Ok, ich habe neulich gelesen, der DM95 entspreche dem ED, ich glaube sogar hier in einem alten Thread. Aber, gut zu wissen. Man lernt nie aus. Ich bin immer davon ausgegangen, man hätte den DM95 mit nackter Ellipse als Billig-Ersatz für den M95 vermarktet, daher auch das Branding mit 95. Bei meinem CS510 war das aber angeblich ab Kauf so montiert und ist auch nie gewechselt worden. Ich habe den 2013 rum bei Kleinanzeigen erworben und bei einem netten älteren Herren abgeholt. Er sagte, da sei noch alles so, wie es Ende der Siebziger gekauft worden sei. DIN-Kabel, braune Zarge. Der Nadelaufsatz war beige, aber das lag daran, dass die mal nachgekauft worden sei. Danke für die Info!
Zur Originalnadel vom 6-S: Im HiFi Wiki ist die Nadel extra als "Diamant N75-6" bezeichnet und als "ganzer Stein". Dachte immer, "ganzer Stein" heisst nicht-getippt? Quelle: https://www.hifi-wiki.de/index.php/Shure_M-75-6_S
Der M75 6-S hat 6 mV Output und kam - nach meiner bisherigen Annahme - mit einer nackten sphärischen Nadel. Wäre zumindest optimal für Broadcast. Ich finde leider die Quelle nicht mehr, aber ich kam überhaupt nur auf diese Version, weil sie in einem Artikel als billige Alternative zu den damals viel teureren Stantons und Denons im Broadcast-Bereich beschrieben wurden. Wenn Du da verwertbare Infos und Quellen hast - gern her damit. Bei mehr Zeit suche ich das mal raus. War jetzt nicht irgendein Geeier.
Dass die Generatoren im Grunde technisch gleich sind, ist mir klar. Es ging mir um die Bauform. 6S und EC(S) sind ja ziemlich simpel gebaut, so ein ED oder D, am besten noch mit Dual-Klick sieht ganz anders aus.
Beiträge von andreohweh
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Laut Prospekt richtig. Viele wurden aber auch mit DM95 (=M75ED) ausgeliefert. Meiner z.B. Ob das eine Sparmaßnahme war oder Händlern so angeboten wurde, keine Ahnung. Ich finde aber, sowohl dieser Generator als auch der richtige M95 haben daran immer hervorragend gespielt.
Zum Auflagegewicht: Ja, 2,5 Gramm ist heftig, aber die Nadel ist wohl der originalen Nadel vom M75EC nachempfunden. Der ist im Grunde so simpel vom Body wie der M75 6-S, nur hat er nicht diesee Klammer um an 2,5 Zoll Headshells befestigt werden zu können. Wurde u.a. in Jukeboxen eingesetzt mit properitäten Befestigungen. Deshalb ist die Compliance auf 2 - 4 Gramm ausgelegt und deshalb funktioniert die Nadel auch gut am 6-S (daran betreibe ich sie ja) gerade mit so einem mittelschwerem Arm wie der Technics einen hat. Der 6-S hatte original eine nackte sphärische Rundnadel, die mit 2,5 Gramm betrieben wurde. Das war speziell für den Rundfunk gedacht, der Generator entspricht dem des EC.
Sei mir ned bös, aber das ist zum großen Teil nicht korrekt.
Viele Grüße
Roman
Ich bin Dir nicht böse, korrigier mich gern. Nicht alle Informationen im Netz sind verlässlich. Also, die Infos würden mich viel mehr interessieren.
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Was hier noch nicht erwähnt wurde, ist die Frage, wieso man nicht einfach mal ins Prospekt schaut, welcher Abtaster im 510 ab Werk verbaut war, und dann genau mit dem anfängt.
Laut Prospekt richtig. Viele wurden aber auch mit DM95 (=M75ED) ausgeliefert. Meiner z.B. Ob das eine Sparmaßnahme war oder Händlern so angeboten wurde, keine Ahnung. Ich finde aber, sowohl dieser Generator als auch der richtige M95 haben daran immer hervorragend gespielt.
Zum Auflagegewicht: Ja, 2,5 Gramm ist heftig, aber die Nadel ist wohl der originalen Nadel vom M75EC nachempfunden. Der ist im Grunde so simpel vom Body wie der M75 6-S, nur hat er nicht diesee Klammer um an 2,5 Zoll Headshells befestigt werden zu können. Wurde u.a. in Jukeboxen eingesetzt mit properitäten Befestigungen. Deshalb ist die Compliance auf 2 - 4 Gramm ausgelegt und deshalb funktioniert die Nadel auch gut am 6-S (daran betreibe ich sie ja) gerade mit so einem mittelschwerem Arm wie der Technics einen hat. Der 6-S hatte original eine nackte sphärische Rundnadel, die mit 2,5 Gramm betrieben wurde. Das war speziell für den Rundfunk gedacht, der Generator entspricht dem des EC.
Am 510 betreibe ich ja derzeit den DM95, als auch M75, mit der normalen Black Diamond bei 1,5 Gramm und das klingt ebenfalls sehr gut. Ob das hohe Auflagegewicht bei einer Ellipse Schaden macht, habe ich auch überlegt, aber dann fiel mir auf, dass ich so viele Platten habe, dass ich die meisten nicht mehr als ein oder zweimal pro Jahr höre. Ich denke, der Abrieb ist verkraftbar. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass ich die ältesten dieser Platten an einem viel mieseren Keramiksystem mit 6 Gramm Auflage jahrelang gespielt habe und sie dafür noch recht in Ordnung sind. Es ist alles sauber justiert, die Platten werden gewaschen und antistatisch verpackt. Ganz ehrlich: Ich mache mir wenig Sorgen. Und: Wie ich mich kenne spielt in ein paar Wochen da eh wieder etwas anderes dran und in der Regel sind das bei mir TA-Nadel-Kombinationen, die wesentlich leichter tracken. Aber, danke für Euer Mitgefühl. -
Ich fange gerade erst an mich an die Elektronik zu wagen. Habe gerade meine ersten Kondensatoren getauscht und gemessen. Bis ich sowas kann, ist es noch hin. Oder ich muss einen Bekannten dafür in Beschlag nehmen. Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Kapazität vom CS510 daran klanglich schon passt. Man kann leider nirgendwo lesen, bei was der Dynavox operiert, bei meinen hochwertigen VVs kann ich das einstellen. Ich finde, dieser Dynavox klingt hörbar besser als der EasyPhono übrigens.
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Der TC-4 hat das gleiche Gehäuse und ebenfalls DIN. Bist Du sicher, dass wir das gleiche Gerät meinen?
Link: https://www.ebay.de/itm/1876788299…ical_ms=9197413
Du meinst wahrscheinlich den TC-750. Den hatte ich auch mal und ja, da war das Netzteil eine Katastrophe und klanglich war er auch eher semi.
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kann ich vom gezeigten easy Phono nur abraten
Für ein paar Euro wird daraus ein erstklassiger EV mit völlig freier Einstellung der Eingangskapazität:
dual-board.de/index.php?thread/63161/Danke. Das klingt interessant. Habe einen noch eingemottet. Der TC-4 scheint mir aber fast baugleich. Nur operiert der mit 15 Volt und das Netzteil kommt mir viel wertiger vor. Wäre interessant,ob das da auch geht.
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Meine Erfahrungswerte sind bisher anders. Was mir nur auffiel: Die BD-Nadeln sind relativ schnell runter und klingen die ersten 1 - 2 Stunden etwas schroff. Aber, das wird auch angegeben (300 - 500 Spielstunden, Hinweis auf Einspielen), meine ich. Habe bisher aber auch nur zwei plattgefahren bis jetzt und musste noch nicht viel tauschen. Bis auf die eine am V15 mit sehr hörbaren Zischlauten bisher keine Probleme. Ich denke, ich bin da recht empfindlich. Habe auch noch eine braune aus der Schweiz, die für den M75ECS gedacht ist. Trackt sehr schwer (2,5 - 4 Gramm). Habe ich an einem M75 6-S an einem Technics-Boliden bei 2,5 Gramm und spielt absolut Killer. Da zischt gar nichts, das macht nur ordentlich wumms.
Aus so einem Uher TT240 (von DUAL gebaut, CS435-artiges Gerät) hat die Black Diamond für AT91/AT3600L jedenfalls ein kleines Klangwunder gemacht für diese Geräteklasse. -
Wo hast Du die gekauft? Waren es Analogis Black Diamonds? Ich hatte auch schon mal eine fürs V15, die richtig mies Zischlaute gemacht hat. Hab ich gegen Erstattung zurückgegeben. War von Ebay, günstiger als üblich und stand nicht Analogis drauf. Schien mir fischig. Ansonsten brauchen die BDs ein paar Stunden bis sie eingespielt sind und weich klingen. Mein Plattenhändler macht davon zwei im Jahr am V15 in seinem Laden platt, weil da den ganzen Tag was spielt und ist hochzufrieden. Auch da in vielen Jahren nur eine Niete. Du hast entweder Pech gehabt, oder billigen Ausschuss verkauft bekommen.
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Zur Nadelwahl für den M75. Da gibt es zwei Black-Diamond-Varianten, die ich beide sehr gut finde.
Einmal eine etwas schwerer trackende, grundsätzlich gedacht für M75ECS, die aber auch an allen anderen M75/DM95-Generatoren gut läuft. Derzeit hängt sie bei mir an einem Technics SL-D202 an einem M75 6-S und der harmoniert an dem schwereren S-Tonarm gut mit dem höheren Auflagegewicht von 2,5 Gramm. Kriegst Du hier: https://www.ebay.de/itm/326972523019
Oder die Standard-Black-Diamond, die so bei 1,5 Gramm trackt und mit dem D wahrscheinlich besser harmoniert. Läuft bei mir derzeit an einem DM95 (im Grunde baugleich M75ED) an einem CS510. Klingt sehr schön, hebt den M75 fast auf M95-Niveau bei der Auflösung für meine Ohren. Die kriegst Du hier: https://mrstylus.com/produkt/shure-n-75-ed-ii_black-diamond/
Von anderen Black Diamond von ebay kann ich aber nur abraten. Für den V15 bin ich da mal reingefallen. Mr. Stylus hat die guten. Die obere von ebay war ein Glücksfund. Der Verkäufer ist echt nett. Mach ihm einen Preisvorschlag. Selbst wenn der erstmal automatisch abgelehnt wird, zieht er noch was ab. Lieferung aus Frankreich war auch problemlos.Black-Diamond-Nadeln sind echte Schnapper und veredeln jeden Tonabnehmer. Habe so eine auch am AT91 und der spielt damit direkt mal 2 Ligen drüber.
Für einen Vorverstärker mit DIN-Eingängen kann ich vom gezeigten easy Phono nur abraten. Nur Probleme mit gehabt, sehr schlecht verarbeitet. Es gibt aber ähnliches Modell von Dynavox (TC-4) mit 15 Volt, welches ich für den Preis richtig gut finde. Daran habe ich den CS510 ohne Adapter und seitdem keine Brummprobleme mehr. Einen Adapter habe ich auch, aber mit Erde extra und der ist zickig. Kam dann immer auf den Preamp oder Phonoeingang irgendwie an. Den kriegst Du u.a. hier und auch in schwarz: https://www.dienadel.de/dynavox-tc4-ph…me/a-353629921/
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Meine Erfahrungen eingestreut:
Ich hatte mal ein AT VM95EN am 510, welches mir dort gar nicht gefiel. Viel zu hell. Ebenso wollte der Nagoka MP110 nicht so richtig aufblühen. Wirkte muffig. Richtig gut und süchtig machend musikalisch am 510 klangen für mich ein DM95 (M75), M95L und ein V15 Type III (ursprünglich MR Jubiliäumsausgabe). Alle 3 TA habe ich jeweils mit passenden elliptisch-nackten Black Diamond-Nadeln bestückt, der M95 läuft inzwischen aber mit einer nackten Jico-Ellipse an einem Technics. Auch gut, aber etwas klanglich speziell war das Grado Prestige 3 Red am 510. Zumindest die alten Shures sind ja nicht so teuer gebraucht und es gibt echt eine überwältigende Auswahl an Nadeleinschüben. Die Black Diamonds sind echt gut für kleines Geld, haben aber meiner Erfahrung nicht so viel Spielstunden wie teurere Jicos. Gerade bei den alten Shures machen die Nadeleinschübe oft einen großen Unterschied. Von einer 38-Euro-Japan-Ellipse zu einer Analogis Black Diamond für gerade mal 60 Euro war das klanglich nochmal ein Sprung. Keine Ahnung, hab einiges probiert am 510, im Moment gefällt mir das DM95 (eigentlich nur ein umgelabelter M75 Type D) mit der BD-Nadel daran tatsächlich am besten. -
Selbst löten kann ich sowas nicht, aber ich hätte durchaus eine Lötfee im Bekanntenkreis, die sowas mal gern bei ein paar Bier an einem Samstagnachmittag für mich macht. Also wäre da schon Interesse an dem Plan. Klingt gut.
Der Mensch hat mir schon diverse Kondensatoren getauscht, Chinch-Kabel geupgradet und kann sowas lesen und weiß auch schnell und günstig die richtigen Teile zu besorgen. Wenn Du meinst, das reicht von den Fähigkeiten her aus, immer rüber damit. Danke!
EDIT: Falls Du das nochmal zuschicken möchtest, so denke ich, das hat sich erledigt. Das Ergebnis beim Anschluss einen alten Nordmende-Verstärker war zwar gar nicht so übel, aber der Vergleich mit einem danach angeschlossenen M95 war dann doch wie Tag und Nacht. Soll heißen: Da soll jetzt auch ein Magnettonabnehmer drauf. Klingt erstaunlich gut am 1210 (der ist voll niedlich). Bin schon am suchen. Nun hatte ich irgendwo gelesen, es soll auch Magnettonabnehmer mit so einer Nadel zum Drehen geben (die bei mir ankam am CDS 650 war übrigens auf beiden Seiten mit "LP/S" bestückt). Leider finde ich da bei DUAL/Shure nichts. Gibt es da etwas halbwegs taugliches? Wie gesagt, es ist kein Hi-Fi gefragt, sondern eine bequeme Möglichkeit, auch mal eine Schellackplatte abzuspielen und einen Wechsler im Haus zu haben.
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Es kann allerdings sein, dass die an modernen Verstärkern nicht optimal klingen, da die Eingangsimpedanz der modernen Geräte für Kristallsysteme recht niedrig sind. Da kann man mit den Klangreglern aber etwas gegensteuern.
Ist halt kein richtiges 'Hifi' mehr. Einfach testen.
Gibt es da irgendwas (nicht horrend teures) bei dem man die Impedanz regeln kann? Von Preamps für Mikrofone kenn ich das so. Es gibt ja auch so Mini-Vorverstärker (so groß wie ein günster Phono-Pre, aber auf normal Line-Level). Sowas in der Art mein ich. Das älteste, was ich im Moment funktionierend da hab, ist ein Nordmende Galaxycorder (ist ne Art Boombox, 2 x 10 Watt). Baujahr 1987. Der hat sogar einen Phono-Eingang (den ich ja anscheinend nicht gebrauchen kann), aber eben auch Aux. Könnte das vielleicht noch passen? Mein CS 510 klingt erstaunlich nett an dessen Phonoeingang.
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Ich krame diesen Thread mal wieder vor, um keinen neuen Thread aufzumachen für eine Nachfrage. Ich hoffe, dass entspricht dem üblichen Verfahren hier. Wenn nicht, bitte ich schonmal vorab um Verzeihung.
Vorab: Ich habe einen DUAL 1210 erworben mit dem originalen CDS650-Tonabnehmer und suche nun eine Lösung, wie ich ihm Ton entlocke. Es wird mein Viertdreher sein und hat vor allem den Zweck mir zu ermöglichen unkompliziert Schellacks abzuspielen und vielleicht hin und wieder mal ein paar abgenudelte Singles/Maxis über den Wechsler zu mischen. Hi-Fi ist also nicht gefordert. Ich wollte vorerst eigentlich ein paar ältere aktive Monitorboxen nutzen (2 x 50 Watt) und dachte naiv, ich kann einen Phono-Preamp mit DIN-Eingang dazwischen klemmen.
Nun lese ich hier aber, da es sich um ein Kristallsystem handelt, muss der Player direkt an einen Line-In (hier als "Hochpegeleingang" bezeichnet), sei aber nicht Hi-Fi geeignet. Was bedeutet das genau? Kann ich die DIN-Buchse nicht an jeden beliebigen AUX/Line-In adaptieren? Also z.B. nicht an meinen Yamaha oder Marantz-Verstärker? Macht das echte Probleme, oder klingt es nur nicht "Hi-Fi". Sorry, bei Keramik-/Kristalltonabnehmern bin ich absoluter Neuling.