgedrückt Albert.sorry. Es ist eine vernünftige Antenne aus dem Fachhandel, die ich dann, wie es vorgesehen ist, in "T" Form an der wand befestigt habe, und dann ab ins Radio.


    Nein, nein - Du hast Dich schon korrekt ausgedrückt. Diese T-Wurfantenne ist eine Billig-Lösung (wie ein OMB 10 an einem CS 5000.) Die Wichtigkeit der Antenne wird beim UKW-Empfang völlig unterschätzt - ist ja im Grunde der Tonabnehmer des Tuners !


    Gerade Gebiete mit vielen Sendereinstrahlungen stellen an einen Tuner wesentlich schwierigere Anforderungen als Gebiete mit wenigen Sendern.


    Ich persönlich habe mit einer elektronischen Verstärkerantenne (ca. 30 Euro) sowohl Stereo-Empfang als auch Rauschfreiheit verbessern können.


    Albert

    Der Anti-Resonator hat ja auch heftigere Vertikalbewegungen auszugleichen (zB. gewellte Platten) als Horizontalbewegungen. Dass die Gewichtseinstellung einen kleineren Umfang hat als bei dem 1019 wäre auch logisch (damals wurde ja noch mit wesentlich anderen Auflagedruckunterschieden gearbeitet).


    Wenn es einstellbar ist, freu Dich an dem 701. (Ich habe einen Resonator und habe keinen Höhrunterschied feststellen können - wurscht, wie er eingestellt war.) Ansonsten kannst Du ohnehin praktisch jedes Dual-Gegengewicht mit Dorn verwenden, wenn es Dir schlaflose Nächte bereitet.


    Vielleicht hilft auch ein Blick in die Bedienungsanleitung.


    Genaueres über den Antiresonator kannst Du im 3. Absatz (rechte Spalte) lesen : hier.

    Dann nochmal (alles zusammengefassst) :


    Regulär :


    Rot - R (rechter Kanal) / am System rechts oben -- rechter Chinch innen
    Grün - RG (rechter Kanal Masse) / am System rechts unten - - rechter Chich außen
    Weiß - L (linker Kanal) / am System links oben -- linker Chinch innen
    Blau - LG (linker Kanal Masse) / am System links unten -- linker Chinch außen


    Tausche :


    Rot und Weiß (jeweils Spannung)


    Grün und Blau (jeweils Masse)

    Am wichtigsten ist zu schauen, wo der Fehler eintritt - damit man nicht an der falschen Stelle herumbastelt :


    - am Verstärker (zur Sicherheit) : Tritt der Fehler nur beim Plattenspieler auf, oder auch bei anderen Tonquellen ? Dann linke und rechte Chinch umgetauscht anschließen (bleibt derselbe Lautsprecher leise - oder wechselt es).


    - Tonleitung am Tonkopf überprüfen : indem Du einfach direkt die Kontakte zB. mit einem kleinen Schraubenzieher berührst und durchtestest. Wenn es in beiden Kanälen gleichlaut knackt/brummt, ist der Fehler vorher. Dann liegt es entweder an einem schlechten Kontakt der Kontaktschuhe zu den TA-Zäpfchen - an falsch verbunden Kontakten - oder an einem Fehler im System selbst. (Bei mir war bei einem Ortofon OMB System ein Kanal immer leiser.)


    - Der Einfachheit halber die richtige Verkabelung aus der Anleitung von "pet" :


    Rot - R (rechter Kanal)
    Grün - RG (rechter Kanal Masse)
    Weiß - L (linker Kanal)
    Blau - LG (linker Kanal Masse)


    Wenn Du Rot und Weiß sowie Grün und Blau jeweils verkehrt am System ansteckst, merkst Du auch, ob der Fehler im System steckt - oder nachher in der Leitung.

    Stehen die beiden Tuner am exakt denselbem Platz, wenn Du sie testest ? Bei mir wirken sich schon minimale Unterschiede in der Platzierung aus - auch wie die Wurfantenne plaziert ist.


    Wurfantennen sind halt nur bei sehr guten Empfangsverhältnissen wirklich brauchbar. Kannst Du eine Antenne mit einem elektronischen Verstärker probieren ?


    Bei einer Bekannten habe ich mal mit Kupferdraht einen größeren Spiralring gebastelt und den als Antenne angeschlossen. Das war auch schon wesentlich besser als die Wurfantenne.


    Oder ein langes zweipoliges Kabel, bei dem man die einen Enden verbindet und die anderen (zB. mit zwei dünnen Nägeln) in die Antennenbuchsen steckt.


    Es wäre vielleicht hilfreich zu schauen, wie die optimale UKW-Antenne aussieht und sich so ein Ding mit Draht oder Kabel zu basteln.


    Alles Gute,


    Albert

    Hallo,


    Ich habe mir seinerzeit den 5000er gekauft - und später immer wieder überlegt, ob ich da nicht am falschen Fleck gespart habe. Von außen sah es allerdings so aus, dass beide identisch gebaut sind - beim Golden 1 eben nur derselbe Tonarm samt OPS vergoldet war und die Zarge (samt Geschwindigkeitswähler) nobler gestaltet war (aus meiner Sicht aber nicht unbedingt schöner als die Holz-Zarge des 5000) - dafür aber der Golden 1 meines Wissens die VTA-Einstellung nicht hatte. Ach ja - beim Golden 1 schaut der Plattenteller größer und schwerer aus (optische Täuschung ?) eventuell auch stärkerer Motor ?


    Um meine diesbezüglichen schlaflosen Nächte :D zu beenden :


    1. Gibt es bei gleichem TA-System wirklich merkbare Qualitätsunterschiede zwischen den beiden ?


    2. Gibt es technische Unterschiede - oder ist es im Grunde dasselbe Gerät, nur optisch auf teuer aufgemascherlt ?


    Albert


    PS.: Ein Photo vom Innenleben würde mich sehr interessieren - bei abgenommenen Plattenteller (vielleicht gleich in die Photogalerie ?).

    Zitat

    Original von wolfgang-dualist
    Hallo, das kochen des Riemen hat bei meinen Versuchen den Riemen zwar nicht zerstört, aber ansonsten auch keinerlei Wirkung gezeigt.


    Leg zwei Eier dazu, dann war es nicht völlig umsonst. Ansonsten Hilft's nix - so schadet's nix. ZB. Gummis von Einmachgläsern wurden schon immer gekocht.