Beiträge von kgabor1339

    Nur kurz: Nichts ist komisch, mit Boxen ist es klar, klangtechnisch ist alles OK. Vielen Dank noch mal an alle, die geholfen haben, extra Portion an Peter. Mal schau'n, wie es weitergeht, meine Frau beginnt sich langsam Sorgen zu machen... ;)

    Hallo,


    wenn das Pulley mit Politur bearbeitet wurde


    so weit ich ich weiß, auch wenn man das Pulley nur mit einem Finger anfasst, muss es mit Isoprop abgewaschen werden. ;)


    Inzwischen ist der 1225er wieder komplett. Der Motor lief zuerst, dann nicht mehr. Welle manuell zu drehen war schwierig. Ich habe ihn gekloppft, per Hand gedreht, usw., jetzt läuft er. Er steht vorerst unter Beobachtung.


    Tonarmkabel selbst angelötet, es hat mich total überrascht, dass trotzdem stereo Ton rauskommt. :) Was die Qualität angeht, ist sie nicht total schlecht, Bässe und Höhen sind vorhanden, kein Brummen, aber ich habe es bisher nur durch Saba 8100/Kopfhörer getestet, ich muss es einmal mit CV 60 und Boxen auch probieren, dann weiß ich mehr. (Die Al-Jarreau-Kellertestplatte fand ich total OK, "Jazz" von Queen war irgendwie komisch, oben habe ich auch "feinere" Platten, mal schau'n.)


    Mit dieser Zarge kann er aber höchstens als "Kellerspieler" bleiben. :(


    VG,


    Gabor

    Hallo Ihr Halbgötter, :)


    kurzer Statusbericht:


    - Pulley mit Metallpolitur einigermaßen gereinigt;

    - Pulley blieb drauf, unteres Lager "äußerlich" geölt;

    - oberes Lager geölt;

    - Motor zusammengebaut, mit Strom noch nicht getestet (Reibrad noch nicht montiert);


    Jetzt kommt es: Mit Shell Gadus S2 V100 2 quietscht es gar nicht mehr!!!


    Wenn der Motor keinen Blödsinn macht, bin ich in der Zielgerade, glaube ich. Tonarmkabel löten, Reibrad, Endreinigung, fertig. Oder fällt Euch noch was ein? (Ja, die verdammte Zarge...)


    Vielen Dank bisher und viele Grüße,


    Gabor

    Morgen,


    mit Öl, Schraubenzieher und Gewalt ging das Bajonett auf. Es musste auch sein, weil beim "Rumfummeln" mit Pfeifenreiniger der kleine Schwammring spontan rauskam. ;)


    Den Lagerspiegel werde ich wohl besser umdrehen:



    Die Antriebsrolle sitzt fest, nicht mal mit etwas Gewallt konnte ich sie lösen. Das untere Lager scheint noch Ölreserve zu haben, also das ist an sich vielleicht nicht weiter schlimm.


    Auch der Dreck auf der Antriebsrolle sitzt wie draufgebrannt fest:



    Ich glaube, eine kleine Menge Motorblockreiniger könnte vielleicht helfen. Oder einfach sich damit abfinden, mit bloßem Auge sieht es total schön aus. :)


    Danke,


    Gabor

    Hallo,


    so sehen die zwei großen Schrauben vom AM400 aus:



    Mir scheint es keine Verschmutzung zu sein, sondern eher eine Art "Schalldämpfer", der mittlerweile teilweise weg ist. Ich vermute, ich sollte es nicht weiter wegputzen, aber verbessern kann ich es vermutlich auch nicht.



    Kaum Flugrost. Madenschraube kommt raus, die Antriebsrolle schaffe ich ohne Werkzeug trotzdem nicht ab. (Beim 1214er war es ein Kinderspiel.) Muss das sein? Wenn ja, wie? Kräftig mit der Zange?


    Das obere Lager:



    Es macht einen eher trockenen Eindruck, ich weiß aber nicht, wie es sein soll. Ich konnte dieses äußere Rädchen nur um etwa 1-2 mm gegen Uhrzeigersinn bewegen, dann ging es nicht weiter. Schon gar nicht mit Zahnstöchern. Soll das unbedingt gemacht werden? Wenn ja, wie? (Ich möchte nicht mit Kraft oder ungeeignetem Werkzeug etwas kaputtmachen, lieber frage ich Euch zuerst... Ja und HLP 22 habe ich noch nicht, voraussichtlich erst ab Mitte August. In der ersten Augusthälfte werde ich dualtechnisch inaktiv sein.)


    Danke,


    Gabor

    Hallo,


    Am Ende wird alles gut. Wetten ?

    In dieser Hinsicht scheint der 1225er tatsächlich anders zu funktionieren, als der Rest der Welt. Momentan kann ich fast machen was ich will, die Automatik funktioniert. Es läuft, egal ob ich die Höhen nach Service-Anleitung oder mit der wacholderschen Methode einstelle. Jetzt bin ich bei der Letzteren geblieben. Es scheint eine gute Idee zu sein, die manuelle Höhe minimal zu lassen und nach dem Erreichen dieser Höhe Schraube 43 nicht weiter zu ziehen.


    Ach ja, fast vergessen, die Höhenbegrenzung habe ich mit Schraube 61 etwas höher gestellt.


    Es quietscht noch beim Heben und bei der Rückkehr. Ich warte jetzt auf das bestellte Shell Gadus S2 V100 2. Es wäre schön, wenn kein "Schwarzer Tod" (Molykote) ins Kurvenrad müsste.


    Ich glaube, es ist langsam Zeit, den Motor kaputt zu machen.


    Danke Euch,


    Gabor

    Hallo allerseits,


    momentan funktioniert es einigermaßen. Wenn ich die Geschehnisse richtig interpretiere, muss der Haupthebel nicht nur den Steuerpimpel sondern auch die Stellschiene nach unten drücken, Letztere gegen Lift. Das ist schwierig, darum quietscht der Haupthebelzapfen im Kurvenrad und darum bekommt der Steuerpimpel zu wenig Grip.


    Ich hatte diesen Verdacht, also ich habe angefangen mit der Stellschraube 43 (Lifthöhe manuell) bzw. mit der Stellhülse rumzuspielen. Ich dachte, es kann etwas passieren, wenn ich die "Statik" der Stellschiene ein wenig ändere.


    Und Bingo. Kleines Bingo, weil a, nicht ganz zuverlässig, b, es quietscht auch so und c, wir wollen die Lifthöhen frei einstellen dürfen. Aber vielleicht eine Spur.


    Verdacht: Zu viel Silikonöl. Aber ich mag die Absenkgeschwindigkeit. Und gestern Abend hatte ich genauso viel Silikonöl im Lift, könnte aber einfach Glück gehabt haben. Es war aber stabiler und zuverlässiger. Es quietschte aber auch.


    Was sagt ihr zu dieser Theorie?


    Wenn es funktioniert, funktioniert es auch mit 45, leider habe ich es erst nachträglich probiert.


    VG,


    Gabor

    Hallo Peter,


    Bei den 122x ist das meiner Erinnerung nach nicht der Fall.

    Ich meine, daß die Federn angepunktet sind und man sie nicht abnehmen kann.

    Du erinnerst dich richtig:



    Also: Solange der Pimpel so fast vollständig zurückkomt, wie ich es beschrieben habe, dürfte es nicht die Fehlerquelle sein, wenn ich dich richtig verstehe. Weiter mit der Ursachenforschung...


    Danke,


    Gabor

    Läuft der Haupthebel richtig im Kurvenrad?

    Anfänger, Lernprojekt, erstes Kurvenrad. :) Meine einzige Referenz ist, dass es gestern Abend prima lief, allerdings mit einem suboptimal montierten Lagerbock. Der einzige bewusst erzeugte Unterschied seit gestern ist die richtig platzierte Abstandsbuchse. (Ja, ich habe die von Peter vorgeschlagene Höheneinstellungen auch gemacht, später habe ich dann die groben Einstellungen von gestern so ungefähr wiederhergestellt, aber auch das sollte eigentlich egal sein.) Seit dem Video habe nichts neu montiert.


    Wenn jemand ein gutes Drehbuch schreibt, mache ich gerne einen Film.


    (Momentan bewegt sich der Arm etwa 2 cm schon, dann ist aber Feierabend.)


    Ich habe gerade eine Idee: Der Steuerpimpel sitzt ja auf einem Stift, der von einer Blattfeder auf der oberen Seite vom Armsegment in die "Grundstellung" zurückgedrückt wird. Es kann sein, dass dieses Zurückdrucken nicht zuverlässig erfolgen kann, der Stift bleibt unterwegs irgendwo stecken. Ich habe jetzt den Pimpel abgenommen, etwas "Stiftgymnastik" gemacht. Ja, er kommt zurück, am Ende kann ich ihn aber mit der Pinzette um ungefähr 0.5 - 1 mm nach oben ziehen. Ob das relevant ist, weiß ich nicht.


    VG,


    Gabor

    Hallo Lutz,


    In deinem Video hatte ich wohl gesehen, dass bei deinem Versuch mit dem Haupthebel der Pimpel

    nicht berührt wurde.


    Ich versuche den Pimpel zu schonen. :)


    Nee, also ja, das wird wohl das Problem sein. Gestern Abend funktionierte es noch zuverlässig und zur Zeit vom Videodreh offensichtlich nicht mehr, obwohl ich mich in der Zwischenzeit eigentlich nur mit dem Lagerbock beschäftigt und auch beim Video nur drauf fokussiert habe...


    Dachte, dass wäre gewollt von dir.

    Ich habe keine Ahnung, wie man das beeinflussen kann.

    Wie auch immer, was kann ich jetzt tun? Ich habe das Gefühl, Schmieren allein reicht nicht aus, oder?


    Danke,


    Gabor

    Hallo,


    danke fürs Feedback :).


    Jetzt funktioniert es wieder nicht: Wenn der Arm zum Plattenanfang bewegt werden soll, kommt nur ein jämmerliches Quietschen, sonst passiert nichts. Arm kann sich sonst frei bewegen, Rückkehr funktioniert.


    Den starken Widerstand beim Drehen spüre ich aber nicht mehr.


    VG,


    Gabor

    Hallo José,


    ja, das war die grobe Variante des Fehlers. :) Bei meinem zweiter Versuch heute war dieser Spalt nicht mehr da, so wirklich beruhigend war es trotzdem nicht. Also Fotos:




    "In einer idealan Welt" gäbe es keine Blattfeder. Abstandsbuchse guckt unten raus und hält Abstand. Sie spielt die Rolle einer Achse, auf der der Halter sich frei (ja, ein bisschen zu frei) bewegen kann.


    In der traurigen Realität haben wir dieses untere Blatt doch, das aber gewölbt ("höher als dick") ist:



    (Bitte nicht emotional reagieren und die Blattfeder verteidigen, ich liebe sie auch. :))


    Ist die Blattfeder wieder dabei, endet die Abstandsbuchse - wenn alles gut geht - erstmal noch irgendwo "im" Halterblech:



    (Disclaimer für alles, was ab hier kommt: Ich habe vor ein paar Jahren meine Bohrmaschine verschenkt, um weiteren Frustrationen vorzubeugen...)


    Also: Um Abstand halten zu können, müsste die Buchse wieder "rausragen". Dazu müsste man die Wölbung "glätten", d.h. die Schraube richtig festziehen. Dann kann die Abstandsbuchse Achse spielen, es ist aber verdammt eng da, also Buchse und Chassis sollten geschmiert werden, aber nicht zu dick.


    So weit meine Theorie, aber realisieren konnte ich sie nicht. :) (Die Schraube locker zu machen und in der Position irgendwie zu stabilisieren scheint mir nicht die ursprüngliche Designidee zu sein.)


    Ich probiere es noch mal, kaputt geht da erstmal gar nichts, und vielleicht kommt noch Input von Euch dazu.



    Dank + Gruß,


    Gabor

    Hallo Peter und José,


    Das geschlossene Ende der Feder (im Bild dem Betrachter zugewandt) gehört Richtung Kurvenrad.

    Das meinte ich mit "falsche Orientierung". :) Montiert habe ich den Hebel dann richtig rum.


    Der andere Verdächtige bleibt im Spiel. Ihr meint wahrscheinlich die "Luft" zwischen Federblatt und Abstandsbuchse:



    Hoffentlich ist das der Grund. Ich melde mich...


    Danke,


    Gabor

    Hallo Peter,


    Wichtig ist ein Klecks Schmier untendrunter zwischen Lagerbock und Chassis.


    Hast Du das Foto etwas weiter oben gesehen? (Falsche Orientierung nur fürs Foto.) Molykote BR2 Plus ist darunter.

    Man hört auch Geräusche dabei. Morgen mache ich weiter mit der Ursachenforschung. Leider habe ich keine Idee, wie ich ein vielsagendes Video drehen könnte.


    Danke für die Einstellungsvorschläge, die Wechslerei brauche ich auch nicht so wirklich. Ich versuche es so.


    VG,


    Gabor

    Hallo,


    ich habe alles wieder eingebaut, bis auf Reibrad und Kurzschließer. Tonarm balanciert, Antiskating und Auslagekraft gesetzt. Lifthebel hebt. Manuell sinkt der Arm ungefähr so wie es sein soll.


    Ich habe dass Chassis in die Zarge zurückgelegt, ohne Strom, unwichtige Platte draufgelegt und mit der hand gedreht. Die Automatik funktioniert! Möglicherweise hat sie auch ohne Steuerpimpel funktioniert. Natürlich war wieder ich der Trottel, der die Bedienungsanleitung nicht gelesen hat. Ich hatte ja bisher zwei 121x-er. Bei ihnen betätigt man zuerst den Lifthebel und dann den Start-Schalter. Hier nix Lifthebel.

    Alles wunderbar, am Ende kehrt der Arm auch zurück, Neutral-Stellung, Ruhe, Peace.


    Jetzt lese ich weiter: "Bei Tonarmlift in Stellung [oben] und automatischem Start schwenkt der Tonarm in die Aufsetzposition." Ich probiere es... und tatsächlich! Ich schwöre, bisher hat er es nicht getan. Aha, er schafft es... meistens. Vielleicht ist die Simulation meinerseits nicht jedes mal perfekt.


    Eine Beobachtung: Wenn die Automatik gerade was zu tun hat, ist der "Wiederstand", den die drehende Hand spürt, ziemlich groß, ähnliches ist mir beim 1218er nicht aufgefallen. (Lagerbock vom Haupthebel zu stark festgeschraubt?)


    Peter, Du wolltest mir bei den Feineinstellungen helfen, oder habe ich das falsch verstanden? Können wir das noch so virtuell zusammen erledigen? (Vielleicht paar Schmieranweisungen noch...) Dann wäre diese "rechte Seite" eigentlich fertig, auf der linken Seite muss noch der Motor gemacht werden, Reibrad/Antriebsrolle und ich weiß noch nicht, was.


    Gruß,


    Gabor


    Edit: "ohne Steuerpimpel" war nicht ganz ernst gemeint, es gab ja auch das Problem "Restart ab der Mitte", usw.

    Hallo,


    "Einstellung [der Stellhülse] ist richtig, wenn bei von der Stütze abgenommenem Tonarm der Abstand zwischen

    der Spitze der Abtastnadel und der Steuertaste (33) ca. 2 — 3 mm beträgt." - das habe ich gemacht.


    Steuerpimpel:


    Lagerbock (219) vom Haupthebel (mit Molykote BR2 plus gefettet):



    Ich habe den Weg vom Haupthebelpinöckel im Kurvenrad entfettet, neu gefettet mit technischer Vaseline und den Haupthebel montiert. (Haupthebel im Pimpelbereich nicht gefettet.)


    Ich nehme an, ich soll ich jetzt alles wieder einbauen, dann könnte man eigentlich die Automatik testen. Ja, und Anfänger sollten auf einmal nur eine Baugruppe warten, sonst verlieren sie (wir) den Faden. (Na ja, das waren schon mehrere eigentlich.)


    VG,


    Gabor

    Hallo,


    Vor dem Zusammenbau des Lifts würde ich mal mit einem Wattestäbchen und etwas Alkohol die Druckfläche am Armlager reinigen, wo der Liftpimpel den Arm hochdrückt. Da sammelt sich im Laufe der Dekaden gern eine Menge Plague an.


    Wenn Du dann soweit bist und das Chassis einigermaßen wieder zusammen ist, machen wir uns dann an die Grundeinstellung der Lifthöhen für Automatik und Handlift.


    Reinigung erledigt, Tonarm montiert, Abstellschiene (inkl. Lagerkugel) und Antiskatinghebel drauf. (Ich habe hier nichts geölt.) So sieht es aus:




    Wie weit sollte das Chassis wieder zusammen sein? Fehlt noch was?


    Dank + Gruß,


    Gabor