Beiträge von ART_DECO

    Ja nee, dafür muss man schon ein spezielles Tool besitzen, das Geld kostet. Mit einer so einfachen und kostenfreien Lösung kann man nicht arbeiten. ;-)

    Ich würde einfach nach Skala einstellen und mit dem Test, den ich oben vorgeschlagen habe, abgleichen. Am Anfang darf der Arm halt nicht zu stark in die Mitte gezogen werden, dass womöglich Rillen übersprungen werden. Ja, es gibt nur eine Rille ... ;-)

    Bei sehr weich eingespannten Nadeln wie von Peter genannt, sieht man auch wirklich ganz gut, ob eine Schieflage entsteht.

    Einlauf- und Auslaufrillenbereich einer jeden bereits vorhandenen Platte erfüllen den gleichen Zweck. Da sieht man sofort, zu welcher Seite die Nadel abhaut.

    Am Anfang darfs nicht nach außen wandern und am Ende nicht nach innen. ;-)

    Glaube ich auch. Mich wundert auch der nicht so pralle Gleichlauf.

    Da muss man wohl mal ein wenig messen an der Elektronik.


    Bei Ausfall einer Spule oder eines Hallsensors stellt sich die Situation ähnlich dar wie bei Lilly, aber sie sagt ja, der Motor läuft aus jeder Position an.

    Wenn das Kurvenrad eine verharzte Achse hat, also schwergängig ist, hat es der Motor schwer, dagegen anzukämpfen.

    Vielleicht mal vorsichtig dran drehen, ob das wie mit Silikon gedämpft läuft. Dann wäre eine Reinigung der Achse angezeigt.

    Dein Startvorgang könnte wirklich etwas schneller laufen.

    Nachdem ich etwas alte, verhartzte Schmiermittel entfernt hatte, lief alles leicht, aber das Problem blieb. Nur beim Start, nie beim Rückführen des Arms. Trotzdem hatte ich irgendwie den Unterbrecher im Verdacht (Bauchgefühl). Spaßeshalber mal was dazwischen gesteckt, so dass der nie zumachen kann. Und nu:


    Läuft wie er soll 8|

    Welchen Unterbrecher meinst Du? Den Netzschalter oder den Kurzschließer am Rand des Kurvenrades? Wenn der gemeint ist, vielleicht übte der infolge einer Fehljustage oder fehlender Schmierung so viel Druck auf das Kurvenrad aus, dass es durch die Reibung zu stark abgebremst wurde.


    Die Frage ist, wie genau so eine Messung überhaupt sein kann ...

    Das scheint relativ genau zu gehen.

    Danke für den Tip mit der App, hab ich getestet, die zeigt 33,47 rpm an mit -0,2% / + 0,21% und +-0,13% WOW.


    Ich habe die App noch nicht ausprobiert, aber ist die Abweichung nicht etwas groß? Andere sprechen hier von 0,03% oder so. Wichtig ist, wenn der Teller angehalten wird, dass er aus jeder Position, also wirklich aus jeder, selbständig wieder anläuft. Dann ist der Motor zumindest bezüglich der Spulen und Hallsensoren in Ordnung, was fast das wichtigste ist. Alles andere lässt sich mit Bordmitteln reparieren.

    Zum Test, ob der Motor in Ordnung ist, bitte folgendes machen:


    Arm einschwenken, dass der Teller anläuft. Dann den Teller mit der Hand unter gleichmäßigem Widerstand runterbremsen, dass er nur noch langsam läuft.

    Gibt es dann "taube Stellen", an denen der Teller stehenbleibt und nicht wieder selbst anläuft, gehts ins Eingemachte, sonst alles ok.


    Früher habe ich bei alten Geräten zur Revision auch alle Elkos getauscht. Davon bin ich aber wieder abgekommen. Erstens: Weil man auch leicht mal durch einen Flüchtigkeitsfehler einen Bug einbauen kann, der vorher nicht da war. Ab- und wieder angelöteten Kabeln sieht man den Eingriff außerdem an, was nicht schön ist.


    Zweitens: Wenn ein Elko 50 Jahre ohne Fehler durchgehalten hat, hält der auch noch länger. Den Elkos, die man heute kaufen kann, traue ich das nicht zu. Es ist nicht selten vorgekommen, dass ein neu eingebauter Elko nach wenigen Jahren schon wieder kaputt ist, während der originale noch weiter gehalten hätte.


    Will damit sagen, nicht jede Elkokur macht das Gerät besser. Manchmal gehts auch nach hinten los. Ich würde erst dann was machen, wenn das Gerät Fehler zeigt.

    Es gibt aber Elkos, die bekannt für Ausfälle sind. Das sind z.B. die Frakos oder auch die roten Röderstein Tonnen. Oder natürlich allen voran die Entstörkondensatoren. Die sind wie gesagt öfter mal kaputt, aber nicht zwangsläufig. Bei Dir sind sie in Ordnung, denn der Motor dreht und das gleichmäßig, also elektrisch offenbar alles io.

    Solange die Kontaktbahnen an der Leiterplatte ordentlich gereinigt sind, sehe ich an der Bauweise an sich keinen Nachteil.

    Weiß nicht, ob man wirklich erwarten kann, dass sich jeder Käufer eines TK, der seinen alten Dual Plattenspieler reaktivieren möchte, so weit unters Auto legt und die Kontaktleiterplatte fachgerecht entoxidiert. Wird das nicht getan, ist der Ausfall vorprogrammiert.

    Nachbau TKs mit Pins im originalen Stil gab es zb beim Dualfred.

    Im Augenblick sehe ich da nur Nachbauten mit den abgerundeten Pins und anderer Pin Position.

    Hmmm, ich bin ja nun seit einigen Jahren hier aktiv. Und immer hieß es nimm einen Glasfaserstift um die Kontakte zu reinigen und

    auf einmal ist das falsch ?

    Das war so lange gültig, bis ich Euch mal meine Meinung dazu gesagt habe. Wenn Du noch eine Schutzschicht hinterher aufsprühst, wird die Oberfläche vor Oxidation besser geschützt sein als ohne. Und eine ganze Weile wird das auch gut funktionieren. Aber besser ist es, wenn die Silberschicht intakt bleibt.